🩷🌟Von der Kunst, die Welt mit dem Herzen zu sehen🩷🌟 - Eine der schönsten, - wenn nicht sogar die schönste- romantische Komödie, die ich je gelesen habe.
Hello StrangerEs ist eine Kunst, die Welt nicht immer nur mit den Augen, sondern - wenn auch nur manchmal - mit dem Herzen zu sehen, oder?
Im hektischen Altag eines jeden Einzelnen geht das oft unter. Das wissen wir ...
Es ist eine Kunst, die Welt nicht immer nur mit den Augen, sondern - wenn auch nur manchmal - mit dem Herzen zu sehen, oder?
Im hektischen Altag eines jeden Einzelnen geht das oft unter. Das wissen wir - glaube ich - alle.
Die New York Times Bestseller Autorin Katherine Center, erinnert uns mit ihrem Roman Hello Stranger aber definitiv daran, dass wir dem Herzen in der Hinsicht öfter, -wenn nicht sogar immer-, den Vorrang lassen sollten...
Inhaltsangabe:
Die Liebe ist nicht blind, manchmal sieht sie nur etwas verschwommen...
Gerade noch feierte die junge Malerin Sadie den Finaleinzug beim Wettbewerb der North American Portrait Society, dann liegt sie mit einer Gesichtsblindheit im Krankenhaus - jedes Gesicht sieht für sie nun aus wie ein durcheinandergeworfenes Puzzle.
Während Sadie darum kämpft, trotzdem noch ihren künstlerischen Traum zu verwirklichen, gleichzeitig familiäre Probleme zu managen und ihren geliebten Hund Peanut zu versorgen, stolpert sie in die Arme nicht nur eines, sondern gleich zweier sehr unterschiedlicher Männer: Der charmante Tierarzt ihres Hundes und ihr Vespa-fahrender Nachbar wetteifern um ihre Aufmerksamkeit. Sadie ringt um Klarheit in ihrem Leben und in der Liebe - und erkennt, dass die beste Art, die Welt zu sehen, immer noch mit dem Herzen ist.
Die Hauptprotagonisten ~ VORSICHT SPOILER ~
Sadie:
Sadie ist eine junge Portraitmalerin, die nach einer Operation Gesichtsblindheit erleidet.
Mit ihrem neuen Schicksal hadernt versucht sie ihr Leben mit allerhand zusätzlichem Chaos wieder in den Griff zu bekommen...
Immer mit dabei: Ihr Hund Peanut.
Joe:
Joe ist Sadies Nachbar, den sie anfangs für einen ziemlichen Playboy hält. Er fährt eine Vespa und hat definitiv ein Helfersyndrom...
Oliver:
Dr. Oliver Addison ist Peanuts Tierarzt, in den Sadie sich Hals über Kopf verliebt.
Sue:
Sue ist Koreanerin und Sadies beste Freundin. Ein - vor Positivität nur so überscheumendes - Energiebündel...
Mr. & Mrs. Kim:
Die beiden sind Sues Eltern und lieben auch Sadie sehr. Sie lassen sie in ihrem Atelier wohnen...
Dr. Nicole:
Dr. Nicole ist Sadies Neuropsychologin, die ihr Wege aufzeigen soll, wie sie lernt mit ihrer Gesichtsblindheit umzugehen...
Parker:
Parker ist Sadies Stiefschwester. Sie hat Sadie in der Vergangenheit das Leben regelrecht zur Hölle gemacht und spielt ihr auch jetzt noch oft übel mit...
Richard:
Richard ist Sadies Vater und ein angesehener Arzt. Aufgrund einiger Vorfälle in der Vergangenheit ist das Verhältnis zwischen Vater und Tochter sehr angeschlagen...
Lucinda:
Lucinda ist Pakers Mutter und Sadies Stiefmutter. Auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint, so hat sie ihr Herz mehr noch am rechten Fleck, als manch anderer...
Meine persönliche Meinung ~ VORSICHT SPOILER ~
Nach Beendigung dieses Romanes habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich überhaupt jemals eine romantische Komödie gelesen habe!? Ich meine, ich habe schon gefühlt abertausende Liebesromane gelesen. Klar! Aber ein Buch, das explizit als romantische Komödie deklariert wird!? Ich kann mich jedenfalls nicht dran erinnern...
Nun mit Hello Stranger von Katherine Center habe ich das nun geändert. Und ich kann euch sagen: Es wird nicht die Letzte aus der Feder der Autorin gewesen sein...
Denn unumstößlicher Fakt ist: Diese Geschichte ging mir auf positive Weise extrem zu Herzen. Sie hat mich lachen lassen. Sie hat mich weinen lassen. Manchmal auch beides gleichzeitig. Zum Ende hin, hat sie mich sogar quietschen und auf und ab hüpfen lassen.
Ab einem gewissen Punkt im Roman wusste ich einfach: In dieser Geschichte stecken sämtliche, wunderbare Emotionen drin, die man überhaupt so haben kann und das es Katherine Center anscheinend ein unglaubliches Bedürfnis war, uns diese zu schenken und unseren Blickwinkel auf die Welt ein wenig zu ändern.
Das liegt nicht zuletzt an Hauptprotagonistin Sadie, die mich zuweilen ein wenig an mich selbst erinnert hat und mit der ich mich genau deswegen so gut identifizieren konnte. Gerade wenn es um das Thema "Hilfe annehmen" geht.
Zu Beginn dieser Liebesromanze erwirbt Sadie durch eine notwendige Operation eine Gesichtsblindheit und kann einem wirklich nur leidtun. Denn, wenn man als Portraitmalerin plötzlich keine Gesichter mehr erkennt - und wir alle wissen: Gerade unsere Augen gelten als der Spiegel der Seele, - was macht man denn dann? Also ich wüsste es nicht...
Sadie hadert natürlich anfangs sehr mit ihrem plötzlichen Schicksal. Und nicht nur das: Autorin Catherine Center gibt ihrer Haupftfigur auch ohne Gesichtsblindheit noch unglaublich viel Ballast mit auf die Schultern. Familiäre Probleme. Verliebsein in zwei Männer gleichzeitig... irgendwie...
Es ist ein regelrechter Spagat den Sadie da hinlegt und auch hinlegen muss.
Besonders berührt hat mich dabei Sadies "Verbundenheit" zu ihrer Mutter und auch zu ihrem Hund Peaunut, der ihr in all der Zeit wohl die größte Stütze ist...
Aber je weiter die Story vorranschreitet, desto mehr macht Sie eine Entwicklung durch, die durchzogen ist von sooo vielen wunderschönen Erkenntnissen, dass man daraus durchaus noch etwas für sich selbst mitnehmen kann.
Die wichtigste dieser Erkenntnisse ist: Man muss nicht immer das Gesicht seines Gegenübers erkennen, um denjenigen kennen und vorallem lieben zu lernen.
Alle Nebencharaktere sind sooo wundervoll gezeichnet und niemand ähnelt irgendeiner Figur oder kommt gar zu kurz.
Ein jeder, der neben Sadie noch eine wichtige Rolle in dem Buch spielt, bringt seine ganz eigene Geschichte, seine ganz eigene Vergangenheit mit..
Sicher sind einige davon direkt mit Sadie verbunden, jedoch kann man am Ende jeden Blickwinkel ganz individuell verstehen. Den Einen zwar vielleicht mehr, als den anderen. Aber man kann sie verstehen. So ging es mir jedenfalls!
Und genau das machte die Geschichte - gerade zum Ende hin - u.a. sooo schön für mich...
Der Schreibstil von Katherine Center ist unglaublich schön. In vielerlei Hinsicht. Er ist witzig. Er ist melancholisch, regt an einigen Stellen sogar zum Nachdenken an. Ganz toll fand ich die Tatsache, dass sich die Autorin bei Hello Stranger eines Stilmittels bedient, der Sadie aus der "Ich Perspektive" einige viele Male direkt mit uns Lesern reden lässt. So fühlt man sich, als wäre man hautnah dabei...
Schlussendlich ist zu sagen...
Mein abschließendes Fazit:
Eine der, - wenn nicht sogar die schönste, - romantische Komödie, die ich je gelesen habe. Mit einer wunderbaren Lebensbotschaft! ❤️😍❤️😍