3 Sterne
GrenzwertigIn diesem Buch beschäftigt ich der Autor Matin Bühler mit der Frage, ob er sein Sperma zur künstlichen Befruchtung einer körperlich behinderten Frau geben soll.
Der Schreibstil ist gut und Martin erzählt ...
In diesem Buch beschäftigt ich der Autor Matin Bühler mit der Frage, ob er sein Sperma zur künstlichen Befruchtung einer körperlich behinderten Frau geben soll.
Der Schreibstil ist gut und Martin erzählt sympathisch.
ACHTUNG SPOILER :
Die einleitenden Worte fand ich gut.
Der Autor schildert hier ehrlich seine Befürchtungen und Gedanken.
Hier wird dem Leser klar, dass er das Sperma spenden nicht nur als Job sieht, sondern sich auch Gedanken um das zukünftige Leben und dessen Familiensituation macht.
Was ich sehr gut und verantwortungsvoll finde.
Ich kann seine Zweifel und Unsicherheit sehr gut verstehen. Aber hier setzt auch ein großer Kritikpunkt von mir an: Für mich ist es fast Erpressung, dass er sein Sperma nur hergibt, wenn die zukünftige Mutter das Grab ihres Vaters besucht. Da er ihr eigentlich eine Absage erteilen wollte, fand ich dieses bewusste "JA - sagen" als einfachste und bequemste Lösung. Ich war ehrlich gesagt unter diesen Bedingungen ein bisschen erschüttert, da er ja sonst großen Wert auf seinen Eindruck legt und ein gutes Zuhause für den Nachwuchs will.
Gut geschrieben und Emotional fand ich hingegen Franziskas Geschichte und das Martin bei der Geburt dabei ist.
Ich hätte gerne mehr von dem Leben und den Schwierigkeiten von Franziska und dem Kind erfahren.
Leider nur 3 Sterne