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Veröffentlicht am 15.09.2016

Nightingale Way

Nightingale Way - Romantische Nächte (Edinburgh Love Stories 6)
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Grace fällt es schwer, Vertrauen zu fassen. Aufgewachsen in einer lieblosen Familie, die sich nicht einmal dann um sie schert, als ihre Mutter im Sterben liegt, verkennt sie die Gefühle anderer - ganz ...

Grace fällt es schwer, Vertrauen zu fassen. Aufgewachsen in einer lieblosen Familie, die sich nicht einmal dann um sie schert, als ihre Mutter im Sterben liegt, verkennt sie die Gefühle anderer - ganz zu schweigen von ihren eigenen. Der Therapeut hat deswegen schon etwas geholfen, aber behoben ist der durch ihre kaltherzige Mutter angerichtete Schaden deswegen noch lange nicht. Der einzig befreiende, logische Schritt war, sich von ihrer Familie loszusagen.
Verständlich, dass sie also bei dem ganzen Aufstand keinen zusätzlichen Trubel gebrauchen kann, erst recht keinen Nachbarn wie Logan MacLeod, der ihr durch sein Nachtleben den Schlaf raubt und sie dann auch noch wesentlich schneller in seine eigenen Probleme mit hineinzieht als Grace lieb sein kann. Und wenn da nur diese dämliche Anziehung nicht wäre - Grace ist sich ganz sicher, dass sie mit einem wie ihm nichts anfangen will. So schwört sie es ihren Freunden. Aber man soll ja niemals nie sagen...

Samantha Youngs Charaktere sind herrlich bewegend, zeitweilens verwirrt, aber immer spannend. Es ist kein leicht-lockerer Roman, den wir hier vor uns haben, es steckt durchaus Herzschmerz drin, nicht zuletzt aus der Vergangenheit aller Beteiligten. Der Leser erlebt das Buch hautnah, mit Grace als Ich-Erzählerin, die immer in der Gegenwart bleibt. Spannung ist ein essentieller Teil des Erzählprozesses, den die Autorin zu meistern versteht. Das Cover vermittelt ebenfalls einen positiven Grundeindruck und auch der Klapptext ist gut geschrieben. Kein schnulziger Frauenroman.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Herzsammler

Herzsammler
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Eine grausame Mordserie schafft perfekte Voraussetzungen für einen gelungenen Kriminalroman. Die Organentnahme ist das nervenaufreibende Sahnehäubchen für jeden Krimifan. Das Familiendrama des Ermittlers ...

Eine grausame Mordserie schafft perfekte Voraussetzungen für einen gelungenen Kriminalroman. Die Organentnahme ist das nervenaufreibende Sahnehäubchen für jeden Krimifan. Das Familiendrama des Ermittlers rückt angesichts dieses Rachefeldzugs schon bald in den Hintergrund...

An Spannung, sowohl offensichtlicher als auch unterschwelliger, mangelt es Stefan Ahnhems Kriminalroman nicht. Genauso wenig an facettenreichen Charakteren und einem ständig wechselnden, personalen Erzählstil. Aus zahlreichen Perspektiven wird der Leser an die Geschichte herangeführt, wodurch diese auch ständig an Tiefe gewinnt. Man gerät in einen regelrechten Sog, und sei es nur, um den Ausgang des Grauens zu erfahren. Sowohl die Ermittler als auch Opfer und schließlich Mörder sind faszinierende Individuen mit ganz persönlichen Problemen. Diese sind sehr real, die Ehe Fabian Risks, die wackelig dasteht und die Schwangerschaft, die Malin Rehnberg begleitet, sind allgegenwärtig. So werden neben dem eigentlichen Fall interessante Parallelhandlungen geschaffen, die sich zu einem fulminanten Ende verdichten. Die Kulissen sind lebhaft beschrieben und durchaus echt. Mein Fazit lautet also, dass "Herzsammler" für Spannungsfans eindeutig ein sehr gutes Buch ist, lesenswert bis zum Ende. Auch, wenn der Leser am Anfang ein wenig durch die wechselnden Handlungsperspektiven konfus gemacht wird, bekommt man doch bald eine Ahnung, wohin die Erzählung führt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Kuss des Kjer

Der Kuss des Kjer
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Definitv eines meiner Lieblingsbücher. Hier bekommt die FantasylerserIn alles geboten, was ihr Herz begehrt: ein wenig Krieg, eine sehnsuchtvolle Liebesgeschichte und ein gutes Ende für (fast) alle Beteiligten. ...

Definitv eines meiner Lieblingsbücher. Hier bekommt die FantasylerserIn alles geboten, was ihr Herz begehrt: ein wenig Krieg, eine sehnsuchtvolle Liebesgeschichte und ein gutes Ende für (fast) alle Beteiligten.

Dieses Buch zählt nicht ohne Grund zu meinen Lieblingsbüchern, ich nehme es auch mindestens einmal jährlich zur Hand, um es nochmal zu lesen. Verliert nie seinen Reiz. Die Feindschaft zwischen den Nivard und den Kjer beruht auf einer alten Fehde, in der einst ein Königssohn zu Tode kam und eine Königin verrückt wurde. Dabei lassen beide Völker zu, dass die Erben der Schlange und ihre Gegner ihre Adern durchdringen - zum Guten und zum Schlechten.

Lasst euch überraschen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Schöne und das Biest

Beastly
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Von diesem Märchen gibt es zahlreiche Adaptionen. Diese hier ist dabei sowohl die modernste (meinem Kenntnisstand nach) als auch die, die mir am besten gefällt. Jugendlich und zeitgemäß wird die Geschichte ...

Von diesem Märchen gibt es zahlreiche Adaptionen. Diese hier ist dabei sowohl die modernste (meinem Kenntnisstand nach) als auch die, die mir am besten gefällt. Jugendlich und zeitgemäß wird die Geschichte von der Bestie und dem Mädchen auch der Jugend beigebracht -übrigens eine besondere Qualität von Alex Flinn. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, so auch alle anderen Bücher von ihr. Dieses hier ist allerdings das Beste.

Veröffentlicht am 15.09.2016

In Liebe, Layla

In Liebe, Layla
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Auch für dieses Buch war das Cover ausschlaggebend. Als es ankam, war ich ganz begeistert. Es hat nämlich nicht nur den üblichen Einband mit Klappseite für den Rückentext, sondern auch eine richtige Geschenkverpackung. ...

Auch für dieses Buch war das Cover ausschlaggebend. Als es ankam, war ich ganz begeistert. Es hat nämlich nicht nur den üblichen Einband mit Klappseite für den Rückentext, sondern auch eine richtige Geschenkverpackung. So kann man den ersten Einbandteil noch einmal umklappen, da ist eine Schleife drauf, auf die man, wenn man es verschenken will, einen Namen draufschreiben kann. Also wirklich sehr nett verpackt, an dieser Stelle ein großes Lob an btb. Meiner Meinung nach klang die Story ja ganz interessant, wenn man auf diese typischen Frauengeschichten irgendwo in der Pampa mit Happy End und viel emotionaler Bewegung steht. Das wird auch vom Cover impliziert. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen da leider nicht ganz erfüllen können: Den Anfang fand ich sehr verwirrend, weil er nur indirekt mit Layla zu tun hat, und ich eigentlich erwartet hatte, ihr gleich dann zu begegnen. Allerdings ist auch gar nicht Layla die Ich-Erzählerin, sondern Wilhelmina Romeyn. Nach dem sehr Layla-bezogenen Klapptext sehr verwirrend. Willa erzählt eine Weile, dann taucht Layla auf - aber nur in Form eines Briefwechsels. Das ist literarisch zweifellos eine interessante Wendung. So ist auch das ganze Buch gegliedert: Willa erzählt einige einleitende oder erklärende Worte, woraufhin der Briefwechsel dann weitergeht. So hat man erst am Ende des Buches einen Handlungsüberblick. Je länger man liest, desto klarer wird es auch.
Kurz und gut, ich fand das Buch zwar nicht uninteressant, aber leider auch nicht spannend genug, um meine Aufmerksamkeit länger als 20 Seiten zu fesseln. Auf die Art und Weise braucht man bedauerlicherweise sehr lange. Mir fehlt irgendwie der rote Faden.