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Veröffentlicht am 22.07.2018

Mit den Rivalen in die Zukunft

Unter deinem Schutz - Stadtrivalen 3
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Endlich war er da, der finale Band dieser Reihe. Mit Freude las ich die beiden Vorgänger und erhoffte mir nun ein fulminantes Ende. Vorab möchte ich jedoch darauf hinweisen, das man die Reihe ab dem ersten ...

Endlich war er da, der finale Band dieser Reihe. Mit Freude las ich die beiden Vorgänger und erhoffte mir nun ein fulminantes Ende. Vorab möchte ich jedoch darauf hinweisen, das man die Reihe ab dem ersten Band lesen sollte, da sich die Bücher ineinander ergänzen.

Durch die Leserunde zum Buch, zog dieser Band bei mir ein. Ich freute mich sehr darauf, da das Ende von zweiten Band einen sehr spannenden Cliffhanger hatte. Kaum waren die ersten Seiten gelesen, verschmolz ich wieder mit dieser Welt, welche ich mit Lia bestritt. Leider ließ mein Euphemismus sehr bald nach, da ich mit dem was ich las, bald nicht mehr mit halten konnte.

Wie schon in der Kurzbeschreibung zu lesen, machten wir einen Zeitsprung in die Zukunft. So etwas empfinde ich stets als spannend, diesmal war es jedoch etwas irritierend. Der Zeitsprung ging nur einige Jahre in die Zukunft, trotzdem wurde dieser so gehandelt als wären Jahrzehnte ins Land gegangen. Erneuerungen über Erneuerungen waren zu verbuchen, welche mir jedoch stets aufgesetzt vorkamen.

Auch wenn ich die Reihe durchweg gelesen hatte, so fiel es mir sehr schwer der Handlung zu folgen. Die Autorin überschlug sich förmlich mit detailgetreuen Beschreibungen, so das die Geschichte manchmal auf der Strecke blieb. Tatsächlich hatte ich enorme Schwierigkeiten zu verstehen, was im Buch überhaupt passierte. Der Zeitsprung war dabei stets eine große Thematik, der aber nach vielen hin und her, so verworren dargestellt wurde, das ich das Buch aus Frust für ein paar Minuten zur Seite legen musste.

Auch wenn die Geschichte mir sehr zu schaffen machte, wollte ich doch wissen, was nun mit Lia und Dorian passierte. Allgemein überraschte mich die Autorin mit der Einbettung der Charaktere, welche nun ein paar Jahre älter waren. Es war spannend zu erlesen, wie sich die alt bekannten Figuren entwickelt hatten und wohin es sie beruflich führte. Der Einbau neuer Charaktere glückte jedoch und lieferte mir unterhaltsame aber auch sehr interessante Figuren. Sie hatten alle ihre Eigenarten, welche sie aber gleichzeitig auch einzigartig machten und ihnen einen Wiedererkennungswert gaben.

So begeistert ich von den anderen war, so anstrengend war die Hauptprotagonistin Lia diesmal für mich. Lia,welche in der Vergangenheit mit Cleverness punktete und der ich gerne durch die Geschichte folgte, war für mich diesmal die schwierigste Person im ganzen Buch. Gerade der Punkt als sie wieder aktiviert werden sollte und dafür Aelumina brauchte, wäre mein erster Gedanke gewesen, meine Freunde zu fragen, ob sie mir etwas geben, anstatt mich in Lebensgefahr zu begeben. Eine andere Sache war das Lia anscheinend unerschöpfliche Kraftreserven besaß von der jeder normale Mensch bestimmt gerne etwas ab hätte. Mehrmals im Buch erleidet sie Schmerzen, Verletzungen und wird ihrer Kräfte fast bis zur Gänze beraubt. Trotzdem stand sie meist kurze Zeit darauf wie neu auf dem Plan und rannte in das nächste lebensgefährliche Abenteuer.

Aber dies gehörte wahrscheinlich einfach dazu, denn an Kämpfen gegen die Roumen mangelte es nicht. Tasächlich wurden sie mir zum Ende hin sogar lästig, da stets die gleichen Dinge geschahen. Das es in diesem Band sogar verboten war, gegen sie zu kämpfen interessierte anscheinend niemand, da die dafür zuständige Polizei eh meist zu spät war.

Ich finde es sehr schade, das dieses Buch den ansonsten sehr angenehmen Schreibstil der Autorin fast komplett verdeckte. Die Vorgänger lasen sich leichter und erfreuten mein Herz mit einer spannenden und gut durchdachten Story. Dieses diesmal nicht vor zu finden, tat mir richtig weh, denn ich hatte mir soviel mehr von erhofft.

Ich habe mich bereits dazu entschlossen, alle 3 Bände nochmals in einem Zug zu lesen, um vielleicht ein paar Dinge besser zu verstehen.

Das Cover empfand ich, genau wie bei den Vorgängern, als sehr schön. Das immer weiter voranschreitende Mädchen war eine tolle Idee, jedoch hätte ich mir etwas mehr Unterschiede gewünscht. Vielleicht, das sie am Ende sogar in die Richtung des Lesers schaut.

Mein Fazit

Dieser Band war für mich leider sehr enttäuschend. Ich kam einfach nicht in die Story und irrte verständnislos und verwirrt durch die Zeilen. Die Charaktergestaltung ist recht gut gelungen obwohl mir Lia, diesmal wie ein unreifes Kind vorkam. Schade, denn ich hatte soviel mehr erhofft.

Veröffentlicht am 16.07.2018

Wenn zwei Sekunden über alles entscheiden

Zwei Sekunden
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Ich lese wirklich selten Thriller, die einen wirtschaftlichen Hintergrund haben, konnte hier aber nicht widerstehen, da mir der Vorgänger einfach zu gut gefiel.

Kaum waren die ersten Seiten aufgeschlagen ...

Ich lese wirklich selten Thriller, die einen wirtschaftlichen Hintergrund haben, konnte hier aber nicht widerstehen, da mir der Vorgänger einfach zu gut gefiel.

Kaum waren die ersten Seiten aufgeschlagen ging die Action auch schon los und man befand sich mitten im oben genannten Terroranschlag. Dieser wurde ausführlich beschrieben und vermittelte mir das Eindruck live dabei zu sein, was mir sogar fast ein wenig Angst machte. Auch im späteren Verlauf der Geschichte lässt diese Detailfülle nicht nach und hinterlässt den Eindruck, das sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Die im Vorgänger bemängelten Sätze, welche durchweg sehr kurz gehalten waren, waren diesmal nur sehr selten zu finden. Dafür zeigte der Autor diesmal das er auch mit längeren Sätzen hervorragend umgehen konnte.

Ich persönlich kam sehr schnell durch das Buch, da die Schreibweise, leicht und gut verständlich war. Die wirtschaftliche Faktoren im Buch waren vorhanden, gingen jedoch fast unter, da man merkte das der Hauptaugenmerk auf Eugen de Bodt und seinen Ermittlungen lag. Diese erlebt ich dann nicht nur aus der Sicht von de Bodt, sondern auch von vielen anderen, wie seiner Kollegin Salinger oder Hauptkommissar Krüger, dessen Auftritte meist sehr unterhaltsam waren, da er sich selbst als großen Hecht sah, dies aber in keinster Weise war.

Dieses Mal arbeitete die Polizei mit den russischen Agenten zusammen, welche, hätte man zwischendurch nicht erwähnt das sie russische Staatsbürger sind, für mich glatt als Einheimische durch gegangen wären. Die Namen wirken nur wenig russisch und auch sonst gibt es kaum Andeutungen auf ihr Herkunftsland. Ansonsten fand ich die Darstellung sehr interessant wie 2 Staaten miteinander arbeiten, wobei stets Misstrauen an der Tagesordnung stand. Man merkte schnell das kein Vertrauen in den Gegenüber vorhanden war, was die Ermittlungen zum Teil sogar blockierte.

Die so genannten Bösen im Buch, erlebt man nur ein paar Mal und selbst da sind es nur kurze Abschnitte. Sie bleiben bis zum Ende ein großes Geheimnis.

Ansonsten kann ich nur sagen, das dieses Buch pure Action war. Die Anschläge waren spektakulär, die Ermittlungen aufregend und der Druck der Staatsführer stets spürbar. Selbst der sonst sehr gefasste Eugen de Bodt geriet zwischendurch an seine Grenzen, was schon ein hartes Stück war. Dies liegt allerdings auch an seinem Privatleben, von dem ich diesmal um so mehr mitbekam und das nicht nur überraschte, sondern auch eine traurige Spur hinterließ.

Das Herzblut des Autors spürte ich auf jeder Seite, da die vielen Positionen des Kanzleramtes oder die Details zu Bomben viel Recherchearbeit gekostet haben müssen.
Jedoch mit einem überzeugenden Ergebnis, denn die Anschläge hätten genauso wirklich stattfinden können. Sie wurden so haargenau beschrieben und clever durchdacht, das es fast schon erschreckend war.


Mein Fazit


Dieser Thriller bot mir ein paar spannende und mit Nervenkitzel versehende Lesestunden, die meine Sicht auf unserer Land stark beeinflussten. Der Verzicht auf stets kurz angebundene Sätze, machte es möglich das dieser Band emotionaler wirkte und dabei an Tiefe gewann.

Veröffentlicht am 14.07.2018

Leider nicht mein Buch

Der Wolkenatlas
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Dieses Buch stand schon lange auf der Liste der Bücher, die ich unbedingt einmal lesen wollte. Der Film zum Buch war mir zwar zu verwirrend, schmälerte aber nicht das Interesse am Buch selbst. Deswegen ...

Dieses Buch stand schon lange auf der Liste der Bücher, die ich unbedingt einmal lesen wollte. Der Film zum Buch war mir zwar zu verwirrend, schmälerte aber nicht das Interesse am Buch selbst. Deswegen begann ich mit Freude zu lesen und musste nach 100 Seiten feststellen, das ich einfach nicht in die Geschichte fand. Ich versuchte sogar spätere Kapitel zu lesen, da diese vielleicht vom Schreibstil her, angenehmer wären, wurde da aber leider enttäuscht.

An sich kann ich kaum etwas zum Buch sagen, da ich trotz 100 gelesener Seiten keinerlei Bezug zum ihm fand. Dies bezieht sich auch auf Orte, Personen usw. von denen mir einfach kein Name im Kopf bleiben wollte.

Die Schreibweise war für mich einfach zu umständlich und verkomplizierte gerne einfache Dinge. So kam es auch, das ich sehr langsam voran kam. Teilweise musste ich ganze Abschnitte nochmals lesen, damit ich ihren Sinn verstand.
Hier fand ich es schade, das trotz unterschiedlicher Jahreszahlen, die Jahrzehnte aus einander lagen, die Sprache nie wuchs und sich selbst die angelesenen Kapitel in der Zukunft, alt anfühlten.

Fazit

Noch immer breche ich Bücher ungerne ab. Bei diesem fiel es mir ebenfalls nicht leicht, aber ich merkte einfach das es nicht passen wollte. Für mich war das größte Problem wohl der Schreibstil, da er mir einfach zu kompliziert war und mich dadurch nicht an die Geschichte heran ließ. Schade.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Leg dich nicht mit Nero Wolfe an

Es klingelte an der Tür
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Nachdem ich zuletzt die "Nero Wolfe"-Reihe mit "Zu viele Köche" begonnen hatte, wollte ich einfach wissen, welche Fälle der Privatermittler noch bearbeitet hatte und stieß dabei auf dieses Buch.

Da die ...

Nachdem ich zuletzt die "Nero Wolfe"-Reihe mit "Zu viele Köche" begonnen hatte, wollte ich einfach wissen, welche Fälle der Privatermittler noch bearbeitet hatte und stieß dabei auf dieses Buch.

Da die Neuauflagen nicht nach der Reihenfolge heraus gebracht wurden, hatte man es diesmal auch mit einem Fall zutun, welcher bereits vorherige hatte und man Personen fand, welche nicht näher beschrieben wurden, da sie wahrscheinlich schon bekannt waren. Für mich natürlich schade, da gerade Charaktere wie Inspektor Cramer, sehr vertraut mit Nero Wolfe und seinem Gehilfen Archie Goodwin umgingen und man sich denken konnte, das hier bereits ein paar Mal miteinander gearbeitet wurde.

Gerade zu Anfang hatte ich doch große Schwierigkeiten überhaupt in die Geschichte hinein zu kommen, da mich die Handlung einfach zu sehr verwirrte. Hier FBI, da FBI und dann wieder da, man wurde beim Lesen fast selbst paranoid, aber eben so, das es langsam anfing zu nerven. Das Buch erinnerte während dieser Zeit mehr an einen Wirtschaftsthriller, als an einen Krimi, was wohl auch ein Grund war, weshalb das Buch bei mir einfach nicht wirklich zünden wollte. Ab Mitte des Buches begann ich dann aber endlich zu verstehen, was wirklich passiert war und erlebte auch ein paar Ahhh- und Ohhh- Momente.

Der Schreibstil fühlte sich vertraut an, zumal ich wieder alles aus der Sicht von Archie erlesen durfte. Dieser wirkte diesmal übrigens um einiges aktivier und konnte mit ein paar klugen Einfällen bei mir punkten. Aber auch Nero Wolfe, dessen Charme sehr schwer zu greifen ist, packte mich wieder mit seinem Ideenreichtum und holte sich meinen Respekt, durch ein paar gewiefte Kniffe. Von Sympathie ist sein Charakter trotzdem weit entfernt, da seine Umgangsformen doch sehr gewöhnungsbedürftig sind.

Der Fall selbst, welcher anfangs noch verwirrend war, öffnete sich mit jeder neuen Seite weiter und schaffte es, mich am Ende sogar zum Grinsen zu bekommen. Die Auflösung des Falles war dabei sogar sehr simpel, aber trotzdem raffiniert.

Trotz der geringen Seitenzahl, bekam ich das volle Programm und erfreute mich an Details und schöne Umschreibungen. Da diese von Archie stammten, klagen sie weitaus freundlicher, als wenn sie von Wolfe gestammt hätten, welcher meist nicht einmal das Haus verlässt.

Ein Highlight der Reihe sind jedoch die Buchcover, welche mit ihrem flexiblen Stoffeinband sehr hochwertig wirken. Auch die Wahl der Schrift gefiel mir, gerade der Untertitel "Ein Fall für Nero Wolfe" hatte es mir angetan, da er handgeschrieben wirkte.

Die Neuauflagen, bieten nach der Geschichte stets ein Nachwort, in dem informative Inhalte zum Buch genannt werden. Diesmal waren sogar Aufzeichnungen von Rex Stout dabei welche Wolfe und Goodwin detailreich beschreiben. Auch eine Zeichnung des Büros war zu finden, welche die Vorstellungskraft dafür immens erhöhte. Trotzdem wäre es vielleicht ratsam in weiteren Büchern eine Charakterliste am Anfang ein zu bauen, damit auch Neuanfänger der Reihe gut in die Geschichte finden.

Mein Fazit

Trotz holprigen Einstieg, konnte ich ab Mitte des Buches, die Geschichte genießen. Bis dahin musste ich mich mit vielen Charakteren und einer verwirrenden Story auseinander setzen. Trotzdem ist der Fall sehr clever und der Humor von Archie Goodwin, lässt viele von Wolfe´s Angewohnheiten im Schatten stehen.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Die unterhaltsame Reise eines Poetry Slammer´s

SLAMMED!
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Poetry Slams, wer kennt sie mittlerweile nicht. Der Kampf um den besten literarischen Vortrag, war mir bis März etwas völlig unbekanntes. Wen wunderts, denn ich bin nicht wirklich poetisch oder lyrisch ...

Poetry Slams, wer kennt sie mittlerweile nicht. Der Kampf um den besten literarischen Vortrag, war mir bis März etwas völlig unbekanntes. Wen wunderts, denn ich bin nicht wirklich poetisch oder lyrisch veranlagt und kann meist schon mit Gedichten nix anfangen.

Auf der Leipziger Buchmesse lernte ich dann sowohl den Verlag als auch den Autor des Buches kennen, welche mir zusammen erklärten um was es beim Poetry Slam überhaupt geht. Nach dieser Ausführung war mir klar, das sehe ich mir näher an, denn Poesie und Humor, könnte vielleicht eine ganz interessante Mischung sein.

Und da wären wir schließlich beim Buch. Herr Klötgen war 18 Jahre Slammer und das mit Leib und Seele. Kein Wunder das dieses Buch etwas wehmütig anfängt, verabschiedet sich hier doch jemand, der seine große Leidenschaft aufgibt. Zum Glück bleibt dieser Ton aber nicht bestehen und man erlebt diese Reise mit sehr viel Spaß, Freude und vielen Erinnerungen, die dazu beitrugen, das ich nicht nur etwas über Poerty Slams erfuhr sondern auch gleich etwas über die Welt.

Allgemein kam ich sehr gut durch das Buch und genoss es diese Reise mit dem Autor zu machen. Die teilweise sehr poetische Beschreibungsart und die unterhaltsamen Meinungen zu Locations oder Leuten, waren stets für ein schmunzeln gut und sorgten dafür das ich mir das meiste sehr gut vorstellen konnte. Besonders gefiel mir aber die Ehrlichkeit des Autors, welcher seinen Ärger und Frust zwar freie Luft ließ, aber dies ohne gleich beleidigend zu werden.

Da ich mir fast nur deutsche Poetry Slams angesehen hatte, war es spannend zu erlesen, wie dies in anderen Ländern gehandhabt wurde. Von vollkommen durch geplant bis chaotisch gab es alles. Natürlich wird nicht jeder Slam einzeln bis ins Detail beschrieben, manchmal erfährt man mit nur 2 Zeilen was geschah, manchmal sind es 2-3 gefüllte Seiten. Jeder Slam im Buch wurde übrigens wie in einem Tagebuch sehr ordentlich erfasst. Zuerst die Nummer des Slams, dann wann er war, wo, wie viele Zuschauer und Teilnehmer es gab und natürlich wer gewann. Diese Namen suchte ich dann auch sofort im Internet, um einmal zu sehen was sie für Auftrittsstile haben.

Trotzdem gab es für mich 2 kleine Mankos, die man hätte besser machen können. Zum einen die Bilder die teilweise nix sagend waren oder nicht wirklich zum derzeit besuchten Land passten. Eine Setzung der Bildtitel unter die Bilder wäre auch schön gewesen, anstatt daneben oder im Block.

Auch wenn mir das Buch, seine Geschichten und die tollen Erlebnisse gefielen, so war es doch sehr schwierig, sie durchweg zu lesen. Grund war, die sehr klein gewählte Schrift, die es mir nicht möglich machte, länger als 30 Minuten im Buch zu lesen. Zudem wirkte die Schrift sehr gräulich und verschmolz daher leicht mit dem weißem Hintergrund.

Ein großes Lob gibt es allerdings für das Glossar, da ich von diesen eh ein großer Fan bin. Die betreffenden Wörter sind im Buch markiert und können hinten nach gelesen werden. So lob ich mir das, gerade wenn man dieses Buch als noch unwissender Poetry Slam-Anfänger liest.


Mein Fazit

Vom Anfang bis in die heutigen Zeit, zeigte mir der Autor wie sich der Poetry Slam für ihn entwickelt hat. Dazu nimmt er den Leser, auf seine ganze persönliche Reise der Erinnerungen mit. Ein tolles Buch für Kenner der Szene und natürlich auch für Neuentdecker. Trotz zu klein geratener Schrift ein unterhaltsames Werk, mit tollen Einblicken in die Welt.