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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2023

Die Zeitreise geht in die 8. Runde

Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe
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Dieser 8. Teil der Outlander Saga hat den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zum Dreh- und Angelpunkt. Die Autorin beschreibt die Zustände während der Krieg tobt sehr ausführlich und versetzt den Leser ...

Dieser 8. Teil der Outlander Saga hat den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zum Dreh- und Angelpunkt. Die Autorin beschreibt die Zustände während der Krieg tobt sehr ausführlich und versetzt den Leser damit mitten ins Geschehen.

Neben den altbekannten und lieb gewonnenen Charakteren treten auch historische Persönlichkeiten wie George Washington, Benedict Arnold oder Charles Lee auf. Trotz der beschriebenen Kriegsgräuel schafft es die Autorin die Balance zwischen Leid und Hoffnung zu halten. So gibt es zwischendurch immer wieder Passagen bei denen der Fokus vom Schlachtfeld zur Leidenschaft wechselt und dem Leser eine Gefechtspause gewährt wird. Die Konflikte und Probleme in der Fraser-Familie werden natürlich weiter vertieft und bieten immer noch Neues für eine weitere Fortsetzung.

Ich bin gespannt auf welche Reise die Autorin ihre Helden und uns LeserInnen noch mitnehmen wird. Von mir gibt es für diesen Teil 8 erneut eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.09.2023

Spannend, historisch und romantisch

Die Schmetterlingsinsel
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Der Roman wird aus Sicht verschiedener Epochen erzählt. Die Hauptprotagonistin Diana, in der Jetzt-Zeit, und unterschiedliche Begebenheiten in anderen Zeitebenen, wie z. B. aus dem 19. Jh. auf Ceylon oder ...

Der Roman wird aus Sicht verschiedener Epochen erzählt. Die Hauptprotagonistin Diana, in der Jetzt-Zeit, und unterschiedliche Begebenheiten in anderen Zeitebenen, wie z. B. aus dem 19. Jh. auf Ceylon oder nach dem 2. Weltkrieg auf dem englischen Familienanwesen der Tremaynes.

Der Autorin gelingt es gut diese Abschnitte harmonisch zu verbinden. Mir persönlich hat dabei der Teil über die beiden Schwestern auf Ceylon im 19. Jh. am Besten gefallen. Erfährt man doch hier auch viel über den Teeanbau, die Kultur aber auch Mystik der Insel Ceylon. Im Verhältnis zu den Schwestern, die sehr tiefgründig beschrieben werden, und sie einem somit schnell ans Herz wachsen, konnte ich nicht richtig mit Diana warmwerden.

Es war aber interessant mit zu verfolgen, wie sie das Geheimnis letztlich lüftet. Die dabei beschriebenen Familienverhältnisse waren mir allerdings teilweise zu kompliziert konstruiert und dadurch etwas arg bemüht. Aber kann man darüber hinweg lesen, hat man eine spannende, historisch durchaus informative und romantische Lektüre, die einen dank des flüssigen Schreibstils in eine andere Welt entführen kann.

Mich hat der Roman jedenfalls gut unterhalten, deshalb gibt es eine Kauf- und Leseempfehlung und gute 4 von 5 Sterne als Bewertung.

Veröffentlicht am 20.09.2023

Spannende Fortsetzung

Das Ritual des Wassers
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Auch dieser Teil wird wieder über zwei Zeitebenen hinweg erzählt. Doch diesmal wird es für Kraken sehr persönlich, wird doch seine erste Liebe ermordet und auch weitere Tote weisen eine Verbindung zu ihm ...

Auch dieser Teil wird wieder über zwei Zeitebenen hinweg erzählt. Doch diesmal wird es für Kraken sehr persönlich, wird doch seine erste Liebe ermordet und auch weitere Tote weisen eine Verbindung zu ihm auf.

Die Autorin beschreibt dieses Beziehungsgeflecht sehr intensiv und springt dabei immer wieder zwischen Krakens Vergangenheit in Kantabrien von 1992, als er und seine Freunde die jetzt Tote Annabel kennenlernten, und dem Heute mit seinen Ermittlungen hin und her. Dadurch wird Spannung aufgebaut und kann auch bis zum Schluss gehalten werden. Wie schon im ersten Teil treten wieder neben seinem Team und seiner Chefin sein Bruder und der stets mit den richtigen Ratschlägen und Lebensweisheiten dienende Großvater auf.

Der Thriller weist überraschende Wendungen auf und man bekommt auch noch sehr interessante Fakten über die Historie des Baskenlandes und einiger keltischer Opferrituale nähergebracht.

Mir hat auch dieser zweiter Teil sehr gut gefallen. Man kann den Thriller durchaus als eigenständiges Hörbuch genießen. Aber durch die privaten und beruflichen Konstellationen empfehle ich den ersten Band zu kennen – das erhöht schon den Hörgenuss.

Veröffentlicht am 20.09.2023

Tolles Debüt

Die Stille des Todes
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Kraken, oder offiziell Inspector Ayala, ermittelt hier gemeinsam mit seiner Kollegin Inspectora Gauna zum ersten Mal. Die Handlung wird von zwei Zeitebenen aus erzählt – dem Jetzt, in dem Kraken und sein ...

Kraken, oder offiziell Inspector Ayala, ermittelt hier gemeinsam mit seiner Kollegin Inspectora Gauna zum ersten Mal. Die Handlung wird von zwei Zeitebenen aus erzählt – dem Jetzt, in dem Kraken und sein Team die Morde aufklären muss, und der Vergangenheit in den 1970er Jahren, in denen ähnliche Morde schon mal verübt wurden. Sehr atmosphärisch dicht versteht es die Autorin diese beiden Stränge zu verbinden. Und das sie ihre Heimat sehr gut kennt, spürt man in jeder Beschreibung des Setting, egal ob die heutigen Orte beschrieben wurden oder Historisches seinen Eingang in diesen Thriller gefunden hat. Die Autorin hat einen sehr eingängigen und lebendigen Schreibstil. Und hat man sich erst einmal mit den spanischen Namen und Ortsbezeichnungen angefreundet liest sich das Buch in einem Rutsch. Die einzelnen Charaktere sind vielschichtig und haben ihre kleinen Macken, was sie sehr sympathisch und echt erscheinen lassen. Die Spannung kann die Autorin bis zum fulminanten Schluss halten, wobei für mich der Täter schon eine Überraschung war. Alles in allem ein sehr gelungenes Thriller-Debüt, mit einer sehr fesselnden Handlung, einem interessanten Setting und komplex beschriebenen Charakteren. Ein Thriller, den ich absolut empfehlen kann.

Veröffentlicht am 20.09.2023

Kurzweilig und unterhaltsam

Der freie Hund
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Commissario Antonio Morello, zur eigenen Sicherheit nach Venedig versetzt, ermittelt in „Der freie Hund“ in seinem ersten Fall.

Wolfgang Schorlau und seinem Co-Autor Claudio Caiolo ist ein unterhaltsamer ...

Commissario Antonio Morello, zur eigenen Sicherheit nach Venedig versetzt, ermittelt in „Der freie Hund“ in seinem ersten Fall.

Wolfgang Schorlau und seinem Co-Autor Claudio Caiolo ist ein unterhaltsamer Krimi gelungen, der von Beginn an spannend daherkommt. Die Schreibweise ist locker und lebendig, was auch durch viele eingebaute italienische Sätze unterstrichen wird. Das wiederum transportiert die Atmosphäre gekonnt, wenn neben der Polizeiarbeit elegant noch die italienische Lebensart beschrieben wird. Es ist kein knallharter Krimi, dennoch macht es Spaß Antonio sowohl bei seiner Arbeit als auch bei seinen „Stadtansichten“ während seiner Spaziergänge zu begleiten. Antonio ist ein sympathischer Hauptprotagonist über den ich durchaus gern noch mehr lesen würde.

Mich hat dieser Krimi mit seinen humorigen und fesselnden Abschnitten, aber auch mit den kritischen Blicken auf Venedig und deren Politik gut unterhalten. Ich kann den Krimi weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.