Düstere Romantasy
Rose in Chains
„Rose in Chains“ ist ein düsterer RomanticFantasy-Roman, dessen zwei Hauptprotagonisten, Briony aus dem Königreich Evermore und Toven aus dem Reich Bomard, verfeindeten Familienclans angehören, die ...
„Rose in Chains“ ist ein düsterer RomanticFantasy-Roman, dessen zwei Hauptprotagonisten, Briony aus dem Königreich Evermore und Toven aus dem Reich Bomard, verfeindeten Familienclans angehören, die jeweils um die Vormachtstellung kämpfen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als Briony in die Hände ihres Widersachers Toven fällt...
Das Buch beginnt sehr temporeich und mit einer Vielzahl an Protagonisten, so dass man schon sehr aufmerksam lesen muss. Auch an expliziten Szenen von Gewalt mangelt es hier nicht. Im weiteren Verlauf wird es „ruhiger“. Hier bekommt der Leser nun Einblicke in die politischen Intrigen und Machtspiele sowie den Weltenaufbau und das Magiesystem. Zum Finale hin kommt dann wieder mehr Spannung auf und die Geschichte gipfelt in einem Cliffhanger.
Sowohl Briony als auch Toven sind starke Charaktere, die die Handlung tragen. Beide kennen sich aus friedlicheren Tagen und man spürt, dass es noch immer eine Verbundenheit zwischen ihnen gibt. Und so entwickelt sich eine Dynamik, die zwischenmenschlich zwar leider nur sehr, sehr langsam Fortschritte macht, aber trotz allem die Handlung letztlich in gewisser Weise bestimmt und vorantreibt.
Schreib- und Erzählstil sind eingängig und leicht und dank der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bekommt das Geschehen die richtige Dosis an Spannung und Tempo. Allerdings sollte jedem Leser vorab bewusst sein, dass hier so schwierige Themen wie Gefangenschaft, Sterilisation, Folter und Unterwerfung mittels Sex in der Geschichte enthalten sind und den einen oder anderen triggern könnten.
Fazit: Aus meiner Sicht ist „Rose in Chains“ ein guter Auftaktband, der jedoch noch zu viele Fragen offen lässt und somit noch Luft nach oben hat.