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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2020

Brutal, emotional und ein Comic mit WOW-Faktor

Marvel Must-Have: Deadpool killt das Marvel-Universum
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Ja, der liebe Deadpool hat schon so seine Macken. Zusammen mit seiner großen Klappe verschaffte er sich dabei nicht nur Feinde, sondern sogar Freunde. Doch gerade die wollen ihm nun helfen und das mithilfe ...

Ja, der liebe Deadpool hat schon so seine Macken. Zusammen mit seiner großen Klappe verschaffte er sich dabei nicht nur Feinde, sondern sogar Freunde. Doch gerade die wollen ihm nun helfen und das mithilfe einer psychiatrischen Behandlung. Doch wer einen Deadpool therapieren will, muss hart im Nehmen sein oder eben über besondere Kräfte verfügen.



Trotz der recht komplexen und weitreichenden Kurzbeschreibung war ich sehr gespannt ob Deadpool es schaffen würde das MCU einfach so niederzustrecken. Immerhin hatte er nicht nur mit sehr, sehr starken Gegnern zu tun, sondern auch mit Charakteren die wir einfach lieben gelernt haben. Zudem hatten bei vielen schon andere versucht Charaktere wie Mr Fantastic, Hulk oder Wolverine zu töten.


Somit ging ich mit viel Spannung an die Story heran und kann nur sagen, dass ich ab der ersten Seite kaum noch den Mund zu bekam. Dies lag vor allem daran, dass ich nicht nur eine Reise durch das MCU bekam, sondern auch mit ansehen musste wie Deadpool einen Helden nach den Anderen erledigte. Hier und da kam zwar noch ein WOW von mir, aber ansonsten war ich einfach nur still und traute meinen Augen kaum.



Ja, dieser Comic holte so manche Emotion aus mir heraus. Trotzdem war ich einfach nur fasziniert, denn gerade Deadpools Fähigkeiten wurden hier bis zum Äußersten präsentiert. Wer die rote Plappertasche sonst nur mit seinen Schwertern erlebte, dürfte hier ein paar Überraschungen erleben. Dies lag auch daran das es diesmal mehr um seine Psyche ging. Immerhin wurde diese auf den Kopf gestellt und schaffte dadurch einmalige Einblicke.


Dieser Comic hatte es echt in sich und faszinierte, während er schockierte. Trotzdem fühlte er sich am Ende nicht ganz vollständig an. Wer den Comic gelesen hat, dürfte dies bestimmt verstehen. Ein Highlight war dieser Band aber trotzdem und verdient das Prädikat „Must have“ nicht nur wegen der Handlung, sondern auch wegen der genialen Optik.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2020

Egal ob Handlung oder Zeichenstil, hier konnte mich beides nicht so recht überzeugen

The Last of Us: American Dreams
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Nachdem ich das Spiel „The Last of us“ gespielt hatte und sah, dass es einen Comic zur Vorgeschichte gab, konnte ich diesem einfach nicht widerstehen. Immerhin sollte es einen neuen Einblick in Ellies ...

Nachdem ich das Spiel „The Last of us“ gespielt hatte und sah, dass es einen Comic zur Vorgeschichte gab, konnte ich diesem einfach nicht widerstehen. Immerhin sollte es einen neuen Einblick in Ellies Leben geben. Somit Freude pur zumindest bis ich den Comic begann.


Ja, auf diesen Comic hatte ich mich sehr gefreut, da ich egal, ob Film, Spiel oder Buch Prequels einfach liebe. Immerhin hatte man hier die Möglichkeit völlig neue Details aus dieser Welt kennenzulernen, welche vielleicht sogar für Haupthandlung relevant waren. Doch hier war dies wohl gefehlt. Wo mich das Cover noch sehr an das Spiel erinnerte, zeigten die Illustrationen nichts, was ich auch nur ansatzweise mit ihm in Verbindung bringen würde.



Dafür sorgte zuallererst der Zeichenstil, welcher zwar recht düster gehalten war, aber mit seinen kindlichen Zeichnungen überhaupt nicht zum Stil des Spieles passte. Besonders die großen Augen gefielen mir nicht. Sie gaben zwar Emotionen korrekt wieder aber ein Erschrecken wirkte dadurch trotzdem eher so, als würde nur eine Spinne über den Boden krabbeln, anstatt einer von Pilzen mutierter Mensch.


Ebenso enttäuscht war ich als ich den Comic zu Ende gelesen hatte. Hier stellte ich mir nämlich nur eine Frage: „Wars das jetzt schon gewesen?“. Dies lag einfach daran, das es so gut wie nichts gab, was ich nicht schon wusste. Klar hatte man die Militärschule, aber selbst die Handlung, die darum gebaut wurde, war nichts besonderess. Man erlebte eigentlich nur einen kleinen Abschnitt in Ellies Leben und der war viel zu schnell abgetan.



Dazu kam, das man die eigentlich doch sehr ansehnliche Seitenzahl dafür nutzte um Schreie oder Schüsse darzustellen. So hatte man oftmals Seiten in welchen es vor lauter Klak, crunch und fwooom nur so wimmelte. Statt also eine spannende Geschichte vor dem Spiel zu erzählen, vergeudete man Seiten für Geräusche, welche stellenweise nicht einmal Sinn ergaben. Dies war für mich wirklich sehr enttäuschend, denn ich hatte mich auf eine stimmungsvolle Geschichte gefreut, welche mehr Einsichten in Ellies Leben geben würde.


Die so schön beschriebene Vorgeschichte zum Game-Hit entpuppte sich für mich als kleine Enttäuschung. In dem 104 Seiten starken Band hätte man so eine geniale Story verpacken können, aber leider wurde es nur eine maue Geschichte, mit wenig neuen Erkenntnissen. Zudem passte der sehr kindliche Zeichenstil nicht so recht zum Spiel. Hätte man die des Covers übernommen, wäre ich um einiges glücklicher gewesen. Aber so werde ich aber wahrscheinlich eher nochmal das Spiel spielen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Spannend, gefährlich und voller Überraschungen

Alles, was heilig ist
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Da mich Dennis Lehane schon einmal mit seinen Werken faszinierte, wollte ich mich nun an eine Krimi-Reihe von ihm wagen. Dabei bemerkte ich allerdings zu spät, das es sich bei diesem Band um den 3. Fall ...

Da mich Dennis Lehane schon einmal mit seinen Werken faszinierte, wollte ich mich nun an eine Krimi-Reihe von ihm wagen. Dabei bemerkte ich allerdings zu spät, das es sich bei diesem Band um den 3. Fall der Privatdetektive „Kenzie & Gennaro“ handelte. Im Nachhinein kann ich zwar sagen, das sich das Buch trotzdem sehr gut las, würde aber trotzdem empfehlen lieber der Reihenfolge nachzulesen.



Immerhin geschahen gerade im letzten Vorgänger wohl sehr schlimme Dinge, welche sich bis diesen Band zogen. Somit hatte ich eher einen getrübten Start mit den beiden Detektiven, da diese immer noch am Verarbeiten ihrer Erlebnisse waren. Trotzdem kam es schließlich dazu das sie engagiert wurden und dabei in eine dubiose Sekte stolperten, welche trauernden oder depressiven Personen Hilfe bot. Was noch sehr lobenswert klingen mag, entpuppte sich im Buch aber als perfider Plan um Menschen zu schaden.



Doch genau in diese Sekte mussten sie, denn ihr Auftraggeber wies sie darauf hin, dass seine vermisste Tochter mit diesen Personen Kontakt aufgenommen hatte. Somit begann die Suche und zog mich dabei nicht nur immer weiter in die Untiefen der Kriminalität, sondern auch in ein Spiel, in welchem man tatsächlich die Übersicht darüber verlor, wem man trauen konnte und wem nicht.



All das erlebte ich zusammen mit einer spannenden Handlung und einem Schreibstil, welcher einen nicht mehr losließ. Dies lag vor allem daran, dass einfach alles passte. Egal ob Action oder Atempause, die beschriebenen Szenen fühlten sich einfach echt an. Dafür sorgten neben dem gebotenen Kulissen, auch die Charaktere, welche von sympathisch bis zum absoluten Hassobjekt alles enthielten. Dadurch das man anfangs nie genau wusste wie man zu der Person stehen sollte, hatte ich wirklich das Gefühl an der Seite der Detektive dabei zu sein. Während des Lesens dachte ich mehrmals darüber nach, wie ich Figuren einzustufen hatte. Dass ich am Ende eigentlich immer überrascht wurde, machte die Sache da nur noch spannender.



Dieser Band zeigte mir das ich von den Privatdetektiven Kenzie & Gennaro definitiv mehr lesen möchte. Neben dem unglaublich spannenden Schreibstil hatte es mir aber auch die Handlung angetan. Nicht nur das hier ein schwieriger Fall gelöst wurde, man verband dies auch noch mit Themen wie Sektenverhalten, psychologischer Manipulation und der puren Gier nach Macht und Geld. Aus meiner Sicht eine echte Empfehlung für Krimi-Fans.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Ein außergewöhnliches Praktikum mit viel Witz und natürlich pink

Praktikum beim Tod
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Wenn es um Cartoon-Bücher geht, ist meine Begeisterung derzeit enorm hoch. Dies liegt vor allem daran, dass man sie sich immer und zu jeder Zeit schnappen kann und dann mit einem Bild schon ein Lächeln ...

Wenn es um Cartoon-Bücher geht, ist meine Begeisterung derzeit enorm hoch. Dies liegt vor allem daran, dass man sie sich immer und zu jeder Zeit schnappen kann und dann mit einem Bild schon ein Lächeln im Gesicht hat. Mit diesen Erwartungen ging ich auch „Praktikum beim Tod“.



Schon die Aufmachung des Covers lockte mich an, da es mit seinen schönen grellen Farben auch kaum übersehbar war. Als ich dann auch noch erlas das es sich um Death Comedy handelte, dachte ich mir nur „Warum nicht?“. Dass das Thema Tod dann aber so viele Facetten haben könnte, hätte ich nicht für möglich gehalten.



Als ich dann das Buch endlich vor mir hatte, konnte ich das Buch garnicht schnell genug öffnen. Ich war einfach zu gespannt, was mich hier erwarten würde. Das Erste, was mir auffiel, waren die Farben. Wo das Cover schon knallig war, hatte man hier die Farbkraft noch eine Stufe nach oben geschaltet. Wer noch nie von Farben angesprungen wurde, der dürfte hier etwas einmaliges Erleben. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Bilder ein wenig weniger gesättigt besser gefallen hätten.



Was man aber wohl nicht besser hätte machen können, war die Qualität der Illustrationen. Diese waren gestochen scharf und wirkten fast wie kleine Plakate. Allerdings täuschten sie nicht darüber hinweg, dass das Buch etwas unstrukturiert wirkte. Zwar gab es verschiedenen Abschnitte, aber diese deren Unterteilungen fielen im Rausch der Bilder und Farben kaum auf. Hier hätte man mit Extraseiten arbeiten können, welche stets auf der rechten Seite den Abschnitt ankündigen.



Ebenfalls etwas verwirrend war die Aufteilung der Abschnitte. Immerhin hieß das Buch ja „Praktikum beim Tod“. Insgesamt gab es 3 Praktikumswochen, welche aber nicht durchweg liefen, sondern von Abschnitten über Festtage, Geschichten einer Eintagsfliege oder Jokes über Skelette unterbrochen worden. Ich verstand deren Sinn in diesem Buch nicht. Klar sie hatten was mit dem Tod zutun, aber eben nichts mit dem genannten Praktikum. Hätte man 6 Wochen Praktikum a 7 Illustrationen gemacht hätte mir das Buch deutlich besser gefallen.



Trotz der Kritik an der Aufteilung muss ich sagen, dass der Humor ganz meins war. Viele der Anspielungen zum Thema Tod hatte ich natürlich schon gehört, aber nie gedacht das man sie auch so lustig präsentieren könnte. Wer kennt schließlich nicht den Spruch „Radieschen von unten angucken!“. Als unwissender Praktikant, kann man dann schon mal einen Radieschen-Bund über eine ältere Dame halten, um die gestellte Aufgabe zufriedenstellend zu erledigen. Tod ist zwar dann keiner aber hey „Mission complete“.


Pink, pinker, Exitussi. Wer den Tod bisher nur mit dunklen Farben verband, der dürfte nun seine bunte Seite kennenlernen. Geprägt durch knallige Farbe und unterhaltsame Anspielungen auf Redewendungen, durfte sich hier auch mal totgelacht werden. kleiner Joke. Allerdings empfand ich die Farben dann doch als zu kräftig und die Aufteilung des Buches etwas irritierend. Wiederansehenswert ist das Buch aber allemal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Ein weiteres fantastisches Abenteuer im Percy Jackson - Universum

Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth (Percy Jackson 4)
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Mein mittlerweile 4. Abenteuer in der Welt der Helden und Götter kann man wohl nur mit einem Wort beschreiben: „OMG!“. Selbst nach 4 Bänden bin ich noch immer begeistert, besonders da mich die griechische ...

Mein mittlerweile 4. Abenteuer in der Welt der Helden und Götter kann man wohl nur mit einem Wort beschreiben: „OMG!“. Selbst nach 4 Bänden bin ich noch immer begeistert, besonders da mich die griechische Mythologie so oder so sehr fasziniert. Dass man aber auch aus diesen alten Mythen wirklich eine so spannende Reihe für Jugendliche aufbaute, kann ich noch immer nur loben.



Wer die Reihe bisher verfolgt hat, der dürfte ahnen das auch dieser Band wieder einen Mythos des alten Griechenlands beheimatete. Diesmal sollte es um das Labyrinth des Dädalus, welches niemand anderen als den Minotaurus beherbergte. Dabei wurde jedoch nicht einfach nur der Weg hinein oder eben wieder hinaus geschildert, sondern eben auch, was es mit dem Labyrinth auf sich hatte. Hier tat sich mir eine wirklich berührende Geschichte auf, welche zeigte das so manche Götter Strafen etwas zu ernst nahmen.



Trotzdem drehte sich diesmal alles um das Labyrinth, da es noch mehr Geheimnisse enthielt als bisher gedacht. Dabei war es mir natürlich wieder eine Freude meine Reise mit Percy und Annabeth zu machen, welche mir im Laufe der Reihe wirklich ans Herz gewachsen waren. Allerdings mussten sie diesmal wirklich unschöne Dinge erleben, da neben Kronos auch sonst viel geschah. Egal ob das Labyrinth, Kämpfe im Vamp Half Blood oder die Reise in die Unterwelt, dieser Band bot wirklich eine Menge.



Dabei dominierte neben der Handlung selbst, natürlich der gewohnte Schreibstil. Schon die Gestaltung der Charaktere ist für mich immer ein Highlight, doch die beschriebenen Szenarien hauen mich jedes Mal wieder weg. Man fühlt einfach, das sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat, der Jugend ein wenig über Mythen beizubringen und sie gleichzeitig davor zu warnen das z.B. ewiger Hass nicht gerade förderlich für die eigene Entwicklung ist. Eine enorme Leistung, weswegen ich mich schon jetzt auf den letzten Band der Reihe freue.


Rick Riordan wusste mich auch diesmal wieder zu überzeugen. Auf den 430 Seiten erlebte ich wieder unglaubliche Abenteuer mit Percy und seinen Freunden. Der Ausflug ins namensgebende Labyrinth war einfach nur fantastisch und brachte mich so einigen Mythen näher. Besonders loben möchte ich, neben dem Einfluss der Mythen, aber die Erstellung der Charaktere. Deren Persönlichkeiten waren wieder herrlich raus zu lesen und sorgten dafür das man ein wahres Feuerwerk der Emotionen erlebte. Eine echte Empfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere