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Veröffentlicht am 15.03.2026

Zwischen Pflicht und Herz

The Defender
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Vincent hat sein Leben fest im Griff. Als Kapitän seines Teams weiß er genau, was er will und was er sich erlauben kann. Gefühle gehören für ihn definitiv nicht dazu, denn seine Karriere steht immer an ...

Vincent hat sein Leben fest im Griff. Als Kapitän seines Teams weiß er genau, was er will und was er sich erlauben kann. Gefühle gehören für ihn definitiv nicht dazu, denn seine Karriere steht immer an erster Stelle. Doch dann sorgt ein Stalker dafür, dass er sich in seinen eigenen vier Wänden nicht länger sicher fühlt. Als er daraufhin bei Brooklyn, der besten Freundin seiner Schwester, einzieht, hätte er nie erwartet, dass es ihm so schwerfallen würde, sich von ihr fernzuhalten. Allerdings ist Brooklyn auch die Tochter seines Trainers und damit für ihn absolut tabu.
Auch in dieser Geschichte war der Schreibstil der Autorin wieder sehr angenehm zu lesen und ich bin schnell in die Handlung hineingekommen. Allerdings hatte ich ein wenig das Gefühl, dass bei der Übersetzung nicht alles ganz rund gelaufen ist. Es gab die klassischen Sie-/Du-Fehler und auch die ein oder andere seltsame Formulierung. Nachdem ich ein großer Fan des ersten Teils war, in dem wir die beiden Protagonisten bereits etwas kennenlernen durften, war ich sehr gespannt darauf, wie sich ihre Geschichte entwickeln würde. Zunächst mochte ich die beiden auch wirklich gerne und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Doch mit der Zeit fiel mir das bei Brooklyn immer schwerer. Sie ist seit zwei Jahren mit dem Studium fertig, arbeitet aber immer noch „nur“ als Praktikantin im Fußballclub ihres Vaters und darf dort kaum eigene Ideen einbringen. Gleichzeitig wundert sie sich, dass sie den „Innovator Award“ nicht erhält. Für mich wirkte diese Erwartung an einigen Stellen etwas schwer nachvollziehbar. Hinzu kommt ihre komplizierte Beziehung zu ihren Eltern. Ihr Vater wirkt im Grunde wie ein guter Mensch, der jedoch völlig überfordert ist, und ich hatte mehrfach das Gefühl, dass ein offenes Gespräch vieles hätte klären können. Ihre Mutter hingegen ist eine wirklich schreckliche Persönlichkeit, weshalb ich es schade fand, dass Brooklyn erst durch Vincent den Mut findet, hier klare Grenzen zu ziehen. Vincent mochte ich dagegen deutlich lieber. Nach außen wirkt er kontrolliert und distanziert, doch hinter dieser Fassade steckt deutlich mehr, als man zunächst vermuten würde. Man merkt schnell, dass er für die Menschen, die ihm wichtig sind, fast alles tun würde. Die Anziehung zwischen ihm und Brooklyn ist von Anfang an spürbar, auch wenn sich ihre Beziehung im Verlauf der Geschichte teilweise sehr langsam entwickelt. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten geben die beiden ein tolles Paar ab und ich habe mich sehr über ihr Happy End gefreut.
Eine emotionale Sports-Romance mit etwas schwächerer Protagonistin, die mich in Summe aber doch überzeugen konnte. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Liebe, Freundschaft und unerwartete Konflikte

Rosmarinduft in der Villa della Luna (Verliebt in Italien)
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Als ihr vertrautes Leben in Deutschland auseinanderbricht, beschließt Theresa, in die Toskana zu reisen, um endlich die Heimat ihrer langjährigen Ersatzoma Filomena zu besuchen. Dort verliebt sie sich ...

Als ihr vertrautes Leben in Deutschland auseinanderbricht, beschließt Theresa, in die Toskana zu reisen, um endlich die Heimat ihrer langjährigen Ersatzoma Filomena zu besuchen. Dort verliebt sie sich nicht nur in die traumhafte Landschaft, sondern freundet sich auch mit ihrer Gastgeberin Adeline an. Doch als wäre das nicht genug, hat es ihr auch der gut aussehende Nachbar Enzo angetan. Spannungen zwischen ihm und Adeline bedrohen allerdings das idyllische Paradies.

Den angenehmen Schreibstil der Autorin kenne ich bereits aus anderen Geschichten, und auch hier konnte er mich überzeugen. Leider gilt das nicht für die Protagonistin Theresa. Ich tat mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gefühle nachzuvollziehen. Sie liebt eigentlich ihre Routinen, doch weil etwas in ihrem Leben schiefgelaufen ist, ändert sie nun plötzlich alles. Dabei kämpft sie für die Wünsche anderer, denkt aber nur wenig an ihre eigenen Bedürfnisse oder Träume. Hier hätte ich mir mehr Selbstreflexion gewünscht, anstatt ihr starres Beharren darauf, dass spontane Entscheidungen die Lösung all ihrer Probleme sind. Auch Enzo konnte mich nicht ganz überzeugen: Obwohl er in einer schwierigen Lage steckt, scheint er nichts zu unternehmen, um die Situation zu ändern. Schade, denn eigentlich habe ich mich sehr darauf gefreut, zurück in die Toskana zu reisen und alte Bekannte wiederzutreffen.

Insgesamt ist dies eine nette Geschichte mit angenehmem Schreibstil und reizvoller Kulisse, bei der die Charakterentwicklung der Hauptfiguren jedoch deutliche Schwächen zeigt. Für mich der schwächste Teil der Reihe, daher vergebe ich 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn eine Nacht nicht ausreicht

Football Royalty
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Schon seit seiner Kindheit steht Peyton unter dem Druck, seinen erfolgreichen Vätern in die Fußstapfen zu treten und ebenfalls ein erfolgreicher NFL-Spieler zu werden. Als ihm alles zu viel wird, sucht ...

Schon seit seiner Kindheit steht Peyton unter dem Druck, seinen erfolgreichen Vätern in die Fußstapfen zu treten und ebenfalls ein erfolgreicher NFL-Spieler zu werden. Als ihm alles zu viel wird, sucht er Ablenkung und findet diese ausgerechnet bei Levi Vanderbilt. Eigentlich sollte diese Nacht keine Folgen haben, aber Jahre später taucht Levi plötzlich an der Franklin University auf, an der Peyton gerade seinen Abschluss macht. Sofort ist die damalige Anziehung wieder spürbar, denn für beide war diese Nacht mehr, als sie zunächst zugeben wollen.
Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Beide kommen aus wohlhabenden Familien, doch ihre Kindheiten hätten nicht unterschiedlicher sein können. Peytons Väter haben ihn immer unterstützt und ihm bedingungslose Liebe gezeigt. Levi dagegen wurde mehr von Kindermädchen großgezogen, und ihm war immer klar, dass die Anerkennung seines Vaters an Erfolg geknüpft ist. Trotzdem hat er sich entschieden, seinen eigenen Weg zu gehen, und genau das finde ich sehr beeindruckend. Während Peyton das Klischee des typischen Sportlers erfüllt, ist Levi eher der intelligente, schüchterne Künstler-Typ. Gerade durch diese Unterschiede passen sie in meinen Augen gut zusammen. Besonders schön fand ich zu sehen wie ihre Beziehung sich Stück für Stück weiterentwickelt. Die Handlung selbst ist an der ein oder anderen Stelle zwar vorhersehbar und etwas klischeebehaftet, aber wer auf der Suche nach einer süßen College-Love-Story ist, wird hier trotzdem seine Freude haben.
Alles in allem ist es eine süße, wenn auch etwas vorhersehbare Liebesgeschichte, die ich gerne weiterempfehle und die gut zum Rest der Reihe passt.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Sophias erste Schritte in einer neuen Welt

The Ordeals
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Es gibt nichts, was sich Sophia De Winter mehr wünscht als ihre Freiheit. Die Aufnahme an der magischen Eliteakademie Killmarth scheint ihre einzige Chance zu sein, diesem Ziel näherzukommen. Doch um dort ...

Es gibt nichts, was sich Sophia De Winter mehr wünscht als ihre Freiheit. Die Aufnahme an der magischen Eliteakademie Killmarth scheint ihre einzige Chance zu sein, diesem Ziel näherzukommen. Doch um dort zugelassen zu werden, muss sie sich gefährlichen Prüfungen stellen, denn nur die Mächtigsten erhalten einen Platz. Nun liegt es an Sophia zu beweisen, dass sie stark genug ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert, sodass ich direkt gut in die Geschichte gefunden habe. Mit Sophia ist ihr eine interessante Protagonistin gelungen, in die man sich leicht hineinversetzen kann. Ihr Wunsch nach Freiheit, aber auch nach Zugehörigkeit, ist sehr nachvollziehbar. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie im Laufe der Handlung beginnt, erste Allianzen einzugehen und lernt, anderen Menschen zu vertrauen. Alden blieb für mich dagegen noch etwas blass. Zwar wirkt das, was man über ihn erfährt, zunächst sympathisch, doch ich hätte mir hier mehr Tiefe gewünscht und hoffe, dass er im nächsten Teil weiter ausgearbeitet wird. Die übrigen Nebencharaktere konnten mich hingegen überzeugen und ich bin gespannt darauf, ihnen erneut zu begegnen. Die Handlung bietet einige unerwartete Wendungen und sorgt insgesamt für eine angenehme Spannung. Allerdings hätte ich mir beim Worldbuilding mehr Details gewünscht. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, insbesondere im Hinblick auf die Akademie selbst, da das Niveau der Anwärter stellenweise höher wirkt als das der eigentlichen Studierenden.

Ein spannender Auftakt mit einer sympathischen Protagonistin, interessanten Ansätzen und einem angenehmen Schreibstil. Trotz kleiner Schwächen im Worldbuilding und bei einzelnen Charakteren macht die Geschichte neugierig auf die Fortsetzung und hat definitiv Potenzial für die nächsten Teile.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Zwischen Schicksal und eigener Entscheidung

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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Nach ihrem Besuch in der Schicksalshöhle überschlagen sich die Ereignisse. Nevin wird verletzt und Tyron gefangen genommen. Daraufhin setzt Kiana alles daran, Tyron zu befreien. Doch wenn wahre Liebe nur ...

Nach ihrem Besuch in der Schicksalshöhle überschlagen sich die Ereignisse. Nevin wird verletzt und Tyron gefangen genommen. Daraufhin setzt Kiana alles daran, Tyron zu befreien. Doch wenn wahre Liebe nur zwischen Schicksalsgefährten entstehen kann, warum fühlt sie sich dann so zu ihm hingezogen? Und warum entwickeln beide plötzlich neue Kräfte, die stärker sind, als es für zwei Novizen möglich sein sollte?

Auch im zweiten Teil konnte die Autorin mich sofort wieder abholen. Durch ihren angenehmen und flüssigen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Kiana mochte ich in diesem Teil noch deutlich lieber als im ersten. Sie hat eine enorme Entwicklung hingelegt und ist zu einer starken, selbstbewussten jungen Frau geworden, die nicht alles hinnimmt, sondern Dinge hinterfragt. Auch Tyron zeigt nun, was wirklich in ihm steckt, und dass er vielleicht doch kein so großer Gegner der Liebe ist, wie er immer dachte. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch Nevins Entwicklung. Ihm wird endlich klar, dass das Leben mehr für ihn bereithält und dass Freundschaft genauso wichtig ist wie Liebe. Die Handlung selbst ist spannend und hält einige für mich unerwartete Wendungen bereit. Dadurch bin ich quasi durch die Geschichte geflogen. Das Ende bringt alle offenen Fäden zusammen und bildet einen gelungenen Abschluss dieser tollen Dilogie.

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