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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2021

Sehr komplexer Fall für Annika Bengtzon

Kalter Süden (Ein Annika-Bengtzon-Krimi 8)
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Dies ist nun bereits der 8. Teil der Annika-Bengtzon-Reihe und ich gestehe, sie gefällt mir noch immer. Nur eins muss ich vorweg nehmen. Für Neueinsteiger könnte es verwirrend sein die einzelnen Charaktere ...

Dies ist nun bereits der 8. Teil der Annika-Bengtzon-Reihe und ich gestehe, sie gefällt mir noch immer. Nur eins muss ich vorweg nehmen. Für Neueinsteiger könnte es verwirrend sein die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen miteinander in Verbindung zu bringen. Denn ein wesentlicher Teil der Handlung bezieht sich auf Geschehenes in den Vorgängerbänden. Auch eine noch offene Sache wird hier zum Abschluss gebracht. Wen das jetzt nicht wirklich stört sollte sich das Buch nicht entgehen lassen. Aber wie gesagt, ich empfehle an dieser Stelle die vorherigen Teile zu lesen. Auf diese Weise kann man auch den Hauptcharakter Annika in ihrem Tun, sowohl beruflich als auch privat, besser verstehen. Die Handlung selbst, rund um die Eishockey-Mannschaft, und ihre Auswirkungen auf das Tatgeschehen sind sehr detailliert beschrieben. Die Art/der Stil wie die Autorin die Geschichte erzählt, fesselt mich immer wieder aufs Neue und lässt mich voll in die Handlung eintauchen. Von mir gibt dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.04.2021

Toller Krimi

Die Totgesagten (Ein Falck-Hedström-Krimi 4)
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Auch im 4. Teil der Serie um das ermittelnde Paar Falck & Hedström schafft es Camilla Läckberg wieder sehr überzeugend viele Handlungsstränge ersteinmal wie zufällig nebeneinander laufen zu lassen um sie ...

Auch im 4. Teil der Serie um das ermittelnde Paar Falck & Hedström schafft es Camilla Läckberg wieder sehr überzeugend viele Handlungsstränge ersteinmal wie zufällig nebeneinander laufen zu lassen um sie dann allmählich miteinander zu verknüpfen. Allein durch dieses stete hin und her zwischen diesen Strängen wird die Spannung aufgebaut und auch gehalten. Die Autorin versteht es dabei wieder einmal meisterlich die Geschichte so zu erzählen, dass ich lange im Unklaren war, wie sich das letztlich alles zusammenfügen würde. Und genau das liebe ich ja bei ihren Krimis. Es passiert einiges, aber ich habe lange keinen Plan wer, wieso, warum. Im grandiosen Finale wird dann aber schlüssig und einleuchtend der Fall analysiert und alle losen Fäden zu einem nachvollziehbaren Ganzen verflochten. Natürlich kommen auch in diesem Teil die Privatangelegenheiten von Patrick und Erica nicht zu kurz und runden diesen Krimi auch wunderbar ab. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich 4,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.03.2021

Thriller ohne Tiefgang

Seelenriss
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Nach „Opfertod“ wollte ich Lena Peters und somit auch der Autorin Hanna Winter noch einmal eine Chance geben. Denn wirklich überzeugt, hatte mich ja Teil 1 noch nicht. Auch bei „Seelenriss“ las sich der ...

Nach „Opfertod“ wollte ich Lena Peters und somit auch der Autorin Hanna Winter noch einmal eine Chance geben. Denn wirklich überzeugt, hatte mich ja Teil 1 noch nicht. Auch bei „Seelenriss“ las sich der Klappentext wieder interessant und spannend. Und der Beginn war auch vielversprechend, jedoch konnte mich die Handlung letztlich nicht vollends packen. Lena ist zwar eine sympathische Protagonistin, wird aber in ihrem Tun im weiteren Verlauf irgendwie vorhersehbar. Auch die Ermittlungen waren mir zu gerade und das Privatleben Lenas zu vordergründig erzählt. Das natürlich der Täter und seine Motivation aufgedeckt werden können, steht außer Frage, aber auch hier fehlte mir dieses gewisse Etwas, um die Spannung noch einmal zum Ende hin zu steigern. Alles in allem konnte mich auch dieser 2. Teil nicht richtig mitreißen. Für ein Buch aus dem Genre Thriller hätte ich mir mehr Thrill und Tiefgang gewünscht. Von mir gibt es dafür 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.03.2021

Hatte mir mehr Thrill versprochen

Stirb
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Der Klappentext las sich für mich so spannend, dass ich das Buch, das als Thriller beworben wird, unbedingt lesen wollte. Doch schon während des Lesens wurde meine Freude über das Buch arg gedämpft. Der ...

Der Klappentext las sich für mich so spannend, dass ich das Buch, das als Thriller beworben wird, unbedingt lesen wollte. Doch schon während des Lesens wurde meine Freude über das Buch arg gedämpft. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Auch die Hauptpersonen werden gut beschrieben, wobei meines Erachtens der Hintergrund der Kommissare etwas zu kurz kam. Was mich wirklich gestört hat, waren die vielen Zufälle in dem Buch, was letzlich die Glaubwürdigkeit und die Spannung nach unten drücken. Ebenfalls die Verweise auf den Täter fand ich zu konstruiert um wirklich selbst mitraten zu wollen, wer und warum. Auch die Aufklärung kam zu überstürzt und alles andere als überzeugend für meinen Geschmack.
Fazit: „Stirb“ ist nett zu lesen, hat auch seine spannenden Passagen, aber leider hätte die Autorin aus der Story einiges mehr machen können. Für einen Thriller fehlt mir hier ganz eindeutig der Thrill. Deshalb vergebe ich aufgerundete 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.03.2021

Francis Ackerman jr. ist wieder auf der Jagd

Die Stimme der Rache
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„Die Stimme der Rache“ ist der zweite Band mit einem der wohl außergewöhnlichsten Charakter des Thriller-Genres. Einst als Serienkiller vom FBI gejagt, arbeitet Francis Ackerman jr. jetzt für das FBI. ...

„Die Stimme der Rache“ ist der zweite Band mit einem der wohl außergewöhnlichsten Charakter des Thriller-Genres. Einst als Serienkiller vom FBI gejagt, arbeitet Francis Ackerman jr. jetzt für das FBI. Gemeinsam mit der IT-Spezialistin Nadia Shirazi machen sie sich auf die Jagd nach dem berüchtigten Black Rose Killer.
Dass die Bücher von Ethan Cross nichts für Zartbesaitete ist, wissen eingefleischte Fans seiner Bücher natürlich. Auch in diesem neuen Thriller ist es nicht anders. Es fließt viel Blut und die Tötungsvarianten werden auch sehr ausführlich beschrieben. Die Handlung selbst ist eigentlich „normale“ Thrillerkost, aber die Figur des Francis Ackerman jr. macht eben aus „normal“ das gewisse Etwas. Man könnte meinen ein ehemaliger Serienkiller kann ohne Töten doch gar nicht - weit gefehlt. Francis ist ein wunderbar vielschichtiger Typ, der die, die er Jagd, durch seinen schwarzen und vor Sarkasmus triefenden Humor aber auch durch seine grausamen, durchdachten und zielführenden Aktionen förmlich überrennt. Schon allein wegen dieser Hauptfigur lohnt es sich diesen Thriller zu lesen.
Fazit: Man sollte schon Bücher mögen, in denen das Töten und die sehr detaillierten Beschreibungen davon im Mittelpunkt stehen. Wer das mag bzw. ertragen kann, dem sei dieser Thriller empfohlen. Mir hat er jedenfalls gut gefallen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.