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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein schöner Einblick in die Tanzszene, jedoch war der Krimi an sich sehr enttäuschend für mich.

Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard
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Einerseits war es wirklich schön, Eindrücke davon zu bekommen, welche Schönheit der Tanz mit sich bringt und auch der Einblick in die Oper war toll und viele Menschen in diesem Buch waren mir sehr sympathisch. ...

Einerseits war es wirklich schön, Eindrücke davon zu bekommen, welche Schönheit der Tanz mit sich bringt und auch der Einblick in die Oper war toll und viele Menschen in diesem Buch waren mir sehr sympathisch. Aber nicht nur das Schöne konnte man beobachten, sondern auch, was hinter der Fassade ist. Natürlich handelt es sich hierbei um ein Buch, doch ich denke, dass es auch im wahren Leben so zugehen kann. Man wahrt eben den Schein der Schönheit. Doch hinter den Kulissen sieht es manchmal nicht so schön aus. Es gibt Traurigkeit und Intrigen. Ich finde es gut dass alle Namen mit Beschreibung in diesem Buch stehen, allerdings wäre dies am Anfang besser gewesen, dann hätte man vorher gewusst, dass man nachsehen kann, wenn einem ein Name wieder abhanden gekommen ist. So wusste ich nichts davon, da ich jemand bin, der nicht die letzte Seite zuerst anschaut.
Allerdings bewerte ich hier einen Krimi und zu diesem muss ich sagen, dass er mehr Kopfschütteln in mir ausgelöst hat, als Spannung. Als Lucie, die Gardienne in der Oper als Putzfrau aushilft, hört sie einen Schrei und findet mit ihrem Gesprächspartner Dr. Pierre Bourgeois den Ballettdirektor Guillaume Bernard tot auf einer Treppe. Sie ruft den Kommissar Legrand zur Hilfe. Dieser beschuldigt die Gardienne direkt, dass sie kein „Vorsicht rutschig“ Schild aufgestellt hat und das es ihre Schuld sei. Diese jedoch weiß, dass nicht sie dort geputzt hat und erklärt dem Kommissar das dies ein Mord war. Kommissar Legrand kennt Lucie schon vom letzten Jahr, da diese im schon Mal in die Quere kam, als es um einen Mordfall ging. Für ihn ist es klar, dass sie etwas damit zu tun hat. Das wären sonst zu viele Zufälle. Es wird sehr wenig Ermittelt. Im Grunde geht es nur um die Zwischenmenschlichen Beziehungen und um Langeweile, die sich zwischendurch in mir ausbreitete. Ich muss es leider so sagen. Ich war sogar ein wenig genervt. Die Gardienne ermittelt auf eigene Faust, unterschlägt Beweismittel, verwischt Spuren und verschweigt dem Kommissar Dinge, die ihn in diesem Fall weiterhelfen könnten. Legrand tappt währenddessen im Dunkeln. Wobei er eh mehr damit beschäftigt ist die Staatsmittel dafür zu verwenden, um eine Choreografin der Oper näher kennenzulernen. Er will alles über sie wissen, weil er ihr restlos verfallen ist. Der Verdächtige wechselt jeden Tag seinen Namen und der Kommissar ärgert sich, dass er nicht direkt einen Abschlussbericht geschrieben hat in dem „Unfall“ steht. Auf den letzten Seiten kommt zumindest ein Anflug von Kompetenz bei ihm durch, oder eben eine logische Schlussfolgerung und rundet damit diesen Krimi ab.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Dieses Buch ist sehr gut für Fantasy – Einsteiger geeignet.

Marked - Eine teuflische Liebe
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Lucky ist 28 Jahre alt, als sie an ihre alte Schule zurückgerufen wird, um einen Dämon zu vertreiben. Sie denkt, es seien die Zwillinge. Geister, die schon vor zehn Jahren dort ihr Unwesen getrieben haben, ...


Lucky ist 28 Jahre alt, als sie an ihre alte Schule zurückgerufen wird, um einen Dämon zu vertreiben. Sie denkt, es seien die Zwillinge. Geister, die schon vor zehn Jahren dort ihr Unwesen getrieben haben, doch dies ist leider nicht der Fall. Die Zwillinge wären ein kleines Übel, da sie nur ihren Spaß mit den Menschen treiben. Was dort an der Schule allerdings von ahnungslosen Schülerinnen gerufen wurde, ist alle andere als Harmlos. Henri le dent, ein Dämon, der entsandt wurde, um Kayla zurückzuholen. Lucky versteht nicht recht, wieso er Kayla zurückholen möchte. Kayla war bei ihr, solange sie denken kann. Ab diesem Zeitpunkt häufen sich Situationen, die Lucky nicht mehr an Zufälle glauben lässt und plötzlich verschwindet Kayla auch noch in diese Anderswelt, um über ihre Sicherheit zu verhandeln und sie muss überlegen, ob sie für ihre Freundin hinterher reist.

Dieser Fantasyroman ist sehr schön geschrieben. Perfekt für Anfänger dieses Genres. Am Anfang hat man genug Zeit, sich mit allem auseinander zu setzen. Auch wenn viele verschiedene Charaktere hier zu finden sind, kann man sie sich doch merken. Natürlich wird nicht nur Lucky sehr verwirrt mit den Aussagen ihrer Freundin und den fremden Menschen, denen sie begegnet. Zwischendurch passierte nicht viel und ich konnte das Buch auch ohne Probleme mal zur Seite legen. Kurz vor Schluss überschlugen sich hingegen die Ereignisse, es wurde spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen und dann war Ende. Das Ende wirkte unfertig und lieblos. Einfach, wie abgefertigt. Dies fand ich sehr schade, denn als es spannend wurde, hätte ich gerne gewusst, wie es weiter geht. Viele Fragen blieben offen und ließen mich verwirrt zurück. Aber vielleicht hat die Autorin ja auch einen zweiten Teil geplant. Ich würde ihn lesen, um zu sehen, ob sie der Spannung vom Ende standhalten kann, oder wieder zurückfällt zu den Teilen, die sich etwas hinzogen. Trotz allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und man konnte es wirklich entspannt lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein wunderschöner Roman mit dem man einfach etwas abschalten kann

Sehnsucht nach Zimtsternen
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Bei diesem Buch bleibt Katrin Koppold sich wieder treu. Auch ich konnte hier wieder einfach ein paar tolle Lesestunden genießen, ohne etwas zu meckern zu haben. Oft habe ich einen Stift und Papier neben ...

Bei diesem Buch bleibt Katrin Koppold sich wieder treu. Auch ich konnte hier wieder einfach ein paar tolle Lesestunden genießen, ohne etwas zu meckern zu haben. Oft habe ich einen Stift und Papier neben mir, um Dinge aufzuschreiben, die mir nicht gefallen haben, oder auch Dinge die mir gefallen haben. Bei Sehnsucht nach Zimtsternen war dies bis auf ein paar Namen, die ich notiert habe vollkommen unnötig. Es war wirklich ein Buch, bei dem ich einfach in Lillys Welt abtauchen und mich dabei entspannen konnte.

Torsten, ihr Ehemann sagt ihr aus heiterem Himmel, das er sie verlassen will und eine andere Frau hat. Ein großer Schock, wenn man wie Lilly das Gefühl hat alles war in bester Ordnung. Doch auch sie muss sich nach diesem Geständnis die Frage stellen, ob dies wirklich der Fall war. Sie macht ihre Probleme aber nicht nur mit sich alleine aus, denn sie hat auch eine Psychologin, zu der sie geht. Normalerweise nur, weil sie sonst keine Schlaftabletten von ihrem Arzt verschrieben bekommt, doch in gewisser Weise hilft es ihr auch jemanden zu haben, mit dem sie über alles reden kann. Gerade weil Lilly jemand ist, der vieles mit sich selber ausmacht, finde ich es sehr gut, dass sie jemanden hat mit dem sie reden kann. Oder reden könnte, denn es muss dazu gesagt werden, dass die Psychologin die Sitzungen doch eher als Plausch benutzt, als als Hilfestellung.
Lilly fühlt sich selber alles andere als schön und das obwohl sie genug Bestätigung bekommt. Frisch getrennt, zeigen auf ein Mal einige Männer ihr Interesse an ihr. Da wäre Siggi der Postbote und Günther, der neue Nachbar, auf den sie sofort fliegt. Dann wäre da noch der Trauzeuge ihres zukünftigen Schwagers Anton, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Lilly hat und für den sie sich interessant machen möchte. Jakob, ihren Mitbewohner, den Frauenhelden schließt sie ja sofort aus, aber warum kommt Torsten wieder bei ihr an gekrochen.

Ich mochte dieses Buch einfach ungern aus der Hand legen. Es war alles dabei, was das Leserherz begehrt. Es passierte zwar nichts außergewöhnliches oder aufregendes, obwohl es doch etwas gab, mit dem ich mal zu Anfang nicht gerechnet hätte, aber ich finde es auch nicht schlimm. Ich suchte in diesem Buch keine Spannung, keine Aufregung oder etwas ganz neues. Ich wollte einfach Spaß an einem Buch haben. Und den hatte ich auf jeden Fall. Ich konnte mich zurücklehnen und einfach nur genießen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Was würdest du tun, wenn du mit einem Blick erkennen könntest, welcher Mensch böse ist? Ein gelungener, facettenreicher Thriller.

Farbenblind
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Isaac Keaton tötet 20 Menschen und lässt sich anschließend widerstandslos festnehmen, doch er arbeitet nicht alleine. Im Verhörraum verlangt er nach Jenna Ramey, sie war FBI Profilerin. Nur mit er wird ...

Isaac Keaton tötet 20 Menschen und lässt sich anschließend widerstandslos festnehmen, doch er arbeitet nicht alleine. Im Verhörraum verlangt er nach Jenna Ramey, sie war FBI Profilerin. Nur mit er wird er sprechen, doch wieso weiß er soviel über ihr Privatleben und wieso will er mehr über ihre Mutter wissen? Sie weiß das sie es mit einem skrupellosen Killer zu tun hat, der mehr von sich hält, als von allen anderen. Er denkt er ist schlauer als sie, doch da hat er Jenna gewaltig überschätzt. Isaac ist aber nicht nur einer der Mörder aus dem Park, sondern auch einer von denen, die die Zwillinge genannt werden und an der ganzen Ostküste gemordet haben. Aber was hat Isaac geplant, wer ist der zweite Schütze, der andere Zwilling, der seine Pläne ausführen soll? Werden sie ihn fassen? Und was hat es mit Jennas Mutter auf sich?

In diesem Buch gab es viele Personen, die irgendwie miteinander verbunden sind und sich begegnen, ob bewusst oder unbewusst. Für mich war es ein Thriller, der mich die ganze Zeit hat mit rätseln lassen. Wer hat was mit wem zu tun und wie kam derjenige darauf dies und jenes zu unternehmen. Das hat mir sehr gut gefallen. Trotz das man von Anfang an wusste, wer der Täter war, gab es ja immer noch einen zweiten zu fassen. Man konnte die Polizeiarbeit verfolgen und lernte die Charaktere trotzdem recht gut kennen. Jenna gefiel mir sehr gut. Ich denke, sie hat es nicht einfach Personen und Dinge mit Farben zu verbinden. Persönlich vermute ich sogar, dass das das Leben um einiges schwieriger macht. Es ist sicherlich anstrengend. Hat allerdings auch einen kleinen Vorteil, wenn man neue Menschen kennenlernt. Ich möchte diese Gabe jedoch nicht besitzen. Sie würde mich wohl vollkommen verrückt machen. Jenna ist eine starke Frau, die alleine ein Kind großzieht. Der Vater der kleinen hat kein wirkliches Interesse an ihr und man spürt dies auch. Die Emotionen jeder einzelnen Person wurden sehr gut rüber gebracht und ich hatte das Gefühl bei der Jagd dabei zu sein. Es wird nicht nur eine Person gejagt. Jeder Täter hat seine persönlichen Gründe, die er für Richtig hält. Für einen Täter hatte ich sogar eine gewisse Sympathie muss ich gestehen, auch wenn er natürlich nicht richtig gehandelt hat, aber ich konnte seine Beweggründe verstehen. Irgendwann überschlugen sich die Ereignisse und ich war richtig gespannt, wie es weitergeht. Ein gelungener, facettenreicher Thriller.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein spannendes, erotisches Rocker - Abenteuer!

Rockerlust
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Bei diesem Buch hatte ich wieder einmal verdammtes Glück! Auch hier habe ich mir kaum Notizen gemacht und bin einfach in diesem Buch versunken. Der Anfang gefiel mir so gar nicht, was mich ein wenig enttäuschte. ...

Bei diesem Buch hatte ich wieder einmal verdammtes Glück! Auch hier habe ich mir kaum Notizen gemacht und bin einfach in diesem Buch versunken. Der Anfang gefiel mir so gar nicht, was mich ein wenig enttäuschte. Man erfuhr, was passieren würde, irgendwann, wahrscheinlich am Ende des Buches. Das nimmt meiner Meinung nach die Spannung. Im Nachhinein muss ich sagen, dass dies nicht wirklich gestört hat, aber im Grunde liest man auf diesen Augenblick hin, weil man ihn schon kennt.
London ist eine tolle, starke Frau und steht mitten im Leben. Sie schwimmt nicht im Geld, aber sie muss auch nicht hungern. Ihre Nichte Jessica dagegen handelt unüberlegt und naiv und so muss London sie eines Abends aus dem Motorradklub der Reapers abholen. Die lassen sie allerdings nur gehen, weil sie einen Deal mit Reese, dem Präsidenten des Motorradklubs eingeht. Trotz seiner bestimmten Art ist sie hin und weg von ihm. Oder gerade weil? Es macht sie irgendwie an, dass er die Kontrolle übernimmt. Ich kann das sehr gut verstehen und ich denke einige von euch auch. In manchen Situationen möchte man auch mal gerne die Kontrolle abgeben und einfach jemand anderen Entscheiden lassen, was passiert, oder was gemacht wird. Und in wilden Momenten kann das auch ganz schön heiß werden. Ich wollte unbedingt das die beiden Sex haben. Man hat die Spannung zwischen de beiden beim Lesen richtig spüren können. Da gibt es nur ein Großes Problem. London hat jemanden, mit dem sie sich regelmäßig trifft und die beiden überlegen, ob es eine ernsthafte Beziehung werden kann. Siegt in diesen Momenten die Vernunft, oder die Leidenschaft??? Wir wissen es alle und wir wollen es auch so, wie es kommt. Wie langweilig wäre es, wenn man immer nur vernünftig ist?!
Mit ihrer Nichte ist es auch nicht einfach. Nach einem heftigen Streit, verschwindet sie und landet in den Fängen einen skrupellosen Kartells. Die Entführer wollen das London etwas für sie erledigt. Wenn sie es nicht tut, wird ihre Nichte nicht mehr lange leben. Kann London ihrer Nichte das Leben retten, oder gibt es nicht immer ein Happy End?!