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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Gelungener Abschluss

The Lovely Side of Death
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Ganz ohne ihre Erinnerungen findet Dee sich plötzlich in der Unterwelt wieder. Während sie lernt, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sorgt sie gleichzeitig für jede Menge Chaos. Doch während sie ...

Ganz ohne ihre Erinnerungen findet Dee sich plötzlich in der Unterwelt wieder. Während sie lernt, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sorgt sie gleichzeitig für jede Menge Chaos. Doch während sie sich Stück für Stück an ihre Vergangenheit erinnert, verliert Ydril immer mehr sein Gedächtnis. Damit droht er nicht nur Dee zu vergessen, sondern auch seinen Plan, ihr bei der Erfüllung ihrer Bestimmung zu helfen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Dee schon bald merkt, dass es noch andere Optionen gibt als ihre Rückkehr ins Witch Way.

Nachdem ich vom ersten Teil bereits absolut begeistert war, war ich natürlich umso neugieriger, was die Autorin sich für die Fortsetzung überlegt hat. Auch dieses Mal hat es der packende Schreibstil geschafft, mich sofort mitten ins Geschehen zu ziehen. Obwohl Dee zunächst keine Erinnerungen an ihr früheres Leben hat, hat sich ihre quirlige, leicht chaotische Art kein Stück verändert. Nach wie vor lässt sie sich davon jedoch nicht unterkriegen und wächst im Verlauf der Geschichte immer weiter über sich hinaus. Es ist schön zu beobachten, wie sie nach und nach erkennt, worin ihre wahre Bestimmung liegt, und beginnt, darin aufzugehen. Auch ihre Beziehung zu Ydril bleibt spannend. Obwohl sich die meiste Zeit einer von beiden nicht an den anderen erinnert, ist die Anziehungskraft zwischen ihnen konstant spürbar und man merkt beim Lesen deutlich, wie stark die Verbindung ist. Während Dee zunehmend selbstbewusster wird, zeigt Ydril sich von seiner sanften Seite, was es leicht macht, sich in ihn hineinzuversetzen. Ergänzt wird das Ganze durch eine spannende Handlung mit mehreren unerwarteten Wendungen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dieses Mal stellenweise Schwierigkeiten hatte, alle Zusammenhänge vollständig nachzuvollziehen und zu verstehen, warum bestimmte Ereignisse genau so eintreten mussten. Ich habe daher irgendwann einfach darauf vertraut, dass die Figuren wissen, was sie tun.

Obwohl ich mit der Logik stellenweise meine Schwierigkeiten hatte (lag vielleicht auch nur an mir), war es ein absolut gelungener Abschluss, der von mir 4,5 Sterne bekommt.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2026

Gefährliche Anziehung in Las Vegas

Scars of Phoenix - Vegas Love 1
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Um in Las Vegas zu überleben und für sich und ihre Schwester zu sorgen, hat Scarlet das Betrügen perfektioniert. Doch dann macht sie den Fehler, den Mafia-Boss Falcone zu bestehlen, und steht danach tief ...

Um in Las Vegas zu überleben und für sich und ihre Schwester zu sorgen, hat Scarlet das Betrügen perfektioniert. Doch dann macht sie den Fehler, den Mafia-Boss Falcone zu bestehlen, und steht danach tief in seiner Schuld. Um ihm die Millionen zurückzuzahlen, setzt sie alles auf einen erneuten Deal mit Phoenix. Ausgerechnet den hat sie aber vor Jahren hintergangen und um eine Menge Geld erleichtert.

Die Autorin kenne ich inzwischen von zahlreichen ihrer anderen Bücher und war daher umso neugieriger, was sie sich dieses Mal ausgedacht hat. Mit ihrem angenehm fesselnden Schreibstil hat sie mich wieder direkt in die Geschichte gezogen. Scarlet mochte ich mit ihrer toughen Art auf Anhieb. Es hat mir gut gefallen zu sehen, wie sehr sie sich für ihre Schwester einsetzt, auch wenn sie es mit dem Beschützerinstinkt manchmal etwas übertreibt. Aber auch Phoenix will die Menschen, die ihm wichtig sind, um jeden Preis schützen und herausfinden, wer für den Tod seines besten Freundes verantwortlich ist. Vielleicht passen die beiden deshalb so gut zusammen. Die Anziehung zwischen ihnen ist beim Lesen deutlich spürbar, und man merkt, wie sie sich steigert, je mehr Zeit sie miteinander verbringen. Dazu kommt eine spannende Handlung mit mehr als nur einer unerwarteten Wendung.

Ein mitreißender Roman mit zwei sympathischen Protagonisten, spürbarer Anziehung und einer spannenden Handlung.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hinter der perfekten Fassade

Goldcrest Manor - Silken Waters
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Ihr ganzes Leben lang hat Brooke sich nach den Wünschen ihres Vaters gerichtet. Doch jetzt beschließt sie, endlich ihre eigenen Träume zu verfolgen. Als ihr Vater sie daraufhin vor die Tür setzt, zieht ...

Ihr ganzes Leben lang hat Brooke sich nach den Wünschen ihres Vaters gerichtet. Doch jetzt beschließt sie, endlich ihre eigenen Träume zu verfolgen. Als ihr Vater sie daraufhin vor die Tür setzt, zieht sie mitsamt ihren Polo-Ponys bei ihrer besten Freundin Maeve auf Goldcrest Manor ein. Dort setzt sie alles daran, ihre Fähigkeiten im Polo zu verbessern, um gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich zu sein und es gleichzeitig ihrem Vater zu beweisen. Das bedeutet allerdings, dass sie eng mit Desmond zusammenarbeiten muss. Er ist nicht nur Teil ihres Teams, sondern auch der Junge, der ihr in der Schule das Leben schwer gemacht hat. Brooke ist jedoch bereit, ihm eine zweite Chance zu geben, und merkt schnell, dass er in Wahrheit ganz anders ist als sie geahnt hatte.

Nachdem ich bereits ein großer Fan des ersten Teils war, war mir sofort klar, dass ich auch Brookes und Desmonds Geschichte lesen muss. Mit ihrem angenehmen Schreibstil konnte die Autorin mich von Anfang an abholen. Das Setting war wieder ein absoluter Traum, und ich verstehe gut, warum es Brooke auf Goldcrest Manor so gut gefällt. Mit Brooke ist der Autorin außerdem ein faszinierender, vielschichtiger Charakter gelungen, in den man sich gut hineinversetzen kann. Nach außen wirkt ihr Leben perfekt, doch man merkt schnell, dass auch sie mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat. Es war schön zu sehen, wie sie Schritt für Schritt herausgefunden hat, was sie wirklich vom Leben möchte, und wie bereit sie war, den bequemen Weg zu verlassen, um ihre Träume zu verfolgen. Desmond hingegen war mir anfangs noch etwas unsympathisch. Schnell zeigte sich jedoch, dass in ihm ein toller Kerl steckt. Vor allem gegenüber Brooke offenbart er eine verständnisvolle und umsichtige Seite, die genau das ist, was sie in diesem Moment braucht. Etwas schwer fiel es mir allerdings nachzuvollziehen, warum er so lange die Arbeit seines Vaters weitergeführt hat, obwohl sie ihn so gar nicht erfüllt. Auch er scheint im Verlauf der Geschichte bereit zu sein, seinen eigenen Weg zu gehen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich derselbe Konflikt mitunter zu oft wiederholt, nur um am Ende sehr schnell aufgelöst zu werden.

Eine charmante Fortsetzung mit einem traumhaften Setting und zwei sympathischen Charakteren, die beide lernen müssen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn das sich wiederholende Hin und Her der beiden gegen Ende etwas abrupt aufgelöst wird.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hinter der Maske

Hunters: Monster King | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt
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Nach außen ist Ariena die perfekte, unauffällige Stieftochter des Dekans. Doch wer hinter ihre Fassade blickt, erkennt schnell, dass sie damit vor allem ihre eigene Vergangenheit zu bewältigen versucht. ...

Nach außen ist Ariena die perfekte, unauffällige Stieftochter des Dekans. Doch wer hinter ihre Fassade blickt, erkennt schnell, dass sie damit vor allem ihre eigene Vergangenheit zu bewältigen versucht. Um nach den jüngsten Ereignissen näher bei ihrer Familie zu sein, absolviert sie nun ein Praktikum am Payton College, sehr zum Missfallen von Silver. Ihm wäre es am liebsten, wenn Ariena so schnell wie möglich wieder an ihrer eigenen Universität wäre. Doch er hat ihre Hartnäckigkeit unterschätzt und ihr Interesse daran, hinter seine Maske zu blicken.

Nachdem ich bereits die ersten beiden Teile gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf Silvers Geschichte. Auch dieses Mal konnte mich die Autorin mit ihrem angenehmen Schreibstil direkt abholen. Auf den ersten Blick scheint er das genaue Gegenteil seines Bruders zu sein, doch je besser man ihn kennenlernt, desto deutlicher wird, dass er tief in seinem Inneren weit fürsorglicher ist, als man zunächst vermuten würde. Er betont zwar stets, Ariena so schnell wie möglich loswerden zu wollen, aber für jemanden, dem sie angeblich so gleichgültig ist, denkt er verdammt oft an sie. Ariena hingegen geht mit ihrer Vergangenheit ganz anders um. Sie versucht schlicht, ein möglichst normales Leben zu führen, und ist dabei von Silvers geheimnisvoller Art völlig fasziniert. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten passen die beiden in meinen Augen wunderbar zusammen. Sie ergänzen sich und können beide zumindest erahnen, was der andere bisher durchgemacht hat. Dazu kommt eine spannende Handlung mit einer ordentlichen Portion Suspense, die beim Lesen keine Langeweile aufkommen lässt. Einzig der Handlungsstrang rund um Silver und sein ungeborenes Kind hätte es für mich persönlich nicht gebraucht.

Eine spannende Geschichte, die sich gut in die Reihe einfügt und die von mir 4 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Was nach zwanzig Jahren bleibt

Der Sommer, der uns blieb
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Gemeinsam sind die drei Jugendlichen Britta, Pia und Martin in einer kleinen Stadt mitten in Deutschland aufgewachsen. Sie sind zusammen erwachsen geworden und hatten eine unbeschwerte Kindheit voller ...

Gemeinsam sind die drei Jugendlichen Britta, Pia und Martin in einer kleinen Stadt mitten in Deutschland aufgewachsen. Sie sind zusammen erwachsen geworden und hatten eine unbeschwerte Kindheit voller Freundschaft und Leichtigkeit. Doch mit den ersten aufkommenden Gefühlen verändert sich alles, bis Pia eines Sommers plötzlich verschwindet. Inzwischen sind zwanzig Jahre vergangen, und zum ersten Mal treffen alle drei wieder am selben Ort aufeinander. Werden sie einen Weg finden, sich endlich die Wahrheit zu sagen und ihre Freundschaft zu retten?

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich gut in die Geschichte gestartet. Auch die unterschiedlichen Charaktere fand ich anfangs durchaus spannend. Im Verlauf hat sich dieser Eindruck jedoch etwas relativiert. Die Erzählweise der einzelnen Perspektiven wirkt stellenweise zu einheitlich, sodass es beim Lesen nicht immer leichtfällt, die Figuren klar voneinander zu unterscheiden. Gerade weil sie eigentlich sehr unterschiedlich sind und sich in zwanzig Jahren weiterentwickelt haben sollten, hätte ich mir hier mehr Individualität und Tiefe gewünscht. Insgesamt ist es eine nette Geschichte, die sich gut lesen lässt, aber recht vorhersehbar bleibt. Die Spannung ist zu Beginn noch vorhanden, nimmt im weiteren Verlauf jedoch immer mehr ab. Vor allem das “große” Geheimnis ist dem Leser schon recht früh klar, wodurch man eigentlich nur darauf wartet, dass Martin und Pia sich endlich aussprechen.

Eine solide, aber wenig überraschende Geschichte, der es vor allem an klar unterscheidbaren Charakteren und anhaltender Spannung fehlt.

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