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Veröffentlicht am 18.10.2026

Niedliches Protagonistenpaar vor schwieriger Kulisse

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Worum geht’s?
Lebenskünstlerin Jude würde im Leben alles lieber tun, als für die Hochzeit ihrer kleinen Schwester zurück in ihren Heimatort zu reisen. Als sie dann auch noch ungeplant länger in Lower Whilby ...

Worum geht’s?
Lebenskünstlerin Jude würde im Leben alles lieber tun, als für die Hochzeit ihrer kleinen Schwester zurück in ihren Heimatort zu reisen. Als sie dann auch noch ungeplant länger in Lower Whilby bleiben muss, fängt sie mehr oder weniger freiwillig in einem kleinen Café an zu arbeiten – sehr zum Missfallen von Besitzer James, der sich abgesehen von Jude fast nichts so sehr wünscht, wie seinen ruhigen Alltag zurück zu haben.


Meine Meinung
Da Kyra Groh mittlerweile einen festen Platz auf meiner Leseliste hat, musste natürlich auch diese Reihe bei mir einziehen. Der Auftakt hat mir insgesamt wirklich gut gefallen, auch wenn es definitiv Aspekte gab, die mich nicht so ganz überzeugen konnten.

Angefangen hat das beim Setting, das ich eigentlich wirklich gerne mochte. Die Atmosphäre einer britischen Kleinstadt muss man definitiv mögen, das Konzept mag ich in der Theorie aber immer unglaublich gerne. Nicht so klasse fand ich leider die verurteilende Art der Einheimischen, insbesondere Protagonistin Jude gegenüber, die zwar selbst nicht besonders viel dafür tut um ihren Image zu entkommen, gleichzeitig aber eben auch gar nicht erst die Chance bekommt, mit den Vorurteilen ihr gegenüber aufzuräumen.

Jude selbst stand ich stellenweise auch ein wenig zwiegespalten gegenüber, da ich ihren Freiheitsdrang und ihre Rastlosigkeit insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Vorgeschichte wirklich gut dargestellt fand und daher durchaus nachvollziehen konnte, gleichzeitig aber auch der Meinung war, dass ihre Art und ihr Verhalten den Menschen in ihrem Umfeld gegenüber teils mehr als nur unfair waren.

In Kombination mit James haben mir daher zwar die Schlagabtausche und das Flirten der beiden insgesamt gut gefallen, wirklich ernst nehmen konnte ich die Beziehung der beiden aber leider trotzdem recht lange nicht. Das lag für mich vor allem daran, dass das Kernproblem der beiden eigentlich ihre Inkompatibilität war, die dann jedoch auch zum Ende des Buches hin einfach unter den Tisch fallen gelassen wurde. Darüber hinaus fand ich es sehr irritierend, dass insbesondere James seine Vertrauensprobleme aufgrund seiner schlechten Vorerfahrungen immer wieder betont, Jude ein praktisch identisches Verhalten im Gegensatz zu seiner Ex-Partnerin aber problemlos verzeiht, auch wenn die beiden sich eigentlich kaum kennen.

So niedlich wie ich die gesamte Geschichte zwar insgesamt fand, fiel es mir doch schwer, diese Irritationen einfach auszublenden. Auf Band zwei und drei der Reihe freue ich mich allerdings trotzdem, auch wenn hier sicherlich ein kleines bisschen Potenzial verschenkt wurde.


Fazit
Dieses Buch hat mir sowohl als Buch, als auch als Hörbuch grundsätzlich gut gefallen. Die Idee war eigentlich niedlich, mit einigen kleinen Aspekten der Geschichte war ich aber trotzdem nicht ganz glücklich, weshalb ich hier doch noch Luft nach oben für den Handlungsbogen gesehen habe.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 17.10.2026

Niedliche Grundidee mit viel Luft nach oben

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Worum geht’s?
Baseballspieler Gavin erleidet den Schock seines Lebens, als seine Frau die Scheidung von ihm verlangt. Panisch versucht er, seine Ehe zu retten – ausgerechnet mit der Hilfe seiner Teamkollegen, ...

Worum geht’s?
Baseballspieler Gavin erleidet den Schock seines Lebens, als seine Frau die Scheidung von ihm verlangt. Panisch versucht er, seine Ehe zu retten – ausgerechnet mit der Hilfe seiner Teamkollegen, die ihm nicht nur mit gutgemeinten Ratschlägen, sondern auch mit einer ganzen Liste voll Liebesromanen zur Seite stehen, um die Romantik zurück in den gemeinsamen Alltag zu bringen.


Meine Meinung
Die Grundidee dieser Geschichte fand ich schon vor einigen Jahren unglaublich toll, auch wenn ich erst jetzt dazu gekommen bin, die Reihe überhaupt anzufangen. Schnell durchgekommen bin ich bei diesem Buch auf jeden Fall, ganz so gelungen fand ich die Umsetzung bei all dem Hype um die Reihe aber ehrlicherweise dann doch nicht.

Gut gefallen haben mir zunächst Schreibstil und Erzähltempo, da grundsätzlich nicht wahnsinnig viel passiert ist, ich mich aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Schwierig wurde dann nach einiger Zeit leider die ein oder andere seltsame Übersetzung, die mich doch aus dem Lesefluss gerissen und mit dem Kopf hat schütteln lassen. Darüber hinaus hätte ich mir einen etwas sinnvolleren Aufbau des Handlungsbogens gewünscht, da ich zeitweise den Eindruck hatte, bloß Füllmaterial für die wichtigen Szenen zu lesen und keinen wirklichen Fortschritt für die eigentliche Handlung dabei wahrzunehmen.

Protagonist Gavin ging mir ehrlicherweise ziemlich auf die Nerven, da er und vor allem sein Verhalten einfach nicht erwachsen auf mich wirken wollte. Seine Abneigung gegenüber und das Lächerlichmachen von Liebesromanen hat mich auf Dauer doch eher irritiert, zumal er in Hinblick darauf und auf die Rettung seiner Ehe nicht ganz so entschlossen gewirkt hat, wie ich eigentlich erwartet hätte. Seine Wankelmütigkeit hat mich darüber hinaus so irritiert, weil er insgesamt eigentlich nur recht wenig dafür getan hat, sich wirklich aktiv und präsent in den Familienalltag zu integrieren, gleichzeitig aber ganz klar erwartet hat, mit sofortiger Vergebung überhäuft zu werden.

Ein wenig schade fand ich auch, wie wenig Charakterisierung Gavins Frau Thea erfahren hat, auch wenn das bei dem Fokus auf seine Figur sicherlich keine allzu große Überraschung dargestellt hat. Man erfährt zwar beim Lesen durchaus das ein oder andere über sie, wirklich greifbar fand ich sie allerdings schlussendlich trotzdem nicht, weshalb ich mir in diesem Fall sehr gut vorstellen kann, dass die beiden ein Paar wären, welches nach dem Ende des Buches nicht mehr besonders lange zusammenbleibt.

Wirklich gut gefallen hat mir daher eigentlich nur der Humor und die kleinen Familienszenen mit den Zwillingen und Theas Schwester, da ich zumindest bei diesen drei Figuren den Eindruck hatte, auf halbwegs normale Menschen zu treffen. Alters und verhaltenstechnisch lässt sich hier allerdings auch die Frage stellen, ob die Autorin jemals auf Kinder getroffen ist, auch wenn das für die Geschichte nicht ganz so relevant wie das irritierende Verhalten ihrer Eltern ist und daher nicht so schwer für mich wiegt.


Fazit
Die Grundidee dieser Reihe mochte ich zwar wirklich gerne, weil sie frisch und eigentlich ansprechend klang, angesichts der Umsetzung sehe ich aber durchaus noch einiges an Luft nach oben. Den Hype kann ich daher nur bedingt nachvollziehen, froh darüber, die Reihe aber endlich angefangen zu haben bin ich trotzdem irgendwie.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 07.10.2026

Kann man machen, muss man aber nicht

Three Swedish Mountain Men (Why Choose 1)
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Worum geht’s?
Nach einem Verrat, der nicht nur ihr Privatleben, sondern auch ihre Karriere zusammenbrechen lässt, flüchtet Daisy Hals über Kopf nach Schweden. Als sie dann nur knapp einem tödlichen Unfall ...

Worum geht’s?
Nach einem Verrat, der nicht nur ihr Privatleben, sondern auch ihre Karriere zusammenbrechen lässt, flüchtet Daisy Hals über Kopf nach Schweden. Als sie dann nur knapp einem tödlichen Unfall mit einem Elch entkommt, trifft sie auf den brummigen Ranger Cole, der sie widerwillig in seiner Berghütte aufnimmt – und ihr seine Mitbewohner vorstellt, die Daisy nach und nach auftauen lassen.


Meine Meinung
Why Choose ist ehrlicherweise kein Trope, der mich bisher besonders angesprochen hat, weshalb ich dieses Buch ohne einen Buddy-Read vermutlich gar nicht erst in die Hand genommen hätte. Überraschenderweise hatte ich durchaus Spaß beim Lesen, mein neues Lieblingsgenre habe ich damit aber definitiv nicht gefunden.

Grundsätzlich bin ich recht schnell durch die Geschichte gekommen, der Schreibstil war angenehm zu lesen und auch das Setting mochte ich eigentlich sehr gerne. Das verschneite Schweden hat zwar insgesamt gar nicht so viel Raum eingenommen, in die Szenen, die draußen gespielt haben konnte ich mich aber trotzdem ziemlich gut hineindenken.

Auch der übergeordnete Handlungsbogen um das große Geheimnis, welches Daisy umgibt hat mich grundsätzlich interessiert, auch wenn dieser Teil der Handlung für meinen Geschmack leider eindeutig zu oberflächlich abgearbeitet wurde und vor allem in Hinblick auf die Auflösung irgendwie nicht ganz rund auf mich gewirkt hat.

Damit einher ging auch mein eher platter Eindruck von den Figuren, die logischerweise in ihrer Konstellation und in Hinblick auf die Länge des Buches gar nicht genug Platz hatten, um sich richtig entwickeln zu können. Auf dem Papier waren sie mir zwar grundsätzlich sympathisch, und auch ihre Sorgen und Ängste waren eigentlich nachvollziehbar, wirklich mehrdimensional kam mir aber trotzdem keiner der Protagonisten vor. Der Fokus auf die intimen Momente hat sich in meinen Augen ebenfalls nicht besonders positiv auf die Figurengestaltung ausgewirkt, was in diesem Genre sicherlich auch gar nicht die Absicht war, mir aber trotzdem nicht ganz zugesagt hat.


Fazit
Why Choose ist auch nach diesem Buch noch immer kein Trope, der mich wirklich überzeugen kann, auch wenn diese Geschichte grundsätzlich recht nett zu lesen war. Ein gewisser Unterhaltungswert lässt sich daher definitiv nicht leugnen, wirkliche Charakterentwicklung oder emotionale Tiefe darf man beim Lesen aber nicht erwarten.

Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 28.09.2026

Finanzen für Anfänger

Dein erstes Mal Finanzen
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Meine Meinung
Finfluencern stehe ich ehrlicherweise immer etwas skeptisch gegenüber, was mich auch hier erst einmal mit etwas Zurückhaltung an das Buch hat herangehen lassen. Der Grundgedanke und die Umsetzungen ...

Meine Meinung
Finfluencern stehe ich ehrlicherweise immer etwas skeptisch gegenüber, was mich auch hier erst einmal mit etwas Zurückhaltung an das Buch hat herangehen lassen. Der Grundgedanke und die Umsetzungen kamen mir dann aber schlussendlich doch sehr solide vor, weshalb ich es als Ausgangspunkt zur Beschäftigung mit Finanzthemen durchaus empfehlen kann.

Das erste Drittel des Buches hat mich persönlich ein wenig gelangweilt, da es vor allem um allgemeine Informationen zu Themen wie der ersten eigenen Wohnung oder dem ersten Arbeitsvertrag ging, ohne dabei substantiell in die Tiefe zu gehen. Auf die Kürze des Buches gerechnet wäre das auch nur schwer möglich gewesen, richtig hilfreich da für absolute Anfänger zu allgemein gehalten, für Fortgeschrittene aber gleichzeitig zu oberflächlich um etwas Neues zu lernen, fand ich diesen Teil aber ehrlicherweise nicht.

Was außerdem sehr deutlich wurde, war die Präferenz der Autorin für EFTs als Geldanlage. Der Fokus schloss andere Investitionsanlagen zwar vollkommen aus, als Einstieg ins Thema wurden mir EFTs so aber immerhin etwas nähergebracht.

Als erster Überblick für Anfänger finde ich das Buch daher durchaus gelungen, ein gewisses Maß an Eigenverantwortung sollte man dabei aber trotzdem nicht vernachlässigen. Das wird zum Glück auch betont, besonders unterstreichen möchte ich aber trotzdem, dass man sich eben nicht nur an einem Buch orientieren, sondern selbst Recherche betreiben sollte, wenn es um das Thema Finanzen geht.


Fazit
Als ersten Einstieg ins Thema Finanzen finde ich das Buch durchaus gelungen, der erste Teil passt für mich aber ehrlicherweise nicht so ganz ins Bild und hat mich daher ehrlicherweise nicht besonders vom Hocker gerissen. Um sich dem Thema Finanzbildung und EFTs anzunähern, ist das Buch aber definitiv ein erster Schritt, weshalb ich die Umsetzung durchaus nicht schlecht finde.

Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 26.09.2026

Absolut fragwürdige Geschichte mit Unterhaltungswert

Butcher & Blackbird - Selbst die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe
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Worum geht’s?
Als Serienkiller hat man eigentlich keine Angst – außer vielleicht vor anderen Serienkillern. Für Butcher und Blackbird wird ihre erste Begegnung jedoch zum Auftakt einer nervenaufreibenden ...

Worum geht’s?
Als Serienkiller hat man eigentlich keine Angst – außer vielleicht vor anderen Serienkillern. Für Butcher und Blackbird wird ihre erste Begegnung jedoch zum Auftakt einer nervenaufreibenden Jagd auf andere Serienkiller – und der Beginn einer Reise, der nicht nur sie, sondern auch ihre Herzen in Gefahr bringt.


Meine Meinung
Dark Romance ist eigentlich überhaupt nicht mein Genre, eine Dark RomCom habe ich bisher aber noch nicht gelesen, weshalb ich dem Buch und der Autorin trotzdem eine Chance geben wollte. Ehrlicherweise frage ich mich noch immer, was ich da eigentlich gelesen habe, einen gewissen Unterhaltungswert kann ich dabei aber gleichzeitig ebenfalls nicht abstreiten.

Das Konzept der Geschichte war definitiv interessant und hat mich vage an die Serie Dexter erinnert, auch wenn es genügend eigene Ideen gab, um nicht zu viele Parallelen aufzuweisen. Die Content Note war dabei definitiv notwendig und hat in meinen Augen ihren Zweck erfüllt, auch wenn das die Stellen, die meiner Meinung nach mehr als fragwürdig waren gleichzeitig weder entschärft, noch wirklich eingeordnet hat.

Auch die beiden Protagonisten waren definitiv eine witzige Mischung, auch wenn ich ihr Dasein als Serienkiller nicht gutheißen kann. Interessant fand ich trotzdem, dass diese Tatsache gar nicht so sehr im Vordergrund stand, denn abgesehen von der Jagd auf andere Serienkiller haben die beiden doch recht normal auf mich gewirkt und das Thema Morden überwiegend ausgeklammert.

Trotz der fehlenden Einordnung fand ich die Idee aber doch überwiegend nett umgesetzt, wobei ich mir ehrlicherweise doch ein wenig mehr Charakterentwicklung gewünscht hätte und mir zeitweise nicht sicher war, wie ernst ich das Buch eigentlich wirklich nehmen soll. Der Witz war irgendwo da, so richtig vom Hocker gerissen war ich allerdings nicht.


Fazit
Grundsätzlich konnte man das Buch auf jeden Fall ganz nett lesen, auch wenn es definitiv Stellen gab, die ich trotz der Content Note absolut nicht gebraucht hätte. Wenn man da allerdings gut drüber hinwegsehen kann, ist die Geschichte definitiv unterhaltsam zu lesen, auch wenn ich Band zwei der Reihe ehrlicherweise noch nicht so schnell brauche.

Dafür gibt es knappe vier Bücherstapel von mir.