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Veröffentlicht am 22.10.2022

Eher unbekanntes Marvel-Abenteuer

Marvel | Heldinnen: Elsa Bloodstone – Vermächtnis
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Worum geht’s?
Monsterjägerin Elsa Bloodstone ist wirklich gut in ihrem Job – weshalb sie auch nicht versteht, warum ihr nach ihrem letzten Einsatz urplötzlich ein Killerkommando an den Fersen klebt. Als ...

Worum geht’s?
Monsterjägerin Elsa Bloodstone ist wirklich gut in ihrem Job – weshalb sie auch nicht versteht, warum ihr nach ihrem letzten Einsatz urplötzlich ein Killerkommando an den Fersen klebt. Als dann auch noch wie aus dem Nichts ihre verschollen geglaubte Schwester auftaucht, ist das Chaos in Elsas Leben perfekt. Mit vollem Einsatz gibt Elsa alles dafür, die Welt und ihre Familie zu schützen – blöd nur, das dabei definitiv nicht alles nach Plan läuft.


Meine Meinung
Auch wenn ich so ziemlich alle Marvel-Filme gesehen habe, die es so gibt, kenne ich noch längst nicht alle Figuren dieses Universums – und gerade deshalb fand ich dieses Buch so interessant, denn neue Superhelden sind natürlich immer eine spannende Angelegenheit.

Der Schreibstil hat mir hier wirklich gut gefallen, man kommt mit hohem Tempo durch die Geschichte und hat zeitweise wirklich das Gefühl, vor einer Kinoleinwand zu sitzen und einen Marvel-Film zu verfolgen. Selbst der durchaus überraschend großzügig eingestreute Humor hat mich irgendwie ein wenig an die Filme erinnert, was ich durchaus sehr unterhaltsam fand.

Dass mir die Charaktere bisher kein Begriff waren, hat beim Lesen für mich kein Problem dargestellt. Ich persönlich fand es sehr spannend, eine neue Figur und ihre Eigenheiten kennenzulernen, auch wenn ich zugeben muss, dass mir Elsa stellenweise doch ein wenig überzeichnet vorkam. Spannend gemacht fand ich ihre Charakterisierung aber trotzdem, und als Figur fand ich sie definitiv sympathisch.

Auch der Spannungsbogen ist in meinen Augen durchaus gelungen, wobei es auch hier die ein oder andere Wendung gab, die ein kleines bisschen glaubwürdiger hätte angelegt werden können. Im Großen und Ganzen hatte ich aber wirklich Spaß beim Lesen, weshalb ich auch auf die beiden bisher erschienenen Geschichten über weniger bekannte Marvel-Heldinnen einen Blick werfen werde.


Fazit
Um dieses Buch zu mögen, muss man nicht unbedingt ein eingefleischter Marvel-Fan sein. Die Verbindung aus Fantasy und Action hat mir persönlich beim Lesen eine Menge Spaß gemacht, weshalb ich jetzt durchaus gespannt auf ähnliche Geschichten um starke, aber eher unbekannte Marvel-Heldinnen bin.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2022

Spannende Ansätze mit schwächelndem Ende

Todesspiel. Die Nordseite des Herzens
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Worum geht’s?
Während sich Hurrikan Katrina langsam auf New Orleans zubewegt, ist sich das FBI so gut wie sicher, dass auch ein als der Komponist bekannte Serienmörder in die selbe Richtung unterwegs ist. ...

Worum geht’s?
Während sich Hurrikan Katrina langsam auf New Orleans zubewegt, ist sich das FBI so gut wie sicher, dass auch ein als der Komponist bekannte Serienmörder in die selbe Richtung unterwegs ist. Die spanische Kommissarin Amaia Salazar wird in die Ermittlungseinheit berufen und heftet sich an die Fersen des Täters – während sie selbst mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, die sie bis in die USA verfolgen.


Meine Meinung
Auch wenn ich ein großer Krimi- und Thrillerfan bin, ist die Reihe um Amaia Salazar bisher irgendwie so ein wenig an mir vorbei gegangen. Mit dieser Neuerscheinung habe ich jetzt aber endlich den richtigen Anreiz gefunden, um auch die bereits erschienene Trilogie von meinem SUB zu befreien, denn nach dem Lesen dieses Buches bin ich durchaus ein wenig positiv überrascht.

Der Schreibstil an sich war ziemlich angenehm zu lesen, weshalb mich die knapp 600 Seiten des Buches auch nicht wirklich abgeschreckt haben. Einige holprige Übersetzungen gab es zwar auch hier, daran habe ich mich persönlich aber nur wenig gestört.

Die Figuren waren überraschenderweise irgendwie alle so ein wenig überspitzt dargestellt, was in Kombination mit den stellenweise vorkommenden Längen in ihren Dialogen ein wenig paradox auf mich gewirkt hat. Sympathisch fand ich die Charaktere aber trotzdem überwiegend, was beim Lesen immerhin als kleiner Ausgleich gewirkt hat.

Der Handlungsbogen an sich war wirklich spannend gestaltet, und auch wenn nicht alle Teile der Handlung wirklich zusammenhängen auf mich gewirkt haben, kam bei mir beim Lesen bis zum Schluss eigentlich kaum Langeweile auf. Lediglich die Gespräche zwischen den Figuren haben sich für mich ein wenig zu sehr gezogen, was man insbesondere angesichts der Seitenzahl dieses Buches spannungstechnisch irgendwie ein bisschen anders hätte lösen können.

Das Ende wurde dann in meinen Augen aber ehrlich gesagt etwas zu schnell abgehandelt, was angesichts der zuvor herrschenden Spannung wirklich schade war. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte natürlich trotzdem gut gefallen, deutlich besser hätte man die Fäden aber aber definitiv zusammenführen können.


Fazit
Trotz des eher missglückten Endes hat mich dieses Buch wirklich gut unterhalten können. Die Seitenzahl mag auf den ersten Blick ein wenig abschreckend wirken, wer aber auf wirklich interessant konstruierte Thriller und etwas abgedrehte Figuren steht, den wird diese Geschichte sicherlich ebenfalls überzeugen können.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2022

Interessant aufbereitete Geschichte der Kriminalistik

Abenteuer & Wissen: Sherlock Holmes & Co
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Meine Meinung
Als großer Krimifan ist es für mich ja schon fast unumgänglich gewesen, irgendwann auch mal einen etwas genaueren Blick auf das Fach der Kriminalistik zu werfen.

Wirklich interessant an ...

Meine Meinung
Als großer Krimifan ist es für mich ja schon fast unumgänglich gewesen, irgendwann auch mal einen etwas genaueren Blick auf das Fach der Kriminalistik zu werfen.

Wirklich interessant an der Umsetzung dieses Hörspiels fand ich daher, wie wissenschaftliche Fakten und Verfahren mit den Geschichten um Sherlock Holmes verbunden wurden. Man erfährt dabei nicht nur wirklich viel Wissenswertes, sondern kann das Gehörte auch direkt mit zumeist irgendwie bekannten Geschichten verbinden – wodurch trotz der Menge an Informationen definitiv keine Langeweile aufkommt.

So gut wie mir das Hörspiel gefallen hat, bei einer Hörempfehlung für Kinder wäre ich dann aber vielleicht doch ein wenig vorsichtig. Wirklich blutig wird es hier zwar nicht, aber mehr oder weniger ausführliche Beschreibungen von Todesfällen finde ich dann doch nicht ganz ideal, um sie jüngeren Kindern zu präsentieren.


Fazit
Nicht nur Krimifans können hier eine Menge über polizeiliche Ermittlungen und die Verfahren der Kriminalistik lernen. Die Umsetzung wurde meiner Meinung nach wirklich interessant aufbereitet, was beim Hören definitiv Spaß gemacht und keine Langeweile aufkommen lassen hat.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

Veröffentlicht am 20.10.2022

Frische Handlung mit schwierigen Charakteren

No Longer Yours - Mulberry Mansion
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Worum geht’s?
Als Avery die Chance bekommt, ihre Heimatstadt zu verlassen und ein Studium in Windsbury zu beginnen, ist sie Feuer und Flamme. Die Renovierung einer alten Villa als Teil eines Wohnprojekts ...

Worum geht’s?
Als Avery die Chance bekommt, ihre Heimatstadt zu verlassen und ein Studium in Windsbury zu beginnen, ist sie Feuer und Flamme. Die Renovierung einer alten Villa als Teil eines Wohnprojekts wird ein wahr gewordener Traum für sie, bis sie ihrem Exfreund Eden gegenübersteht, der ebenfalls einen Platz in der Mulberry Mansion ergattert hat. Die beiden verbinden vor allem eine Menge verletzter Gefühle – und hochkochende Emotionen, die im Zusammenleben der beiden nicht bloß einmal die Frage aufwerfen, ob sie ihre gemeinsame Vergangenheit wirklich ein für allemal begraben können.


Meine Meinung
Die Idee, eine Geschichte rund um die Renovierung einer alten Villa zu bauen, hat mir auf jeden Fall richtig gut gefallen. Frische Handlungsbögen und Second-Chance-Geschichten sind definitiv eine Mischung, die mich fast sicher begeistern kann – wenn da in diesem Fall nicht die Protagonisten gewesen wären, mit denen ich insgesamt leider nicht ganz so viel anfangen konnte.

Der Schreibstil an sich hat für mich kein Problem dargestellt, man kam recht flott durch die Geschichte durch und hat insbesondere das Zusammenleben der neuen Mitbewohner sehr authentisch miterleben können.

Was mich an den beiden Protagonisten dann jedoch massiv gestört hat, war ihre jeweilige Festgefahrenheit. Leider konnte ich bei all den eigentlich greifbar dargestellten Emotionen nicht so ganz verstehen, was die zwei eigentlich aneinander fanden. Ihr Verhalten und ihre Reaktionen kamen mir teils ein wenig überzogen vor, insbesondere auch im Rückblick auf den ersten Versuch einer Beziehung zwischen den beiden. Darüber hinaus hat es mir eindeutig an Kommunikation zwischen den beiden gefehlt, denn so einige Situationen hätten sich ehrlicherweise durch ein Gespräch mit deutlich weniger Drama lösen lassen.

Auch hier hätte ich mir nicht nur gewünscht, dass sich Avery und Eden weiterentwickeln, sondern auch, dass sie ein bisschen mehr miteinander geredet hätten. Irgendwo muss natürlich der Stoff für den Plot herkommen, dem eigentlich so gelungenen Setting und den durchaus sympathischen Nebencharakteren wurde diese irgendwie erzwungen emotionale Umsetzung meiner Meinung nach aber leider nicht gerecht.


Fazit
Die Grundidee der Geschichte hat mir auf jeden Fall gut gefallen, mit den Protagonisten bin ich aber leider nicht warm geworden. Wer Second-Chance-Liebesgeschichten und frische Ideen mag, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen. Mit dem Drama der beiden Hauptfiguren klarzukommen, ist aber eindeutig nichts gewesen, was mir beim Lesen besonders viel Spaß gemacht hat.

Von mir gibt es dafür knappe drei Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2022

Etwas besser als Band eins

Angel Falls - Wie du mich liebst
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Worum geht’s?
Obwohl die erfolgreiche Anwältin Gabby gerade erst befördert wurde, ist sie einfach nicht glücklich. Um sich den Kindheitstraum des eigenen Buches zu erfüllen, meldet sie sich daher in einem ...

Worum geht’s?
Obwohl die erfolgreiche Anwältin Gabby gerade erst befördert wurde, ist sie einfach nicht glücklich. Um sich den Kindheitstraum des eigenen Buches zu erfüllen, meldet sie sich daher in einem Schreibkurs an – und wird förmlich vom Blitz getroffen. Bestseller-Autor und Kursleiter Caden versteht sich auf Anhieb blendend mit Gabby, auch wenn er als alleinerziehender Vater eigentlich so gar keine Zeit für eine neue Beziehung hat – und ganz besonders nicht, wenn es um Teilnehmerinnen seines Kurses geht.


Meine Meinung
Band eins der Reihe um die Kleinstadt Angel Falls hat mich beim Lesen damals zwar nicht zu einhundert Prozent überzeugt, das Setting hat mir aber trotzdem so gut gefallen, dass ich auch dem zweiten Teil eine Chance geben wollte.

Wirklich positiv überrascht war ich daher darüber, dass mir diese Geschichte etwas besser gefallen hat, als das beim ersten Band der Fall war. Einige Stellen sowie den zeitweise etwas seltsam klingenden Schreibstil haben mich zwar auch hier nicht ganz überzeugt, im Großen und Ganzen mochte ich das Buch aber wirklich gerne.

Deutlich herausgestochen haben für mich hier insbesondere die beiden Protagonisten, die mir als Paar wirklich gut gefallen haben und sehr angenehm zu begleiten waren. Ihre Beziehung wurde nicht durch unnötiges Drama oder seltsame Intrigen gefährdet, was für mich eine wirklich erfrischend zu lesende Abwechslung war und in Kombination mit dem tollen Kleinstadtsetting ein schönes Leseerlebnis geboten hat.

Mit der Zeit kam die Handlung zwar so ein wenig ins Stocken, was mir irgendwie den Eindruck vermittelt hat, als habe man unbedingt die Seiten bis zum Happy End füllen wollen, was in meinen Augen angesichts des obligatorischen, dann aber doch eher hektisch abgearbeiteten Schlusskonflikts irgendwie nicht ganz gelungen war. Abgesehen davon habe ich aber ein paar schöne Lesestunden in Angel Falls verbringen können, was dieses Buch zwar noch nicht unbedingt zu einem absoluten Lesehighlight für mich macht, für zwischendurch aber definitiv eine lesenswerte Geschichte ergibt.


Fazit
Im Vergleich zu Band eins mochte ich diese Geschichte tatsächlich etwas lieber, was mein Leseerlebnis insgesamt angenehmer gestaltet hat. Die weitestgehend dramafreie Beziehung der Protagonisten war für mich sehr schön zu verfolgen, und auch wenn der Handlungsbogen in meinen Augen nicht ganz ideal angelegt wurde, habe ich doch Spaß beim Lesen gehabt.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere