Magisch und berührend
Die Jagd nach den magischen MünzenInhalt
Schlammschwalben nennt man die Kinder, die im Schlamm der Themse versuchen etwas wertvolles zu finden, dass sich zu Geld machen lässt. Eines Tages findet Bo eine glänzende Münze, die bei ihr für ...
Inhalt
Schlammschwalben nennt man die Kinder, die im Schlamm der Themse versuchen etwas wertvolles zu finden, dass sich zu Geld machen lässt. Eines Tages findet Bo eine glänzende Münze, die bei ihr für Visionen sorgt, wenn sie diese berührt. Wem solche Visionen widerfahren, gilt als auserwählt. Außerdem trifft sie auf Billy, dem sie ihr Geheimnis anvertraut und gemeinsam suchen sie nach einer weiteren Münze, da man mit beiden gemeinsam Tote ins Leben zurückholen kann. Doch ihr Fund bringt sie in Gefahr, da auch andere von dem Geheimnis und ihrer Auserwähltheit wissen und es für sich nutzen möchten.
Meinung
Das Buch ist nicht nur optisch ein Highlight durch seine hochwertige Aufmachung, sondern auch durch seine Geschichte. Diese spielt im Jahr 1918 und das Setting London und Themse haben mir dafür sehr gut gefallen. Die 12-Jährige Bo ist mir von Beginn an sympathisch und es gefällt mir, wie mutig sie ist. Im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus, erkennt im richtigen Moment, wem sie Vertrauen kann und wie sie richtig handeln muss. Die Geschichte hat mich durch seine Themen Verlust, Gesellschaftsunterschiede, und Freundschaft sehr bewegt. Besonders das Finale hat mich noch im Nachklang sehr beschäftigt. Auch historische Hintergründe der Epoche werden gut eingearbeitet ohne dass es beim Lesen ein zu geschichtlichen Charakter bekommt. Insgesamt eine magische, aber auch berührende Geschichte, die von mir 5 von 5 Sternen bekommt.