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Veröffentlicht am 21.11.2020

Fesselnd und atmosphärisch

Das Haus mit der grünen Tür
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In „Das Haus mit der grünen Tür“ löst Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv im norwegischen Bergen, seinen ersten Fall. Mit der Aussicht auf schnell verdientes Geld, Varg ist chronisch pleite, nimmt ...

In „Das Haus mit der grünen Tür“ löst Varg Veum, seines Zeichens Privatdetektiv im norwegischen Bergen, seinen ersten Fall. Mit der Aussicht auf schnell verdientes Geld, Varg ist chronisch pleite, nimmt er einen Auftrag an, bei dem nichts so ist wie er anfänglich glaubt. Und so befindet er sich alsbald in einer Falle wieder, die seinem „Intimfeind“ Kriminalinspektor Muus sehr recht kommt.
Gunnar Staalesen hat eine fesselnde Art seine handelnden Figuren agieren zu lassen. Die Charakterisierung Varg Veum, mit seiner Hau-Drauf-Mentalität und Muus ablehnde Haltung gegen Varg allein ist schon das Lesen wert. Die Story selbst ist gut erzählt und enthüllt letztlich ein überzeugendes Ende.
Dass Staalesen aus Bergen stammt spürt man deutlich, setzt er die Stadt doch geschickt als Handlungsort ein und präsentiert so seinen Lesern gleich noch seine Geburtsstadt mit ihren zahlreichen Facetten.
Der fesselnde und atmosphärische Schreib- und Erzählstil Staalesens passen gut zu seinem recht flegelhaft daherkommenden Ermittler. Mich hat dieser erste Teil der Varg-Veum-Reihe gut unterhalten. Deshalb vergebe ich hier 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2020

Durchschnittlicher Serienauftakt

Blutzahl
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Die hier als Duo auftretenden Autoren kennt der interessierte Krimi-Leser ja schon aus deren jeweils eigenen Krimi-Reihen. Die Wisting-Reihe von J. L. Horst und die Hennig Juul-Reihe von Enger konnten ...

Die hier als Duo auftretenden Autoren kennt der interessierte Krimi-Leser ja schon aus deren jeweils eigenen Krimi-Reihen. Die Wisting-Reihe von J. L. Horst und die Hennig Juul-Reihe von Enger konnten mich durchaus überzeugen. Umso gespannter war ich nun, ob es auch bei einem Gemeinschaftsprojekt funktionieren würde. Und der Beginn ist aus meiner Sicht wirklich gelungen, rasant und fesselnd mit einer überzeugenden Handlung. Mit dem Zeitpunkt der Vorstellung der ermittelnden Hauptfiguren Emma Ramm und Alexander Blix fällt der Spannungsbogen dann doch rapide ab. Die Beiden werden sehr gut charakterisiert, was ja nicht schlecht ist, aber der Krimihandlung ist es in diesem Umfang und zu diesem Zeitpunkt nicht förderlich. Aber es lohnt sich diese Passage zu überstehen, denn plötzlich nimmt das Geschehen wieder an Fahrt auf und kann bis zum Ende doch noch in weiten Teilen überzeugen.
Durch die nicht zu langen Kapitel und den doch sehr eingängigen und anschaulichen Schreib- und Erzählstil, liest sich der Krimi flott aus. Auch wenn der Krimi mich nicht durchgängig fesseln konnte, war er aber ein kurzweiliger und unterhaltsamer Serienauftakt mit zwei Hauptprotagonisten, die noch einiges an Potential für weitere Folgen haben. „Blutzahl“ hat noch Luft nach oben, deshalb vergebe ich 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Murhder & Sarah

Der Erlöser
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Mhurder wurde einst der Bruderschaft verwiesen, doch nun ist es für ihn an der Zeit das Exil zu verlassen und den Brüdern in ihrem Kampf beizustehen und ein altes Versprechen einzulösen. Während einer ...

Mhurder wurde einst der Bruderschaft verwiesen, doch nun ist es für ihn an der Zeit das Exil zu verlassen und den Brüdern in ihrem Kampf beizustehen und ein altes Versprechen einzulösen. Während einer Mission trifft er auf Sarah, eine Menschenfrau, auf die er sofort reagiert. Und auch Sarah ist von Murhder auf eine seltsame Art fasziniert. Es bahnt sich eine intensive Beziehung an, die aber wohl keine Zukunft haben wird? Parallel zu diesem Handlungsstrang wird auch die Beziehung Xhex/John beleuchtet. Xhex hatte mal eine Beziehung mit Muhrder, und mit dessen Auftauchen nun muss sich John mit seinen Gefühlen zu Xhex auseinandersetzen. Als wenn das nicht schon genug Problem wäre, hat er auch noch ein Anderes, was ihm schwer zu schaffen macht. Aber die Bruderschaft wäre nicht die Bruderschaft, wenn sie nicht zu jedem Problem früher oder später auch eine Lösung parat hätte. Auch dieser Teil ist wieder ein toller Mix aus Action, Emotionen und Erotik. Wie immer, ich kann leider nicht anders, gibt es von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Assail & Marisol

Der Spion
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Dies ist das direkte Anschlussbuch zu "Die Diebin". Bitte lest dieses Buch unbedingt vorher, da die Geschichte hier ohne weitere Einleitung weitergeführt wird.

Die Geschichte von Assail und Marisol hatte ...

Dies ist das direkte Anschlussbuch zu "Die Diebin". Bitte lest dieses Buch unbedingt vorher, da die Geschichte hier ohne weitere Einleitung weitergeführt wird.

Die Geschichte von Assail und Marisol hatte ja schon in einem der Vorgängerbände seinen Anfang genommen. Damals war Marisol vor Assail geflüchtet, weil sie mit seinem Lebenskonzept nichts zu tun haben wollte. Assail selbst merkt erst nach dem Fortgang Marisols wie sehr sie ihm fehlt und legt alles in die Waagschale um sie zur Rückkehr zu bewegen. Hierbei spielen allerdings seine Cousins eine wichtige Rolle. Unterdessen müssen sich die Brüder dem neuen Feind stellen. Alles andere als einfach, ist er doch ein Schatten. Es muss also eine neue Kampfstrategie her um den Feind zu besiegen, was allerdings leichter gesagt als getan ist. Auch Vishous hat mehr als ein Problem zu lösen. Sein intensivster Kampf aber ist der um seine geliebte Jane. Auch ein neuer Charakter taucht auf, der vor allem Assail zu schaffen macht. Also wie immer viele Handlungsstränge, wobei einige einen Abschluss erfahren und andere auf eine Fortsetzung verweisen. Auch dieser Band ist wieder sehr gelungen und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Assail & Marisol

Die Diebin
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Die Geschichte von Assail und Marisol hatte ja schon in einem der Vorgängerbände seinen Anfang genommen. Damals war Marisol vor Assail geflüchtet, weil sie mit seinem Lebenskonzept nichts zu tun haben ...

Die Geschichte von Assail und Marisol hatte ja schon in einem der Vorgängerbände seinen Anfang genommen. Damals war Marisol vor Assail geflüchtet, weil sie mit seinem Lebenskonzept nichts zu tun haben wollte. Assail selbst merkt erst nach dem Fortgang Marisols wie sehr sie ihm fehlt und legt alles in die Waagschale um sie zur Rückkehr zu bewegen. Hierbei spielen allerdings seine Cousins eine wichtige Rolle. Unterdessen müssen sich die Brüder dem neuen Feind stellen. Alles andere als einfach, ist er doch ein Schatten. Es muss also eine neue Kampfstrategie her um den Feind zu besiegen, was allerdings leichter gesagt als getan ist. Auch Vishous hat mehr als ein Problem zu lösen. Sein intensivster Kampf aber ist der um seine geliebte Jane. Auch ein neuer Charakter taucht auf, der vor allem Assail zu schaffen macht. Also wie immer viele Handlungsstränge, wobei einige einen Abschluss erfahren und andere auf eine Fortsetzung verweisen. Auch dieser Band ist wieder sehr gelungen und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.