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Veröffentlicht am 18.08.2026

"Verbotene Liebe im Becken"

You Are My Anchor
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Mit Sportsromance hat man mich sofort an der Angel.
Was mich bei „You are my Anchor“ so angesprochen hat, war die Schwimm-Thematik.
Es gibt so wenige Romane in diesem Genre, die diese Sportart thematisieren.

Ich ...

Mit Sportsromance hat man mich sofort an der Angel.
Was mich bei „You are my Anchor“ so angesprochen hat, war die Schwimm-Thematik.
Es gibt so wenige Romane in diesem Genre, die diese Sportart thematisieren.

Ich habe beim Hören sofort gemerkt, wie viel Recherchearbeit in diesem Buch steckt.
Die Details zum Schwimmsport, den Wettkämpfen und dem Leben als Wettkampfschwimmerin sind toll ausgearbeitet.
Man bekommt einen guten Eindruck vom Leben als Leistungsschwimmerin.
Denn das Leben als Leistungsschwimmerin ist nicht nur von Erfolgen geprägt, sondern bringt auch seine Schattenseiten mit sich.

Die Lovestory von Isla und Cyrus ist der Inbegriff einer verbotenen Liebe – was gibt es Verlockenderes?
Der innere Konflikt zwischen „Was ist richtig?“ und „Was will ich?“ kam bei mir super an.
Manchmal ist das Richtige nicht immer das Beste für einen selbst.
Dennoch konnte mich ihre Liebesgeschichte nicht so sehr catchen.
Woran es genau gelegen hat, kann ich nicht benennen, aber ich glaube, ich fand die anderen Handlungsstränge einfach interessanter.
Neben dem Sport mochte ich die Geschichte rund um Cyrus’ eigene Leistungsschwimmer-Karriere.
Was damals passiert ist, wie seine Karriere ein Ende nahm und die Entwicklung zum Ende hin (ich will nicht zu viel verraten), war großes Kino.

Es war wirklich ein Vergnügen, das Hörbuch zu hören.

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Veröffentlicht am 11.08.2026

"Mittelkind-Syndrom"

Supernatural Academy: Year Two (Supernatural Academy 2)
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Mittelkind-Syndrom… Mittelkind-Syndrom… ist ein Mantra, das man fast bei jedem zweiten Band einer Trilogie aufsagen kann.
Die Entwicklung der Handlung ist eher stagnierend und der Fokus liegt auf den Nebenhandlungssträngen.
Liebe, ...

Mittelkind-Syndrom… Mittelkind-Syndrom… ist ein Mantra, das man fast bei jedem zweiten Band einer Trilogie aufsagen kann.
Die Entwicklung der Handlung ist eher stagnierend und der Fokus liegt auf den Nebenhandlungssträngen.
Liebe, Drama und Spice – viel Spice…

„Year Two“ von der Supernatural Academy knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bandes an.
Umso überraschter war ich, dass der zweite Band nach der kurzen Einführung ganze 200 Seiten lang keine Handlung vorweist.
Die Spannungskurve ist quasi nicht existent, obwohl das Ende von Band 1 eine super Vorlage bietet.
200 Seiten liest man über Maddison, wie sie sich zur liebeskranken Besessenen verwandelt.
Wo ist die Maddie hin, die ihren Platz in der neuen Welt sucht, sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und ihre Unabhängigkeit liebt?
Alles dreht sich nur noch um Asher – jeder Aspekt in ihrem Leben.
Mir hat dieses „Charakter-Downgrade“ von einer selbstbewussten jungen Frau zu einer devoten Freundin eines Atlantiden sehr missfallen.

Die restlichen Seiten stecken dafür voller Action.
Es passiert unglaublich viel in kurzer Zeit.
Mordanschläge, Atlantis steigt auf und der Weltuntergang steht bevor.
Dabei hat man aber nie das Gefühl, einem roten Faden zu folgen.
Es ist, als würde man an einem Filmset stehen und nach jeder Szene brüllt jemand „CUT“ und man dreht die nächste Szene.
Jedes Kapitelende kam mir wie ein Abschluss vor und dann passiert wieder etwas Neues.
Es war sehr stockend zu lesen und ich kam nie in einen Lesefluss.

Alles, was ich an Band 1 gelobt hatte, war hier nicht mehr existent.
Damit war „Year Two“ für mich insgesamt eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 31.07.2026

"Zwischen Nostalgie und Augenrollen“

Supernatural Academy: Year One (Supernatural Academy 1)
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Ich muss gestehen, dieses Buch hat mich ein bisschen nostalgisch werden lassen.
Es hat mich total an die Geschichten erinnert, die ich früher auf Wattpad verschlungen habe: der Schreibstil, die Klischees, ...

Ich muss gestehen, dieses Buch hat mich ein bisschen nostalgisch werden lassen.
Es hat mich total an die Geschichten erinnert, die ich früher auf Wattpad verschlungen habe: der Schreibstil, die Klischees, die Lovestory.

Die Grundidee hinter „Supernatural Academy“ hat mir wirklich gut gefallen.
Maddison wird in eine magische Welt entführt, weil sie angeblich ein übernatürliches Wesen sein soll – sie selbst weiß davon jedoch nichts.
Allein dieser Ansatz hat mich neugierig gemacht, und ich wollte unbedingt erfahren, was hinter ihrer Geschichte steckt.
Leider entsprach die Umsetzung dann nicht ganz meinen Erwartungen.

Das Academy-Leben folgt den klassischen Highschool-Klischees.
Es gibt verschiedene Cliquen (die Zicken, die Außenseiter, die „hotten Boys“ etc.), wobei sich Maddison natürlich den Außenseitern zugehörig fühlt.
Und wie es in jeder 08/15-Highschool-Story so ist, werden die Außenseiter am Ende zu den Coolen.
Maddison bietet den „Clovers“ die Stirn und steht plötzlich im Fokus der ganzen Schule (und der Atlantianer aka den „hotten Boys“), weil sie ein ungelöstes Rätsel ist, das unbedingt gelöst werden muss.
Dabei entwickelt sich (wenig überraschend) eine Hassliebe zum beliebtesten und tollsten Schüler der Academy.
Rückblickend kann ich sagen, dass ich beim Lesen gefühlt nie aus dem Augenrollen herausgekommen bin.
Gleichzeitig musste ich an die Zeit zurückdenken, in der mich genau solche Geschichten vor zehn Jahren noch total begeistern konnten.
Und mal ehrlich: Es hat ja auch seinen Unterhaltungswert, wenn man sich ein bisschen über etwas aufregen kann – sonst würde Trash-TV auch nicht funktionieren. 😃

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten: kurze Sätze, Umgangssprache, sehr knappe Kapitel.
Für mich persönlich hat das den Lesefluss deutlich gebremst, ich bin nie richtig im Buch „angekommen“.

Für jüngere Leserinnen und Leser sowie Fantasyeinsteiger dürfte „Supernatural Academy“ durchaus spannend sein.
Erfahrene Fantasy-Fans werden dagegen vermutlich – ähnlich wie ich – nicht auf ihre Kosten kommen.

Veröffentlicht am 31.07.2026

"Tränen vorprogrammiert"

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Wer schon einmal einen Brittainy-C.-Cherry-Roman gelesen hat, weiß: Tränen sind vorprogrammiert.
Ich lese ihre Bücher nur, wirklich nur, wenn ich mal eine ordentliche Portion Emotionen brauche.
Die Frau ...

Wer schon einmal einen Brittainy-C.-Cherry-Roman gelesen hat, weiß: Tränen sind vorprogrammiert.
Ich lese ihre Bücher nur, wirklich nur, wenn ich mal eine ordentliche Portion Emotionen brauche.
Die Frau ist eine Meisterin darin, ihre Leser zum Heulen zu bringen.

Elanour und Greysons Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt.
Teil 1 beginnt in ihren Teenagerjahren, und Teil 2 spielt 15 Jahre später.
Beide Teile stehen in komplettem Kontrast zueinander.
Im ersten Teil waren sie noch jung, unerfahren und verliebt, wohingegen sie im zweiten Teil die Narben von Schicksalsschlägen an sich tragen.
Einfach jeder gemeinsame Moment ihres Lebens scheint vom Verlust eines geliebten Menschen geprägt zu sein – ob Elanours Mutter oder Greysons Frau.
Es ist unglaublich, was der Tod eines geliebten Menschen mit einem anrichtet und wie schwer es ist, sich von einem solchen Verlust wieder zu erholen.
Erschwerend kommt dazu, dass man manchmal nicht nur den Verstorbenen verliert ...
Gerade Greysons Töchter haben diesen Umstand sehr plastisch gemacht.
Der gesamte Heilungsprozess, den Greyson und Elanour durchlaufen, ist so schön geschrieben, dass man nicht anders kann, als mitzufühlen.

Lediglich Greysons unterkühlte Art hat mich etwas stutzig gemacht.
Ja, er hat ein ganz schreckliches Jahr gehabt, aber wenn deine erste Liebe vor dir steht, ist man doch nicht so kalt, oder?
Ich meine, man ist dann doch automatisch etwas netter, wenn man jemanden aus seiner Vergangenheit trifft, der nett war.

Natürlich sind solche Romane auch vorhersehbar in ihrer Handlung, weil sie häufig dem gleichen Schema folgen.
Aber solche Romane liest man nicht in der Hoffnung auf Plottwists und Action, sondern weil man eine Geschichte lesen möchte, die einen fühlen lässt.

Veröffentlicht am 29.07.2026

"Love & Reality"

Catching up with the Carters - In your eyes
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Jeder, der schon mal eine Folge eines Reality-TV-Formats geguckt hat, weiß: Realität ist es nicht.
Vieles ist gescriptet und jeder hat eine Rolle, die er zu spielen hat.
So erging es Aphrodite und Garett ...

Jeder, der schon mal eine Folge eines Reality-TV-Formats geguckt hat, weiß: Realität ist es nicht.
Vieles ist gescriptet und jeder hat eine Rolle, die er zu spielen hat.
So erging es Aphrodite und Garett schon seit ihren Kindheitstagen.
Beide sind die Kinder bekannter Reality-Stars und stehen immer und überall im Rampenlicht – eine Bühne, auf der keiner von ihnen je stehen wollte.

Mir hat die Geschichte von Aphrodite und Garett richtig gut gefallen.
Beide teilen ein Schicksal, das wohl niemand anders so gut nachvollziehen kann wie der jeweils andere, und trotzdem steht da so viel zwischen ihnen.
Die Charakterentwicklung der beiden ist enorm.
Der Schritt von Misstrauen zu Vertrauen ist ein großer Schritt für ein im Reality-TV aufgewachsenes Kind, das sich nie sicher sein konnte, ob sein Gegenüber es ernst mit ihm meint.
Gerade durch die Rückblenden in die Vergangenheit erkennt man, wie sehr sie dazugelernt haben und gewillt sind, für den anderen der perfekte Partner zu sein.
Natürlich haben auch die wundervoll ausgearbeiteten Nebencharaktere ihren Beitrag dazu geleistet.
Sie waren alle so gute Freunde für Aphrodite und Garett, dass man sie nur ins Herz schließen konnte.

Durch ihre toxischen Erfahrungen mit der Welt des Reality-TV sind Aphrodite und Garett eine Bereicherung am Set.
Jedes Set braucht eine Aphrodite, die nicht für Einschaltquoten die Leben anderer zerstört.
Mit ihrer Haltung zeigen die beiden, dass Unterhaltung auch ohne kalkulierte Skandale funktionieren kann.

Reality-TV gehört (leider) zu meinen Guilty Pleasures, weshalb ich beim Kauf dieses Buches nicht lange überlegen musste, und es hat mich gut unterhalten.
Also kann ich das Buch allen Reality-TV-Guckern, die auch gerne mal weniger Toxizität haben möchten, wärmstens weiterempfehlen.
Ich bin total neugierig auf die Folgeteile.