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6,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Anaconda Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Dystopische und utopische Literatur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 18.01.2021
  • ISBN: 9783730609767
George Orwell

1984

Neu übersetzt von Jan Strümpel
Jan Strümpel (Übersetzer)

London, 1984: Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne und geheimnisvolle Julia. Gemeinsam beginnen sie, die totalitäre Welt infrage zu stellen, als Teil derer sie bisher funktioniert haben. Doch bereits ihre Gedanken sind Verbrechen, und der Große Bruder richtet seinen stets wachsamen Blick auf jeden potenziellen Dissidenten. George Orwells Vision eines totalitären Staats, in dem Cyberüberwachung, Geschichtsrevisionismus und Gedankenpolizei den Alltag gläserner Bürger bestimmen, hat wie keine andere Dystopie bis heute nur an Brisanz gewonnen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2021

Eine absolut faszinierende Dystopie

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Tatsächlich entdeckte ich dieses Buch erst letztes Jahr und das auch nur durch ein anderes Buch. Der Zufall war mir dann holt, in dem man genau jetzt eine Neuübersetzung des Buches auf dem Markt brachte. ...

Tatsächlich entdeckte ich dieses Buch erst letztes Jahr und das auch nur durch ein anderes Buch. Der Zufall war mir dann holt, in dem man genau jetzt eine Neuübersetzung des Buches auf dem Markt brachte. Ich nutzte also diese Chance und schlüpfte in die Welt von Winston Smith.

Wir schreiben das Jahr 1984 und Winston Smith lebt und arbeitet in London, welches wir wohl noch nie so sehen durften, wie hier. Hier herrscht „Der große Bruder“, welcher zwar recht freundlich klingt, aber eigentlich das Sinnbild eines totalitären Überwachungsstaates ist in welcher Gedankenkontrolle und fehlende Privatsphäre an der Tagesordnung stehen.

Als ich mit diesem Buch begann, war mir nicht klar, das ich mich hier in eine Geschichte stürzte, welche mich noch lange, nachdem Beenden faszinieren und zum Nachdenken anregen würde. Doch das tut sie immer noch, denn was ich hier erlas, hatte ich bisher wirklich noch nirgends gelesen. Die Themen Überwachung, Unterdrückung der Gedanken und Hassliebe zum eigenen Land waren einfach stets präsent, auch wenn erst am Ende die große Welle der Erkenntnisse kam. Dieses Buch lädt einfach zum Nachdenken ein, was real und was vielleicht nur erfunden sein könnte und was wir bereit sind zu glauben.

Winston war dabei trotz seiner Rolle als Hauptfigur für mich stets wie ein Schatten, dem ich folge. Dies lag einfach daran, das man ihm im Buch bei vielen Dingen beobachten oder erleben durfte, welche laut dem großen Bruder nicht gerne gesehen , aber auch nicht mit Strafen versehen waren. Man bewegte sich mit ihm immer auf einer gewissen Grenze, wodurch ich stets gespannt war, ob man ihn erwischen würde. Dies sorgte auch dafür das die Spannung im Buch nie abbrach. Man fühlte einfach das stets und ständig etwas passieren konnte. Und das konnte es, denn neben großen Monitoren überall, wurden die Menschen und besonders die Kinder dazu verleitet, Verstöße zu melden. Um so trauriger, wenn man dann erleben musste wie ein Vater von seinen Kindern verraten wurde.


Neben der ganzen Handlung an sich dürfte das Ende wohl der bedeutendste Abschnitt im ganzen Buch sein. Hier erlebte man die pure Kraft der Partei und erhielt Antworten auf Fragen, welche einem spätestens beim Leitsatz der Partei aufgekommen sein müssten. „Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!“ Starke Worte, deren Bedeutung wie auch bei den Aufgaben der Ministerien erst am Ende richtig verständlich wurden, dann aber so richtig einschlugen. Trotzdem muss ich gestehen, dass die Bedeutung der ganzen Geschichte, bei mir erst richtig wirkte, als ich mich noch mehr mit ihr beschäftigte. Aber spätestens dann dürfte man verstehen, warum dieses Buch einfach unglaublich gut ist.


Selten fühlte sich eine Dystopie so vielschichtig und weitreichend an. Hat man zu Anfang noch das Gefühl genau zu durchblicken, was um Winston herum geschieht, kommt man irgendwann an einen Punkt, wo man all das Gelesene hinterfragt und einen völlig neuen Einblick in die Welt erhält. Ich bin einfach nur begeistert und zähle dieses Werk nun zu meinen Highlights.

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Veröffentlicht am 11.03.2021

1984 ist ein zeitloser Klassiker, der erschüttert und nachdenklich stimmt. Eine geniale wie erschreckend aktuelle Dystopie.

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Inhalt:

London im Jahr 1984:

Winston Smith ist ein Geschichtsfälscher und arbeitet für den Staat.

Er beginnt jedoch nach und nach an dem System zu zweifeln und hält dies in einem Buch schriftlich ...

Inhalt:

London im Jahr 1984:

Winston Smith ist ein Geschichtsfälscher und arbeitet für den Staat.

Er beginnt jedoch nach und nach an dem System zu zweifeln und hält dies in einem Buch schriftlich fest. Damit begeht er in den Augen des Staats allerdings ein Verbrechen und der Große Bruder richtet stets seine wachsamen Blick auf jeden potentiellen Verräter.

"Big Brother is watching you!"



Mein Eindruck:

Einer der Klassiker, dessen Elemente vielfach adaptiert wurden. Meine erste Begegnung mit "1984" hatte ich als Kind tatsächlich in Form einer Geschichte im Lustigen Taschenbuch Nr. 181 "Der Traum vom großen Onkel". Auch die Verfilmung (passenderweise aus dem Jahr 1984) habe ich bereits gesehen.

Höchste Zeit also, den Klassiker auch mal in seiner ursprünglichen Form zu lesen.

Die in diesem Jahr im Anaconda Verlag in der Reihe "Klassiker zum kleinen Preis" erschienene Neuübersetzung ist optisch bereits ein kleiner Bücherschatz:

hochwertig gebunden mit Schutzumschlag und auch das Papier ist von sehr guter Qualität. Bei kleinen Preisen keine Selbstverständlichkeit. Zeitgleich ist auch "Die Farm der Tiere" in neuem Gewand erschienen.

Da ich das Original von "1984" nicht gelesen habe, kann ich keine Angaben machen, inwieweit diese neue Ausgabe von vorherigen ggf. abweicht.

Der Erzählstil ist zwar leicht verständlich, an die neu eingeführte Sprache "Neusprech", die die Alltagssprache "Altsprech" ersetzen soll, muss man sich allerding erst einmal gewöhnen. Das Gegenteil von gut ist ungut, die Steigerungen von gut sind plusgut bzw. doppelplusgut. Auch werden Wörter umgedeutet, was zeigt, wie sehr der Staat in das Leben und sogar in die Gedanken seiner Bürger eingreift.

Die Atmosphäre ist düster und bedrückend. George Orwell zeichnet die erschreckende Vision eines totalitären Staats, in dem Gedankenpolizei, Überwachung und Angst vor der Obrigkeit allgegenwärtig sind und das karge Leben der Bürger bestimmen.

Eine alternative Realität oder gar Zukunftsvision?

Es ist eine erschreckende Welt in der die Arbeiterklasse mit Absicht dumm gehalten und jegliche Aktivität per Teleschirm oder Mikrophon überwacht wird. Privatsphäre gibt es nicht, denn der große Bruder sieht alles.

Die Schilderungen und Denkweisen stimmen nicht nur kurzzeitig nachdenklich, sondern bleiben im Gedächtnis.

"1984" wäre sogar eine Schullektüre, die ich beispielsweise in Politik/Sozialwissenschaften gerne gelesen hätte.

Ich vergebe für diesen zeitlosen Klassiker in seinem neuen Gewand die volle Sterneanzahl. Zudem eine Leseempfehlung für Jung und Alt.



Fazit:

Ein Klassiker, dessen Züge erschreckend Parallelen zum Heute zeigen:

Personenkult, Abhängigkeit, totale Überwachung, Gehirnwäsche, gläserne Bürger.

Eine düstere und bedrückende Dystopie, die jeder gelesen haben sollte.

...

Rezensiertes Buch "1984" aus dem Jahr 2021

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Veröffentlicht am 21.01.2021

Absolut lesenswert

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Ich war sehr neugierig auf das Buch, weil ich schon viele positive Meinungen dazu gehört habe und es zur aktuellen Situation sehr gut passt. Es kommen derzeit viele Ausgaben des Buches, bei verschiedenen ...

Ich war sehr neugierig auf das Buch, weil ich schon viele positive Meinungen dazu gehört habe und es zur aktuellen Situation sehr gut passt. Es kommen derzeit viele Ausgaben des Buches, bei verschiedenen Verlagen raus doch mir gefiel diese Aufmachung am besten. Ich mag das blau/schwarze Cover und finde die Preisleistung sehr gut.

Ich habe bisher noch kein Buch des Autors gelesen, hatte es aber schon längere Zeit vor und mich deswegen sehr auf das Buch gefreut.

Totale Überwachung ist denke ich eine Angst, die jeder nachvollziehen kann. Keinerlei Privatsphäre zu haben wäre einfach grausam. Genial wenn man bedenkt wann das Buch geschrieben wurde, welche Aktualität es hat.

Dieses Werk lässt mich nachdenklich zurück und hat mich durch die realistische Schreibweise begeistert. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vielleicht gerade in Zeiten der Pandemie sehr lesenswert, auch wenn das nicht vergleichbar ist.

Fazit

Ein absoluter Klassiker, der mitreißt, nachdenklich macht und begeistert. Definitiv lesenswert und für jeden geeignet, der sich mal ernsteren Themen widmen möchte.

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Veröffentlicht am 24.03.2021

1984

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Ja, krass. Mehr gibt es zu diesem Buch eigentlich nicht zu sagen.
Das Original erschien 1949 und es ist eine Dystopie. Der Autor malt aus, wie er sich 1984 vorstellt. Jetzt viele Jahre später kann man ...

Ja, krass. Mehr gibt es zu diesem Buch eigentlich nicht zu sagen.
Das Original erschien 1949 und es ist eine Dystopie. Der Autor malt aus, wie er sich 1984 vorstellt. Jetzt viele Jahre später kann man Parallelen ziehen. Ich hatte sogar den Eindruck, dass ich eine Gegenwartsliteratur lese. Also ja, es ist krass.

Diese Ausgabe ist eine Neuübersetzung. Gar nicht so verkehrt und ich habe mir das zum Anlass genommen, mal einen Klassiker zu lesen. “1984” hatte ich schon lange auf meiner Liste mit Büchern, die ich unbedingt mal lesen möchte. Unter anderem ist es auch einfach ein Buch, dass wirklich jeder wenigstens vom Titel kennt. Ich finde sogar, dass es gelesen werden sollte.

Denn es regt zum Nachdenken an. Ich musste mir immer wieder vor Augen halten, dass dieses Buch 1949 geschrieben wurde. Dass es in einem Jahr spielt, wo ich zwei Jahre alt war. Was für ein krasses Thema. Ich denke nicht, dass der Autor damit gerechnet hat, dass es in diese Richtung geht mit der Welt. Dass es sogar mehr realistisch sein wird als er denkt. Und genau das ist einfach beängstigend. Es beängstigt mich absolut.

Ich muss sagen, dass mir die Übersetzung echt gut gefällt. Ich kann zwar keine direkte Vergleiche ziehen, aber es lässt sich sehr gut lesen. Der Übersetzer hat da wirklich eine sehr gute Arbeit gemacht.

Als Kind habe ich vom Autor mal ein anderes Buch lesen müssen. Ich habe nur noch in Erinnerung, dass es mir gut gefiel. Der Autor hat einen sehr ausschweifenden Schreibstil. Ich hatte oft das Gefühl, dass er extra ausschweift, um auf Seiten zu kommen. Er lässt den Protagonisten manchmal sehr viel nachdenken. Manchmal sogar so sehr, dass es keinen Sinn ergibt. Jedenfalls für mich.

Der Protagonist Winston ist interessant gestaltet. Er ist aber absolut glaubwürdig und ich kann vieles nachvollziehen, wie er reagiert.

Wie schon gesagt, es ist ein krasses Buch. Wenn du das Buch mal lesen möchtest, dann greif gerne zu dieser Neuübersetzung. Ich bin so froh, dass ich es gelesen habe.

Veröffentlicht am 30.04.2021

Schade

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Das Buch 1984 wollte ich schon immer mal lesen. Als Klassiker für mich immer ein „Must Have“ gewesen. Leider war dieses Buch nicht meines. Dennoch gab es einige Dinge die ich echt grandios fand. Zum einen ...

Das Buch 1984 wollte ich schon immer mal lesen. Als Klassiker für mich immer ein „Must Have“ gewesen. Leider war dieses Buch nicht meines. Dennoch gab es einige Dinge die ich echt grandios fand. Zum einen haben wir das neue Cover, welches ich wirklich ansprechend und gut gewählt finde, zum anderen ist da der Hauptprotagonist Winston, der nicht intelligenter und durchblickender sein könnte. Mir gefiel Winstons Art und Weise sehr, wie er alles überblickte und analysierte. Die Vorsicht die geboten werden musste sowie die bedrückende Enge in einer Welt voller Überwachung kamen emotional sehr eng an mich heran. George Orwell weiß wie man mit den Worten spielt und sie hochwertig literarisch zum Ausdruck bringt. Ein wahrer Genuss, für alle die noch die alte klassische Sprache lieben. Auch der Inhalt der Geschichte ist einfach grandios. Es ist politisch immer wieder aktuell und absolut authentisch. Sehr beeindruckend wie George Orwell dies zum damaligen Zeitpunkt schon so modern und zukunftsgerichtet aufzeigen konnte. Viele Dinge sind auch im Nachgang noch im Kopf zum verarbeiten, denn diese Bedrückende, Beklemmende völlig düstere Welt lässt mich nicht kalt. Dennoch bekommt dieses Werk keine vollen Punkte. Dies ist einigen negativen Punkten geschuldet. Zum einen zieht sich das Buch immens in die Länge. Sicherlich soll es die Stimmung kippen und die Welt träge erscheinen lassen, jedoch war ich zwischenzeitlich echt genervt, dass George Orwell noch so ins kleinste Detail ging. Auch wiederholte er sich Seitenweise und man wartete Sehnsüchtig auf neue Wendungen. Wäre das Buch nur halb so lang, wäre es perfekt. Denn es passiert gefühlt zwischen 80 Seiten nichts neues. Schade.



Es ist für mich nach wie vor ein Klassiker, jedoch ist „Farm der Tiere“ um Längen besser.



Ich bedanke mich an dieser Stelle das Buch als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Meine Meinung ist völlig unabhängig von dem Erhalt des Buches!

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