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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2021

Bezaubernd

Winterengel
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Die Geschichte spielt im Jahr 1895 und erzählt von der 19-jährigen Anna Härtel die, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, gläserne Winterengel verkauft. Die schwierige Situation der Familie wird ...

Die Geschichte spielt im Jahr 1895 und erzählt von der 19-jährigen Anna Härtel die, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, gläserne Winterengel verkauft. Die schwierige Situation der Familie wird anschaulich vermittelt und die auftretenden Figuren wirken überzeugend und authentisch. Ein bisschen Geschichtliches in Bezug auf die Weihnachtstraditionen im englischen Königshaus wird auch vermittelt und runden die Geschichte ab. Der Roman ist eine Wohlfühlgeschichte, die trotz aller Widrigkeiten Hoffnung und Liebe in den Vordergrund stellt. Eben das richtige Maß für eine wirklich gelungene Weihnachtsgeschichte. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin sind wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Zusammengefasst kann ich sagen ist es eindeutig eine perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit, die mich auf das Sofa gekuschelt mit einem heißen Kakao, gut unterhalten konnte. Ich spreche hiermit eine Leseempfehlung für das Buch aus und vergebe gute 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Ein Buch für die Weihnachtzeit

Winterblüte
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„Winterblüte“ ist ein typisches Weihnachtsbuch. Man könnte auch sagen Wohlfühlbuch – man taucht in die Geschichte ein und fühlt sich einfach wohl. Der Roman ist ideal dazu geeignet abzuschalten, sich toll ...

„Winterblüte“ ist ein typisches Weihnachtsbuch. Man könnte auch sagen Wohlfühlbuch – man taucht in die Geschichte ein und fühlt sich einfach wohl. Der Roman ist ideal dazu geeignet abzuschalten, sich toll unterhalten zu lassen und sich letztlich auf Weihnachten einzustimmen. Die Handlung selbst ist eine unverkennbare Corinna Bomann Geschichte. Erneut werden Frauen in den Mittelpunkt gerückt, die sich über ihre momentane Lebenssituation klarwerden und neue Wege finden müssen. Auch in diesem Buch beschreibt die Autorin die Ansichten ihrer Protagonistinnen in verschiedenen Handlungssträngen und verwebt sie Schluss endlich zu dieser schönen Geschichte mit dem verbindenden Teil über die Tradition des Barbarazweigs. Die Schreibweise ist wie immer gewohnt leicht und routiniert und lässt sich flott lesen. Auch wenn die Handlung nicht von viel Tiefe geprägt ist kommt das Flair zu Beginn des 20. Jh. durchaus rüber. Alles in allem lesenswert und für die Weihnachtszeit bestens geeignet.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Eine Liebe über Grenzen hinweg

Das Mohnblütenjahr
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Wie schon in anderen Büchern der Autorin verknüpft sie auch in „Das Mohnblütenjahr“ wieder eine Geschichte aus der Gegenwart mit den Begebenheiten aus der Vergangenheit, welche das Schicksal zweier Frauen ...

Wie schon in anderen Büchern der Autorin verknüpft sie auch in „Das Mohnblütenjahr“ wieder eine Geschichte aus der Gegenwart mit den Begebenheiten aus der Vergangenheit, welche das Schicksal zweier Frauen bestimmt. Diesmal ist es eine Mutter-Tochter-Konstellation. Die Tochter möchte mehr über ihren Vater erfahren und nach langem Drängen bricht ihre Mutter das Schweigen. Was nun erzählt wird, ist eine überzeugende Geschichte über das doch nach dem Krieg sehr angespannte Verhältnis der Franzosen zu den Deutschen und das damit einhergehende tragische Schicksal einer deutsch-französischen Liebe in den Nachkriegsjahren. Der Schreibstil ist wie immer bei Corina Bomann gewohnt flüssig zu lesen und das hier zu Grunde gelegte Thema fand ich gut umgesetzt und fesselnd erzählt. Was nun allerdings die Titel gebende Mohnblüte zu bedeuten hat möchte ich nicht verraten, das müsst ihr schon selbst lesen, denn lesenswert ist dieser Roman wirklich. Mir hat er gut gefallen und ich empfehle ihn hiermit gern weiter.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Leichte Lektüre

Ein zauberhafter Sommer
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„Ein zauberhafter Sommer“ von Corina Bomann ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Sommerroman, dem leider im Verlauf doch schnell die Luft ausgeht. Fängt die Geschichte noch recht interessant an mit dem ...

„Ein zauberhafter Sommer“ von Corina Bomann ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Sommerroman, dem leider im Verlauf doch schnell die Luft ausgeht. Fängt die Geschichte noch recht interessant an mit dem Rätsel um das Verschwinden eines Menschen, wird dieser Fakt zu schnell abgehandelt und die anfängliche Spannung verpufft förmlich. Und so entpuppt sich das Buch, erzählt aus der Sicht der Hauptcharaktere Wiebke und Larissa, dann eher als eine leichte Liebesgeschichte. Auch das wäre ja noch nicht wirklich ein Problem, aber leider sind viele Begebenheiten zu vorhersehbar. Dadurch hat die Story einfach zu wenig Tiefe und konnte mich im nach hinein nicht mehr wirklich überzeugen. Obwohl die Figuren ganz nett beschrieben sind ist doch letztlich das Potenzial hier verschenkt worden. OK, als unterhaltsame Sommerlektüre in der Hängematte ist dieses Buch schon geeignet. Der Schreibstil dabei ist leicht und flüssig zu lesen und lässt auch Sommerfeeling aufkommen, aber die Geschichte wird einem nicht lange im Gedächtnis bleiben.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Unterhaltsamer Schmöker

Die Sturmrose
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Wie bereits in anderen Romanen der Autorin muss/will die Hauptfigur, hier Annabel, auch in „Die Sturmrose“ ein Geheimnis aus der Vergangenheit lüften und wird dabei mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte ...

Wie bereits in anderen Romanen der Autorin muss/will die Hauptfigur, hier Annabel, auch in „Die Sturmrose“ ein Geheimnis aus der Vergangenheit lüften und wird dabei mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte konfrontiert. Auch in diesem Roman funktioniert diese Konzept wieder. Diesmal nimmt sich Corina Bomann der jüngeren deutschen Geschichte – die der Flüchtenden aus der DDR in die BRD – an. Die in die Story eingearbeiteten historischen Fakten sind realistisch eingebaut und geben dem Roman Glaubwürdigkeit. Auch die Situation mit dem Lebensweg der Hauptfigur Annabel und ihre damit tiefverwurzelten traumatischen Gefühle selbst jetzt, Jahre später, sind überzeugend erzählt. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen, jedoch hätte man an manchen Stellen die Handlung etwas raffen können. So entstanden einige unnötige Längen, die es nicht gebraucht hätte. Aber liest man einmal darüber hinweg, ist „Die Sturmrose“ zwar keine epochal neue Geschichte, die mit unbekannten Erkenntnissen daherkommt, aber doch ein Roman der zu unterhalten vermag.