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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2016

Ein wunderschöner Ratgeber, den ich jedem ans Herz legen kann. Wir werden ihn sicher des öfteren zur Hand nehmen müssen.

Finde dich gut, sonst findet dich keiner
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In erster Linie hat mich der Titel angesprochen! „Finde dich selbst, sonst findet dich keiner“, denn es erinnerte mich an einen Spruch, den mir mal jemand sagte. Du musst dich erst selbst lieben, um von ...


In erster Linie hat mich der Titel angesprochen! „Finde dich selbst, sonst findet dich keiner“, denn es erinnerte mich an einen Spruch, den mir mal jemand sagte. Du musst dich erst selbst lieben, um von anderen geliebt zu werden. Und genau das ist es, was auch dieses Buch vermittelt, also lag ich nicht falsch.
Paula Lambert gibt in diesem Buch sehr viel von sich selber Preis, was sie für mich noch sympathischer macht, als sie eh schon war.
Wer kennt es nicht das man früher gehört hat, oder sogar heute noch hört „Lobe nicht so viel“ oder „Bestätige nicht immer, sonst wird derjenige noch eingebildet“. Ich bin da anderer Meinung. Ich sage den Menschen, die ich liebe immer wieder wie hübsch sie sind, wie gut und toll sie etwas machen, das ich stolz auf sie bin, was sie erreicht haben. Ich bin der festen Überzeugung das Bestätigung sogar etwas sehr wichtiges ist um das Selbstbewusstsein zu stärken. Wir wollen die nächste Generation doch nicht erziehen, indem wir sie klein machen und sie sich dann auch so fühlen. Natürlich muss man ihnen auch beibringen das man nicht alles schaffen kann und das man manchmal von vorne anfangen muss. Aber gerade, was das Aussehen betrifft, ist es wichtig das jeder weiß, das alle anders sind. Und das ist auch gut so. Was wäre die Welt, wenn es nur gleichgroße, gleichdünne, gleichbreite oder gleichfarbige Menschen gäbe? Richtig – langweilig. Jeder Mensch ist auf seine Weise schön. In diesem Buch geht es nicht darum, was andere Menschen über dich denken, denn nicht jeder kann einen mögen. Du magst schließlich auch nicht jeden. Aber es ist wichtig, was du über dich denkst! Denn das, was du über dich denkst, spiegelt auch dein Auftreten wieder. An einem miesen Tag, an dem du kein lächeln zustande bringst, werden dir auch die Menschen um dich herum vielleicht nicht mit dem besten Lächeln begegnen. Aber wenn du dich selber in deiner Haut wohl fühlst und das in einem Lächeln oder deinem Gang wiederspiegelst, dann wirst du erkennen, dass auch die Menschen dich ganz anders sehen.
Natürlich ist nicht jeder Tag dafür geeignet. Denn jeder hat auch mal einen miesen Tag, an dem man sich am liebsten verkriechen möchte und dies vielleicht nicht kann. Dann denke einfach an Morgen!
Das nächste wirklich Wichtige ist das man an sich denken muss. Was tut einem gut und was nicht? Gibt es vielleicht sogar Personen in deinem Umkreis, die dir nicht gut tun? Dann entlasse sie aus deinem Leben. Natürlich geht auch das nicht bei allen, denn wenn dein Chef dir nicht gut tut, dann wird das etwas schwierig. Außer es liegt daran, dass du mit deiner Arbeit unzufrieden bist. Dann schau, was deine Interessen sind und erfinde dich einfach neu.
Und das dritte, was du unbedingt lernen solltest ist „Nein“ sagen. Du kannst nicht immer zustimmen oder anderen helfen. Wenn dir etwas nicht zusagt, dann lass es. Paula beschrieb dies sehr gut mit dem Thema Sex. Habt ihr schon mal mit jemandem geschlafen, obwohl ihr es gar nicht wolltet oder euer Bauchgefühl „Nein“ gesagt hat?! Ich musste da leider mit „Ja“ antworten. Bis heute ist es zwar eher so, das ich lieber nicht im Detail darüber nachdenke, denn es war wirklich dieses „Ok du bist hier, bringen wir es hinter uns“. Mein Gefühl sagte „Nein“, aber ich habe dies ignoriert und mich danach richtig vor mir geekelt. Aber es war auch eine Erfahrung, die mich einen Schritt weiter gebracht hat.
Machen wir uns nichts vor. Dies alles kann nicht jeden Tag gelingen. Wir können uns nicht jeden Tag lieben, wir können nicht jeden aus unserem Leben verbannen, wir werden nicht jedes mal schaffen „Nein“ zu sagen, wenn uns danach ist und wir werden es nicht immer schaffen, auf unser Bauchgefühl zu hören. Aber wie wäre es, wenn wir es zumindest versuchen?! Damit es uns gut geht.

Veröffentlicht am 13.11.2016

Silber – Das erste Buch der Träume ist ein spannendes Jugendbuch, bei dem es auch gruselige Momente gibt. Wer wird dich wohl in deinen Träumen besuchen?

Silber - Das erste Buch der Träume
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Habt ihr schon mal überlegt, wie es wäre, wenn man in die Träume von anderen schlüpfen könnte? Ich schon. Auch darüber, wie es wäre, wenn man in den Träumen miteinander reden könnte und sich beide nach ...

Habt ihr schon mal überlegt, wie es wäre, wenn man in die Träume von anderen schlüpfen könnte? Ich schon. Auch darüber, wie es wäre, wenn man in den Träumen miteinander reden könnte und sich beide nach dem Aufwachen daran erinnern könnten. Ich fände es sehr interessant. Heimlich, die Träume anderer ausspionieren ist hingegen etwas anderes. Ja, sicher. Es wäre unterhaltsam, wenn man so mehr über andere erfahren könnte. Aber was, wenn die das auch können. Wollt ihr das jemand eure Träume ausspioniert? Eure Vorlieben und Ängste kennt? Das wäre mir dann doch etwas zu gruselig. In dem Buch gibt es allerdings personifizierte Sicherheitsschlösser. Das wiederum finde ich eine sehr gute Lösung. Allerdings müssen wir uns damit ja auch nicht auseinandersetzen, so wie Liv es muss. Denn plötzlich findet sie sich in den Träumen ein paar Jungs wieder und die sehen gar nicht mal so schlecht aus. Sie denkt sich nichts dabei, bis sie merkt, dass auch die Jungs sich am nächsten Tag an das Gespräch im Traum erinnern können. Nach und nach lernt sie ihre neuen Gefährten kennen und schätzt sie sehr. Doch sie kann nicht alle richtig einschätzen und fragt sich bald darauf, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie trauen und wer will ihr etwas böses?

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und doch haben alle ihre Vorzüge. Sie sind interessant beschrieben. Teilweise habe ich einige Charaktere sogar falsch eingeschätzt, was mich fasziniert hat. Da merkt man wieder, dass man sich oft zu schnell ein Urteil bildet. Ich wurde an dieser Stelle positiv überrascht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es war ein schöner Auftakt einer Buchreihe, allerdings hätte für mich etwas mehr passieren können. Zum Schluss wurde es nochmal richtig spannend und ich würde auch gerne den nächsten Teil lesen. Man darf hier auch nicht vergessen, dass dies ein Buch für Jugendliche ab 14 Jahren ist und dafür war das Buch dann brutal genug.

Veröffentlicht am 03.11.2016

Ein gefühlvolles Buch, bei dem ich mich sehr auf den zweiten Teil der Reihe freue.

Begin Again
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Von Anfang an hat mich dieses Buch mitgerissen. Ich konnte und wollte gar nicht mehr aufhören weiterzulesen. Ich habe fast 400 Seiten am Stück durchgelesen. Die Charaktere waren liebenswürdig, unterhaltsam ...

Von Anfang an hat mich dieses Buch mitgerissen. Ich konnte und wollte gar nicht mehr aufhören weiterzulesen. Ich habe fast 400 Seiten am Stück durchgelesen. Die Charaktere waren liebenswürdig, unterhaltsam und man musste einfach jeden einzelnen von ihnen Lieben. Allie fühlte ich mich am verbundensten. Ich selber kenne es zu gut, wenn man eine Mauer in sich errichtet. Diese Mauer ist natürlich gut und irgendwann wird sie hoffentlich auch eingerissen. Aber seine Gefühle zu verschließen, heißt nicht, das sie nicht da sind. Ganz im Gegenteil. Man unterdrückt seine Gefühle nur, speichert sie aber trotzdem ab. Der Schmerz bleibt bestehen, nur das man Menschen weniger an sich heranlässt. Und je öfter man diese Mauer errichtet, desto schwerer ist es, sie zu durchbrechen. Die Autorin hat es geschafft, dass selbst ich als Leser mit Allie eine Mauer errichtete. Ich fühlte so sehr mit ihr, habe mit ihr gelitten, dass ich dies wie sie tun musste.

Aber dieses Buch war auch einfach wunderschön. Es ist Liebevoll geschrieben und selbst ich habe mich in Begin Again verliebt. Es war ein tolles Gefühl. Ich liebe es, wenn Bücher so etwas auslösen. Traurigkeit, Angst, Glück und Liebe. Wenn diese Dinge zu mir durchdringen und ich sie ebenfalls so sehr spüre, wie die Charaktere, dann ist es eine bezaubernde Geschichte.

Die Charaktere lieben und necken sich untereinander. Ich liebe diese neckischen Spiele zwischen Freunden und auch wenn sie mit dem Partner passieren. Was gibt es schöneres, als sich aus Spaß zu ärgern? Ich mag diese Art von Mitteilung sehr gerne, da sie so viel mehr über die Menschen aussagen. Manche könnten denken, man wirft sich gegenseitig böse Dinge an den Kopf. Aber es ist einfach eine Art von Humor. Man erkennt, dass man nicht alles zu Ernst nehmen muss. Die fast 500 Seiten waren einfach viel zu schnell vorbei. Der Auftaktband ist für mich eine gelungene Geschichte und ich habe mich schon lange nicht mehr so beim Lesen gefühlt. Ich brauchte endlich wieder so etwas richtig schnulziges zum Träumen und wurde hier nicht enttäuscht. Ich bin schließlich eine hoffnungslose Romantikerin.

Am Ende des Buches gibt es eine kleine Leseprobe von dem zweiten Teil der Reihe, der Trust Again von Mona Kasten. Das wird aus Dawn´s Sicht geschrieben, Allies neue beste Freundin. Band 2 der Reihe wird am 12.01.2017 erscheinen.

Veröffentlicht am 31.10.2016

Das Buch handelt von einer Frau, die viel zu pessimistisch durchs Leben geht und sich und der Liebe dadurch im Wege steht.

Einmal lieben geht noch
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Der Klappentext versprach sehr viel. Für mich hörte es sich wirklich nach einer sehr schönen Lektüre an. Nach der Hoffnung, die man nie aufgeben sollte.
Doch leider war der Schreibstil sehr anstrengend ...

Der Klappentext versprach sehr viel. Für mich hörte es sich wirklich nach einer sehr schönen Lektüre an. Nach der Hoffnung, die man nie aufgeben sollte.
Doch leider war der Schreibstil sehr anstrengend und nicht mein Fall. Es hat mich sogar etwas genervt. Vielleicht habe ich einen anderen Humor, aber ich fand das Buch leider nicht sehr lustig und unterhaltsam. Der negative Schreibstil zog sich das ganze Buch durch und das ist nicht das, was ich gerne lese. Als sei das Buch eine Ansammlung von Beweisen das die Männerwelt schlecht ist und nichts zu bieten hat. Sie zeigt auf das egal, ob man Single ist oder vergeben – man kann nur verlieren. Lucie wirkt verzweifelt und weckt eher Mitleid in mit, da sie so pessimistisch ist. Niemand mit dieser Einstellung wird jemals einen Mann finden, oder vielleicht nicht einmal glücklich werden. Wie soll das auch gehen, wenn man in allem nur das Schlechte sieht?
Selbst vor ihrer neuen Freundin macht sie keinen halt. Hinter ihrem Rücken denkt sie immer wieder schlecht von ihr und fragt sich, wie so eine Person jemanden abbekommen kann, wenn sie selbst leer ausgeht. Allerdings tut sie das dann eher ab, weil diese Person ja sicher jeden nimmt und sie ganz anders ist.
Wenn jemand eine Beziehung hat, macht sie diese schlecht. Es wirkt, als ob sie niemandem ihr Glück gönnt und wirkt dadurch sehr verbittert. Nur, weil man selber nicht das hat, was man gerne hätte, kann man sich doch trotzdem für andere freuen.
Am Ende des Buches macht sie dann auch noch die ganze Frauenwelt schlecht. Also im Grunde sind einfach alle schlecht. Vielleicht soll ihre Botschaft sein, das niemand perfekt ist und das ist auch richtig so. Wäre ja auch langweilig. Allerdings hört es sich eher so an, als sollte man einfach die Hoffnung aufgeben und nicht weiter nach der Liebe suchen.

Ich bin da ganz anderer Meinung. Lasst euch nicht runter ziehen. Man kann auch vieles positiv sehen. Jeder Mann, der nicht zu euch passt, oder ein Reinfall war, bringt euch doch der Person näher, mit der ihr glücklich werden könnt. Geht positiv an Dinge heran und denkt nicht nur negativ. Eure Gedanken wirken sich auch auf eure Ausstrahlung aus. Und diese fällt den Männern auf. Gönnt anderen Menschen ihr Glück. Denn wenn ihr es ihnen nicht gönnt, macht es euch nicht automatisch glücklicher. Freut euch über verliebte Pärchen, die ihr trefft, denn irgendwann könntet ihr das sein.

Veröffentlicht am 30.10.2016

Schenke jedem Menschen ein lächeln und es kommt irgendwann zu dir zurück. Ein toller Roman, der einen wieder positiver denken lässt.

Das Café der guten Wünsche
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Julia war für mich sehr faszinierend. Wie sie, glaube auch ich an die Macht der eigenen Gedanken. Ich bin der Meinung jeder sollte positiver denken. Die Gedanken kommen irgendwann zu uns zurück. Nicht ...

Julia war für mich sehr faszinierend. Wie sie, glaube auch ich an die Macht der eigenen Gedanken. Ich bin der Meinung jeder sollte positiver denken. Die Gedanken kommen irgendwann zu uns zurück. Nicht immer ist dies einfach, denn wir begegnen vielen Pessimisten auf der Welt und es werden uns auch hin und wieder Steine in den Weg gelegt, oder es passieren Dinge, die man nicht vorhersehen kann. Doch auch diese Dinge können unser Leben bereichern, wenn wir nicht dagegen ankämpfen. Ab und zu wird jeder denken „Warum ich?“ oder „Was macht das für einen Sinn?“, doch ich denke, dass uns gerade diese unvorhergesehenen Dinge im Leben, die uns gerade nicht passen, stärker machen.
Das Konzept von Julias Café ist einfach hinreißend und ich fühle mich sofort mit ihr verbunden, denn wenn ich jemals ein Café leiten sollte, so wie sie es tut, dann würde ich dies auf genau dieselbe Weise machen.
Jedem Gast einen guten Wunsch hinterherschicken ist sicherlich nicht an jedem Tag einfach, denn jeder kennt das. Man hat selber auch mal einen ganz schlechten Tag, an dem man kaum etwas Gutes sieht. Aber Julia denkt eben auch an andere und wünscht ihnen nur das Beste. Wünsche anderen immer etwas Gutes, denn so wird die Welt zu einem besseren Ort und irgendwann wirst du für deine Selbstlosigkeit belohnt.
Leider hat auch Julia nicht nur Menschen um sich, die ihr nur das Beste wünschen und Gutes für sie tun. Sie wird auch hintergangen und muss sich plötzlich mit der schlechten, schwierigen Seite der Welt auseinandersetzen, die sie so gerne aus ihrem Leben ausschließt. Aber auch das ist das Leben. Man muss die Hürden meistern, die einem in den Weg gestellt werden. Doch Julia ist kurz davor ihren Lebenstraum aufzugeben um den einfachen Ausweg zu nehmen.