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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2021

Träume und deren Verwirklichung

Die Senfblütensaga - Zeit für Träume
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Die Senfblütensaga ist der erste Band einer neuen aufregenden dreiteiligen Familiensaga. Wir schreiben das Jahr 1905 in Strasbourg: Emma Bergmann möchte gerne studieren doch das war damals für Frauen leider ...

Die Senfblütensaga ist der erste Band einer neuen aufregenden dreiteiligen Familiensaga. Wir schreiben das Jahr 1905 in Strasbourg: Emma Bergmann möchte gerne studieren doch das war damals für Frauen leider keine Option. Ihre Eltern wollen sie mit dem Sohn eines Fuhrunternehmers verheiraten um ihr ein sorgenfreies Leben zu sichern. Emma ist anfangs nicht glücklich darüber, doch als sie sich kennenlernen und sie Carl auch sympathisch findet stellt sich als positive Überraschung heraus. Zusammen schmieden sie Pläne und träumen von einer Senffabrik. Doch als Emma merkt, dass Carls Freund Antoine sich nicht unberührt lässt, gerät sie zwischen zwei Fronten..
Trotz der guten Aufmachung hat das Buch mich nicht so ganz überzeugen können. Die Geschichte wirkte manchmal etwas zu gekünstelt und die Schreibstil konnte mich nicht in die damalige Zeit versetzen. Der Wunsch nach Freiheit und Anerkennung wurde jedoch gut ausgearbeitet, obwohl der Enthusiasmus manchmal ein wenig übertrieben war. Fazit: weniger ist mehr, ich hoffe dass die kleinen Fehler im zweiten Teil behoben werden und man die Geschichte weiterhin genießen kann.

Veröffentlicht am 03.05.2021

Alte Freundschaft, alte Wunden

Die Geschichte von Kat und Easy
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Das Buch erzählt eine Geschichte in zwei Zeitebenen. Als erstes kommt der Leser mit dem Jahr 1973 in Kontakt. In Laustedt erfahren wir über das Leben zweier teenager, Katharina und Isolde, welche als Kat ...

Das Buch erzählt eine Geschichte in zwei Zeitebenen. Als erstes kommt der Leser mit dem Jahr 1973 in Kontakt. In Laustedt erfahren wir über das Leben zweier teenager, Katharina und Isolde, welche als Kat und Easy ein unschlagbares Team sind. Sie teilen alle Geheimnisse miteinander und gehen durch dick und dünn. Doch ein tragischer Unfall beendet ihre Freundschaft obwohl nicht einmal die Tatsache, dass sie sich in den gleichen Jungen verliebten, dies konnte.
Doch nach fast 50 Jahren verabreden sich die beiden Frauen zu einem Treffen in einem alten Haus auf der griechischen Insel Kreta. Wird jetzt endlich Klarheit über die Verhältnisse von damals geschaffen? Die Autorin hat mit ihrem Roman einen tiefgründigen Roman präsentiert, der neben das Thema Freundschaft auch die malerische Insel Kreta bildlich sehr lebendig beschreibt. Der Leser hat den Eindruck mittendrin im Geschehen zu sein, die Meeresluft einzuatmen und die Olivenhaine zu riechen. Auch die 70er Jahre werden wieder ausgesprochen lebendig und wer schon etwas älter ist und das Buch liest, wird sich in so einigen Situation wiederfinden.
Was mitunter auch sehr interessant war zu lesen, ist der Wandel den die zwei Frauen als Persönlichkeiten durchgehen und durch den ständigen Perspektivwechsel leibt die Spannung auf hohem Niveau. Schade, dass das Buch so schnell zu Ende war. Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 25.04.2021

Nicht was ich erwartet habe

Die dritte Frau
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Dieses Buch hat mich nicht so sehr fesseln können und selbst vom Cover her, hätte ich es nur schwer zur Hand genommen. es war aber ein Geschenk und somit habe ich es gelesen. Ich denke, das lag zum größten ...

Dieses Buch hat mich nicht so sehr fesseln können und selbst vom Cover her, hätte ich es nur schwer zur Hand genommen. es war aber ein Geschenk und somit habe ich es gelesen. Ich denke, das lag zum größten Teil daran, dass ich die historischen Personen, die darin vorkommen, nicht kannte und auch nicht recht warm werden konnte mit ihnen.
Die Geschichte handelt von einem Autor, der vor mehr als zwanzig Jahren sein Erstlingswerk über ein eher unbekanntes Gemälde im Louvre geschrieben hat. Jetzt bekommt er einen Brief von einem der Nachfahren einer der Frauen auf dem Gemälde, der ihn zu einem Besuch einlädt. Doch als sich der Autor tatsächlich dazu entscheidet und sich auf den Weg nach Frankreich macht, ist der Mann bereits verstorben und er trifft auf seine Nichte, Camille Balzac. Er ist fasziniert von der mysteriösen, wunderschönen Frau und es beginnt ein Wechselbad aus Verführung und Zurückweisung. Doch Camille hütet ein dunkles Geheimnis.
Die Sprache des Romans ist recht kompliziert und gewöhnungsbedürftig. es kommen auch oft Wörter aus dem Französischen vor. Die vielen Informationen, Personen und historischen Ereignisse sind teilweise sehr verwirrend sodass ich nicht immer mit der Handlung mitkam.
Leider fand ich den Schluss auch nicht schlüssig und die Geschichte lies mich insgesamt etwas enttäuscht zurück.

Veröffentlicht am 25.04.2021

Besonders zauberhafte Geschichte

Das Flüstern der Bienen
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Das Flüstern der Bienen erzählt die Geschichte einer Familie im Nordosten Mexikos. Simonopio wird als Kind mit der Hasenscharte geboren. Kurz nach nach seiner Geburt schwirren die Bienen um ihn umher und ...

Das Flüstern der Bienen erzählt die Geschichte einer Familie im Nordosten Mexikos. Simonopio wird als Kind mit der Hasenscharte geboren. Kurz nach nach seiner Geburt schwirren die Bienen um ihn umher und seine Verbundenheit zur Natur ist aussergewöhnlich. Er wächst als Findelkind im Schutz der Großgrundbesitzerfamilie Morales auf. Während im Laufe eines Jahrhunderts Epidemien, Kriege, Revolutionen und mehr über das Land hereinbrechen, geht das das Dorfleben von Linares, auf La Amistad, dem Gut der Familie Morales, Generation für Generation seinen Gang.
Darüber hinaus werden auch andere Charaktere im Buch zum Leben erweckt, jeder mit seiner eigenen Geschichte und seinen eigenen Ecken und Kanten.
Sofía Segovia ist eine wirklich große Geschichtenerzählerin. Mit dem Auftreten der Spanischen Grippe fühlt man sich sofort an die heutige Corona-Pandemie erinnert, daher ist das Buch auch aktueller denn je. Mir hat das Buch mit seiner ungewöhnlichen Geschichte sehr gut gefallen und ich vergebe gerne die volle Punktzahl dafür.

Veröffentlicht am 25.04.2021

Was für Geheimnisse birgt die Roseninsel?

Die Roseninsel
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Die junge Liv ist Ärztin und erfolgreich im Beruf. Der Knochenjob hat aber zur Folge, dass sie aber kurz vor dem beruflichen Zusammenbruch steht.
Als ihr die alles zu viel wird und die Enttäuschung immer ...

Die junge Liv ist Ärztin und erfolgreich im Beruf. Der Knochenjob hat aber zur Folge, dass sie aber kurz vor dem beruflichen Zusammenbruch steht.
Als ihr die alles zu viel wird und die Enttäuschung immer mehr zunimmt und sie die beruflichen und persönlichen Lasten nicht mehr auf sich nehmen kann, fasst sie einen Entschluss, der ihr Leben verändern wird: sie nimmt eine neue Arbeitsstelle an, die Rosen auf der Roseninsel im Starnberger See für einen Monat zu beaufsichtigen. Vom nördlichen Berlin reist sie ins südliche Bayern und lernt vieles über die Blumen und ihre Pflege. Gleichzeitig stößt sie auf ein Tagebuch, das von Magdalena, die scheinbar die verschwundene Tochter des Königs Otto sein soll. Das Büchlein beeindruckt Liv und das Leben Magdalenas, die in Jahre 1889 in Bauern gelebt hat, geht ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Als Verwalterin der Insel kommt sie zudem mit Johannes in Kontakt, der sie mit seinem Ruderboot mit Lebensmitteln versorgt. Die beiden kommen sich näher, doch gibt es eine reale Chance für se beide?
Atmosphärisch dicht erzählt fand ich das Buch sehr interessant mit sympathischen Protagonistinnen. Insgesamt war es für mich eine besonders schön erzählte Geschichte, wenn auch ohne großen aha Effekt, eher ruhig und stimmungsvoll, die mein Interesse für die Roseninsel geweckt hat und ich einen Besch einplanen möchte. Ich empfehle es demnach uneingeschränkt weiter.