Herbstliches Lesevergnügen
Not in My BookIch durfte in der Leserunde auf Lesejury dieses tolle Buch vorab lesen und kann sagen, es hat mich sehr begeistert
Rosie möchte Romance Autorin werden und macht in New York ihren Master. In ihrem einzigen ...
Ich durfte in der Leserunde auf Lesejury dieses tolle Buch vorab lesen und kann sagen, es hat mich sehr begeistert
Rosie möchte Romance Autorin werden und macht in New York ihren Master. In ihrem einzigen Seminar sitzt ihr Aifen gegenüber, der mit dem Genre absolut nichts anfangen kann. So sind die Besprechungen der einzelnen Schreibwerke im Seminar dementsprechend hitzig zwischen den beiden, bis sie es zu stark ausreizen und nun zusammen einen Roman schreiben sollen
Ich fand die Grundidee echt toll, es gibt wirklich hitzige Diskussionen, die teilweise zu mehr werden, weil es beide nicht lassen können, über das des anderen geschriebene Wort herzuziehen. Nun haben Aifen und Rosie den Salat, sie sollen zusammen ein Buch schreiben, eine Romance (weil ja Aiden das Genre nicht mag) ohne Happy End (weil bei Rosie kein Buch kein Happy End hat). Ob das gut geht, jaaaaa 🤭 und wie. Die beiden müssen zwar erst lernen, wie, aber nach und nach schaffen sie es, sich näher zu kommen, nicht nur zwischen den Zeilen, auch im realen Leben
Die Autorin hat das wirklich toll gemacht, ich habe es so gerne gelesen, wie die beiden sich Kappeln, wie sie sich nach und nach doch näher kommen. Zwischendurch habe ich mich ein wenig über die Autorin schlau gemacht und sie hat selbst in NY studiert, daher gehe ich davon aus, dass sie das eine oder andere an eigenen Erfahrungen mit einfließen hat lassen. Für mich war die Entwicklung der beiden nachvollziehbar und über die kleinen Ausschnitte des gemeinsam geschriebenen Manuskripts zwischen den Kapiteln hat man schnell gemerkt, dass sie da ihre Erlebnisse miteinander verarbeitet haben. Gerade diese Ausschnitte machen so viel aus und bringen die Handlung auf ihre eigene Weise voran.
Es gab so ein paar Sachen, die mich beim lesen „gestört“ haben. Aiden trägt wohl gerne einen Colani, was wirklich oft erwähnt wird (musste erstmal googeln, was das überhaupt ist 😅) und leider haben mich die spicy Szenen nicht überzeugt. Sowohl die, die sie gemeinsam ins Manuskript geschrieben haben, als auch die „echten“ zwischen ihnen. Aber das war tatsächlich das einzige, die Geschichte drumherum hat diese Dinge definitiv wett gemacht
Fazit:
Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch richtig gerne, die spicy Szenen waren für mich leider nichts, aber es waren ja auch nicht viele, daher steht für mich mich die Geschichte im Vordergrund und die konnte mich erreichen und begeistern. Tolle Slow Burn Geschichte, die von Hatern zu Lovern werden und ganz am Ende vielleicht doch ein Happy End wartet? Ihr werdet sehen.
Leseempfehlung