"Süße College-Romance"
You Are My HurricaneDas Romance-Bücher-Universum ist mittlerweile riesig und auch an Sports Romance mangelt es nicht.
„You are my Hurricane“ war für mich das typische Beispiel eines Sports-Romance-Romans.
Für mich war dieser ...
Das Romance-Bücher-Universum ist mittlerweile riesig und auch an Sports Romance mangelt es nicht.
„You are my Hurricane“ war für mich das typische Beispiel eines Sports-Romance-Romans.
Für mich war dieser Roman eine nette Unterhaltung, die mich für ein paar Stunden der Realität entfliehen ließ.
Zwei sympathische Protagonisten, die ein Paar werden und versuchen, ihren Platz im Leben zu finden – so wie eigentlich jeder in seinen Zwanzigern.
Dabei werden sie auch mit prägenden Ereignissen aus ihrer Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert.
Im Fall von Maeve ist es ein grenzüberschreitender Exfreund, und Carter kämpft mit familiären Problemen.
Diese Nebenhandlungsstränge haben toll zur Haupthandlung gepasst.
Besonders die Thematik um Carters Vater hat mich packen können.
Die Nebenhandlungsstränge haben mich mehr begeistert als die Haupthandlung, weil sie mich auf emotionaler Ebene erreicht haben.
Maeve und Carter sind ein tolles Paar – sie passen gut zusammen, tun sich gut und werden sicherlich zusammen alt werden.
Aber auf emotionaler Ebene konnte mich die Story nicht packen.
Mir ging am Anfang alles viel zu schnell.
Zwischen „Ich kann dich nicht leiden“ und „Ich liebe dich“ lagen gefühlt zehn Minuten.
Woher kam auf einmal dieser Stimmungswechsel?
Ich konnte es gar nicht verstehen.
In diesen zehn Minuten ist nichts passiert, das einen so abrupten Stimmungswechsel erklären würde.
Es hätte mir schon gereicht, wenn Maeve erst einmal von einer negativen zu einer neutralen Einstellung Carter gegenüber gewechselt hätte, anstatt sofort zum schockverliebten, kichernden Teenager zu werden.
(Das Wort „kichern“ hätte man auch gerne ein- bis zweimal weniger benutzen können.)
Auch wenn „You are my Hurricane“ mich emotional nicht vollständig mitreißen konnte, bleibt es doch eine angenehme Sportsromance für zwischendurch, deren Nebenhandlungen das Lesen durchaus lohnenswert machen.