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Veröffentlicht am 10.09.2025

Kurzweiliger Wohlfühlkrimi

Lorenz Lovis / Tote wohnen besser
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Lorenz Lovis, Privatermittler und Bauer aus Südtirol, ermittelt wieder.

Mitten in der Apfelernte erhält Bauer Lovis einen Anruf von Reini. Reinis Vater wurde ermordet und die Polizei hält ihn für den ...

Lorenz Lovis, Privatermittler und Bauer aus Südtirol, ermittelt wieder.

Mitten in der Apfelernte erhält Bauer Lovis einen Anruf von Reini. Reinis Vater wurde ermordet und die Polizei hält ihn für den Hauptverdächtigen. Lovis soll ihm helfen seine Unschuld zu beweisen. Durch eine unsensible Anmerkung verliert Lovis den Fall jedoch und Reini beauftragt Lovis Konkurrenten Mader. Da Mader aber keine offizielle Ermittlerlizenz hat, wendet er sich an Lovis und die beiden versuchen gemeinsam, als Kompagnon, den Fall zu lösen.

Dabei gibt es immer wieder Streit zwischen den beiden Ermittlern. Lovis kann sein schlechtes Bauchgefühl Mader gegenüber nicht abstellen. Und tatsächlich scheint es, als ob Mader noch weitere Hintergedanken hatte, als er sich auf Lovis Hof einquartiert hat.

Zwischen Mordermittlungen, Hochzeitsvorbereitungen, Eifersüchteleien, Hofarbeit und Urlaub auf dem Bauernhof, wird es nie langweilig auf dem Messnerhof.

Die Autorin lässt Ausdrücke aller drei in Südtirol gesprochenen Sprachen in die Geschichte einfließen und sie spricht auch aktuelle Themen der Region (Wohnungsmangel) an. Das hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise wird Südtirol immer als idyllisches Paradies beschrieben. Hier ist es mal realistischer.

Fazit: Schöner, kurzweiliger Wohlfühlkrimi. Die Sprache ist leicht verständlich und die Charaktere sind toll ausgearbeitet. Man kommt schnell in die Geschichte rein, auch wenn man die vorhergehenden Bücher der Reihe noch nicht kennt.

Das war sicher nicht mein letztes Zusammentreffen mit Lorenz Lovis!

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Zeitloser Klassiker

1984
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"1984" liegt schon lange auf meinem SUB-Stapel. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen.
Die Welt im Jahre 1984 ist aufgeteilt auf die drei Superstaten Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Es gibt einen immerwährenden ...

"1984" liegt schon lange auf meinem SUB-Stapel. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen.
Die Welt im Jahre 1984 ist aufgeteilt auf die drei Superstaten Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Es gibt einen immerwährenden Krieg mit wechselnden Bündnissen und Feinden. Die Bevölkerung lebt im ständigen Mangel und bestimmte Lebensmittel werden rationiert. Die Bevölkerung wird unterteilt in die Klassen innere Partei, äußere Partei und Proles. Niemand interessiert sich für die Unterschicht, die Proles. Aber die Mitglieder der inneren Partei und der äußeren Partei werden durchgehend technologisch überwacht. Jedes Wort wird aufgezeichnet und alle leben in ständiger Angst vor der Gedankenpolizei. Über allen steht der große Bruder. Er hat immer recht und man muss ihn lieben.
Winston Smith wohnt in Ozeanien und arbeitet für das Ministerium für Wahrheit. Er ist Mitglied der äußeren Partei und dafür zuständig die Vergangenheit richtigzustellen. Stellt sich eine frühere Äußerung der Partei oder des großen Bruders als falsch heraus, muss er alle Aufzeichnungen (z.B. Zeitungsartikel) rückwirkend neu schreiben und richtigstellen. Damit gesagt werden kann, die Partei hat es so vorhergesehen wie es gekommen ist.
Winston weiß von den Lügen und hat keine Lust mehr auf die ständige Überwachung. Er verliebt sich in seine Arbeitskollegin Julia. Für einige Monate treffen sie sich heimlich und wollen sich dem Widerstand anschließen.
Das Buch besteht aus drei Teilen, wovon ich den ersten am Spannensten fand. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind überwältigend. Die drei großen Superstaaten streben nach immer mehr macht und es gibt immer mehr Möglichkeiten zur Überwachung von Menschen. Wirklich erschreckend, wie nah diese erfundene Geschichte aus den 40er Jahren der heutigen Zeit kommt. Sehr empfehlenswerte Lektüre.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Wunderschönes Buch über Begegnungen, die das Leben verändern.

Unser Tag ist heute
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Normalerweise lese ich keine Bücher aus "dem echten Leben" und bleibe bei meinen bevorzugten Fantasyromanen. Auf dieses Buch bin ich gekommen, als ich für unseren lokalen Buchclub ein Buch gesucht habe, ...

Normalerweise lese ich keine Bücher aus "dem echten Leben" und bleibe bei meinen bevorzugten Fantasyromanen. Auf dieses Buch bin ich gekommen, als ich für unseren lokalen Buchclub ein Buch gesucht habe, dass ausnahmsweise einmal keine schweren und traumatischen Themen behandelt.

Es war ein Glücksgriff. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht ihr Handwerk. Ihre Sätze ziehen einen sofort in den Bann. Die drei Protagonisten sind sehr sympathisch, obwohl sie alle ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen haben. Aus zufälligen Begegnungen wird tiefe Freundschaft.

Die traurigen Ereignisse werden thematisiert und aufgearbeitet. Der Lebenswille kommt langsam aber stetig zurück.

Wunderschönes Buch über zufällige Begegnungen und ihre Auswirkungen. Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

Eine richtige Wohlfühllektüre mit sehr berührendem Inhalt.

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