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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Sehr emotional

Versprich mir, dass du tanzt
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Zum Inhalt:
Ein Jahr ist es nun schon her, dass Lily ihren geliebten Adam loslassen musste. Sie kann an dem Tag nicht allein sein und ist deshalb zu ihren Eltern. Im Nachbargarten stößt sie auf den Ahornbaum, ...

Zum Inhalt:
Ein Jahr ist es nun schon her, dass Lily ihren geliebten Adam loslassen musste. Sie kann an dem Tag nicht allein sein und ist deshalb zu ihren Eltern. Im Nachbargarten stößt sie auf den Ahornbaum, auf dem sie schon als Kind gesessen hat und in den Josh, der Pflegesohn der Nachbarn, ihre Namen geritzt hat. Und dabei fällt ihr dann der Wunsch ihres Mannes ein, sich wieder mit Josh zu versöhnen.
Meine Meinung:
Das ist mal ein sehr emotionales Buch, dass die Höhen und Tiefen in Beziehungen zeigt und auch wie schwer es ist, wenn man zerstritten ist, ein klärendes Wort zur Bereinigung zu finden. Aber Lily erinnert sich an ihr Versprechen an ihren Mann und macht sich auf den Weg Josh zu finden und sich mit ihm zu versöhnen, was überhaupt nicht einfach ist. Es wirkt fast so als ob sie ein wenig wie störrische Jugendliche miteinander umgehen, aber man merkt auch, dass sie über die ganzen Jahren immer im Herzen des anderen waren. Ich fand das Buch gut geschrieben und es liest sich gut.
Fazit:
Sehr emotional

Veröffentlicht am 15.09.2025

Sehr vielschichtig

Aufsteiger
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Zum Inhalt:
Da hatte Felix alles für die Karriere geopfert und jetzt das. Er hatte fest damit gerechnet, dass er Chefredakteur des Magazins wird und nun ausgerechnet Zoe die Chefredakteurin, eine Frau ...

Zum Inhalt:
Da hatte Felix alles für die Karriere geopfert und jetzt das. Er hatte fest damit gerechnet, dass er Chefredakteur des Magazins wird und nun ausgerechnet Zoe die Chefredakteurin, eine Frau die jung und schön ist und an die er seit Jahren immer denken muss. Konflikte sind da schon vorprogrammiert.
Meine Meinung:
Ich hatte keine so rechte Meinung, wohin dieses Buch einen wohl führen wird, aber mit dieser Vielschichtigkeit hatte ich so nicht gerechnet. Es hätte sein können, dass dieses Buch sich nur rund um den Redaktionsstress und den nicht erhaltenen Job geht, aber das Buch ist viel mehr. Es zeichnet die Figuren sehr lebendig und glaubwürdig. Gleichzeitig wird der Finger in Wunden gelegt, die man so nicht unbedingt erwartet hatte. Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Beispiel oder auch Macht und Moral. Den Schreibstil fand ich gut.
Fazit:
Sehr vielschichtig

Veröffentlicht am 05.09.2025

Nicht mein Buch

Monstergott
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Zum Inhalt:
Ben und Esther pflegen eine sehr intensive Beziehung zu Jesus Christus, doch beide hadern auch damit. Ben hat ein Problem, dass zwischen ihm und Gott steht von dem keiner weiß. Esther hat ihr ...

Zum Inhalt:
Ben und Esther pflegen eine sehr intensive Beziehung zu Jesus Christus, doch beide hadern auch damit. Ben hat ein Problem, dass zwischen ihm und Gott steht von dem keiner weiß. Esther hat ihr Leben lang gelernt, dass sie sich unterzuordnen hat, doch sie will als eigenständiger Mensch wahrgenommen werden und sie spürt einen Wunsch nach der Welt da draußen.
Meine Meinung:
Ich habe mich extrem schwer getan mit dem Buch. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich selbst mit solch inniger Beziehung zu Gott nur wenig anfangen kann. Ich konnte vieles einfach nicht nachvollziehen und deshalb konnte ich Esthers Gefühle noch am besten nachvollziehen. Auch wenn das Buch thematisch wenig meins war, lies es sich zunehmend besser lesen, je weiter man im Buch voran kam, aber dennoch war ich froh, dass es dann irgendwann zu Ende war.
Fazit:
Nicht mein Buch

Veröffentlicht am 05.09.2025

Beeindruckend

Die Ausweichschule
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Zum Inhalt:
Der Erzähler des Buches hat den Amokläufer am Erfurter Gutenberg-Gymnasium als Elfjähriger live und in Farbe miterlebt. Er wird evakuiert und bemerkt, wie schwer es selbst den Erwachsenen fällt ...

Zum Inhalt:
Der Erzähler des Buches hat den Amokläufer am Erfurter Gutenberg-Gymnasium als Elfjähriger live und in Farbe miterlebt. Er wird evakuiert und bemerkt, wie schwer es selbst den Erwachsenen fällt mit dem Ereignis umzugehen. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Erlebten holt in das Ereignis wieder ein und löst eine fast obsessive Beschäftigung samt des Buchesprojektes aus.
Meine Meinung:
Ich hab mich immer wieder gefragt, wie man wohl selbst mit einem Erlebnis wie diesem umgehen würde, wenn man es selbst erlebt hätte. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen, da man vermutlich ohne das Erlebnis einfach keine Vorstellung haben kann. Ich habe das Buch mit viel Interesse gelesen und habe das Buch als ungeheuer intensiv erlebt. Meiner Meinung nach hat der Autor genau das richtige getan um das Erlebte zu verarbeiten und ich finde er hatte jedes Recht dazu. Zu Recht ist es auch für den Buchpreis nominiert.
Fazit:
Beeindruckend

Veröffentlicht am 28.08.2025

Schöne Geschichte

Was du siehst
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Zum Inhalt:
Als der Mann, den Ruth liebt, spurlos verschwindet, verlässt Ruth Ostberlin. In einem kleinen Dorf in Mecklenburg trifft sie auf Hannah und sie findet ein neues Zuhause. Die Kinder der beiden, ...

Zum Inhalt:
Als der Mann, den Ruth liebt, spurlos verschwindet, verlässt Ruth Ostberlin. In einem kleinen Dorf in Mecklenburg trifft sie auf Hannah und sie findet ein neues Zuhause. Die Kinder der beiden, Jule und Andi, wachsen gemeinsam auf und träumen von der Zukunft. Irgendwann gestehen sie beide sich, dass sie sich lieben und alles scheint perfekt. Doch ein lange gehütetes Geheimnis zieht Jule nach dem Mauerfall in die Welt.
Meine Meinung:
Das Buch liest sich ungeheuer leicht und in der Hörbuchversion macht es einfach Spaß zuzuhören. Die Protagonisten fand ich durch die Bank sympathisch und authentisch dargestellt. Schön fand ich zum Beispiel, dass die Geschichte zwar zunächst im Osten spielte, dann durch den Mauerfall auch in einem weiteren Feld spielte. Mir hat die ganze Art des Romans gefallen, die Erzählweise ist angenehm leicht und dennoch nicht banal.
Fazit:
Schöne Geschichte