Profilbild von Lesekatze

Lesekatze

Lesejury Star
offline

Lesekatze ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesekatze über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2021

Ein faszinierender Nachfolger voll Mystery, Horror und Emotionen

Mercy
0

Mystisch schön, genau dies dürfte die Mercy-Reihe am besten beschrieben. Die Dark-Fantasy-Reihe ging nun in die 2. Runde und setzte da an, wo sein Vorgänger aufhörte. Zum Glück, denn nach dem ersten Band ...

Mystisch schön, genau dies dürfte die Mercy-Reihe am besten beschrieben. Die Dark-Fantasy-Reihe ging nun in die 2. Runde und setzte da an, wo sein Vorgänger aufhörte. Zum Glück, denn nach dem ersten Band blieb man vielen Fragen eine Antwort schuldig. Ein Umstand der nun teilweise behoben wurde.


Leider wirklich nur teils, denn auch weiterhin war schwer zu sagen, um was es sich hier eigentlich für eine Geschichte handelte. Gerade die Herkunft der Blume und wie sie mit Goodwill und Lady Hellaine in Verbindung kam, ist für mich auch weiterhin ein großes Mysterium. Ich hoffe das sich dies noch ändert, denn die herrlich mystische Handlung rund um eine mysteriöse Blume bot einfach Nervenkitzel, Emotionen und ein klein wenig Horror, welcher zusammen einfach beeindruckend war.


Im Vordergrund standen dabei wieder Lady Hellaine und Goodwill, welche nun des Öfteren ihre wahre Form zeigten und dabei Einblicke in ihr Wesen gaben. Ich fand dies unglaublich packend, da man die Story im Zusammenhang mit den wundervollen Illustrationen von Mirka Andolfo, oftmals nur mit einem „WOW!“ kommentieren konnte. Man schaue sich nur einmal das Cover an. Wem das, was man da sieht schon gefällt, der dürfte sich mächtig auf den Inhalt freuen, da dort der feine, aber doch sehr detaillierte Zeichenstil stets präsent ist.


Wie es in der Kurzbeschreibung auch schon geschrieben stand, durfte man diesmal auch die Gegenseite zu Lady Hellaine und Goodwill kennenlernen. Diese kamen in Form von Jägern, welche keinen Halt vor Mord machten, wenn es um Personen ging, welche mit der Blume in Kontakt standen. Dass sie dazu auch noch selbst über vielfältige Fähigkeiten verfügten, machten sie dabei nicht nur sehr gefährlich, sondern auch zu Charakteren, von denen ich auf jeden Fall mehr erfahren möchte.


Auch wenn dieser Band nicht alle meine Fragen beantwortete, fühlte er sich deutlich runder an. Die tiefer gehende Handlung im Zusammenspiel mit den erneut wunderschönen Illustrationen, tat dem Band wirklich gut und sorgten bei mir dafür das ich Band 3 kaum noch erwarten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Ein interessanter Einblick in die Welt der Zeichen und Symbole

Zeichen und Symbole
0

Spätestens seit ich die ersten Bücher von Dan Brown gelesen hatte, entwickelte sich bei mir doch ein reges Interesse an den verschiedenen Zeichen & Symbolen, welche wir tagtäglich sehen. Um so mehr freute ...

Spätestens seit ich die ersten Bücher von Dan Brown gelesen hatte, entwickelte sich bei mir doch ein reges Interesse an den verschiedenen Zeichen & Symbolen, welche wir tagtäglich sehen. Um so mehr freute ich mich als ich dieses Buch sah, da ich aus der Reihe bereits die Ausgabe mit den Mythen & Sagen kannte und sie unglaublich gut fand.


Die Aufmachung hatte sich auf jeden Fall recht wenig geändert, was in dem Fall sogar gut war, da hier viel Wissen mit vielen Bilder vermittelt wurde. Zwar waren die Texte auch diesmal wieder sehr wissenschaftlich, aber da sie kurz und knapp gehalten wurden, eben doch eine sehr angenehme Lektüre. Mehr als einmal staunte ich dabei nicht schlecht, welche Bedeutung Zahlen, Tiere oder gar Schmuck haben können. Wer also den kleinen Robert Langdon in sich begeistern möchte, dürfte hier auf jeden Fall seine Neugier befriedigt bekommen.
Der einzige Haken am Buch ist tatsächlich die Knappheit der Beschreibungen. Auf Grund der vielen Themen war es natürlich nicht möglich alle bis ins letzte Detail zu beschreiben. Das war etwas schade, besonders wenn ein interessantes Gebiet nach einer Seite schon zu Ende war. Hier hätte man vielleicht mehrere kleinere Bücher herausbringen können, welche die einzelnen Bereiche ausführlicher beschreiben.


Sonst bleibt mir nicht mehr viel über das Buch zu sagen, da es ab der ersten Seite wirklich interessante Themen ansprach und dabei optisch wirklich immer etwas für die Augen bot. Damit meine ich übrigens nicht nur die Vielzahl an Bildern, sondern auch die kleinen Details, wie gezeichnete Spuren an den Seitenrändern. Ich mochte dies total, da es dem Buch einen gewissen Charme gab und man sich sogar die Mühe gemacht hat, verschiedene Spuren zu erstellen. Somit sah jede Seite immer etwas anders aus.


Dieses Buch packte und überraschte mich mit einem Wissen, welches sich immer öfter in meinem Alltag bemerkbar macht. Egal ob Zahlen, die Natur an sich oder unser eigener Körper, überall verstecken sich kleine Symbole und Zeichen, die unterschiedlich interpretiert werden können und ihre eigene Geschichte haben. Wer sich dafür interessiert, dürfte hier einen echten Durstlöcher für die eigene Neugier erhalten, der optisch und inhaltlich einfach überzeugen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.02.2021

Tolle Story, coole Rätsel und eine gut durchdachte Aufmachung

Escape Quest - Entkomme den Hexen von Salem
0

Nach verschiedenen Escape Room-Büchern war ich nun gespannt, wie sich dieses schlagen würde. Also wurde erstmal grob durchgeblättert und was ich da sah, machte auf jeden Fall Lust in die Story abzutauchen. ...

Nach verschiedenen Escape Room-Büchern war ich nun gespannt, wie sich dieses schlagen würde. Also wurde erstmal grob durchgeblättert und was ich da sah, machte auf jeden Fall Lust in die Story abzutauchen. Also schnell rein ins Buch und mal schauen, was die Regeln so besagen, immerhin stellten die sich meist als komplizierter beschrieben heraus, als sie schließlich waren. Die Überraschung war hier groß, denn die Regeln waren nicht nur simpel. Der besondere Clou dieses Buches war, das nicht nur unten die Seitenzahlen standen, sondern auch oben. Diese zeigten dann an, von welcher Seite man kommen musste, um hier die Geschichte fortzusetzen. Sehr clever, da ich bisher nur ewiges Geblätter gewöhnt war und den Anfangspunkt schnell aus den Augen verlor. Hier war das nun anders und es erleichterte die Suche nach den richtigen Seiten enorm.

Los geht´s!

Da das Buch auf einer Story basierte, gab es natürlich erst einmal eine Einleitung, durch welche man erfuhr das man eine Reise nach Salem gemacht hat, um die Stadt zu erkunden. Klang für mich erst einmal sehr einleuchtend, weswegen ich mich freute im Laufe des Buches weiter in die Handlung abzutauchen. Dies gelang dem Buch auch, in dem es ruhiges Erkunden und rasante Fluchtsequenzen vermischte und dabei eine spannende Story erzählte. Natürlich wurde sie etwas durch die Rätsel gestreckt, bekam dafür aber auch überraschende Momente, mit denen zumindest ich nicht gerechnet hatte.

Mein Hauptaugenmerk lag aber natürlich trotzdem auf den Rätseln und diese waren mal mehr und mal weniger schwierig. Natürlich löste ich sie nicht komplett ohne Hilfe der Hinweise und Lösungen im hinteren Bereich. Aber 50% habe ich tatsächlich alleine geschafft, was wohl mein bisher bester Schnitt war. Dies lag aber auch daran, das ich ein paar Rätsel aus anderen Büchern schon kannte und diese dann schnell verstand. Trotzdem muss ich sagen, dass selbst die, für die ich eine Lösung brauchte, sich im Nachhinein als leichter herausstellten, als ich dachte. Nur am Ende wurden die Rätsel dann etwas irritierend. Aber so ist das nun mal, wenn man händeringend nach einer Antwort sucht und dabei Kleinigkeiten übersieht. Für Anfänger dürfte es hier also etwas schwieriger zugehen.

Was mich allerdings bei diesem Buch so richtig faszinierte, war die Optik. Es gab zu fast jedem Rätsel eine tolle Illustration, was den Gedanken hinter den Escape-Books noch einmal richtig hervorbrachte. Immerhin sehen wir ja etwas in Escape-Rooms und haben nicht ellenlange Texte vor uns. Da war das hier genau das Richtige.

Was ich dann aber doch sehr schade fand, war der Einsatz der Hilfsmittel, welche man aus dem Buch heraustrennen musste. Alle Hilfsmittel halfen nämlich genau genommen nur einmal. Da man sie im Spiel immer mehr sammelt, hätte ich mir doch einen größeren Einsatz für sie gewünscht. Ebenfalls etwas befremdlich war das Ende, das mich regelrecht überrumpelte. Klar es war überraschend, aber für mich dann doch etwas zu viel.

Wenn dieser Band 2 Dinge konnte, dann mich fesseln und mir eine tolle Rätsel-Zeit bieten. Zusammen mit der tollen Aufmachung des Buches, fühlte es sich genauso an, wie ich mir ein Escape-Book vorstelle. Zwar gab es ein paar Kritikpunkte wie die verwirrenden Rätsel am Ende und den geringen Gebrauch der heraus trennbaren Elemente, aber dies waren wirklich noch Kleinigkeiten, zu den Fehlern manch anderer Bücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2021

Informativ, unterhaltsam und definitiv nicht nur was für Kiwis

Doc Why Not
0

Wenn ich etwas aus meinen Besuchen in Krankenhäusern gelernt habe, dann das die meisten Ärzte ihren Humor meistens Zuhause liegen lassen, wenn sie auf Arbeit gehen. Tja, nun habe ich auch die Erklärung ...

Wenn ich etwas aus meinen Besuchen in Krankenhäusern gelernt habe, dann das die meisten Ärzte ihren Humor meistens Zuhause liegen lassen, wenn sie auf Arbeit gehen. Tja, nun habe ich auch die Erklärung dafür und das sogar überraschend unterhaltsam.

Mark Weinert ist Narkosearzt und entschied sich dazu als Arzt in Neuseeland zu arbeiten. Klingt recht simpel, oder? Naja zumindest für uns, denn der Weg um überhaupt in Neuseeland arbeiten zu dürfen, war für ihn eine Reise voller Hindernisse. Und dann muss sich ja auch erstmal mit dem Land vertraut machen. So begann ich einen unterhaltsamen Reiseführer, der nicht nur das Land, sondern auch seine medizinische Versorgung näher beleuchtete. Um mal in die Klischeekiste zu greifen: Dies hätte ich von einem Narkosearzt nicht gedacht. 😉

Einmal angefangen zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören, da sich hier Humor, medizinisches Fachwissen und spannende Details über Neuseeland finden ließen, die mich regelrecht überraschten. Besonders interessant empfand ich dabei den medizinischen Vergleich zwischen Deutschland und Neuseeland. Der Autor ging diesbezüglich nämlich auf Fakten ein, welche erschrecken und ein wenig mehr an der deutschen Politik zweifeln ließen. Gerade im Bezug auf unser Gesundheitssystem merken wir ja schon an allen Ecken und Enden, das hier etwas nicht stimmt. Stichwort Pflege. Ja, das Buch kann an einigen Stellen sehr ernst sein, zeigt aber auch auf, wie einfach es eigentlich wäre Menschen medizinisch zu versorgen.

Aber natürlich ging es im Buch nicht nur um Medizin, sondern auch um alles andere was uns von Neuseeland unterscheidet. Sei es die Schule, das Klima oder Grillrituale, hier hatte alles Platz bei dem hin und wieder herzlich geschmunzelt werden durfte. In der Mitte des Buches fanden sich dann noch Bilder, welche so manchen Abschnitt unterstrichen. Vom nie ablaufenden Arbeitsausweis bis hin zum Tsunami-Hinweis auf dem Schulweg, gab es hier einiges kuriose zu entdecken. Aber genau deswegen habe ich das Buch auch geliebt. Der Mix aus dem humorvollen Schreibstil und den sonst vielleicht sehr trockenen Themen, passte einfach zusammen und erschuf damit einen ungewöhnlichen Reiseführer der einfach nur mächtig Spaß macht.

Dies war definitiv mein unterhaltsamster Einblick in ein anderes Land. Dass ich diesen dann auch noch im Zusammenhang mit Themen wie Medizin genießen konnte, machte es nur noch spannender. Doch auch sonst faszinierte das Buch mit interessanten Passagen, in denen eben auch mal die Eigenarten beim BBQ, die Schönheit von Schnurrbärten oder Bänke für kleine Hunde im Mittelpunkt standen. Für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 19.02.2021

Mein erster Comic über das Suicide Squad und garantiert nicht mein letzter

Suicide Squad
0

Auch wenn der erste Film zu „Suicide Squad“ etwas irritierend war, schaffte es die Story mit der Taskforce X mich eindeutig zu begeistern. Nun gab es mit „Blutspuren“ den ersten von zwei Bänden rund um ...

Auch wenn der erste Film zu „Suicide Squad“ etwas irritierend war, schaffte es die Story mit der Taskforce X mich eindeutig zu begeistern. Nun gab es mit „Blutspuren“ den ersten von zwei Bänden rund um die Taskforce X, welchen ich mir einfach nicht entgehen lassen konnte.


Wer auf das Team wie im Film hofft, dem nehme ich diese Hoffnung jetzt erstmal. Der Band erzählt die weiterführende Geschichte der Taskforce, in welcher leider schon ein paar Schurken den Tod fanden. So bekommt das Team neue Mitglieder und genau die lernen wir genau hier kennen. Besonders toll dürfte dies für Erstleser von DC-Comics sein, welche hier teils völlig unbekannte Charaktere entdecken dürfen. Natürlich sind auch Stammfiguren wie Harley Quinn oder Deadshot dabei, aber gerade die unbekannteren Personen sorgten zumindest bei mir, für ordentlich Spaß an der Handlung.


Wenn wir schon beim Thema Handlung sind, kann ich nur sagen, dass das Suicide Squad eben das macht, was es macht. Es räumt auf, bekämpft sich selbst und wird so ganz nebenbei immer wieder mit dem Tod bedroht. Was hier allerdings sehr ernst klingt, war purer Lesespaß. Es war so toll die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere zu erkunden, ihren spannenden oder auch mega witzigen Unterhaltungen zu lauschen oder sie in Action zu erleben. Hier bot wirklich jede Seite etwas das mich mitreißen konnte.


Aber was wäre dies ohne die herrlichen Illustrationen von Bruno Redondo und Daniel Sampere, welche wirklich allem und jedem genau das richtige Styling verpassten. Oder anders gesagt, es war so herrlich bunt! Der ganze Band war eine wahre Farbexplosion, bei der man gerne nochmal hinschaute, oder nochmal, oder nochmal. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf den 2. Band der kleinen aber feinen Reihe und hoffe dort genau so viel Spaß zu haben wie mit diesem.


Ich ging mit wenigen Erwartungen an den Band heran, da ich echt glaubte, das ja kaum was neues kommen könnte. Aber was habe ich mich geirrt, denn ich hat mit meinem ersten Suicide Squad-Comic unglaublich viel Spaß. Egal ob die vielen Charaktere, das Abenteuer an sich oder die fesselnde Optik, dies wird garantiert ein Comic, den ich öfters in die Hand nehmen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere