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Veröffentlicht am 26.07.2023

wenn ein Schwein über deine Zukunft entscheidet

Chef's Kiss
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Der Graphic Novel, in dem es um Ben Cook geht, hat mich sehr gut unterhalten. Es geht um einen jungen Mann, der gerade sein Studium beendet hat und auf Jobsuche ist. Diese stellt sich als nicht so einfach ...

Der Graphic Novel, in dem es um Ben Cook geht, hat mich sehr gut unterhalten. Es geht um einen jungen Mann, der gerade sein Studium beendet hat und auf Jobsuche ist. Diese stellt sich als nicht so einfach heraus und lässt ihn auch an seiner Berufswahl zweifeln.
Als er dann einen Job in einer völlig anderen Branche, einem Restaurant, findet stellt sich das in vielerlei Hinsicht als eine positive Wendung für ihn heraus.
Ben hat typische Probleme eines jungen Erwachsenen: seine Eltern sind mit seiner Entscheidung nicht einverstanden, er hat Streit mit seiner besten Freundin und verliebt sich auch noch in einen Arbeitskollegen und ein kleines wählerisches Schwein bewertet seine Kochkünste und entscheidet so über seine Zukunft im Restaurant.

Die Geschichte ist sehr witzig und schön am besten hat mir jedoch der Zeichenstil gefallen. Besonders gut hat mir auch der im Bonusmaterial enthaltene Teil gefallen, in dem der Entstehungsprozess des Graphic Novels gezeigt wird und wer der Mitwirkenden was dazu beigetragen hat.
Auch die enthaltenen Gastzeichnungen fand ich sehr interessant, da so ein Einblick gewehrt wurde, wie der Graphic Novel auch hätte aussehen können und wie unterschiedlich die Zeichenstile der Künstler:innen sind.

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Veröffentlicht am 31.05.2023

eine wichtige Liebesgeschichte

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Mir hat das Buch natürlich alleine schon gefallen, weil es darin um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen geht. Doch eigentlich sind die beiden noch keine Frauen, sondern noch Teenagerinnen oder Girls ...

Mir hat das Buch natürlich alleine schon gefallen, weil es darin um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen geht. Doch eigentlich sind die beiden noch keine Frauen, sondern noch Teenagerinnen oder Girls wie es in diesem Roman heißt. Das ist auch der Hauptgrund, der den Roman für mich gut und nicht perfekt gemacht hat: die Sprache.
Nicht nur, dass es mir zu jegendlich gehalten war und ich offenbar leider nicht mehr der Zielgruppe angehöre, sprachlich ist es auch einfach kein Meisterwerk. Aber das ist völlig in Ordnung, denn das ist nicht die Hauptsache an der Geschichte. Denn trotz der Sprache ist dieses Buch großartig. An manchen Stellen meine ich auch in der Autorin ein Gilmore Girls Fangirl herausgelesen zu haben.

Es ist so wichtig und tut so gut immer mehr queere Liebesgeschichten zu lesen. Romane die die auch die Probleme beleuchten, die es nur in gleichgeschlechtlichen Beziehungen gibt. Die eine verstehen und die eigene Geschichte zu erzählen scheinen.
Mich haben die beiden Girls auf jeden Fall in den Bann gezogen und ich habe sehr mit Coley und auch Sonya gelitten und das Buch verschlungen.
Ich freue mich immer über mehr queere Liebesgeschichten und hoffe, das viele Menschen dieses Buch lesen werden.

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Veröffentlicht am 21.05.2023

in die Spur zurück finden

Ohne mich
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Ohne Mich von Esther Schüttpelz ist für mich so ein Roman bei dem ich mir nach dem Lesen erst mal eigentlich gar nicht so sicher bin, ob er mir denn jetzt gefallen hat oder nicht.
Aber ich denke: Ja!

Der ...

Ohne Mich von Esther Schüttpelz ist für mich so ein Roman bei dem ich mir nach dem Lesen erst mal eigentlich gar nicht so sicher bin, ob er mir denn jetzt gefallen hat oder nicht.
Aber ich denke: Ja!

Der Klappentext hatte mich sofort angesprochen, die Autorin ist im gleichen Alter wie ich und scheint etwas ähnliches erlebt beziehungsweise durchgemacht zu haben wie ich. Großteils stimmt das auch und ich habe mich an vielen Stellen sehr angesprochen gefühlt. Im Großen und Ganzen hat mir der Roman jedoch wegen dem Witz und der Selbstironie der Autorin am Ende wirklich gut gefallen. Es war zwar lange Zeit etwas schwierig in ihren etwas konfusen Schreibstil hineinzufinden, doch als ich mich daran gewöhnt hatte, hatte mich der Roman dann schon gepackt. Der Schreibtstil passt außerdem auch stilistisch gut zu der Erzählung und lässt alles noch authenthischer und ungefilterter wirken.

Ich fand nach einiger Überlegung auch das Ende, dass ich so nicht ganz erwartet hätte, sehr schön und stimmig.

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Veröffentlicht am 19.05.2023

Österreich Flair

Das Café ohne Namen
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"Man sollte sich immer ein bisschen mehr Hoffnung als Sorgen machen" ist mein liebstes Zitat aus dem neuen Roman von Robert Seethaler. Obwohl sich der Roman und seine Protagonist:innen nicht so ganz daran ...

"Man sollte sich immer ein bisschen mehr Hoffnung als Sorgen machen" ist mein liebstes Zitat aus dem neuen Roman von Robert Seethaler. Obwohl sich der Roman und seine Protagonist:innen nicht so ganz daran halten, sondern eher im wienerischen "sudern" (sich beschweren) verlieren. Seethaler fängt somit die Wiener:innen meiner Meinung nach sehr gut ein. Das ist es auch, was ich an seinen Romanen mag, die typisch österreichische Atmosphäre meines Heimatlandes.
Jedoch war mir der Roman alles in allem, etwas zu bedrückend (was jedoch auch ein momentanes subjektives Empfinden sein könnte).
Ich finde es sehr schön überlegt, die ganze Lebenszeit eines Cafés anstatt eines Menschens zu erzählen. Die Menschen lernt man über das Café kennen, das hat mir sehr gut gefallen. Jedoch konnte ich zu all den Menschen, die mir das Café vorstellte leider keine emotionale Bindung aufbauen.

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Veröffentlicht am 14.05.2023

japanische Idolkultur

Idol in Flammen
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Dieser Roman hat mich sehr überrascht. Vor allem mit seiner Intensität. Und das auf nur so wenigen Seiten.

Der Roman handelt von Akari, die ihrem Idol Masaki vollständig ergeben und verfallen ist. Sie ...

Dieser Roman hat mich sehr überrascht. Vor allem mit seiner Intensität. Und das auf nur so wenigen Seiten.

Der Roman handelt von Akari, die ihrem Idol Masaki vollständig ergeben und verfallen ist. Sie ist Schülerin und widmet ihr gesamtes Leben ihrem Idol.
In diesem Roman wird geschildert wie sehr dieser Umstand Akari beeinträchtigt. Ihre Psyche, ihren Alltag, auch die Art und Weise wie sie mit ihrem Umfeld und den Menschen in ihrem Leben in Verbindung steht beeinflusst. Sie ist lange nicht die einzige, die sich mit Haut und Haaren ihrem Idol verschreibt. Dies zeigt sich unter anderem durch ihren Blog, der eine rege Anhängerschaft zu verzeichnen hat.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Er liest sich sehr schnell und ich fand das Thema der japanischen Idolkultur sehr spannend, da ich bisher noch nichts darüber wusste. Der Inhalt des Romans war drastischer als ich erwartet hatte und hat mich ehrlicherweise schockiert.

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