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Veröffentlicht am 12.09.2025

"Oberflächlich"

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg
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Dieses Hörbuch habe ich nur anhand des Titels auserkoren, mein Hörbuch des Monats zu werden.
Ich merke nämlich immer wieder wie viel Wert ich auf die Meinung anderer gebe und wie sehr es mir am Arsch vorbeigehen ...

Dieses Hörbuch habe ich nur anhand des Titels auserkoren, mein Hörbuch des Monats zu werden.
Ich merke nämlich immer wieder wie viel Wert ich auf die Meinung anderer gebe und wie sehr es mir am Arsch vorbeigehen sollte.

Mich lässt das Hörbuch etwas im Zwiespalt zurück.
Die Autorin hat auf humorvoller Weise versucht einem näherzubringen kein „People Pleaser“ zu sein.
Hierbei gab es die unterschiedlichsten Beispiele aus verschiedensten Alltagssituationen.
Mir konnte dieses Buch leider nicht weiterhelfen, weil ich viele dieser Situationen nicht kenne und/oder es mir zu oberflächlich gedacht war.
Die Situationsbeispiele, die ich auch gut auf mich selbst beziehen konnten, waren vom Lösungsvorschlag sinngemäß so: „Sag stattdessen dies, sag stattdessen das und dann klappt das schon“.
Hierbei waren mir die formulierten „Antwortbeispiele“ manchmal auch zu hart oder unhöflich formuliert, aber hier findet jeder die für sich richtige Ausdrucksweise.
Der Ansatz und auch die Beispiele für eine Lösung haben nie die eigentliche Ursache des Problems angesprochen.
Vielleicht bin ich mit der falschen Erwartungshaltung an diesen Ratgeber herangegangen, aber ich hätte mit mehr Fokus auf die Ursachenbekämpfung gerechnet.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

"Geld allein macht nicht glücklich"

King of Greed
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Ich bin zwar kein großer Second Chance-Fan, aber das war nie ein Ausschlusskriterium für mich, besonders nicht, wenn Sie zu Reihen dazugehören.
Aber ein Roman über die Trennung eines Paars und ihr anschließendes ...

Ich bin zwar kein großer Second Chance-Fan, aber das war nie ein Ausschlusskriterium für mich, besonders nicht, wenn Sie zu Reihen dazugehören.
Aber ein Roman über die Trennung eines Paars und ihr anschließendes Comeback zu lesen, obwohl man der festen Überzeugung ist, dass die beiden nicht zusammenpassen, schockt nicht wirklich.

Als ich die ersten Kapitel des Buches gelesen habe, hat man Alessandras Unzufriedenheit mit ihrer Ehe auf jeder Seite gespürt.
Den Entschluss diese Ehe hinter sich zu lassen, ist ihr sichtlich schwergefallen, aber die Entscheidung dem eigenen Glück zu folgen, war die einzig logische Konsequenz.
Nach und nach beginnt sie ihr eigenes Leben zu leben, ihre lang zurückgestellten Träume zu realisieren und kommt immer mehr aus sich heraus.
Für mich hat es den Eindruck gemacht, sie würde in ihren neuen Leben aufblühen und ich dachte mir: Du hast alles richtig gemacht, weiter so!.

Und dann, aber auch erst dann, erkennt Dominic, was er an Alessandra hat und gibt alles um sie zurückzuerobern.
Es war wirklich süß, wie viel Mühe er sich gegeben hat, aber allein diese Momente, wenn er neue Charakterzüge oder Veränderungen an Alessandra erkennt …
Wie deprimierend ist es bitte, wenn der Exmann, mit dem man mehr als 10 Jahre zusammen war, deutlich macht wie unsichtbar seine Frau für ihn geworden ist.
Nicht nur diese, sondern auch andere kleinere Momente haben bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Dominic einfach nicht aus seiner Haut kann.
Er ist und bleibt der geldgeile Geschäftsmann, der er nun mal ist und ich bin der festen Überzeugung, dass er genau die gleichen Fehler in weiteren 10 Ehejahren wieder begehen wird.
Das ursprünglich Problem lässt sich ziemlich einfach auf fehlende Kommunikation reduzieren, aber wenn einer nur kommuniziert, ist es schwierig dieses Problem zu lösen …
Tut mir leid, dass so zu sagen, weil ich beide als Protagonisten wirklich sympathisch finde, aber als Paar funktionieren sie in meinen Augen einfach nicht.
Ich hätte mich gefreut, wenn beide im Guten auseinandergegangen wären und Partner finden, die zu ihnen passen und sie zu schätzen wissen.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

"Interessanter Reisebericht"

Couchsurfing in China
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„Couchsurfing in China“ ist mein erstes Buch in dieser Richtung.
Ich habe mir vorgenommen immer mal wieder Bücher außerhalb meiner üblichen Genres zu lesen und da hat sich dieses Weihnachtsgeschenk natürlich ...

„Couchsurfing in China“ ist mein erstes Buch in dieser Richtung.
Ich habe mir vorgenommen immer mal wieder Bücher außerhalb meiner üblichen Genres zu lesen und da hat sich dieses Weihnachtsgeschenk natürlich bestens angeboten.
Zusätzlich reise ich gerne und da kann man mit einem Reisebericht sicherlich nichts falsch machen.

Stephan Orths Erzählungen aus seiner Rundreise in China haben mein bisheriges Bild von China noch bestätigt.
Ich könnte in einem solchen Überwachungsstaat nicht leben.
Einige Fakten, über die Herr Orth berichtet, waren mir durchaus bekannt, aber es gab genauso viele Dinge, die mir nicht bewusst waren (Kreditscoring anhand von Social-Media-Verhalten etc.).
Für mich ist das eine komplett andere Welt, wenn nicht sogar anderer Planet.

Allerdings finde ich es immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Wahrnehmung auch von Deutschland oder anderen europäischen Ländern, von Außenstehenden sind.
Im Prinzip das Gleiche wie mit meiner außenstehenden Meinung über China – nur andersherum.

Für mich war das Lesen dieses Romans eine schöne Abwechslung, aber nichts, bei dem ich das Bedürfnis nach Wiederholung verspüre.
Als Hörbuch kann ich mir die Reiseberichte besser vorstellen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

"Kein Entkommen vor der Vergangenheit"

Lake of Lies – Found
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River hat auf schmerzliche Weise gelernt, dass einem die Vergangenheit immer wieder einholt – egal wie groß die Bemühungen sind dieser zu entfliehen.
Und dass dabei gerne auch die einen nahestehenden Personen ...

River hat auf schmerzliche Weise gelernt, dass einem die Vergangenheit immer wieder einholt – egal wie groß die Bemühungen sind dieser zu entfliehen.
Und dass dabei gerne auch die einen nahestehenden Personen mithineingezogen werden …

Ich war schon total gespannt darauf, die Geschichte aus Rivers Sicht weiterzulesen, weil es seine Vergangenheit ist, die am Lake Tahoe für Chaos sorgt.
Genau, wie ich erwartet hatte, bekommt man auf viele offene Fragen zu seiner Vergangenheit und dem Cliffhanger von Band 1 endlich die lang ersehnten Antworten.
Und seine Vergangenheit hat es wahrlich in sich.
Alles was man erfährt und Junes Verstrickung in diesen Geschehnissen, haben mich eine Sache erkennen lassen: River ist wahrlich ein Stehaufmännchen.
Dabei fand ich es unglaublich interessant, wie unterschiedlich June und River ihrer gemeinsamen Vergangenheit gegenüber stehen.
Während June sich nicht zu erinnern scheint, tut River alles dafür es den Loughlins heimzuzahlen.

Neben Rivers Hexenjagd erleben wir natürlich auch June und Rivers Liebesgeschichte, ihren Alltag und begegnen auch einigen bekannten Gesichtern wieder.
Alles fügt sich zu einer tollen Gesamthandlung zusammen und wird der Romance-Suspense Betitelung mehr als gerecht.
Spannung und Liebe stehen genau im richtigen Verhältnis zueinander und haben mir wirklich schöne Lesestunden beschert.

In Sachen Romance-Suspense-Romanen ist man bei Leonie Lastella immer an der richten Adresse.
Ihre „Seaside Hideaway-Dilogie" kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

"Wie früher auf Wattpad..."

Crazy Hot Summer
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Kennt ihr noch Wattpad?
Wattpad war das Ding in meiner Jugend.
Ich habe so viel Zeit auf diesem Portal verbracht und eine Geschichte nach der anderen verschlungen.
Dabei verliefen ca. 90 % der Geschichte, ...

Kennt ihr noch Wattpad?
Wattpad war das Ding in meiner Jugend.
Ich habe so viel Zeit auf diesem Portal verbracht und eine Geschichte nach der anderen verschlungen.
Dabei verliefen ca. 90 % der Geschichte, die ich gelesen habe, nachdem gleichen Schema und das hatte ich beim Lesen dieses Romans ebenfalls.
Ich hatte das Gefühl wieder 14 zu sein und eine Wattpad-Geschichte zu lesen.
Diese Aussage kann man interpretieren wie man will, aber leider meine ich es eher negativ als positiv.

„Crazy Hot Summer“ ist ein Sommerroman durch und durch.
Die Strandtage, die Housepartys, das Strandhaus und das Setting in Malibu – einfach alles steht für Sommer, Sonne, Sonnenschein.
Nicht nur deswegen, sondern auch wegen des Schreibstils bin ich schnell durch die Seiten geflogen.
Der Schreibstil ist einfach, keine verschachtelten Sätze oder komplizierten Fremdwörter, sondern einfacher Satzbau und die Unterhaltungen sind oft umgangssprachlich.

Das Buch ist knapp 300 Seiten dick und für das was alles in diesem Roman passiert bei weitem nicht dick genug.
Und genau das hat mich gestört.
Wie früher wird jedes Geschehnis schnell abgehandelt.
Im Roman kann gar keine Tiefe entstehen, wenn man von einem Problem ins nächste rutscht, dieses schnell gelöst oder auf magische Art von alleine verschwindet und die Charakterentwicklung quasi nicht existiert.
In den ersten Kapiteln wusste ich folgendes: Harper und Caden können sich nicht leiden, Warum? Keine Ahnung.
Dies löst sich relativ schnell auf und der Grund dafür ist absolut kindisch.
Dann erfährt man, dass beide ein Geheimnis haben, von dem niemand was wissen soll.
Diese werden natürlich enthüllt und halten mehr oder weniger eine Überraschung bereit.
Durch die oberflächlich/schnelle Abhandlung der Themen, hat man Harpers Vergangenheit leider nicht die Tiefe gegeben, die sie verdient hätte.
Die Wette ist absolut irrelevant für die Handlung.
Es wäre alles so passiert, auch ohne Wette.
Die Handlung läuft gefühlt nur von Party zu Party.
Und das eigentlich große Problem, das Caden und Harper das ganze Buch über beschäftigt, wird mit einem „wir haben es schon immer geahnt“ in nicht mal zwei Seiten aus der Welt geschafft.
Schade, dass man Probleme im echten Leben nicht immer so leicht lösen kann …

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