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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Liebe, Freundschaft und unerwartete Konflikte

Rosmarinduft in der Villa della Luna (Verliebt in Italien)
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Als ihr vertrautes Leben in Deutschland auseinanderbricht, beschließt Theresa, in die Toskana zu reisen, um endlich die Heimat ihrer langjährigen Ersatzoma Filomena zu besuchen. Dort verliebt sie sich ...

Als ihr vertrautes Leben in Deutschland auseinanderbricht, beschließt Theresa, in die Toskana zu reisen, um endlich die Heimat ihrer langjährigen Ersatzoma Filomena zu besuchen. Dort verliebt sie sich nicht nur in die traumhafte Landschaft, sondern freundet sich auch mit ihrer Gastgeberin Adeline an. Doch als wäre das nicht genug, hat es ihr auch der gut aussehende Nachbar Enzo angetan. Spannungen zwischen ihm und Adeline bedrohen allerdings das idyllische Paradies.

Den angenehmen Schreibstil der Autorin kenne ich bereits aus anderen Geschichten, und auch hier konnte er mich überzeugen. Leider gilt das nicht für die Protagonistin Theresa. Ich tat mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gefühle nachzuvollziehen. Sie liebt eigentlich ihre Routinen, doch weil etwas in ihrem Leben schiefgelaufen ist, ändert sie nun plötzlich alles. Dabei kämpft sie für die Wünsche anderer, denkt aber nur wenig an ihre eigenen Bedürfnisse oder Träume. Hier hätte ich mir mehr Selbstreflexion gewünscht, anstatt ihr starres Beharren darauf, dass spontane Entscheidungen die Lösung all ihrer Probleme sind. Auch Enzo konnte mich nicht ganz überzeugen: Obwohl er in einer schwierigen Lage steckt, scheint er nichts zu unternehmen, um die Situation zu ändern. Schade, denn eigentlich habe ich mich sehr darauf gefreut, zurück in die Toskana zu reisen und alte Bekannte wiederzutreffen.

Insgesamt ist dies eine nette Geschichte mit angenehmem Schreibstil und reizvoller Kulisse, bei der die Charakterentwicklung der Hauptfiguren jedoch deutliche Schwächen zeigt. Für mich der schwächste Teil der Reihe, daher vergebe ich 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn eine Nacht nicht ausreicht

Football Royalty
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Schon seit seiner Kindheit steht Peyton unter dem Druck, seinen erfolgreichen Vätern in die Fußstapfen zu treten und ebenfalls ein erfolgreicher NFL-Spieler zu werden. Als ihm alles zu viel wird, sucht ...

Schon seit seiner Kindheit steht Peyton unter dem Druck, seinen erfolgreichen Vätern in die Fußstapfen zu treten und ebenfalls ein erfolgreicher NFL-Spieler zu werden. Als ihm alles zu viel wird, sucht er Ablenkung und findet diese ausgerechnet bei Levi Vanderbilt. Eigentlich sollte diese Nacht keine Folgen haben, aber Jahre später taucht Levi plötzlich an der Franklin University auf, an der Peyton gerade seinen Abschluss macht. Sofort ist die damalige Anziehung wieder spürbar, denn für beide war diese Nacht mehr, als sie zunächst zugeben wollen.
Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Beide kommen aus wohlhabenden Familien, doch ihre Kindheiten hätten nicht unterschiedlicher sein können. Peytons Väter haben ihn immer unterstützt und ihm bedingungslose Liebe gezeigt. Levi dagegen wurde mehr von Kindermädchen großgezogen, und ihm war immer klar, dass die Anerkennung seines Vaters an Erfolg geknüpft ist. Trotzdem hat er sich entschieden, seinen eigenen Weg zu gehen, und genau das finde ich sehr beeindruckend. Während Peyton das Klischee des typischen Sportlers erfüllt, ist Levi eher der intelligente, schüchterne Künstler-Typ. Gerade durch diese Unterschiede passen sie in meinen Augen gut zusammen. Besonders schön fand ich zu sehen wie ihre Beziehung sich Stück für Stück weiterentwickelt. Die Handlung selbst ist an der ein oder anderen Stelle zwar vorhersehbar und etwas klischeebehaftet, aber wer auf der Suche nach einer süßen College-Love-Story ist, wird hier trotzdem seine Freude haben.
Alles in allem ist es eine süße, wenn auch etwas vorhersehbare Liebesgeschichte, die ich gerne weiterempfehle und die gut zum Rest der Reihe passt.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Sophias erste Schritte in einer neuen Welt

The Ordeals
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Es gibt nichts, was sich Sophia De Winter mehr wünscht als ihre Freiheit. Die Aufnahme an der magischen Eliteakademie Killmarth scheint ihre einzige Chance zu sein, diesem Ziel näherzukommen. Doch um dort ...

Es gibt nichts, was sich Sophia De Winter mehr wünscht als ihre Freiheit. Die Aufnahme an der magischen Eliteakademie Killmarth scheint ihre einzige Chance zu sein, diesem Ziel näherzukommen. Doch um dort zugelassen zu werden, muss sie sich gefährlichen Prüfungen stellen, denn nur die Mächtigsten erhalten einen Platz. Nun liegt es an Sophia zu beweisen, dass sie stark genug ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert, sodass ich direkt gut in die Geschichte gefunden habe. Mit Sophia ist ihr eine interessante Protagonistin gelungen, in die man sich leicht hineinversetzen kann. Ihr Wunsch nach Freiheit, aber auch nach Zugehörigkeit, ist sehr nachvollziehbar. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie im Laufe der Handlung beginnt, erste Allianzen einzugehen und lernt, anderen Menschen zu vertrauen. Alden blieb für mich dagegen noch etwas blass. Zwar wirkt das, was man über ihn erfährt, zunächst sympathisch, doch ich hätte mir hier mehr Tiefe gewünscht und hoffe, dass er im nächsten Teil weiter ausgearbeitet wird. Die übrigen Nebencharaktere konnten mich hingegen überzeugen und ich bin gespannt darauf, ihnen erneut zu begegnen. Die Handlung bietet einige unerwartete Wendungen und sorgt insgesamt für eine angenehme Spannung. Allerdings hätte ich mir beim Worldbuilding mehr Details gewünscht. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, insbesondere im Hinblick auf die Akademie selbst, da das Niveau der Anwärter stellenweise höher wirkt als das der eigentlichen Studierenden.

Ein spannender Auftakt mit einer sympathischen Protagonistin, interessanten Ansätzen und einem angenehmen Schreibstil. Trotz kleiner Schwächen im Worldbuilding und bei einzelnen Charakteren macht die Geschichte neugierig auf die Fortsetzung und hat definitiv Potenzial für die nächsten Teile.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Zwischen Schicksal und eigener Entscheidung

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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Nach ihrem Besuch in der Schicksalshöhle überschlagen sich die Ereignisse. Nevin wird verletzt und Tyron gefangen genommen. Daraufhin setzt Kiana alles daran, Tyron zu befreien. Doch wenn wahre Liebe nur ...

Nach ihrem Besuch in der Schicksalshöhle überschlagen sich die Ereignisse. Nevin wird verletzt und Tyron gefangen genommen. Daraufhin setzt Kiana alles daran, Tyron zu befreien. Doch wenn wahre Liebe nur zwischen Schicksalsgefährten entstehen kann, warum fühlt sie sich dann so zu ihm hingezogen? Und warum entwickeln beide plötzlich neue Kräfte, die stärker sind, als es für zwei Novizen möglich sein sollte?

Auch im zweiten Teil konnte die Autorin mich sofort wieder abholen. Durch ihren angenehmen und flüssigen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Kiana mochte ich in diesem Teil noch deutlich lieber als im ersten. Sie hat eine enorme Entwicklung hingelegt und ist zu einer starken, selbstbewussten jungen Frau geworden, die nicht alles hinnimmt, sondern Dinge hinterfragt. Auch Tyron zeigt nun, was wirklich in ihm steckt, und dass er vielleicht doch kein so großer Gegner der Liebe ist, wie er immer dachte. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch Nevins Entwicklung. Ihm wird endlich klar, dass das Leben mehr für ihn bereithält und dass Freundschaft genauso wichtig ist wie Liebe. Die Handlung selbst ist spannend und hält einige für mich unerwartete Wendungen bereit. Dadurch bin ich quasi durch die Geschichte geflogen. Das Ende bringt alle offenen Fäden zusammen und bildet einen gelungenen Abschluss dieser tollen Dilogie.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Magie, Macht und verpasste Chancen

Kingdom of crystal Hearts
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In Brillant ist das Leben hart, wenn man nicht zum reichen Adel gehört. Elodie hat schon früh ihre gesamte Familie verloren und muss sich nun alleine durchschlagen. Getrieben von dem Wunsch nach Rache, ...

In Brillant ist das Leben hart, wenn man nicht zum reichen Adel gehört. Elodie hat schon früh ihre gesamte Familie verloren und muss sich nun alleine durchschlagen. Getrieben von dem Wunsch nach Rache, gibt sie sich bei einem Turnier zu Ehren des Prinzen als Adelige aus, um gemeinsam mit anderen Rebellen einen Weg zu finden, die Königin zu stürzen. Doch dann kommt alles anders: Ihre Tarnung fliegt auf, und sie wird gezwungen, den magielosen Prinzen Rafe dabei zu unterstützen, den Thron zu besteigen.

Der angenehme und flüssige Schreibstil erleichtert den Einstieg in die Geschichte erheblich. Elodie war mir von Anfang an sympathisch, da sie eine authentische Protagonistin ist, in die man sich gut hineinversetzen kann. Allerdings merkt man ihr oft ihr junges Alter an, da sie teilweise sehr stur handelt, ohne die Konsequenzen ihres Handelns zu bedenken. Auch Rafe fand ich als Charakter spannend. Er hat sich bewusst dafür entschieden, seine Stimme nicht zu nutzen, und obwohl er in der Welt der Adeligen aufgewachsen ist, hatte er keine leichte Kindheit. Durch sein Schweigen gestaltet sich die Entwicklung zwischen den beiden allerdings etwas schwerfällig. Zwar war es beeindruckend zu sehen, wie sehr Rafe im Verlauf der Geschichte wächst, doch die Anziehung zwischen ihm und Elodie kommt für mich zu kurz. Die Handlung zieht sich zwischendurch leider auch etwas in die Länge, wodurch die Spannung leidet. Anstatt weiterer Trainingssessions oder Szenen, in denen nicht viel passiert, hätte ich mir ein ausführlicheres Worldbuilding gewünscht. Sowohl die Magie als auch die generelle Welt werden eher nur angerissen, hier hätte es für mich gerne mehr Tiefe geben dürfen. Außerdem muss ich zugeben, dass das Genre für mich nicht ganz passt: Es ist zwar eine Romantasy, doch in meinen Augen ist kaum etwas wirklich „darkes“ vorhanden.

Eine Geschichte mit sympathischen Figuren und spannendem Ansatz, die aber in Sachen Worldbuilding, Romantik und Spannung deutliche Schwächen zeigt und daher nur teilweise überzeugen kann.

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