Cover-Bild In Liebe, Layla

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 11.04.2016
  • ISBN: 9783442713769
Annie Barrows

In Liebe, Layla

Roman
Beate Brammertz (Übersetzer)

Sommer 1938: Layla Beck, Senatorentochter aus Washington, wird nach einer geplatzten Verlobung von ihrem Vater enterbt und in das verschlafene Örtchen Macedonia in West Virginia geschickt, wo sie als Stadtschreiberin fungieren soll. Layla tobt vor Wut, in ihren Augen kann sie dort nur völlig verrückt werden vor Langeweile. Und so erreicht sie die Stadt mit nur einem Ziel: so schnell wie möglich wieder von dort zu verschwinden. Die Geschichte des kleinen Ortes scheint für dieses Vorhaben auch bestens geeignet zu sein, denn sie ist äußerst kurz und ereignislos. Doch als Layla ihr Zimmer im Haus der Romeyns bezogen hat und die Bewohner näher kennenlernt, wird ihr schnell bewusst, dass das Leben dort einige Überraschungen für sie bereithält. Auch hinter der Fassade der altehrwürdigen Strumpfwarenfabrik scheint mehr zu stecken, als man ihr anfangs sagen will. Und am Ende wird Layla nicht nur die Geschichte der Stadt, sondern auch die von manchen Bewohnern kräftig durcheinanderwirbeln und völlig neu schreiben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2017

Layla...

1

Man kann sich alles so bildlich vorstellen, obwohl man nicht in dieser Zeit gelebt hat: ein kleines, unbedeutendes Städtchen in der amerikanischen Provinz, Ende der 30-er Jahre, Gluthitze, staubige Straßen, ...

Man kann sich alles so bildlich vorstellen, obwohl man nicht in dieser Zeit gelebt hat: ein kleines, unbedeutendes Städtchen in der amerikanischen Provinz, Ende der 30-er Jahre, Gluthitze, staubige Straßen, gähnende Langeweile. Zwischendurch Briefe einer (noch) nicht sympathischen jungen Senatorentochter, arrogant und verwöhnt, eigener Einschätzung nach frivol und arbeitsscheu. Papa möchte dieses Töchterchen gern loswerden; egal, ob sie reich heiratet oder selbst für ihren Unterhalt sorgt. Sein Bruder ist ihm einen Gefallen schuldig und vermittelt ihr einen Job in einem Schriftstellerprojekt.
So gelangt Leyla in das verschlafenen Macedonia, um dort eine Broschüre zur 150-Jahr-Feier zu verfassen. Sie kann schreiben, spitzzüngig und pointiert beweist sie das in ihren Briefen. Sie erweckt Neugier bei ihrer Vermieterin Jottie, die wiederum genug eigene Probleme hat. Ihre große Liebe Vause ist bei einem Brand umgekommen, ihr Bruder steht ihr bei. Dafür erzieht sie seine zwei Töchter aus einer gescheiterten Ehe und versagt sich ein eigenes Leben. Die Töchter, Willa und Bird, sind sehr verschieden. Bird, die Jüngere, nimmt alles nicht so schwer. Willa grübelt über Vieles nach, versucht, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und liebt ihren Vater abgöttisch. Der kümmert sich wenig, geht illegalen Geschäften nach und beeindruckt die Damenwelt.
Auch Layla verliebt sich in ihn und überhört Gerüchte, dass Felix mit Schuld an Vauses Tod sei und nicht dieser die familieneigene Fabrik bestehlen wollte. Layla sammelt also Fakten aus der Geschichte Macedonias, hält sich nicht an die Vorgaben der "Ersten Familie" und entdeckt tatsächlich interessante Anekdoten, die die Beteiligten nicht immer vorteilhaft erscheinen lassen, sich aber weitaus näher an der Wahrheit befinden, als die vorgegebenen Heldengeschichten.
Jottie indes verzweifelt an ihrer Liebe zu Vause und an der Unzuverlässigkeit ihres Bruders Felix und möchte für die Mächen und sich ein ehrbares Zuhause schaffen, überlegt, Sol zu heiraten, den sie zwar nicht liebt, der aber immer für sie da wäre und ihr gesellschaftliche Reputation verschaffen würde. Willa muss beobachten, wie Layla und ihr Vater eine Beziehung eingehen, wobei klar ist, dass Felix wieder nur spielt. Eifersucht plagt Willa, sie wird krank, es kommt zum Showdown.
Faszienierend geschrieben, schwankend zwischen Entspannung und Dramatik. Sehr anschaulisch, gut zu lesen, die "Historischen" Abschnitte und Briefe mit feiner Ironie.Hat mir gefallen.

Veröffentlicht am 29.11.2016

In Liebe, Layla von Annie Barrows

1

Inhalt:
Layla Beck weigert sich den von ihrem Vater, einem Senator, ausgewählten Mann zu heiraten. So wird sie enterbt und muss nun arbeiten. Dafür muss sie aus Washington nach Macedonia nach West Virgina ...

Inhalt:
Layla Beck weigert sich den von ihrem Vater, einem Senator, ausgewählten Mann zu heiraten. So wird sie enterbt und muss nun arbeiten. Dafür muss sie aus Washington nach Macedonia nach West Virgina umziehen. Hier soll sie die Stadtgeschichte zum 150jährigen Geburtstag der Stadt aufschreiben.
Zunächst ist Layla gar nicht begeistert von der Stadt und ihren Bewohnern. Doch mit der Zeit öffnen sich die Romneys, bei denen sie als Untermieterin unterkommen konnte, und erzählen ihr Teile der Geschichte, die ihr andere nicht erzählen. So gewinnt Layla die Stadt und ihre Bewohner gern.
Außerdem gibt es einen zweiten Erzählstrang. Dieser erzählt die Geschichte der kleinen Willa Romney. Wie sie die Geheimnisse ihrer Familie lüften möchte.

Meine Meinung:
Ich finde das Cover sehr schön. Es hat mich sofort für sich eingenommen, wodurch ich nicht abwarten konnte das Buch in den Händen zu halten.
Die Geschichte hat mich leider nicht so sehr eingenommen. Die Charaktere agieren zwar wie dies zu der damaligen Zeit die Norm war, jedoch habe ich mich mit ihnen nicht richtig wohl fühlen können. Auch die Geschichte an sich hat mich nicht für sich erwärmen können. War sie doch leider ohne Spannung. Nach einem Drittel des Buches war noch nichts Spannendes geschehen. Als Layla die Ruinen der Stadt besichtigte wurde dies nicht einmal beschrieben, dabei hätte man daraus ein kleines Abenteuer mit Gefahr und Spannung machen können.
Der zweite Erzählstrang war mir etwas zu kindisch. Das Mädchen hat sich in meinen Augen nicht ihrem Alter entsprechend verhalten.
Ich empfehle das Buch trotzdem, dass es mir leider nicht gefallen hat, weiter. Jedoch nicht an Leute, die gerne Bücher mit viel Spannung lesen. Dieses Buch ist eher etwas für gemächliche Leser, die sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.

Veröffentlicht am 30.09.2016

Familien- und Liebesgeschichte zugleich

1

Im Jahr 1938 wird Layla von ihrem Vater enterbt, nachdem die Verlobung mit dem reichen Nelson geplatzt ist. Sie zieht in das kleine Örtchen Macedonia um dort Stadtschreiberin zu werden. Layla hat keine ...

Im Jahr 1938 wird Layla von ihrem Vater enterbt, nachdem die Verlobung mit dem reichen Nelson geplatzt ist. Sie zieht in das kleine Örtchen Macedonia um dort Stadtschreiberin zu werden. Layla hat keine Lust auf den Umzug in das verschlafene Dorf und befürchtet, dass es ihr dort überhaupt nicht gefällt und möchte von Anfang an nur schnell wieder weg von Macedonia. Nachdem sie dort einige Zeit verbracht hat, lernt sie die Vorzüge des Ortes und ihrer Bewohner kennen und ist überrascht, was das Leben in Macedonia für sie bereithält.

Das Cover des Buches ist mir gleich aufgefallen, tolle Farben und schön gestaltet. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und dadurch ist es sehr abwechslungsreich zu lesen. In die Geschichte bin ich gut reingekommen und auch die Personen und Handlungsorte wurden gut beschrieben und ich konnte mir alles gut vorstellen.

Alles in Allem und von der Geschichte an sich ist es ein gutes Buch, jedoch an manchen Stellen etwas langatmig geschrieben, so dass es stellenweise langweilig ist.

Nett zu lesen, aber kein MUSS.

Veröffentlicht am 24.12.2017

Die Stadtschreiberin

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In der Wirtschaftskrise 1938 ist Senator Beck alles andere als einverstanden mit dem Verhalten seiner Tochter. Das verwöhnte Gör hat sich erdreistet, den Antrag eines reichen Langweilers abzulehnen. Nun ...

In der Wirtschaftskrise 1938 ist Senator Beck alles andere als einverstanden mit dem Verhalten seiner Tochter. Das verwöhnte Gör hat sich erdreistet, den Antrag eines reichen Langweilers abzulehnen. Nun soll sie das wahre Leben der arbeitenden Menschen kennenlernen. Gegen eine staatliche Unterstützung muss Layla für die kleine Stadt Macedonia in West Virginia zu deren 150jährigen Jubiläum eine Geschichte der Stadt verfassen. Sie wird also in dieses abgelegene Nest verfrachtet, muss dort in ein möbliertes Zimmer bei der Familie Romeyn einziehen und wundert sich, dass diese verschrobene aber sehr sympathische Familie nicht zu den ersten der Stadt zählt.

In ihrem zweiten Roman nach „Deine Juliet“ bleibt die Autorin dem Briefe schreiben treu, wenn auch in abgeschwächter Form. Diesmal entführt sie in ein kleines amerikanisches Städtchen, in der es mehr zu beschreiben gibt als nur die Geschichte der Stadt. Eine Geschichte, die im Gedächtnis der Stadt schöner ist als in der Wirklichkeit, die sich Layla darstellt. Viel interessanter ist für die junge Frau allerdings die Familie, bei der sie einziehen durfte. Jottie scheint die Mutter der Nation zu sein, obwohl sie erst Mitte dreißig ist. Sie kümmert sich liebevoll um Bird und Willa, die Töchter ihres geschiedenen Bruders. Damit nicht genug, sie kümmert sich um alle, die ihr vor die Füße kommen. Dabei merkt sei allerdings schon so langsam, dass sie selbst zu kurz kommt.

Wieder ist es der Autorin gelungen, eine herzerwärmende Story zu erzählen. Layla, die man durchaus als verwöhntes reiches Blag bezeichnen kann, lernt einiges fürs Leben. Willa, der man wünscht, sie möge ihren Weg machen, überschreitet die Schwelle zum Erwachsen werden, was sich als durchaus schwierig und schmerzvoll erweist. Und auch Jottie muss sich einigen Wahrheiten stellen, die ihr Leben stark verändern. Sympathische und weniger sympathische Menschen geben sich die Klinke in die Hand. Kunstvoll dargelegt sind die Wege des Schicksals, die Familiengeheimnisse, die Stadtgeschichte. Mit leichter Hand wird von dramatischen aber auch humorigen Ereignissen berichtet. Vielleicht erreicht dieser Band nicht ganz die Klasse des ersten Buches, aber dennoch bietet er sowohl einen wunderbaren Einblick in das Kleinstadtleben und einen Blick hinter die Kulissen des Familienlebens des Romeyns.

Veröffentlicht am 24.09.2017

In Liebe Layla

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Was für ein langatmiger Roman, man schleppt sich von Seite zu Seite in der Hoffnung das es doch endlich losgeht und man gefesselt wird. Doch nichts passiert. Die Geschichte der Layla plänkert einfach nur ...

Was für ein langatmiger Roman, man schleppt sich von Seite zu Seite in der Hoffnung das es doch endlich losgeht und man gefesselt wird. Doch nichts passiert. Die Geschichte der Layla plänkert einfach nur so dahin. Deshalb kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.