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Veröffentlicht am 10.07.2026

"Süße College-Romance"

You Are My Hurricane
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Das Romance-Bücher-Universum ist mittlerweile riesig und auch an Sports Romance mangelt es nicht.
„You are my Hurricane“ war für mich das typische Beispiel eines Sports-Romance-Romans.
Für mich war dieser ...

Das Romance-Bücher-Universum ist mittlerweile riesig und auch an Sports Romance mangelt es nicht.
„You are my Hurricane“ war für mich das typische Beispiel eines Sports-Romance-Romans.
Für mich war dieser Roman eine nette Unterhaltung, die mich für ein paar Stunden der Realität entfliehen ließ.

Zwei sympathische Protagonisten, die ein Paar werden und versuchen, ihren Platz im Leben zu finden – so wie eigentlich jeder in seinen Zwanzigern.
Dabei werden sie auch mit prägenden Ereignissen aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert.
Im Fall von Maeve ist es ein grenzüberschreitender Exfreund, und Carter kämpft mit familiären Problemen.
Diese Nebenhandlungsstränge haben toll zur Haupthandlung gepasst.
Besonders die Thematik um Carters Vater hat mich packen können.

Die Nebenhandlungsstränge haben mich mehr begeistert als die Haupthandlung, weil sie mich auf emotionaler Ebene erreicht haben.
Maeve und Carter sind ein tolles Paar – sie passen gut zusammen, tun sich gut und werden sicherlich zusammen alt werden.
Aber auf emotionaler Ebene konnte mich die Story nicht packen.
Mir ging am Anfang alles viel zu schnell.
Zwischen „Ich kann dich nicht leiden“ und „Ich liebe dich“ lagen gefühlt zehn Minuten.
Woher kam auf einmal dieser Stimmungswechsel?
Ich konnte es gar nicht verstehen.
In diesen zehn Minuten ist nichts passiert, das einen so abrupten Stimmungswechsel erklären würde.
Es hätte mir schon gereicht, wenn Maeve erst einmal von einer negativen zu einer neutralen Einstellung Carter gegenüber gewechselt hätte, anstatt sofort zum schockverliebten, kichernden Teenager zu werden.
(Das Wort „kichern“ hätte man auch gerne ein- bis zweimal weniger benutzen können.)

Auch wenn „You are my Hurricane“ mich emotional nicht vollständig mitreißen konnte, bleibt es doch eine angenehme Sportsromance für zwischendurch, deren Nebenhandlungen das Lesen durchaus lohnenswert machen.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

"Gänsehaut"

VIEWS
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Ich hätte ahnen sollen, dass ein Krimi aus der Feder von Marc-Uwe Kling nicht einfach nur ein Krimi sein wird.
Wieder sind hochaktuelle politische Themen an der Tagesordnung, die Kling wie immer ungeschönt ...

Ich hätte ahnen sollen, dass ein Krimi aus der Feder von Marc-Uwe Kling nicht einfach nur ein Krimi sein wird.
Wieder sind hochaktuelle politische Themen an der Tagesordnung, die Kling wie immer ungeschönt und teils satirisch an den Pranger stellt.

Für ein Hörbuch, das nur sechs Stunden läuft, waren es mir persönlich zu viele politische Themengebiete auf einmal, die ihr Fett weg¬bekommen haben.
Gerne hätte man die Zeit erhöhen oder die Themenauswahl kürzen können, weil mir der Krimi irgendwann zu kurz gekommen ist.
Spätestens nach der zweiten Hörstunde wurde jedes Geschehnis mit einem politischen Thema verbunden und kritisiert.
Außerdem wird sich viel an Klischees bedient, um die Kritik schärfer darstellen zu können.
Nie stand einfach nur der Krimiplot im Mittelpunkt.
Dabei war die Kriminalgeschichte mit Themen wie KI, sozialen Netzwerken und Deepfakes bestens geeignet für Gänsehaut-Stimmung.
Gerade wegen der Aktualität und der Tatsache, dass man diese Themen immer öfter im Zusammenhang mit negativen Nachrichten liest, wirkt die Geschichte gar nicht so weithergeholt.

Es hätte ein super „Zukunfts-Thriller“ sein können, wenn man sich nicht nur darauf konzentriert hätte, seine politische Meinung zu aktuellen Geschehnissen abzuladen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

"Verity-Abklatsch"

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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Wie man anhand meines Profils sehen kann, habe ich in letzter Zeit viele Bücher der Autorin gelesen und diese durchweg positiv bewertet.
Man kann mich mittlerweile auch als Fan bezeichnen.
Freida McFadden ...

Wie man anhand meines Profils sehen kann, habe ich in letzter Zeit viele Bücher der Autorin gelesen und diese durchweg positiv bewertet.
Man kann mich mittlerweile auch als Fan bezeichnen.
Freida McFadden ist zu einer Autorin geworden, deren Bücher ich blind kaufen kann.
Umso enttäuschter war ich von diesem Thriller, den ich für mich leider als Flop abstempeln muss.

Beim Lesen hatte ich ein Déjà-vu nach dem anderen – und das leider nicht im positiven Sinne.
Jedes Mal dachte ich mir: „Oh, das hast du schon mal gelesen.“
Und genau das war der Fall: Ich hatte die Handlung in sehr ähnlicher Form bereits in „Verity“ von Colleen Hoover.
Lediglich wenige Details unterscheiden diesen Thriller von „Verity“.
Entsprechend wenige Überraschungen gab es für mich im Handlungsverlauf, und wirkliche Spannung kam bei mir auch nicht auf.
Aus diesem Grund habe ich nachgeschaut, ob meine Enttäuschung gerechtfertigt ist.
„Verity“ erschien im Englischen 2018, während „Die Ehefrau“ 2020 auf Englisch veröffentlicht wurde.

Die zwei Sterne vergebe ich für den leicht zu lesenden, flüssigen Schreibstil, der mich trotz allem das Buch schnell beenden ließ.
Außerdem ist die Stimmung düsterer als bei „Verity“, was in meinen Augen viel besser zur Handlung passt.
Über das Ende kann man dieses Mal auch nicht streiten, weil Freida McFadden es – anders als Colleen Hoover bei „Verity“ – geschlossen gestaltet hat.

Hätte ich „Verity“ nicht bereits gelesen, wäre ich sicher ein großer Fan des Buches, denn die Handlung ist an sich gut durchdacht und verstrickt.
Ohne meine Vorkenntnisse wäre ich höchstwahrscheinlich nie auf das Ende gekommen.
Hätte, wenn und aber – nun ist es so.
Nicht jedes Buch eines Autors oder einer Autorin kann ein Volltreffer sein.
Dennoch frage ich mich ernsthaft, wie der Verlag es für gut befinden konnte, dieses Buch, das für mich offensichtlich ein Abklatsch eines anderen Bestsellers ist, zu veröffentlichen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

"Gelungener Abschlussband"

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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Als ich den vierten Teil vor gefühlt zwei Jahren beendet habe, war ich etwas verwundert, dass es keinen fünften Band zu Josie gab.
Es kam mir etwas unvollständig vor, weil mir das Ende des 4. Bandes auch ...

Als ich den vierten Teil vor gefühlt zwei Jahren beendet habe, war ich etwas verwundert, dass es keinen fünften Band zu Josie gab.
Es kam mir etwas unvollständig vor, weil mir das Ende des 4. Bandes auch nicht rund vorkam.
Damit kam meinem inneren Monk die Veröffentlichung eines fünften Bandes mehr als recht.

Es fiel mir unglaublich schwer, in dieses Buch hineinzufinden, weil Josie in den vorherigen Bänden keinen sympathischen Eindruck hinterlassen hat.
Sich in eine unsympathische Protagonistin hineinzuversetzen, ist beim Lesen eine wahre Herausforderung.
Im Fall von Josie bleibt dies in diesem Teil leider auch lange so, weil sie gerade zu Beginn den Eindruck aus den vorherigen Teilen bestätigt.
Ihren Mitmenschen gegenüber verhält sie sich unhöflich und herablassend, auch Andrea ist davon nicht ausgenommen.
Da fängt man an, sich zu fragen, was er an ihr findet …
Erst zum Ende der Geschichte konnte ich mich für sie erwärmen.

In Sachen Spannung hatte dieser Teil auch weniger zu bieten, weil man die Geschichte um Josie und ihr Verschwinden schon aus den vorherigen Bänden kennt.
In diesem Fall bekommt man durch Josies Sichtweise die vollständige Wahrheit und nicht die Ermittlungsversion der Polizei und Mädels.
Am Rand erfährt man noch ein paar Details, die keiner wissen konnte und die mich hauptsächlich an der Story halten konnten.
Es war interessant zu sehen, was die Mädels alles herausfinden konnten und welche Einzelheiten zu Josies Verschwinden sie nicht kannten.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Freundschaft der Mädels im Vordergrund dieses Bandes steht.
Immer noch kann ich mir nicht erklären, weshalb die Mädels so dicke mit Josie befreundet waren.
Ihr Verhalten und ihre Taten Avery, Odina, Lee und Isabell gegenüber wären mir keine Freundschaft wert.
Ja, sie hat viel durchgemacht und die Folgen ihrer schweren Vergangenheit sind nachvollziehbar dargestellt, aber eine schwere Vergangenheit ist doch nicht für alles eine Ausrede.
Man kann sich doch nicht alles herausnehmen und sich dann mit seiner schweren Vergangenheit herausreden.
Gerade dann nicht, wenn dir die Personen offen und ehrlich gegenübertreten und dir immer wieder alles verzeihen.
Ich hätte Josie schon für eine der vielen Aktionen die Freundschaft gekündigt, die sie sich den Mädels gegenüber erlaubt hat.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es ein gelungener Abschlussband war, der Josies Geschichte noch einmal abrundet, und man erfährt, was aus den Protagonistinnen der anderen vier Bände geworden ist.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

"Welcome Back"

Marigold Manor 2: Veiled Ambitions
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Willkommen zurück auf Marigold Manor.
Dieses Mal mit Henry und River in der Hauptrolle.
Ich freue mich immer, wenn ich Charaktere schon aus den vorhergehenden Bänden einer Reihe kenne, weil ich das Gefühl ...

Willkommen zurück auf Marigold Manor.
Dieses Mal mit Henry und River in der Hauptrolle.
Ich freue mich immer, wenn ich Charaktere schon aus den vorhergehenden Bänden einer Reihe kenne, weil ich das Gefühl habe, dass eine Bindung zu ihnen aufzubauen dann viel einfacher ist.
Und so war’s auch.

Henry und Rivers gemeinsame Geschichte geht weit zurück.
Aus jahrelanger Freundschaft wurde unerfüllte Liebe, und diese ist anfangs auf jeder Seite zu spüren.
Leider sehen beide immer nur die Gründe, die gegen eine Beziehung sprechen …

Meine Sympathien gegenüber Henry und River haben sich im Handlungsverlauf deutlich geändert.
River habe ich immer mehr ins Herz geschlossen – Henry habe ich hingegen immer weniger leiden können.
Während River versucht, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, sich ihnen zu stellen und sie aufzuarbeiten, um irgendwann mit Henry zusammen sein zu können, hat Henry das genaue Gegenteil getan.
Er ist nicht in der Lage, Fehler einzugestehen und sich seinen Dämonen zu stellen.
Henry und River sind für mich ein Buchpaar, das nicht überdauern wird, weil einer mehr in die Beziehung investiert als der andere.

Anders als im ersten Band liegt der Fokus auf den Charakteren und ihrer Entwicklung.
Erst in zweiter Instanz kommen die ernsten Themen, die unsere Hauptfiguren begleiten.
Aber auch diese wurden wieder super aufgearbeitet und in die Geschichte integriert.
Mich konnte dieses Buch nicht – wie ich es von Lara Holthaus sonst gewohnt bin – aus den Socken hauen, aber es ist dennoch eine nette Unterhaltung für zwischendurch.

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