Meist kommt es anders, als man denkt…
Ein Jahr HölleIch bin durch „mit der Hölle“ und im wahrsten Sinne des Wortes durch diese gefühlstechnisch gegangen....mann, ich dachte schon, Emilia will mich ohne Happy End zurücklassen 😳😱...
Ich habe zu Beginn nicht ...
Ich bin durch „mit der Hölle“ und im wahrsten Sinne des Wortes durch diese gefühlstechnisch gegangen....mann, ich dachte schon, Emilia will mich ohne Happy End zurücklassen 😳😱...
Ich habe zu Beginn nicht wirklich gewusst, in welche Richtung es gehen wird, daher war es sehr spannend und herzzerreisend und ...ach.... Hab es am Stück durchgesuchtet 🙈.
Es war sehr atmosphärisch, dicht; düster und teilweise (sehr) beklemmend.
---Vorsicht, könnte etwas spoilern!---
Da ist Quinn, die gerne feiert, fröhlich durch ihre Welt geht, aber im Innern zerrissen ist und sich auf keine feste Bindungen einlässt.
Und da ist ER. Er, über den man lange Zeit nicht (wirklich) viel erfährt. Er ist mysteriös, sexy, dunkel, furchteinflössend, anders…
Beide treffen aufeinander und eigentlich wäre Quinns Schicksal damit besiegelt.
Doch Quinn ist keine schwache Frau. Sie hat innere Stärke, Kampfgeist, Mut und eine immer wieder siegende Hoffnung.
Dies ist auch schon zu Beginn erkennbar, als sie fast die gesamte Zeit mit sich allein in der „Hölle“ ist. Da gibt es (natürlich) dann wenig Interaktion, aber es zeigt ihren inneren Kampf und die Verzweiflung, Hoffnung, Stärke, Mut. Das hat eine eigene Dynamik und Schwere und zeigt dann, was für eine taffe, unabhängige, selbstständige und unnachgiebige Frau sie ist.
Dann bekommt die Geschichte immer wieder eine andere Dynamik, wenn sie nicht mehr mit sich selbst alles ausmachen muss, sondern mit „ihrem“ Dämon interagieren kann.
Sie lässt nicht locker, sich nicht einschüchtern.
Natürlich hat sie Angst und es wackelt die Hoffnung, aber letztendlich ist da was, was sie in ihrem Kerkermeister anspricht….und er bei ihr.
Das bringt in IHM etwas zum Schwingen, in Bewegung, etwas geschieht mit ihm, verändert ihn… und nach hartem Disput in ihnen selbst und dem jeweils anderen, müssen sich beide eingestehen, dass da mehr ist, soooo vieeel meeehr… und letztendlich sind beide nicht mehr die, die sie waren.
Beide entwickeln sich, wobei man nicht sagen kann, wer dies mehr tut.
Viele verborgenen Ängste, Geschehnisse, emotionale Tiefs und Hochs werden aufgedeckt. Beide wachsen zusammen. Ergänzen den anderen und werden zu einer ewigen, starken, sich stützenden und liebenden Einheit.
Sie haben ihr Gegenstück, an das sie nie geglaubt haben, es zu finden oder es zu verdienen, nach dem sie vielleicht sogar nie gesucht haben, gefunden.