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Veröffentlicht am 05.04.2025

Moby Dick...

Moby Dick
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...hier als Buch mit kindgerecht aufgearbeitetem Text für die jungen Leser ab 7 Jahren. Die Illustrationen sind passend zum Text der jeweiligen Seite und unterstreichen damit noch einmal sehr schön ...




...hier als Buch mit kindgerecht aufgearbeitetem Text für die jungen Leser ab 7 Jahren. Die Illustrationen sind passend zum Text der jeweiligen Seite und unterstreichen damit noch einmal sehr schön das (Vor-)Gelesene.

Fazit: Schön illustriert und mit nicht zu viel Text, ist es eine interessante Art der empfohlenen Altersgruppe diesen Klassiker - Moby Dick, der weißen Wal - näherzubringen.


Veröffentlicht am 05.04.2025

Großartiger Serienstart

The Serpent and the Wolf
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Vaasa ist der „Spielball“ ihres Bruders, der sie aus Kalkül eben mal mit seinem Feind Reid verheiratet. Doch Vaasa hat gelernt in der patriarchalischen Welt klarzukommen, ist stark und furchtlos und ...




Vaasa ist der „Spielball“ ihres Bruders, der sie aus Kalkül eben mal mit seinem Feind Reid verheiratet. Doch Vaasa hat gelernt in der patriarchalischen Welt klarzukommen, ist stark und furchtlos und nicht gewillt so einfach klein beizugeben. Die dunkle Magie, die in ihr schlummert wird dabei von Tag zu Tag übermächtiger und sie braucht endlich Hilfe um zu lernen damit umzugehen. Dass ausgerechnet Reid ihr dafür einen Ausweg mit einem vielversprechenden Handel anbietet hätte sie allerdings nie geahnt.

Damit beginnt eine Geschichte, die voller politischer Manöver, unerwarteter Bündnisse und emotionaler Berg- und Talfahrten steckt. Die beschriebene Welt ist mit ihren unterschiedlichen politischen Systemen und Kulturen ein komplexes Gebilde, in das sich Vaasa dank Reids Führung nach und nach hineinfindet und auch ihre Magie allmählich richtig zu kanalisieren lernt. Die Chemie zwischen den Beiden köchelt anfänglich auf Sparflamme, aber man merkt, dass da mehr sein könnte, nur kann sich Vaasa noch nicht wirklich „fallen lassen“. Doch Reid gibt nicht auf und so werden die Interaktionen immer intensiver, was wunderbar in die Handlung eingebunden ist und somit der Geschichte die richtige Mischung aus Magie und Romantik verleiht.

Der einzige Wermutstropfen an dieser mit spannenden Komplotten, Magie, einem interessanten Worldbuilding, überzeugenden Charakteren und zahlreichen Wendungen erzählten Geschichte ist dieser fiese Cliffhanger, der mich leider etwas unzufrieden zurücklässt. Nichtsdestotrotz ist „The Serpent and the Wolf“ ein großartiger erster Band der Dark Inheritance Trilogy, den ich absolut weiterempfehlen kann.


Veröffentlicht am 05.04.2025

Fesselnd, eindringlich, fantastisch

Der letzte Mord am Ende der Welt
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„Der letzte Mord am Ende der Welt“ ist ein dystopischer postapokalyptischer Science-Fiction-Mystery-Roman.

Die Science-Fiction-Elemente, wie z. B. das drohende Ende der Welt, die KI im Kopf eines ...




„Der letzte Mord am Ende der Welt“ ist ein dystopischer postapokalyptischer Science-Fiction-Mystery-Roman.

Die Science-Fiction-Elemente, wie z. B. das drohende Ende der Welt, die KI im Kopf eines jeden Bewohners der dessen Leben auf dieser Insel steuert usw. machen die Erzählung interessant und visionär, während aber auch in der Zwischenzeit das Geheimnis des mysteriösen Mordes ebenfalls im Mittelpunkt der Geschichte steht und bei der die junge Bewohnerin Emory immer mehr neuen, erschütternden Enthüllungen und Geheimnissen über die Ursprünge und das irdische Dasein ihres vermeintlichen Paradieses auf die Spur kommt.

Die Fülle von Ideen, mit denen Turton dabei spielt wie z. B. das Vorherrschen von Technologien, diffizile Familienbeziehungen, Ehrgeiz, Geld, Macht, Gier machen dies zu einer wunderbar komplexen Geschichte, die viel mehr ist als ein Krimi über einen zu lösenden Mord, an den sich niemand erinnern kann.

Die Geschichte ist gut gegliedert und liest sich flott weg. Allerdings verliert durch die ideen- und umfangreiche Handlung, bei der immer wieder Dinge erklärt werden, das Erzählte bisweilen an Tempo. Zudem gibt es eine Vielzahl an Figuren, bei denen leider nicht bei allen eine Weiterentwicklung des Charakters zu erkennen ist.

Nichtsdestotrotz ist „Der letzte Mord am Ende der Welt“ eine packende Geschichte, die sich wie ein guter Detektivroman liest, der jedoch in einer kaputten Zukunft spielt und hinterfragt wie viel Mensch in künstlicher Intelligenz und umgekehrt steckt.

Fazit: Ein fesselnder, eindringlicher und fantastischer Roman, der einen bei all dem zum Nachdenken anregenden Science-Fiction-Anteil auch über die mysteriösen Mordumstände Miträseln lässt. Turton ist ein Schriftsteller mit einem Händchen für seltsame Geschichten, wie er hier einmal mehr sehr überzeugend unter Beweis stellt, und mich auch diesmal wieder absolut super unterhalten hat.


Veröffentlicht am 05.04.2025

Wohlfühlroman

Die kleine Villa in Italien
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Dies ist nun schon der 11. Band der Escape-Reihe und diesmal entführt uns die Autorin in das sommerliche Italien, an die Amalfi-Küste. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, eine traumhafte (Urlaubs-)Kulisse ...




Dies ist nun schon der 11. Band der Escape-Reihe und diesmal entführt uns die Autorin in das sommerliche Italien, an die Amalfi-Küste. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, eine traumhafte (Urlaubs-)Kulisse und eine romantische Liebesgeschichte in einem Buch verpackt, was will das Romantikerherz mehr?

Auch von diesem neuesten Band bin ich wieder nicht enttäuscht worden. Die Autorin hat einen angenehmen Schreib- und Erzählstil, so dass man das Gefühl hat mitten im Geschehen zu sein. Wie schon in den anderen Büchern dieser Reihe soll sich der Leser einfach zurücklehnen und sich ein paar entspannende Stunden mit dem Buch gönnen.

Und damit man sich so richtig wegträumen kann versteht es die Autorin wirklich gut die landestypische Atmosphäre mit Kulinarik und Lokalkolorit zu vermitteln. Die sich auch hier anbahnende neue Liebe ist harmonisch in die Handlung eingebettet wobei die auftretenden Charaktere sympathisch und lebensecht dargestellt sind. Dass folglich auch dieser Serienband sein HappyEnd hat steht ja wohl außer Frage. Das kann man sich ja eigentlich auch schon denken, mindert aber das Lesevergnügen nicht. Von mir gibt es eine Empfehlung.


Veröffentlicht am 27.03.2025

Breitseite

Breitseite (Mamma Carlotta 18)
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Nicht nur ein neuer Fall auch ein Speed-Dating, welches sie auf Drängen ihrer Enkelin besucht, hält Mamma Carlotta bei ihrem 18. Besuch auf Sylt auf Trab. Dass Inselkommissar Wolf vom Treiben seiner ...




Nicht nur ein neuer Fall auch ein Speed-Dating, welches sie auf Drängen ihrer Enkelin besucht, hält Mamma Carlotta bei ihrem 18. Besuch auf Sylt auf Trab. Dass Inselkommissar Wolf vom Treiben seiner italienischen Schwiegermutter und seiner bei der Inselzeitung im Volontariat arbeitenden Tochter nicht angetan ist, kann man durchaus nachvollziehen. Carlotta und Caro indes haben aber bei ihren Nachforschungen das richtige Gespür und kommen dabei an wichtige Informationen.

Fazit: Mamma Carlotta in Hochform, Enkelin Caro sehr engagiert in ihrem Job und Kommissar Wolf nur noch genervt – ein turbulenter neuer Fall, der dem Hörer bei all den Verwicklungen und temperamentvollen Einlagen der Mamma, wieder einmal das Schmunzeln ins Gesicht zaubert.