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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2018

Spannender, auf hohem Niveau gehaltener Thriller

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Die Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler werden nach Westerwald gerufen um bei den Ermittlungen dort zu helfen, denn der Ort hat mit einer bizarren Mordserie zu kämpfen. Eine Leiche wird in einem Wildpark ...

Die Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler werden nach Westerwald gerufen um bei den Ermittlungen dort zu helfen, denn der Ort hat mit einer bizarren Mordserie zu kämpfen. Eine Leiche wird in einem Wildpark gefunden, brutal zugerichtet und mit einem nicht professionellen eintätowierten A auf der Brust. Die Opfer mit den Buchstaben B und C lassen nicht lange auf sich warten und schnell wird klar, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Jan und Rabea befürchten, dass er mit dem Morden nicht aufhören wird, bevor er das ganze Alphabet eintätowiert hat. Doch der Knüller kommt als in Jan Gralls Hotelzimmer ein Z aufgefunden wird. Sofort ahnt der Fallanalytiker, dass dieser Fall zu persönlich wird und er womöglich das letzte Opfer des Mörders werden soll. Doch was es damit auf sich hat wird erst am Ende des Buches geklärt.
Ein gelungenes Thrillerdebüt des neuen Ermittlerduos. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und vergebe gerne die volle Punktzahl für diesen spannenden, auf hohem Niveau gehaltenen Thriller.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Bewegender Roman mit einem Hauch Geschichte

Wenn wir wieder leben
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Mein erstes Buch von Charlotte Roth und sicherlich nicht mein letztes. Eine gefühlvolle Geschichte mit gut recherchiertem historischen Hintergrund, die auch nach dem Lesen nachdenklich stimmt. Die Geschichte ...

Mein erstes Buch von Charlotte Roth und sicherlich nicht mein letztes. Eine gefühlvolle Geschichte mit gut recherchiertem historischen Hintergrund, die auch nach dem Lesen nachdenklich stimmt. Die Geschichte handelt im Danzig der 1920er und in der Nachkriegszeit und erzählt die Geschichte von Wanda und ihrer Familie. Letztere beginnt sich zu fragen warum ihre Familie die Vergangenheit verschweigt sowie Informationen aus ohrem Geburtsort in Polen.
In der Vergangenheit hat Protagonistin Gundi nach einem schwierigen Anfang, eine friedliche Kindheit und später eine grosse Leidenschaft für Music. Als sich die Kriegszeit nähert versuchen alle damit klarzukommen und für die naive Gundi ist die Realität kein Ort zum leben.
Die Autorin versteht es gut die beiden Handlungsstränge miteinander zu verbinden und die Geschichte bleibt im Laufenden interessant und lebendig. Fazit: vier von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Berührende Familinegeschichte

Als die Tage nach Zimt schmeckten
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Der Titel des Buches ist wahrscheinlich ein Hingucker, denn so war es wenigstens für mich. Man empfindet sofort Nostalgie, den Zimt hat so etwas Beruhigendes, erinnert an warmen Abenden im Winter, an Harmonie ...

Der Titel des Buches ist wahrscheinlich ein Hingucker, denn so war es wenigstens für mich. Man empfindet sofort Nostalgie, den Zimt hat so etwas Beruhigendes, erinnert an warmen Abenden im Winter, an Harmonie und leckere Speisen. So auch in dem Buch, in dem die Geschichte der aus dem Iran stammende Noor erzählt wird, die nach dreissig Jahren und frische geschieden aus den Usa in ihr Heimatland zurückkehrrt, mit ihrer heranwachsenden Tochter Lily. Ihr Vater Zod führte in den Jahren über Jahrzehnte hinweg ein Café mit exklusiver persischer Küche. Die Farben und Geschmäcker beeindrucken Noor und dieser neue Alltag ist ein kompletter Neuanfang für sie.
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen und ließ sich angenehm lesen. In die Erzählung waren immer wieder Weisheiten über das Leben enthalten, die zum Nachdenken anregen und die man mehrmals lesen mag. Das Buch schockiert aber auch teilweise mit den strengen Politik des Landes und man erfährt was es heisst im Grunde keine Freiheit zu haben.
Ein bewegendes Buch für das ich einee klare Leseempfehlung verteile.

Veröffentlicht am 13.07.2018

Gelungener Debütroman

Ohne ein einziges Wort
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Sarah glaubt nach einer wundervollen und besonderen Woche mit Eddie die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben und ist demnach überglücklich. Doch dann muss Eddie verreisen. Dies ist an sich nichts Besonderes, ...

Sarah glaubt nach einer wundervollen und besonderen Woche mit Eddie die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben und ist demnach überglücklich. Doch dann muss Eddie verreisen. Dies ist an sich nichts Besonderes, verspricht er doch auch sich schon vom Flughafen zu melden. Doch es kommt nichts. Gar nichts mehr. Sarah versteht die Welt nicht mehr, sie kann sich keinen Grund vorstellen, zumal diese Woche für beide etwas Besonderes war, das weiss sie, das spürt sie. Und als sie die Wahrheit erfährt bricht eine Welt für sie zusammen. Denn der eigentliche Grund ist sie selbst.
Der Leser erfährt von Ereignissen in verschiedenen Zeitebenen um sich so ein Bild von allem zu machen und Schritt für Schritt zu erfahren, was es mit der Geschichte auf sich hat. Die Perspektive ist meistens von Sarah aus beschrieben, es kommt aber auch Eddie zu Wort.
Ein hinreissender Liebesroman, mit vielen Wendungen, einige davon waren mir im Klaren, andere wieder nicht. Sehr gelungener Debütroman der Autorin.

Veröffentlicht am 13.07.2018

Kinoreifer Plot

Das Haus der Mädchen
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Schauplatz Hamburg: Junge Frauen, die allein in die Stadt kommen, verschwinden auf mysteriöse Art und Weise. Doch davon ahnt die schüchterne Leni nichts, die ein Praktikum bei einem kleinen Verlag in Hamburg ...

Schauplatz Hamburg: Junge Frauen, die allein in die Stadt kommen, verschwinden auf mysteriöse Art und Weise. Doch davon ahnt die schüchterne Leni nichts, die ein Praktikum bei einem kleinen Verlag in Hamburg beginnt und vom Verlagschef dafür in ein Zimmer in einer herrschaftlichen Villa bekommt. Sofort trifft auf ihre Zimmernachbarin, die selbstbewusste und extroventierte Vivien, die versucht sich mit ihr anzufreunden und sie auf eine Party mitnimmt. Doch am nächsten Tag scheint Vivien wie vom Erdboden verschluckt, sie ist nirgends zu finden und keiner erinnert sich an sie. Leni begibt sich auf die Suche und trifft dabei auf den Obdachlosen Freddy Förster, der eine seltsame Geschichte zu erzählen hat.
Spannender, etwas gruseliger Thriller, nichts für schwache Nerven. Vom Autor war mir bisher nichts bekannt, und ich war positiv überrascht. Auch die Handlung war solide nachvollziehbar und gut erdacht.
Auch ein gutes Buch für die Kinoleinwand.