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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2020

Erkenne dich selbst

Die ICH-Metamorphose
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Inhalt:

Dieser SeelenReiseführer begleitet dich auf deinem Weg zu dir selbst. Er leitet dich an, dass du dich in vier Schritten von deinem WurzelChakra bis hin zu deinem HerzChakra entwickeln kannst und ...

Inhalt:

Dieser SeelenReiseführer begleitet dich auf deinem Weg zu dir selbst. Er leitet dich an, dass du dich in vier Schritten von deinem WurzelChakra bis hin zu deinem HerzChakra entwickeln kannst und du so deine spirituelle Kraft erweckst. Meditationstechniken, die du ganz auf dich und deine Bedürfnisse abstimmen kannst, helfen dir dabei.

Metaphysisches Wissen und die Zusammenhänge zwischen Chakren, Aurafeldern, Nadis und dem endokrinen Hormonsystem werden in diesem Handbuch leicht verständlich erklärt. Schritt für Schritt arbeitest du an dir und deiner Entwicklung und kannst ganz individuell deine Gedanken und deine persönlichen Erfahrungen in diesen Prozess einbringen und aufschreiben.

So wird dieses Buch zum Reisetagebuch zu deinem wirklichen Selbst.



Meine Meinung:

Zu allererst überrascht das Buch durch seine ausgesprochen liebevolle Aufmachung. Man klappt es auf, blättert durch die Seiten und fühlt sich bereits wohl damit.

Das Buch lädt ein zum Selbstgestalten und unbedingt zum Ausprobieren und Mitmachen. Es gibt wunderschöne Meditationen. Fragen laden ein zum Reflektieren.

„Erkenne dich selbst“ stand schon auf dem Fries des Tempels von Delphi. Und genau das bezweckt dieses Buch. Es ist ein Seelen-Reiseführer zu uns selbst. Wer bereit ist, an sich zu arbeiten, wird diesen Wegweiser sehr zu schätzen wissen.



Da ich mit Aurafeldern und Chakren wenig anfangen kann, leider einen Punkt Abzug.



Fazit: Ein perfektes Werkzeug für den persönlichen Entwicklungsprozess.

Veröffentlicht am 02.02.2020

Chaotin mit Herz

Rendezvous mit Lou
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Inhalt:

Abserviert. Dabei hatte Lou gedacht, endlich auf die Pariser Sonnenseite des Lebens zu wechseln. Mit Olivier und einem erfolgreich abgeschlossenen Journalistikstudium. Und dann so was: Die Noch-Ehefrau ...

Inhalt:

Abserviert. Dabei hatte Lou gedacht, endlich auf die Pariser Sonnenseite des Lebens zu wechseln. Mit Olivier und einem erfolgreich abgeschlossenen Journalistikstudium. Und dann so was: Die Noch-Ehefrau ist schwanger, und zwar von Olivier. Klar, dass Lou rotsieht. Sie hätte nur nicht in aller Öffentlichkeit mit Petits Fours werfen sollen ...

Zwei Wochen bleiben ihr, um zu beweisen, dass sie eine gute Verliererin und eine noch bessere Journalistin ist. Denn bis dahin muss sie ihren Schmerz besiegt und ein Exklusivinterview mit dem medienscheuen Frédéric d’Arambault ergattert haben.

Die Zeit läuft, und Lou muss unbedingt gewinnen ...



Meine Meinung:

Bereits das Cover ist ein Hingucker. Die Dame, mit dem Eiffelturm im Hintergrund, hat was von der süßen Audrey Hepburn. Und ich liebe Audrey Hepburn. Dazu Paris, die Stadt der Liebe, dieser Mix spricht romantische Herzen an. „Rendezvous mit Lou“ hält dann auch, was es verspricht. Es ist ein charmanter Liebesroman mit sympathischen Protagonisten.

Lou ist eine bezaubernde Chaotin, mit überschießendem Temperament. Sie stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Dazu ist sie liebenswert und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Gleich zu Anfang der Geschichte leistet sie sich einen öffentlichen Skandal, der in sämtlichen Klatschblättern Wellen schlägt, und der ihr fast den Rauswurf von der berühmten Eliteuni für Journalismus einbringt. Sie wird vorläufig suspendiert, mit der Auflage, Lou muss sich beweisen und innerhalb zwei Wochen ein Interview mit dem Geschäftsmann Frédéric d’Arambault zustande bringen. Der Knackpunkt ist, Frédéric d’Arambault gibt keine Interviews. An der Aufgabe haben sich schon andere Kaliber die Zähne ausgebissen. Bereits die Kontaktaufnahme gestaltet sich schwierig. Aber Lou wäre nicht Lou, wenn ihr da nicht doch was einfallen würde. Frédéric d’Arambault ist ein Mann der Frauenherzen höherschlagen lässt. Und bald verfällt auch Lou seinem Charme.

Fazit: Fabienne Brouillards Debütroman ist eine leichte Sommerlektüre, nett zu lesen, romantisch und humorvoll.

Veröffentlicht am 02.02.2020

Signes Leben für die Kunst

Die Malerin des Nordlichts
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Inhalt:

Norwegen, Anfang des 20. Jahrhunderts: Signe ist jung und ambitioniert, an der Seite ihres Onkels Edvard Munch lernt sie das schillernde Leben der Osloer Bohème kennen. Edvard fördert sie, erkennt ...

Inhalt:

Norwegen, Anfang des 20. Jahrhunderts: Signe ist jung und ambitioniert, an der Seite ihres Onkels Edvard Munch lernt sie das schillernde Leben der Osloer Bohème kennen. Edvard fördert sie, erkennt er doch in ihr sein Talent wieder. Signes Vater hat jedoch ganz andere Pläne für seine Tochter, um seine Erwartungen zu erfüllen, stimmt sie einer Ehe zu. Doch schon bald weiß Signe, dass sie mit ihrem Mann nicht glücklich werden wird, denn er verbietet ihr zu malen. Als sie den Widerstandskämpfer Einar kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt, begreift Signe, dass man manchmal alles wagen muss - in der Liebe und in der Kunst.

Meine Meinung:

Die Lebensgeschichte der vergessenen Malerin Signe Munch Siebke hat mich neugierig gemacht. Ich wollte mehr über sie erfahren. Sie, die erst spät ihr Talent leben durfte, die sich von ihrem Mann scheiden ließ um ihren Traum vom Malen zu verwirklichen. In der damaligen Zeit ein sehr mutiger Schritt. Doch schon ihre Mutter, die Romanautorin Anna Munch, hatte sich vom Vater getrennt um zu schreiben. Signe lebt für ihre Kunst, sie wird von Pola Gauguin, dem Sohn des berühmten Paul Gauguin, unterrichtet. Ihre große Liebe wird der jüngere Einar Siebke, dem Theatermann, den sie schließlich auch heiratet. Dann bricht auch für Norwegen die dunkle Zeit des zweiten Weltkriegs herein.

Mir fiel es schwer, mich auf Signe einzulassen. So richtig ans Herz gewachsen ist sie mir nicht. Auch die anderen Figuren blieben eher blass. Schade. Die Sprecherin Christina Puciata schaffte es leider nicht, mich in die Geschichte reinzuziehen. Ich habe mich durch das Hörbuch quälen müssen. Es plätscherte so dahin. Erst zum Ende nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde fast schon spannend.

Bedauerlich ist, dass keines von Signes Gemälden erhalten blieb.

Veröffentlicht am 02.02.2020

Schrammen

Das Leben spielt hier
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Inhalt:

Pe und Ona auf dem Weg zu sich selbst. Die Geschichte einer großen Liebe - intensiv erzählt von Sandra Hoffmann

Als Ona ihn zum ersten Mal sieht, weiß sie es schon. Da ist etwas in seinen Augen, ...

Inhalt:

Pe und Ona auf dem Weg zu sich selbst. Die Geschichte einer großen Liebe - intensiv erzählt von Sandra Hoffmann

Als Ona ihn zum ersten Mal sieht, weiß sie es schon. Da ist etwas in seinen Augen, das trifft sie mitten ins Herz. Unbedingt kennenlernen möchte Ona diesen schmalen, schweigsamen Jungen mit der Narbe am Kopf, der ganz anders ist als die übrigen Surfer-Typen am Strand. Als sie sich später wieder begegnen, werden Ona und Pe ein Paar. Es ist das erste Mal, dass sie sich einem anderen Menschen so anvertrauen, ihm von ihrem Schmerz und ihrem Verlust erzählen. Ona, die ihre Mutter verloren hat, und Pe, der im Gegensatz zu seinem Bruder den Autounfall überlebt hat. Sich öffnen macht verwundbar, bedeutet aber auch Heilung. Sandra Hoffmann schreibt mit beeindruckender erzählerischer Kraft von der ersten großen Liebe.


Meine Meinung:

Leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich hatte mir mehr versprochen. Pe und Ona, die beiden Hauptprotagonisten tragen beide Narben, nicht nur äußerlich wie Pe, auch innerlich, sie haben beide an einem schmerzlichen Verlust zu tragen. Ebenso der Buchhändler Kriedel, der für Pe sowas wie ein Vertrauter wird, scheint nicht ohne Schrammen durchs Leben zu gehen. Irgendwas hat mir definitiv gefehlt. Die Handlung war für mich schlicht ermüdend, meine Ungeduld wurde auf eine harte Probe gestellt und ich wurde leider nicht entschädigt. Auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. So ganz ohne gekennzeichnete wörtliche Rede war es oft verwirrend. So musste ich manches zwei Mal lesen.


Fazit: Auch Bücher sind Geschmacksache. Meinen Geschmacksnerv hat es leider nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Kryptische Hinweise

Dunkle Botschaft: Thriller
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Klappentext:

"Wenn du seine Botschaft liest, hat das Spiel begonnen!

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz traut ihren Augen nicht. Eigentlich soll sie eine junge Frau obduzieren, die durch einen Stromschlag ...

Klappentext:

"Wenn du seine Botschaft liest, hat das Spiel begonnen!

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz traut ihren Augen nicht. Eigentlich soll sie eine junge Frau obduzieren, die durch einen Stromschlag in der Badewanne ums Leben kam. Doch sehr schnell erweist sich der vermeintliche Unfall als Mord. Schlimmer noch, der Täter hat eine verschlüsselte Botschaft im Körper seines Opfers hinterlassen. Sie enthält eine Aufgabe, die Julia nicht lösen kann und an der auch Kriminalkommissar Florian Kessler verzweifelt. Fest steht nur eines: Wenn sie die Antwort nicht bald finden, wird eine weitere Frau sterben. Fieberhaft versucht Julia, das Rätsel zu entschlüsseln. Aber der Killer spielt ein hinterhältiges Spiel und lockt sie in eine Falle. Er zwingt Julia, über Leben und Tod zu entscheiden."

Meine Meinung:

Was für ein krasser Einstieg. Gleich der Prolog lässt mir den Atem stocken. Ein Großvater, der seinen Enkel erbarmungslos quält. Der harte alte Mann hat bereits seinen Sohn in den Tod getrieben. Jetzt stellt er seinen Enkel Aufgaben, die nahezu unlösbar sind. Dieser Teil spielt sich in der Vergangenheit hat. Immer wieder wird in Einschüben vom Großvater und seinem Enkel erzählt. Mir ist von Anfang an klar, der Junge muss was mit den Morden an den Frauen in der Gegenwart zu tun haben. Trotzdem hatte ich bis zum Schluss keinen Verdächtigen im Visier.

Das Buch ist durchgehend spannend, ja oft sogar schockierend. Manche Szenen mochte ich mir gar nicht so genau ausmalen. Es gibt Cliffhanger, die zum Weiterlesen zwingen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar.

Die Protagonisten wirken durchweg sympathisch. Vor allem die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und ihre finnische Assistentin Lenja. Die beiden sind ein gut eingespieltes Team. Julias neue Position, als Leiterin der Rechtsmedizin, erfordert Schreibtischarbeit, die ihr so gar nicht liegt.

Deshalb kann sie es nicht lassen eigenmächtige Alleingänge zu unternehmen, die eigentlich nicht in ihren Kompetenzbereich fallen. Und genau das hat mich gestört, war für mich realitätsfern. Die Ermittlungsarbeit von Kommissar Florian Kessler gerät dadurch etwas in den Hintergrund.

Der Mörder gibt dem Ermittlungsteam genug zu knobeln auf. Buchstabenkombis und Zahlencodes beschäftigen sogar Kryptographen. Denn die Zeit drängt. Der Mörder ist perfide und durchtrieben und schläft Schlag auf Schlag zu.

Fazit: Ein spannender Thriller.

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