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Veröffentlicht am 30.11.2018

schöne Liebesgeschichte

NY Millionaires Club – Finn
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Es handelt sich hier um Teil 2 einer Serie, jeder Band ist jedoch in sich abgeschlossen

Ich mochte die Geschichte sehr, obwohl nicht allzu lange, hat sie doch sehr viel Gefühl und man spürt das Prickeln ...

Es handelt sich hier um Teil 2 einer Serie, jeder Band ist jedoch in sich abgeschlossen

Ich mochte die Geschichte sehr, obwohl nicht allzu lange, hat sie doch sehr viel Gefühl und man spürt das Prickeln zwischen den Protagonisten.

Auf einer Seite ist da Finn, erfolgsorientiert, ein junger Mann, der beruflich an der Spitze einer Firma steht, die er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters übernahm. Er ist verlobt, man merkt jedoch schnell, dass es ihm nicht gut damit geht - alle sehen es, nur nicht er. Ich mochte an ihm, dass er loyal ist, und obwohl seine Freunde seine Verlobte nicht mögen, steht er trotzdem zu ihr. Obwohl sehr reich, ist er doch auch sehr menschlich, auch wenn er sich dies anfangs nicht anmerken lässt.

Reagan auf der anderen Seite ist eine junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und es bisher nicht einfach hatte. Sie ist lebhaft, kann sich durchaus auch unter Männern behaupten, und ich mochte sehr an ihr, dass sie ihre Zuneigung zu Finn recht offen zeigt.

Der Schreibstil ist flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, ich musste manchmal schmunzeln, manchmal - bei Finns zickiger Verlobter zum Beispiel - habe ich mich fürchterlich geärgert, und manchmal muss man sich beim Lesen Luft zufächeln, weil es so heiß her geht

Fazit: Es ist eine Geschichte mit prickelnder Erotik zwischen den Protagonisten, ein wenig Drama und natürlich viel Liebe, die trotz der Kürze nichts missen lässt. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Das Buch wurde mir von der Autorin im Rahmen der Buchbloggerbox von Manus Bücherregal zur Verfügung gestellt, wofür ich mich bei beiden bedanken möchte.

Veröffentlicht am 30.11.2018

rasante und emotionale Liebesgeschichte

Einer wie Chicago: Band 1
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Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen lockeren und modernen Schreibstil, und ich habe mich wirklich rasch eingelesen. Auch der Spannungsbogen an sich war gut gewählt, es gab keine Szenen, ...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen lockeren und modernen Schreibstil, und ich habe mich wirklich rasch eingelesen. Auch der Spannungsbogen an sich war gut gewählt, es gab keine Szenen, die sich gezogen hätten und ich habe das Buch in einem durchgelesen, ohne dass ich mich mal gelangweilt hätte.

Die Charaktere June und Luca sind gut ausgearbeitet, und vor allem durch die Schilderung aus Junes Sicht konnte ich mich sehr gut in sie einfühlen. Das Buch enthält Schicksalsschläge, Drama, aber auch Witz und Nebencharaktere, die mir ebenso sympathisch waren wie die beiden auch. Und natürlich Velvet, das Monster - ein Riesenhund, den ich - ohne ihn je gesehen zu haben - ins Herz geschlossen habe.

Es prickelt zwischen den beiden, was die Autorin sehr gut geschafft hat zu schildern, trotzdem kam das Buch mit eher wenigen wirklichen Sex-Szenen aus, was ich sehr erfrischend gefunden habe.

Einen Punkt Abzug möchte ich aber doch geben - einerseits, weil es mir ein wenig zu viel war, dass immer jemand (meist June) betrunken ist, und andererseits, weil es vor allem gegen Ende so rasant weiterging, ich so viele Sachen erfuhr, dass ich mich ein wenig überfahren fühlte.  Hier hätte ich mir stattdessen ein paar Seiten mehr, aber dafür langsameres Fortschreiten der Handlung gewünscht, um bei Atem zu bleiben. 

Fazit: "Einer wie Chicago" ist eine rasante, emotionale Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten, einer Handlung, die den Leser gefangen hält, ein Buch mit einem etwas knurrigen Mann und einer etwas sturen jungen Frau, die sich nicht einfach unterbuttern lässt - gemeinsam haben mir die beiden vergnügliche Lesestunden bereitet, wofür ich der Autorin danken möchte. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.
 

Veröffentlicht am 29.11.2018

schöne Geschichte mit traurigem Grundtenor

Sturmherz
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Die Autorin nimmt uns diesmal mit nach Hamburg - in die Gegenwart, und zur Zeit der großen Sturmflut 1962. Sie verwebt in ihrem Roman die Geschichte von Cornelia, die sich in Richard, einen amerikanischen ...

Die Autorin nimmt uns diesmal mit nach Hamburg - in die Gegenwart, und zur Zeit der großen Sturmflut 1962. Sie verwebt in ihrem Roman die Geschichte von Cornelia, die sich in Richard, einen amerikanischen Austausstudenten, verliebt, mit der von Cornelias Tochter Alexa. Als Alexa erfährt, dass Cornelia einen schweren Schlaganfall erlitten hat, weiß sie zuerst nicht, mit der Neuigkeit umzugehen, denn sie und ihre Mutter verbindet kein allzugutes Verhältnis. Als sie jedoch in der Buchhandlung ihrer Mutter Richard kennenlernt, einen berühmten amerikanischen Autor, erfährt sie nach und nach Geheimnisse, die sie aus der Bahn werfen. Es sind Geheimnisse, die nicht nur Cornelias und Richards, sondern auch ihr Leben verändert haben und noch verändern.

Corina Bomann hat einen sehr flüssigen Schreibstil, und sie entführt uns auf eine Zeitreise - die Erzählung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt - der von Cornelia, Richards, Alexas - und sie wechselt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, sehr berührend erzählt. Es ist eine im Grundtenor sehr traurige und auch emotionale Geschichte, die hier erzählt wird, und mir standen immer wieder auch die Tränen in den Augen, sie ist jedoch auch romantisch und zeigt, dass das Schicksal nicht immer so spielt, wie man es gerne hätte.

Jedoch war es mir teils ein wenig zu langatmig, und bis zur Hälfte musste ich mich eher dazu zwingen, weiterzulesen, bevor mich die Geschichte dann wirklich gepackt hat.

Die Protagonisten sind allesamt sehr gut beschrieben und charakterisiert, wenn ich auch mit Cornelia nicht so richtig warm werden konnte. Alexa hingegen mochte ich sehr, an ihr habe ich ihre Kraft bewundert, ihren Willen, ihre Mutter trotz der vielen Schwierigkeiten noch immer zu lieben, ihr Bemühen, als Betreuerin ihrer Mutter das Beste für sie in die Wege zu leiten. Auch Ethan, Richards Sohn, und Richard selbst mochte ich sehr gerne. 

Im gesamten war es eine wunderbare - wenn auch im Grundtenor recht traurige - Liebes- und Lebensgeschichte, für die ich gerne eine Leseempfehlung vergebe.

Veröffentlicht am 29.11.2018

schöne Liebesgeschichte

Zwei Wochen im Sommer
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Die Geschichte wird aus der Sicht von Lena in Ich-Form erzählt, und ich konnte mich sehr gut in sie einfühlen, in ihren Schock, als Eric mit ihr Schluss macht, in ihre Freude darüber, für zwei Wochen in ...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lena in Ich-Form erzählt, und ich konnte mich sehr gut in sie einfühlen, in ihren Schock, als Eric mit ihr Schluss macht, in ihre Freude darüber, für zwei Wochen in einen Urlaub zu verschwinden, wo sie keine Verpflichtungen hat, in das Prickeln zwischen ihr und Dominik.

Die Autorin hat es sehr gut verstanden, das Urlaubsfeeling - Unbeschwertheit und dieses Sonne-Strand-und Meer-Gefühl - zu schildern, und ich es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Lena und Dominik dabei zuzusehen, wie sich annähern und wie sich ihr Zusammensein allmählich von locker-leicht in Verliebtheit ändert. Dazu passt auch sehr gut das wunderschöne Cover, das dieses Feeling ganz wunderbar vermittelt.

Aber auch Lenas Zerrissenheit, als sie - inzwischen wieder mit Eric zusammen und verlobt - Dominik wiedersieht, wurde sehr gut beschrieben. Ich konnte ihr sehr gut nachfühlen, wie es ihr geht, als der Mann, von dem sie meinte, ihn nie wiederzusehen, plötzlich wieder vor ihr steht und damit ihre Gefühle in Aufruhr bringt und sie an ihrer Liebe zu Eric zweifeln lässt. Allerdings war es mir dann schlussendlich zu viel Hin und Her zwischen den beiden, und das wurde dann irgendwann auch anstrengend, weil Lena sich so absolut nicht entscheiden kann zwischen den beiden, hier hätte ich mir trotz der Situation mehr Entschlussfreudigkeit von ihr gewünscht. 

Ich mochte an Dominik, dass er sich nicht so einfach abspeisen lässt und sich um sie bemüht, dass er in den drei Jahren seit dem Urlaub offenbar erwachsen wurde und dass er versucht, Lena davon zu überzeugen, dass er der Richtige für sie ist.

Die Romantik, die im Urlaubsteil durchaus vorhanden war, konnte sich leider nicht in den Danach-Teil retten, die Beziehung zwischen Eric und Lena blieb mir ein wenig zu blass. Hier passt auch seht gut nachfolgendes Zitat aus Kapitel 24: »Irgendwo muss doch noch die alte Lena sein, deren Augen gestrahlt haben, als sie endlich mal etwas Verrücktes getan hat. Ich mochte sie …«
»Ich mochte sie auch«, erwiderte ich leise. Mit dem Finger hob er mein Kinn ein Stück an.
»Wieso sind deine Augen jetzt so leer?« Genauso ging es mir mit Lena, irgendwie hatte sie ab dem Wieder-Beisammensein mit Eric für mich an Leben verloren, ihr Strahlen - das sicherlich nicht nur am Urlaub gelegen hat - fehlte mir. 

Sehr gerne mochte ich Lenas Freundin Selina, die mit ihrer lebenslustigen und einfühlsamen Art die eine oder andere Szene für mich gerettet hat, und die Lena eine wirklich gute Freundin ist, mit der sie durch dick und dünn geht.

Das romantische Ende wiederum hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil wir auch hier wieder die richtige Lena erleben

Fazit: Es ist eine Liebesgeschichte, die - vor allem im ersten Teil - mit romantischen und liebevollen Momenten bei mir punkten konnte, allerdings hätte ich mir eine ein wenig entschlussfreudigere Protagonistin gewünscht. Ein Buch, für das ich jedoch trotzdem sehr gerne eine Leseempfehlung vergeben möchte, weil es für mich auch Urlaubsfeeling vermittelte, verbunden mit einer Schilderung von Verliebtheit, die ich sehr gut nachvollziehen konnte.

Veröffentlicht am 29.11.2018

zwei sehr schöne sinnlich-erotische Geschichten

Farben der Lust | Erotische Geschichten
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In dem Buch wird der Leser von der Autorin zweimal nach Frankreich entführt.

Die Geschichten sind in angenehm flüssigen Schreibstil verfasst und werden jeweils aus Sicht der Frauen erzählt. Damit ist ...

In dem Buch wird der Leser von der Autorin zweimal nach Frankreich entführt.

Die Geschichten sind in angenehm flüssigen Schreibstil verfasst und werden jeweils aus Sicht der Frauen erzählt. Damit ist es mir leichtgefallen, mich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen.

Die Geschichten sind ganz unterschiedlich - in der ersten erlebt die Malerin Helena das erste Mal, was es heißt, beim Sex dominiert zu werden, lotet ihre Grenzen aus und wird von Henri aufgefangen. Hier gefiel mir sehr gut das Vertrauen, das hier geschildert wurde, dass sie sich fallen lassen und sicher sein kann, aufgefangen zu werden.

In der zweiten Geschichte wird Sophie unbewusst zu einem Wetteinsatz zwischen ihrem Freund und Francois. Auch sie erlebt, was es heißt, mit vollem Herzen geliebt zu werden und sich auf die Liebe einzulassen.

In beiden Geschichten wurden die erotischen Szenen ansprechend prickelnd beschrieben, zu keinem Zeitpunkt wurde es vulgär, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich mag Erotikbücher und habe auch kein Problem damit, härtere Dinge zu lesen. Trotzdem kommt beim Lesen immer auch meine romantische Ader durch, die gern nicht nur Sex, sondern auch Liebe, Zuneigung oder Romantik und Happy End lesen möchte. Genau das habe ich bei diesem Buch erhalten. Die Geschichten sind wunderbar sinnlich und erotisch, und es sind sehr schöne Liebesgeschichten, die ich gern gelesen habe.

Fazit: "Farben der Lust" erzählt in zwei Geschichten von zwei Frauen, die sinnlich umworben werden. Die Erotikszenen sind ansprechend beschrieben, und es gibt noch genug Handlung dazwischen, sodass nicht eine Bettszene an die nächste gereiht ist. Mir haben beide Geschichten sehr gut gefallen und ich kann sie nur weiterempfehlen. Erwähnen möchte ich hier auch noch das sehr ansprechende und schöne Cover.