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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2025

Leichte & stimmige Liebesgeschichte

The One I Left Behind
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Nach dem Ende seiner NFL Karriere kehrt Ben in seine Heimatstadt und wird dort von allen als Star gefeiert. Die einzige Ausnahme ist seine Ex-Freundin Gillian, die er damals zurückgelassen hat um seinen ...

Nach dem Ende seiner NFL Karriere kehrt Ben in seine Heimatstadt und wird dort von allen als Star gefeiert. Die einzige Ausnahme ist seine Ex-Freundin Gillian, die er damals zurückgelassen hat um seinen Traum von einer Footballkarriere zu verfolgen. Ausgerechnet ihr Sohn entpuppt sich als der talentierteste Spieler in der Mannschaft, die Ben nach seiner Rückkehr coacht. Für Ben ist das die perfekte Gelegenheit Gillian wieder näher zu kommen, denn er würde alles für eine zweite Chance geben. 

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Ben als auch Gillian waren mir auf ihre eigene Art sympathisch. In ihrer ersten Beziehung ist viel schief gelaufen, aber man merkt, dass beide sich seit dem enorm weiterentwickelt haben und nicht mehr die unbedarften Teenager sind. Es ist schön zu sehen, wie sie sich im Verlauf der Geschichte näher kommen und dabei aus ihren Fehlern lernen. Die Handlung selbst war zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem gab es die ein oder andere positive Überraschung. Außerdem ist es der Autorin gelungen das klassische Kleinstadt Setting stimmig rüber zu bringen. Man freut sich die unterschiedlichen Bewohner kennenzulernen und merkt wie gut hier alle zusammenhalten. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Teilen noch mehr über den ein oder anderen Bewohner erfahren werden.

Alles in allem ist es eine leichte und stimmige Geschichte für zwischendurch, die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Interessantes Paar, aber zu viel Klischee

Meadow Hights - Small Town Sin
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Eigentlich war Aurelia sich sicher, dass sie niemals in ihrem Leben auf einen Mann angewiesen sein wird. Doch dann offenbart ihr Vater, dass sie schnellstmöglich heiraten muss, um die Führung des Familienunternehmens ...

Eigentlich war Aurelia sich sicher, dass sie niemals in ihrem Leben auf einen Mann angewiesen sein wird. Doch dann offenbart ihr Vater, dass sie schnellstmöglich heiraten muss, um die Führung des Familienunternehmens zu übernehmen. Als sie zum Abreagieren in eine Bar geht, lernt sie den gut aussehenden Jake kennen, der dort versucht seinen Liebeskummer zu vergessen. Eine Menge Alkohol später und die beiden haben einen Plan, um ihrer beide Probleme zu lösen. Eine Fake Ehe scheint der Weg zu sein Aurelia das Familienimperium zu sichern und gleichzeitig Jakes Ex-Freundin zu zeigen, dass er in der Lage ist sich fest zu binden. 

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Jake als auch Aurelia waren mir auf ihre eigene Art sympathisch. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Handlung nicht so ganz überzeugen konnte. Die Geschichte mit der Heirat als einzige Option, um das Familienunternehmen zu übernehmen, wirkt auf mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Dazu kommt die Drohung mit der Schwester, die doch gar keinen Teil in der Leitung haben möchte. Außerdem habe ich keine Ahnung was Jake seiner Ex zeigen möchte indem er Hals über Kopf eine quasi fremde Frau heiratet. Dafür kann man immerhin die Emotionen zwischen den beiden spüren und man merkt schnell, dass sie wie füreinander gemacht sind. Allerdings kommt dann die ganze Sache mit der Fake-Schwangerschaft dazwischen und hier könnte die Handlung nicht klischeehafter sein. Natürlich gibt es für Jake nur die Option sich von Aurelia zu trennen, damit er für seine Ex und das Baby da sein kann. Als ob es in der heutigen Zeit keine andere Möglichkeit gibt?

Jake und Aurelia hätten in meinen Augen großes Potential gehabt, aber die klischeehafte Handlung, die oft eher erzwungen wirkt, sorgt dafür, dass die Geschichte für mich noch Luft nach oben hat. Mehr als gut gemeinte drei Sterne kann ich daher nicht vergeben.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Stimmiges Finale der Reihe

If We Were Perfect
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Olivia hat ihr Leben perfekt durchgeplant und weiß genau was sie in den nächsten fünf Jahren erreichen wird. Doch dann steht plötzlich ihre Wohnung unter Wasser und die einzige Person, die sie in San Francisco ...

Olivia hat ihr Leben perfekt durchgeplant und weiß genau was sie in den nächsten fünf Jahren erreichen wird. Doch dann steht plötzlich ihre Wohnung unter Wasser und die einzige Person, die sie in San Francisco kennt ist ausgerechnet ihr Exfreund Sammy. Der ist sofort bereit ihr zu helfen und bietet ihr an bei sich einzuziehen. Die unerwartete Nähe bringt bei Beiden alte Gefühle wieder zu Tage. Werden sie einen Weg finden die Vergangenheit hinter sich zu lassen oder wird sie sie immer wieder einholen?

Wieder konnte mich der angenehme Schreibstil der Autorin abholen und ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet. Es war schön zu sehen wie es für Olivia und Sammy nach Shanghai weitergegangen ist. Ehrlich gesagt hatte ihre Geschichte großes Potenzial mein Favorit der Reihe zu werden. Allerdings muss ich zugeben, dass die „Probleme“ bei Olivias Arbeit für meinen Geschmack doch sehr übertrieben waren. Sie soll sich von ihrem Freund trennen nur weil es einen Skandal um eine Kakerlake in seiner Bäckerei gab? Und nach all dem arbeitet sie immer noch dort? Sammys Art damit umzugehen ist leider auch nicht viel besser, denn irgendwie wiederholt er einfach nur die Fehler aus der Vergangenheit. Schade, denn die beiden sind ganz eindeutig mein Lieblingspaar der Reihe. Olivia ist mir mit ihrer perfektionistischen und ehrgeizigen Art ein interessanter Charakter in den man sich gut hineinversetzen kann. Sammy ist quasi das genaue Gegenteil und dadurch ergänzen sich die beiden gut. Ich finde es beeindruckend, dass Sammy seinen Traum durchgezogen hat, obwohl die Menschen in seinem Umfeld an ihm gezweifelt haben. Auch das Ende war für mich wirklich stimmig und hat gut zum Rest der Reihe gepasst.

Alles in allem ist es ein gelungenes Finale der Reihe, auch wenn das ganze Drama zwischendurch in meinen Augen etwas übertrieben war.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Nicht das beste Werk der Autorin

Great Big Beautiful Life
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Ihr Leben lang hat Alice davon geträumt als Autorin ihren Durchbruch zu haben. Als sie die legendäre Margaret Ives aufspürt und diese sich zu einem Treffen bereit erklärt, ist das für Alice die große Chance. ...

Ihr Leben lang hat Alice davon geträumt als Autorin ihren Durchbruch zu haben. Als sie die legendäre Margaret Ives aufspürt und diese sich zu einem Treffen bereit erklärt, ist das für Alice die große Chance. Allerdings ist sie nicht die einzige, die hofft Margarets Biografie schreiben zu dürfen. Gemeinsam mit dem Pulitzer-Preis-Gewinner Hayden soll sie einen Monat zur Probe bei ihr verbringen, um am Ende zu erfahren, wer die Geschichte wirklich schreiben darf. Schnell merkt Alice, dass Margaret ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt und verschiedene Aspekte ihrer Geschichte zurückhält. Auch Hayden geht es ähnlich, aber aufgrund ihrer Verschwiegenheitsvereinbarung dürfen die beiden nicht miteinander sprechen. Dazu kommt die Tatsache, dass Alice sich aus unerklärlichen Gründen zu ihrem Kollegen hingezogen fühlt.

Eigentlich war ich bisher ein Fan der Autorin, aber mit dieser Geschichte konnte sie mich nicht so ganz überzeugen. Der Schreibstil war zwar gewohnt angenehm, aber an der ein oder anderen Stelle hat sich die Geschichte einfach zu sehr in die Länge gezogen. Vor allem Margarets Erzählungen konnten mich nicht wirklich packen, da ihre Familiengeschichte zwar recht tragisch, aber irgendwie auch ziemlich langweilig war. Gegen Ende wurde sie dann zwar noch etwas spannender und es gab auch einen unerwarteten Twist, aber dafür hätte man sich den Anfang sparen können. Ähnlich ging es mir auch mit den beiden Protagonisten. Keiner der beiden hatte wirklich Tiefe, wodurch man sich auch nur schwer in sie hineinversetzen konnte. Alice war hauptsächlich überdreht und optimistisch, wogegen Hayden eigentlich nur verschwiegen und grummelig war. Ansonsten waren die beiden aber recht blass und auch die Anziehung konnte man so nicht ganz nachvollziehen. Natürlich hat die Geschichte auch ihre positiven Aspekte. Die Wendungen konnten mich wirklich überraschen und auch sonst fand ich die Handlung recht unterhaltsam. Dazu kam das tolle sommerliche Setting, wodurch man sich direkt auf den Sommer freuen konnte.

Alles in allem ist es zwar eine nette Liebesgeschichte, aber leider nicht die beste Geschichte der Autorin und daher kann ich nicht mehr als drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Eine Geschichte, die ans Herz geht

Für immer an deiner Seite
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Für Emma ist schnell klar, dass Daniel ihre wahre Liebe ist und sie den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen will. Doch dann kommt alles anders als erwartet. Durch eine drastische Diagnose verbringen die ...

Für Emma ist schnell klar, dass Daniel ihre wahre Liebe ist und sie den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen will. Doch dann kommt alles anders als erwartet. Durch eine drastische Diagnose verbringen die beiden ihre gemeinsame Zeit nicht mit der Planung ihrer Hochzeit, sondern mit der Vorbereitung auf Daniels Tod. Nach seiner Beerdigung fällt Emma in ein tiefes Loch, allerdings hat Daniel damit schon gerechnet und etwas für sie vorbereitet. In regelmäßigen Abständen erhält sie von ihren Freunden und Familie Briefe, die er vor seinem Tod verfasst hat. Außerdem hat er sich zu ihrem Geburtstag eine besondere Überraschung überlegt und ihr den Mischlingsrüden Sam vorgestellt. Zunächst ist Emma ihrem neuen Mitbewohner gegenüber zwar skeptisch, aber schnell gewöhnen die beiden sich aneinander und Sam zwingt Emma wieder vor die Tür zu gehen.

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Einerseits ist er wunderbar leicht und flüssig, wodurch man quasi durch die Seiten fließt. Auf der anderen Seite ist er aber trotzdem emotional und tiefgründig wodurch man sich gut in Emma hineinversetzen kann. Die Geschichte ist größtenteils aus ihrer Perspektive erzählt, wobei es auch einige Rückblenden aus Daniels Perspektive sowie unterhaltsame Kapitel aus Sams Sicht gibt. Der Autorin ist es gelungen so gut wie alle Emotionen in einer Geschichte zu vereinen und dabei die ideale Balance zwischen Trauer/ Verzweiflung und Hoffnung/Heilung zu finden. Dazu kommt der sympathische Rüde Sam, der für die nötige Portion Humor sorgt und es schafft Emma bei ihrem Weg aus der Trauer zu unterstützen. Ich muss zugeben, dass ich zunächst skeptisch war, wie die Autorin es schaffen wird, den sympathischen Tierarzt Benjamin zu integrieren ohne Emma’s Heilung zu überstürzen. Aber auch das ist ihr in meinen Augen wirklich gut gelungen. Besonders beeindruckt haben mich aber auch Emmas Freunde und Familie, da sie ihr den Raum für ihre Trauer gegeben haben und sie trotzdem immer wieder motiviert haben einen Schritt nach vorne zu gehen, damit sie sich selbst nicht verliert.

Alles in allem ist es eine tiefgründige und emotionale, aber gleichzeitig auch wunderschöne Geschichte, die ich jedem nur empfehlen kann.

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