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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ein spannender Kinderkrimi zum Miträtseln! Detaillierte, atmosphärische Zeichnungen und kindgerechter Grusel.

Licht ins Dunkel
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Inhalt:

Rupert Rumpelstil möchte endlich wissen, wo sein Vater geblieben ist.

Vor ein paar Jahren ist dieser spurlos verschwunden und Ruperts Mutter kann (oder will) bei der Lösung des Rätsels nicht ...

Inhalt:

Rupert Rumpelstil möchte endlich wissen, wo sein Vater geblieben ist.

Vor ein paar Jahren ist dieser spurlos verschwunden und Ruperts Mutter kann (oder will) bei der Lösung des Rätsels nicht helfen.

Jedoch ist Rupert kein gewöhnliches Kind. Er hat eine ganz besondere Gabe: er kann Geister sehen!

Fest entschlossen, das Familiengeheimnis zu lüften, folgt er jeder Spur. An seiner Seite sein treuer Kater Igor!


Hilf Rupert dabei, seinen Vater zu finden und das dunkle Geheimnis der Familie ans Licht zu bringen!


Altersempfehlung:

ab 9 Jahre


Mein Eindruck:

Rätselbücher sind hier sehr begehrt.
Wenn's dann obendrein noch gruselig wird ... Perfekt!

Die "Warnungen" zu Beginn und die Einleitung des Wolpertingers sorgen sofort für die passende, schaurig-schöne Atmosphäre.

Die Geschichte wird in Panels und Sprechblasen erzählt. Ein klassischer Comic. Das Besondere sind die vielen Rätsel, die Lesende (gemeinsam mit Rupert) im Verlauf des Abenteuers lösen müssen.

Besonders gefällt mir, dass am Ende jeder Doppelseite eine Aufgabe gestellt wird und sich die jeweilige Antwort unmittelbar durch Hinweise oder Weitererzählung der Geschichte auf der nächsten Seite ergibt.

Das Manko bei vielen Rätselbüchern ist oft die Lösungsseite an Ende, da man dort (unbeabsichtigt) auch schon mal zu weit liest.

Der Aufbau dieses Rätsel-Comics ist in der Hinsicht sehr gut gelungen.

Auch sind die Rätsel vielseitig und abwechselnd: Puzzle, Labyrinth, Suchbilder, 10 Fehler finden uvm. Einige sind sehr einfach, es gibt aber auch ein paar harte Nüsse zu knacken.

Hier ist Spürsinn und genaues Hinsehen gefragt: Die Lösungen verstecken sich in den Bildern, aber auch im Text und hin und wieder muss man ein paar Seiten zurückgehen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Es macht großen Spaß, Rupert Rumpelstil bei seinem Abenteuer zu begleiten und mitzurätseln.

Die Atmosphäre ist (altersgerecht) gruselig und ein wenig düster. Die detaillierten Zeichnungen sind überwiegend dunkler, jedoch mit Akzenten in Rot und Blaugrün gestaltet.

Den Strich mag ich sehr und besonders die Charaktere (mit roten Nasen und Wangen) haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Vor allem die Mimik ist sehr lebendig und herrlich witzig: am trüben Freitagmorgen, an dem Rupert keine Lust hatte, zur Schule zu gehen, sieht das kleine Kerlchen wirklich sehr bedröppelt aus

Bei einem Gruselkrimi darf natürlich die Gänsehaut nicht fehlen:

Die Monster und auch die Bauchredner-Puppe Günther sind vielfältig und schaurig-schön gestaltet. Seine wahre Gestalt als "Monster unter dem Bett" wäre zu gruselig

Fun Fact: Einige der niedlichen Monsterzeichnungen an einer Pinnwand wurden von der Tochter des Comic-Zeichners gemalt. Darf man Monster als "süß" bezeichnen?

"Licht ins Dunkel" hält, was es verspricht: Rundum-sorglos-Paket aus Rätsel, Comic, Grusel und Krimi!

Es ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und gezeichnet, ein wenig düster, ein bisschen gruselig und bietet tollen Rätselspaß!

Eine Leseempfehlung für unerschrockene Spürnasen!


Fazit:

Ein faszinierendes und monstermäßiges Rätsel-Abenteuer zum Mitknobeln!

Altersgerecht gruselig, spannend erzählt und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet.


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Rezensiertes Buch: "Licht ins Dunkel - Ein Gruselkrimi zum Mitraten" aus dem Jahr 2026

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2026

Besserwisserisch (aber liebenswert) trifft auf teuflische Fehlerquelle. Witzige Geschichte und schräge Charaktere.

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
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Inhalt:

Unglaublich, aber dem Klugscheißerchen unterläuft ein Fehler und die Geschwister Theo und Tina Theufel wissen es besser!

Seit das kleine Wesen vor drei Monaten und sieben Tagen bei Familie Theufel ...

Inhalt:

Unglaublich, aber dem Klugscheißerchen unterläuft ein Fehler und die Geschwister Theo und Tina Theufel wissen es besser!

Seit das kleine Wesen vor drei Monaten und sieben Tagen bei Familie Theufel lebt, hatte noch nie jemand Anlass gehabt, es zu verbessern.

Ob seiner Unwissenheit ist das kleine türkisfarbene Kerlchen fassungslos und zutiefst geknickt.

Damit dies nicht noch einmal geschieht, beschließt es, mit den Kindern in die Grundschule zu gehen.

Dort lernt es viel und kann dann wieder alles besser wissen als alle anderen.

Doch der erste Schultag bringt zunächst eine große Enttäuschung. Nichts lernt es. Es weiß schon alles (besser).

Als jedoch ein kleines rotes Geschöpf aus der Schublade des Schrehrerleibtisches schlüpft, allen Kuhlschindern faltsche Antworten in die Ohren flüstert, beginnt der Spatz:

Das Glugscheißerchen ist sogleich verschossen in das Vehlerdeufelchen! So fiel hatte es noch nie zum Verbessern ...


Altersempfehlung:

ab 6 Jahre

zum Selberlesen etwa ab 8 Jahre


Buchcover/Illustrationen:

Das kleine türkisfarbene (nicht blaue!) Kerlchen in roter Latzhose und mit großer Brille auf dem Buchcover kennt man bereits aus dem ersten Abenteuer.

Keck lächelnd sitzt nun das rote Vehlerteufelchen daneben. Kurios anzusehen mit Fliegerhelm und -brille, schwarzem Cape und nur einem gelben Gummistiefel.

Den Buchvorsatz zieren viele kleine und große Fehler des Vehlerteufelchens und direkt daneben die Verbesserung durch das Klugscheißerchen: "Ich mag Luchtfrutscher ..." ... "Fruchtlutscher!"

Den liebevollen und detaillierten Zeichenstil von Astrid Henn mögen wir sehr.

Das Vehlerteufelchen ist mindestens genauso drollig, wie das Klugscheißerchen und beide zusammen sind eine unschlagbare Kombination!

Liebgewonnene Anspielungen oder Hinweise auf andere Werke von Marc-Uwe Kling - wie bei anderen Kinderbüchern des Autors - sucht man leider vergeblich.


Mein Eindruck:

Familie Theufel ist aus dem ersten Band bereits bekannt. Vorkenntnisse sind aber nicht erforderlich, da die Familie zu Beginn kurz vorgestellt wird:

Tina Theufel ist zehn Jahre, acht Monate und elf Tage und ihr kleiner Bruder Theo acht Jahre, sechs Monate und achtundzwanzig Tage alt.

"Und Mama und Papa waren in einem Alter, in dem niemand mehr mit Freude die Jahre zählt."
(vgl. S. 7)

Die Geschwister sind aufgeweckt und herrlich direkt.

Das Klugscheißerchen ist nur sichtbar für Seinesgleichen, so dass es unbemerkt in die Grundschule mitkommen kann.

Wer selbst ein kleiner Besserwisser ist, wird das türkisfarbene Kerlchen und seine leicht überhebliche Art lieben!

Neu ist das freche und etwas chaotische Fehlerteufelchen. Es lebt in der Schublade der Lehrerin und freut sich, wenn es den Kindern im Unterricht falsche Antworten zuflüstern kann. Amüsant, aber auch ein wenig unsympathisch. Boshaftigkeit sei ihm nicht unterstellt, es weiß es halt nicht besser.

Durch das ganze Wechsstaben verbuchseln ist es gerade für Anfänger nicht leicht, die Passagen des Fehlerteufelchens zu lesen. Manchmal braucht man mehrere Anläufe.

Für das Klugscheißerchen ist es das "anmutigste Geschöpf ", dem es in seinem Leben begegnet ist. Das Kerlchen ist auf Anhieb schockverliebt!

Gegensätze ziehen sich an und Lesende dürfen sich auf eine lustige und turbulente Geschichte mit herrlich schrägen Dialogen und Verbesserungen freuen. Ein Fest für jeden Klugscheißer und für alle Fehlerteufel!

Die Fortsetzung kommt storytechnisch nicht ganz an das erste Abenteuer heran, bietet aber dennoch ein unterhaltsames Lesevergnügen für Jung und Alt.


Hörbuch:

Ein Muss ist auch das gleichzeitig erschienene Hörbuch. Hier verleiht Marc-Uwe Kling jeder Figur eine individuelle Stimme und ganz besonders gelungen ist die Intonation des Klugscheißerchens. Eine irrwitzige Mischung aus hochnäsig, affektiert und dabei dennoch liebenswert.

Vorteil: Die fehlerhaften Wörter des Teufelchens, die einem selbst die Zunge brechen, nimmt einem der Autor ab


Fazit:

Amüsante und absurd schräge Dialoge und skurrile Charaktere.

Ein lustiger Lesespaß, der nicht ganz an den vorherigen Band anknüpfen kann.


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Rezensiertes Buch: "Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen" aus dem Jahr 2026

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2026

Ein fantastisches und phantasievolles Abenteuer: unterhaltsam erzählt mit coolen sw Zeichnungen.

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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Inhalt:

Zwei von den Kids der SCHOOL OF TALENTS gehen auf ihre erste Mission:

Alva kann die Sprache der Tiere verstehen und Elwin hat die Fähigkeit, sich in Monster zu verwandeln. Allerdings müssen sie ...

Inhalt:

Zwei von den Kids der SCHOOL OF TALENTS gehen auf ihre erste Mission:

Alva kann die Sprache der Tiere verstehen und Elwin hat die Fähigkeit, sich in Monster zu verwandeln. Allerdings müssen sie ihre Talente außerhalb der Schule geheim halten.

Zusammen mit den weiteren (normalen) Kindern aus dem Ferienprogramm erkunden sie die Nikolaus-Kopernikus-Sternwarte. Was sich zunächst als ziemlich öde herausstellt. Alva wäre viel lieber mit ihrer besten Freundin hier.

Aus einer Langeweile heraus verwandelt sich Elwin in ein Alien – und das vor allen Kindern! Das war's wohl mit der Geheimhaltung!

Als jedoch ein wichtiges Experiment der Wissenschaftlerin Tanja missglückt, müssen Alva, Elwin und die anderen Kinder etwas unternehmen, um sowohl das Ferienprogramm als auch den guten Ruf der Sternwarte zu retten.


Dieses Spin-off kann unabhängig von der Bestseller-Reihe „School of Talents“ gelesen werden.


Altersempfehlung:

ab 9 Jahre

normale Schriftgröße, Blocksatz, geringer Bildanteil


Illustrationen:

Die modernen Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung perfekt mit ein paar kleinen bis mittelgroßen Vignetten und einer ganzseitigen Zeichnung pro Kapitel.

Der Zeichenstil gefällt sehr und die Charaktere wirken sympathisch, lebendig und vielfältig. Auch die Monster und das Alien sind cool gestaltet.


Mein Eindruck:

Alva, Elwin und die anderen Schüler:innen der SCHOOL OF TALENTS haben fantastische Fähigkeiten. Beispielsweise können sie schrumpfen, die Sprache der Tiere verstehen, sich in Monster verwandeln, Geräusche täuschend echt nachahmen uvm.

Alle Bücher der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Dies ist der erste Band der "Mission" Reihe. Ein Spin-off, welches ohne Vorwissen und somit unabhängig von der Hauptreihe gelesen werden kann.

Bei "Mission" brechen zwei Talente zu Abenteuern auf. Dieses Mal geht's mit einem Raketenauto zur Sternwarte.

Die beiden Talente Alva und Elwin sind von Beginn an sympathisch. Man merkt aber schnell, dass sie nicht besonders gut miteinander auskommen. Alva hätte sich für die Mission am liebsten ihre beste Freundin gewünscht.

Gemeinsam mit den anderen Kindern (ohne besondere Fähigkeiten) und dem Sohn des Chefs der Sternwarte kommen sie einem fiesen Komplott auf die Spur.

Geheimhaltung, Spürsinn und Zusammenhalt sind gefragt.

Unter anderem erweist sich Alvas Talent, Tiere zu verstehen, als sehr nützlich. Wichtige Zeugen sind die Bienen.

Der Charakter Elwin, der sonst eher Unruhestifter und Klassenclown zu sein scheint, erhält mehr Tiefe.

Das Abenteuer braucht eine Weile, um Spannung aufzubauen, liest sich (dank kurzer Kapitel und geringer Komplexität) aber sehr gut.

Ein paar Überraschungen und unerwartete Wendungen sorgen am Ende für etwas mehr Action.

Insgesamt ist es ein fantastisches Abenteuer mit reichlich Phantasie und Kreativität, das unterhält.


Im Herbst 2026 erscheint das zweite Buch, dann mit dem Missions-Team Till und Wilma.


Fazit:

Ein galaktisches Abenteuer über Zusammenhalt mit sympathischen und vielfältigen Charakteren.

Die modernen schwarz-weiß Illustrationen runden die Geschichte sehr gut ab.

Ein galaktisches Lesevergnügen für Mädchen und Jungen, das unabhängig von den Abenteuern der "SCHOOL OF TALENTS" gelesen werden kann.


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Rezensiertes Buch: "School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!" aus dem Jahr 2026

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Ein ungleiches Duo auf der Suche nach einem Mörder. Spannend und witzig zugleich mit viel Herz und Humor erzählt und gezeichnet.

Red
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Inhalt:

Der kleine Hund Friedwart Plüschmann findet auf der Flucht vor zwei Waschbären einen Unterschlupf bei einer alten Dame.

Plitschnass und verängstigt und wegen des tobenden Gewitters gewährt die ...

Inhalt:

Der kleine Hund Friedwart Plüschmann findet auf der Flucht vor zwei Waschbären einen Unterschlupf bei einer alten Dame.

Plitschnass und verängstigt und wegen des tobenden Gewitters gewährt die Witwe Rosa McMill dem Streuner Zuflucht. "Aber nur für eine Nacht!"

Doch als Rosa am nächsten Morgen versucht, den Hund wieder an die Luft zu setzen, berichtet er von Blut, das seine Spürnase im Wandschrank erschnuppert hat.

Gemeinsam rollen die beiden einen alten, ungelösten Kriminalfall wieder auf:

Vor dreißig Jahren wurde nachts im Schnee ein Toter entdeckt ... erfroren und nackt, wie die Natur ihn erschuf.

Alle im Ort haben es als einen tragischen Unfall angesehen. Doch Rosa ist sich ganz sicher: Die Polizei ist unfähig. Das war Mord! Das Opfer: Rosas Mann Red!

Sie verdächtigt die halbe Nachbarschaft. Aber erst Dank Friedwart Plüschmann entdeckt sie eine heiße Spur in diesem Cold Case ...


Altersempfehlung:

etwa ab 12 Jahre


Mein Eindruck:

Wer bereits "Murr" und "Trip mit Tropf" gelesen und ein Faible für herrlich schräge Charaktere und Dialoge hat, wird auch bei "RED" voll auf seine Kosten kommen.

Auch dieses Mal könnten die beiden Hauptfiguren unterschiedlicher nicht sein:

Friedwart Plüschmann hat's nicht leicht. Der Kleine wird direkt zu Beginn von zwei Waschbären gepiesackt und entkommt nur knapp. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass der kleine Streuner nur auf drei Beinen durchs Leben geht. Doch der Winzling ist herzlich, offen, hilfsbereit und liebenswert. Ein quirliges Plappermaul, das auf Anhieb sympathisch ist. Seine kindliche und naive Art weckt Beschützerinstinkte.

Hingegen ist die alte Dame schroff und abweisend (auch wenn sie dem kleinen Hund kurzzeitig Unterschlupf gewährt), schnell genervt und ihr mürrischer Gesichtsausdruck spricht Bände.

Eigentlich besteht ihre Mimik nur aus zwei waagerechten Linien: eine dicke für die Augenbrauen und eine dünnere darunter für den Mund. Faszinierend, mit wie wenigen Strichen komplexe Emotionen gezeigt werden können.

Die Figuren sind durchgängig einfach gezeichnet und immer auf das Wesentliche reduziert. Die Art gefällt mir sehr und bringt einen gewissen Reiz mit. Weniger ist schließlich oft mehr

Das Timing und der Spannungsaufbau durch die Gestaltung der Panels ist hervorragend gelungen. Gleiches gilt für die Wahl der Perspektiven und Szenenwechsel sowie Rückblenden. Ein wunderbares Lesevergnügen. Zudem kommen viele Szenen mit wenig bzw. ganz ohne Text und dafür als ganze Seite daher.

Wortwitz, Anspielungen und absurde Dialoge, schräge Verhöre und skurrile Nebenfiguren (ein Kommissar, der lieber malt als ermittelt, und ein vollkommen unfähiger Gerichtsmediziner) sorgen zusammen mit dem mysteriösen Mordfall für ein spannendes Lesevergnügen.

Die Geschichte (zum Fortgang werde ich nichts spoilern) ist eine wunderbare Mischung aus mitreißender Ermittlungsarbeit und überraschenden Wendungen. Sie bietet aber auch bewegende Einblicke in die Vergangenheit, insbesondere auf die junge Rosa vor dreißig Jahren (eine faszinierende und zugleich traurige Entwicklung).

Manchmal weiß man nicht, ob man lachen oder weinen oder vor Spannung den Atem anhalten soll.

Der Comic richtet sich aber nicht ausschließlich an Kinder. An dem schwarzen Humor, den Fargo-Vibes und anderen Anspielungen haben auch Erwachsene ihre Freunde.

Ähnlich wie der Film Fargo schafft auch "Red" das Kunststück, gleichzeitig lustig und spannend zu sein und zudem zum Nachdenken anzuregen.

Für diesen kniffligen Kriminalfall mit unfassbar pointierten und schrägen Dialogen vergebe ich von Herzen gerne eine Leseempfehlung sowie 5 von 5 Spürnasen!


Bewegte Bilder:

Wie gewohnt findet sich neben einer Leseprobe zu "Red" auch ein Buchtrailer auf der Homepage des Kibitz Verlags.

Eindrucksvoll erlebt man hier in Bild und Ton die erste Begegnung des quirligen Streuners und der mürrischen alten Dame.


Fazit:

Ein außergewöhnliches Duo ermittelt in einem verzwickten Kriminalfall.

Herrlich witzig und schräg mit tragischen Momenten und spannenden Wendungen.

Mitreißend erzählt und mit viel Herz und Seele gezeichnet.


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Rezensiertes Buch: "Red" aus dem Jahr 2026

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Viel Schönes dabei ;-) Endlich neue Känguru-Abenteuer! Hochaktuell, politisch und kritisch und dabei herrlich witzig.

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Inhalt:

Das Känguru ist zurück!
Neue Geschichten vom Beuteltier und dem Kleinkünstler.

Alles wie immer?
Nicht ganz:

Bei den Zuständen in der Welt bekommt man Zustände! Das Känguru aber hat keinen Bock ...

Inhalt:

Das Känguru ist zurück!
Neue Geschichten vom Beuteltier und dem Kleinkünstler.

Alles wie immer?
Nicht ganz:

Bei den Zuständen in der Welt bekommt man Zustände! Das Känguru aber hat keinen Bock mehr darauf. Es startet eine Rebellion und macht sich auf die Suche nach weiteren Rebellen zur Verstärkung.

Am Rebellionsstammtisch bei Herta, die nun einen eigenen "Pottkaast" hat, und in anderen Alltagssituationen wird diskutiert über Social Media Plattformen, Big-Tech-Konzerne und Multimilliardäre (die reicher sind als Dagobert Duck und Smaug) sowie über Klimakrise, Gendern und KI.

Es wird politisch, kritisch und vor allem sehr witzig ... Das Känguru hat da noch ein Gleichnis im Beutel!


Mein Eindruck:

Dies ist das fünfte Känguru-Buch. Zwar muss man die Vorgänger nicht gelesen haben, es ist aber hilfreich, um Anspielungen und Running Gags zu verstehen.

Der "Witzig" -Stempel geht an die Kapitel, die aus der Perspektive des Kängurus erzählt werden, sowie an "Auto-Schnick" - eine vollkommen absurde Variante des altbekannten "Schnick-Schnack-Schnuck" und noch verrückter als das bisherige "Open-Schnick".

Während es im letzten Band keine Chronologie in den Geschichten gab, da es sich um gesammelte (bislang verschollene) Abenteuer handelt, d. h. eine Art Bonusbuch voller Outtakes, sind die Erzählungen dieses Mal wieder stringent.

Altbekannte Nebendarsteller tauchen erneut auf, altbewährte Dialoge werden neu thematisiert und dennoch wirkt keine der kurzen Episoden wiederholend. Schauplätze sind Hertas Eckkneipe und natürlich die WG, wobei ich hier tatsächlich auf mehr Abwechslung gehofft hatte.

Es wird ein gewisses (politisches) Hintergrundwissen vorausgesetzt und insgesamt sind die (sozial-)kritischen Punkte aktueller und noch mehr im Fokus als sonst.

Letztendlich ist die Rebellion des Kängurus und die Suche nach Mitstreitern auch ein Appell an alle Lesenden: Augen offen halten, Dinge hinterfragen und nicht blind folgen; im Kleinen anfangen und eigenes Verhalten überdenken und ändern, z. B. Alternativen zu Big Tech nutzen (an jedem ersten Sonntag Monat: Digital Independent Day).

Eine gewisse Ernüchterung stellt sich jedoch ein, wenn man bedenkt, dass die Texte der Känguru-Rebellion die eigentlichen Adressaten vermutlich nie erreichen werden.
* Kopf auf den Tisch! Fünf, vier, drei, zwei, eins ... Weiterkämpfen.


"Na gut, mein Goldfisch", sagt das Känguru. "Ich merke, ich habe deine Aufmerksamkeitsspanne überstrapaziert. [...] Merk dir einfach: Big Tech ist nicht die Rebellen-Allianz! Wir sind die Rebellion! Und wir müssen endlich diesen einen Luftschacht entdecken, durch den wir den Todesstern sprengen können!"

(vgl. S. 219)


Hörbuch:

Passend zum Buch ist das Hörbuch (ungekürzte Live-Lesung) erschienen.

Vorgelesen werden die einzelnen Episoden sogar noch witziger (also besser nicht in der Bahn hören).

Langjährige Fans haben vermutlich aber auch beim Lesen der Känguru Abenteuer die Stimmen des Kleinkünstlers und des Kängurus ganz automatisch im Ohr


Fazit:

Neue Geschichten vom Känguru: kurzweilige, absurde und (sozial-)kritische Episoden, die den "Witzig"-Stempel mehr als verdient haben.

Sie regen zum Nachdenken an und fordern zum Handeln auf.


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Rezensierte Ausgabe: "Die Känguru-Rebellion" aus dem Jahr 2026

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