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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2021

Brillanter Thriller

Stirb, mein Prinz (Ein Marina-Esposito-Thriller 3)
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Von Beginn an war ich von diesem Thriller gefesselt. Er ist absolut düster und transportiert diese unterschwellige nervenaufreibende Atmosphäre Seite für Seite mit. Die zahlreichen Perspektivwechsel und ...

Von Beginn an war ich von diesem Thriller gefesselt. Er ist absolut düster und transportiert diese unterschwellige nervenaufreibende Atmosphäre Seite für Seite mit. Die zahlreichen Perspektivwechsel und die mit Cliffhangern versehenen kurzen Kapitel sorgten dafür, dass ich das HörBuch gar nicht mehr abschalten wollte. Auch in diesem Thriller bleiben natürlich die brutalen Szenen nicht außen vor, aber sie passen zum Handlungsgeschehen.
Nach „Der Stalker“, der mich nicht so fesseln konnte, hat mir „Stirb mein Prinz“ um Längen besser gefallen und ich kann sagen, das war ein Thriller, der diese Bezeichnung verdient hat. Deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.01.2021

Gefälliger Serienstart

Bretonische Verhältnisse
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Ein neuer Kommissar betritt die Bühne in der Bretagne. Kommissar Dupin, der aus Paris zwangsversetzte Ermittler, kommt schon arg eigensinnig daher. Liebt er es doch, im Gegenteil zu den meisten seiner ...

Ein neuer Kommissar betritt die Bühne in der Bretagne. Kommissar Dupin, der aus Paris zwangsversetzte Ermittler, kommt schon arg eigensinnig daher. Liebt er es doch, im Gegenteil zu den meisten seiner „Kollegen“ dieses Genres, im Alleingang zu ermitteln. Hat er die ersten Informationen recherchiert bzw. durch seine „Assistenten“ Kadeg und Riwal ermitteln lassen, beginnen seine Gedankenspielchen. Diese erörtert er aber nicht gemeinsam mit seinem Team, nein er macht es erst einmal mit sich allein aus. Das sind zwei, seinen Charakter beschreibende, Eigenheiten, die durchaus gewöhnungsbedürftig sind, aber auch den Charme dieser Krimireihe ausmachen können. Mal sehen/lesen wie sich das in weiteren Fällen entwickelt. Wenn Dupin während seiner Überlegungen an der frischen Luft wandelt, nutzt das der Autor geschickt um Land und Leute elegant in Szene zu setzten. Natürlich wird dabei auch nicht vergessen welche leckeren Delikatessen dieser Landstrich zu bieten hat. Das der alles gedanklich durchspielende Dupin den Fall letztlich zum Abschluss bringt steht außer Frage. Kurzum: Kommissar Dupin ermittelt ziemlich unaufgeregt. Sein Team müht sich redlich mit den Überlegungen ihres Chefs mitzuhalten. Viel erfährt man über die Bretagne. In einem 1. Teil einer Reihe finde ich das durchaus passend. Es ist ein gefälliger Serienstart mit erheblichem Potenzial nach oben.

Veröffentlicht am 30.01.2021

Nette Lektüre für zwischendurch

SMS für dich/Herz an Herz/Ein Tag und eine Nacht
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Die Handlungen der ersten beiden Romane war irgendwie absehbar, es gab keine Oh- und Ah-Effekte. Alles verläuft gleichförmig, es plätschert so dahin. Die Beschreibungen der Charakteren konnte mich auch ...

Die Handlungen der ersten beiden Romane war irgendwie absehbar, es gab keine Oh- und Ah-Effekte. Alles verläuft gleichförmig, es plätschert so dahin. Die Beschreibungen der Charakteren konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden. Die Inhaltsangaben der Bücher jedenfalls versprach mehr als sie letztlich gehalten haben – SCHADE. SCHADE. SCHADE.

Buch 3 "Ein Tag und eine Nacht" hat mir da schon besser gefallen. Dank des flüssigen Schreibstils und Abschnitten, die abwechselnd aus Sicht von Oda oder Till erzählt werden, war ich recht schnell im Geschehen. Durch diese Wechsel kann man die Gefühlswelt der Beiden gut nachvollziehen. Die Geschichte um Irrungen und Wirrungen liest sich fesselnd. Wer gern Bücher über Beziehungschaos und ihre Konsequenzen liest, ist hier richtig.

Für das Ebundle vergebe ich insgesamt liebgemeinte 3,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.01.2021

Toller Teil 2

Wiedersehen in Virgin River
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Der Autorin gelingt es eine wunderbare Kleinstadtatmosphäre zu zaubern. Gemütlichkeit und ein Umfeld mit Urlaubsfeeling gibt dem Buch rund um die Geschichte von Paige, die auf der Flucht ist und bei John, ...

Der Autorin gelingt es eine wunderbare Kleinstadtatmosphäre zu zaubern. Gemütlichkeit und ein Umfeld mit Urlaubsfeeling gibt dem Buch rund um die Geschichte von Paige, die auf der Flucht ist und bei John, dem Barkeeper Unterschlupf findet, das richtige Ambiente. Die Nebencharaktere sind liebevoll beschrieben und sind stets mit helfender Hand zur Stelle. Der Schreib- und Erzählstil ist modern und flüssig zu lesen und man hat das Buch in Null Komma nichts ausgelesen. Ich kann auch Teil 2 der Virgin-River-Reihe nur wärmstens empfehlen. Diese Serie hat eindeutig Suchtpotenzial – also Achtung. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.01.2021

Nichts für Zartbesaitete

Blutgott
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Mit „Blutgott“ schickt Veit Etzold seine Patho-Psychologin Clara Vidalis und ihr Team vom LKA Berlin in deren nunmehr 7. Fall. Auch dieser ist, wie schon seine Vorgänger nichts für schwache Nerven. Eine ...

Mit „Blutgott“ schickt Veit Etzold seine Patho-Psychologin Clara Vidalis und ihr Team vom LKA Berlin in deren nunmehr 7. Fall. Auch dieser ist, wie schon seine Vorgänger nichts für schwache Nerven. Eine Gruppe Jugendlicher tötet brutal eine Zugreisende. Eine dabei am Tatort zurückgelassene Signatur erinnert an den Totenzeichner aus Band 4 dieser Reihe. Clara und Dr. Friedrich beginnen zu ermitteln. Viele Passagen kommen gewohnt schockierend und abstoßend daher. Aber für eingefleischte Etzold-Fans durchaus gewollte „Kost“. Während der Leser der Polizei immer wieder einen Handlungsschritt voraus ist, bleibt die Spannung aber nicht auf der Strecke. Da allerdings immer mal wieder Bezug auf Vorfälle aus den Vorgängerbänden genommen wird, ist es nicht verkehrt diese zu kennen. Auch das „Wiedersehen“ mit den Mitgliedern aus Claras Arbeitsgruppe war wieder sehr schön. Kurz gesagt ist „Blutgott“ ein erneut gelungener Thriller, der extrem morbid daherkommt und nichts für zartbesaitete Leser/innen ist. Mich hat er gut unterhalten und ich vergebe 4 von 5 Sterne.