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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2017

Toller Stil, spannende Handlung

Ein Gentleman in Moskau
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„Wie kann jemand sein Leben damit verbringen, auf das Danachkommende zu warten?“ (S. 347)

Zusammenfassung. Graf Alexander wird in jungen Jahren zu lebenslangem Hausarrest im Hotel Metropol verurteilt. ...

„Wie kann jemand sein Leben damit verbringen, auf das Danachkommende zu warten?“ (S. 347)

Zusammenfassung. Graf Alexander wird in jungen Jahren zu lebenslangem Hausarrest im Hotel Metropol verurteilt. Von da an breitet sich sein Leben in den weitläufigen Fluren des Hotels aus, wo er Freundschaften, Bekanntschaften und Liebschaften schließt und schließlich tatsächlich noch die Liebe seines Lebens findet.

Cover. Das Bild auf dem Cover gefiel mir sowohl vom Stil als auch vom Motiv her richtig gut. Es passt zum Inhalt so gut und ebenso zur Stimmung des Romans, dass ich wirklich überzeugt war und bin.

Inhalt. Hach, ich bin begeistert. Auch wenn man zwischendurch kritisieren könnte, dass es etwas lang ist, gelingt es Towles mit diesem Roman so ungeheuer gut, russische Geschichte mit einem Einzelschicksal zu verknüpfen, dass ich aus dem Staunen kaum herauskam. Über weite Teile ist es wirklich interessant und lehrreich, zum Ende hin wird es (für mich unerwartet) auch noch richtig spannend und bietet auf jeden Fall eine Menge Potential zum Mitfiebern.
Meine Sorge, dass es langweilig werden könnte, weil die Handlung sich hauptsächlich auf die Flure des Hotels beschränkt, wurde jedenfalls nicht erfüllt.
Und der Schreibstil erst! Die Kombination aus Humor und Ernsthaftigkeit, aus Fokussierung auf eine einzelne Person und dem Blick aufs Ganze, all das hat mich schon während des Lesens wirklich begeistert.

Personen. Jeder der Figuren hat Persönlichkeit und Charakter, am meisten sticht dabei natürlich der Graf höchstselbst heraus, der wahnsinnig liebenswert ist und mich ein wenig ins Schwärmen verleitete - auf jeden Fall ein wahrer Gentleman.
Doch auch die anderen Charaktere konnten mich in ihrem Charme oder auch ihrer Boshaftigkeit überzeugen und begeistern.

Lieblingsstellen. „In ihrer gesammelten Phantasie ist den russischen Meistern offenbar nichts Besseres eingefallen, als dass die Hauptgestalten ihren Konflikt mit Pistolen und einem Abstand von zweiunddreißig Schritten aushandeln.“ (S. 56)
„Aber das Schicksal hätte nicht den Ruf, den es hat, wenn es nur das täte, was naheliegend scheint.“ (S. 91)
„Wenn Geduld nicht so oft auf die Probe gestellt würde, wäre sie wohl kaum eine Tugend.“ (S. 151)
„Es ist eine Aufgabe der Geschichtsschreibung, von einem bequemen Lehnstuhl aus bedeutsame Momente zu identifizieren.“ (S. 180)
„Aber als der Graf Sofias Spiel hörte, verließ er die Wissenden und betrat das Reich des Staunens.“ (S. 324)
„In der Bar galt außerdem ab sofort, dass jeder, der alle vier Cocktails hintereinander trinken konnte, das Recht hatte, sich „Patriarch von Gesamtrussland“ zu nennen – sobald er wieder bei Bewusstsein war.“ (S. 330)
„Die Zeit zwischen dem Aufgeben der Bestellung und dem Eintreffen der Vorspeise ist eine der schwierigsten in zwischenmenschlichen Beziehungen.“ (S. 336)

Fazit. Indem die letzten 100 Seiten diesem Buch noch das Krönchen aufgesetzt haben, das Fitzelchen, das mir bei einigen anderen Büchern in letzter Zeit fehlte, bin ich absolut und vollends begeistert. Die Charaktere sind toll, die Handlung ist überraschend spannend und die geschichtlichen Hintergründe, die mit so viel Leichtigkeit in das Leben des Grafen eingewoben wurden, sind wirklich interessant.
Auf jeden Fall ein gutes Buch für alle, die einen Funken Interesse für russische Geschichte besitzen.

Veröffentlicht am 27.08.2017

Umwerfend makabrer Humor

Töte mich
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„Du hast viel dazu beigetragen, dass ich auf der Welt bin. Es wäre nur gerecht, wenn du sie auch von mir befreist.“ (S. 66)

Zusammenfassung. Eine üble Prophezeiung, eine finanzielle Notlage, die den Auszug ...

„Du hast viel dazu beigetragen, dass ich auf der Welt bin. Es wäre nur gerecht, wenn du sie auch von mir befreist.“ (S. 66)

Zusammenfassung. Eine üble Prophezeiung, eine finanzielle Notlage, die den Auszug aus dem Familienschloss erzwingt, und dann auch noch die Marotten seiner etwas speziellen jüngsten Tochter: Graf Neville hat es gar nicht so leicht. „Töte mich“ ist ein kurzer, leichter Roman über alles, was passieren könnte, und erzählt unaufgeregt eine spannende Geschichte, die mit makabrem Humor gespickt ist.

Erster Satz. Wäre ihm prophezeit worden, dass er einmal zu einer Wahrsagerin gehen würde, Graf Neville hätte es nicht geglaubt.

Cover. Der geschätzte Diogenes-Verlag ist in seiner Covergestaltung ja grundsätzlich mutig. Mir jedoch gefallen die meisten seiner Schöpfungen, und so hat auch das in diesem Fall verwendete Foto in meinen Augen einen ganz eigenen Charme – aber den hat das Buch selbst schließlich auch!

Inhalt. Es ist ja nicht viel Buch, das uns Nothomb hier vorsetzt, aber das lässt sich dafür an einem Stück weglesen und besticht durch wundervoll makabren Humor und intelligenten Stil.
Als etwas anstrengend (das habe ich allerdings erst beim Vorlesen bemerkt) könnte man die langen Dialoge empfinden, das hat aber nicht tiefgreifend gestört und tat vor allem meiner Begeisterung nicht den geringsten Abbruch.

Personen. Der Graf ist ein charmanter Zeitgenosse, seine Frau scheint beinahe elfengleich, die beiden älteren Kinder wahre Wunderwerke und die jüngste Tochter so herrlich in pubertärem Trübsinn versunken, dass man sie einfach gernhaben muss.
Mein Highlight bei den Charakteren jedoch ist es, dass so viel mehr hinter jeder einzelnen Figur steckt als im Buch tatsächlich ausgeführt wird. Da gelingt es Nothomb sehr gut, sich auf das Wesentliche zu beschränken und trotzdem tiefgehende Persönlichkeiten zu erschaffen.

Lieblingsstellen. „Immer war da diese Festung aus Eis zwischen mir und mir.“ (S. 71)
„In jedem anständigen Roman muss ein Gewehr, wenn es erwähnt wird, auch zum Einsatz kommen.“ (S. 109)

Fazit. Eigentlich ist das Wichtigste zum Buch kurz gesagt: Es macht Spaß, es zu lesen, die Figuren sind etwas kauzig und verschroben, doch zugleich so unheimlich sympathisch, und ich habe so häufig laut aufgelacht wie lange nicht mehr.
Selbst der Freund, dem ich zunächst nur eine kurze Passage vorlas, wollte gar nicht aufhören, zuzuhören, und das soll schon etwas heißen!

Veröffentlicht am 24.08.2017

Anstrengende Langeweile gekrönt von unbefriedigendem Ende

Teufelskälte
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„Ein Schauer lief ihr über den Rücken, und eine Wunde riss in ihr auf, als erwachte sie aus einem grauenvollen Traum, um nur Sekunden später zu erkennen, dass es kein Traum, sondern die Wirklichkeit war.“ ...

„Ein Schauer lief ihr über den Rücken, und eine Wunde riss in ihr auf, als erwachte sie aus einem grauenvollen Traum, um nur Sekunden später zu erkennen, dass es kein Traum, sondern die Wirklichkeit war.“ (S. 176)

Zusammenfassung. Jahre nach der Festnahme und Verurteilung eines Serientäters drängt sich nach einer erneuten Gewalttat der Verdacht auf, dass damals nicht alles mit rechten Dingen zuging – Tommy Bergmann, der schon damals bei der ersten Leiche involviert war, sieht sich mit erneuten Ermittlungen konfrontiert.
Was steckt hinter den Geständnissen und Schuldzuweisungen aus alten Zeiten, welche Spuren haben die Ermittler damals übersehen?

Erster Satz. Ein Erlöser ist uns geboren, dachte Tommy Bergmann.

Cover. Ziemlich schön umgesetzt wird bei diesem Cover das Düstere in Verbindung mit skandinavischem Flair; außerdem gefiel mir, die ich auf ansprechende Haptik stehe, sehr gut der unterschiedliche Untergrund. Das Cover tut auf jeden Fall, was es soll: Es spricht potentielle Leser an und macht Lust, das Buch zu lesen.

Inhalt. Diese Lust zu lesen hielt allerdings nicht lange an. Was der ein oder andere positiv unter „entspannt“ und „gemächlich“ verbucht, langweilte mich streckenweise sehr. Mir fehlte einfach immer wieder die Spannung, und wenn der Versuch unternommen wurde, welche aufzubauen, erschienen mir die Passagen eher unglaubwürdig oder sie wurden recht schnell wieder abgemildert. Das machte es mir echt schwer, hier durchzukommen. Wie wahnsinnig schade, bietet doch die spannende Idee eigentlich so viel Potential!
Etwas besser wird das zum Ende hin, das mag vielleicht ungefähr das letzte Drittel sein. Dort nimmt das Ganze an Fahrt auf und konnte auch mich etwas mehr überzeugen, bevor das Ende dann meinen Lesefrust wieder erneuert hat. Geschmackssache hin oder her, ich finde, man sollte es vor der Lektüre wissen, wenn ein Krimi offen endet.

Personen. Das Beste, was sich über die Figuren sagen lässt, (und damit vielleicht das Beste am ganzen Buch) ist ihre Kontroversität. Gerade Bergmann selbst, aber auch viele der anderen, sind undurchschaubare Figuren, deren Motivationen und Hintergründe im Dunkeln liegen (vielleicht ist das noch mehr der Fall, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Da mir aber nicht klar war, dass „Teufelskälte“ ein zweiter Teil ist, und ich auch nur hin und wieder den Eindruck hatte, dass mir an dieser Stelle Wissen aus dem Vorgänger hilfreich sein könnte, muss das kein Ausschlusskriterium zum Lesen sein).
Bergmanns Geschichte ließ mich häufig tief durchatmen, doch leider gelang es auch dieser nicht, mir etwas mehr Würze in die Geschichte zu bringen.

Fazit. „Teufelskälte“ gehört zu den Büchern, die ich im Nachhinein betrachtet gar nicht erst zu lesen begonnen hätte. Wenn das Buch selbst spannender gewesen wäre, käme ich mit dem offenen Ende klar; gäbe es einen befriedigenden Abschluss, käme ich besser mit der stellenweise langweiligen Story klar. Aber so lässt dieses Buch mich ziemlich unzufrieden zurück.

Veröffentlicht am 22.08.2017

Die erschütternde Geschichte eines ganzen Landes

Heimkehren
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„Während sie sang, sah sie die Noten aus ihrem Mund schweben wie kleine Schmetterlinge, die ein wenig von der Traurigkeit mitnahmen, und sie wusste, dass sie überleben würde.“ (S. 180)

Zusammenfassung. ...

„Während sie sang, sah sie die Noten aus ihrem Mund schweben wie kleine Schmetterlinge, die ein wenig von der Traurigkeit mitnahmen, und sie wusste, dass sie überleben würde.“ (S. 180)

Zusammenfassung. Über mehrere Generationen bereitet sich hier die Geschichte einer ursprünglich afrikanischen Familie und irgendwie auch ganzer afrikanischer Stämme aus, die voll von Grausamkeit und Schrecken wie auch Schönheit ist. Dabei wird ein beeindruckender Weg vom Ghana des 18. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit genommen, der zeigt, wie unfassbar wenig selbstverständlich lange vieles war.

Erster Satz. In der Nacht, als Effia Otcher in der nach Moschus riechenden Hitze von Fante-Land geboren wurde, wütete ein Feuer durch den Wald direkt vor dem Compound ihres Vaters.

Inhalt. Die Geschichte, die wir hier erleben, ist an vielen Stellen so grausam, wie vielleicht nur solche Geschichten sind, die mindestens teilweise der Wahrheit entsprechen. Es schnürte mir zwischendurch die Kehle zu – eine Empfindung, die sich mit dem Unglaube abwechselte, dass es tatsächlich Menschen gab/gibt, die genau so dachten/denken.
Es gab Momente, in denen ich die geschilderten Episoden (sowohl die in Amerika als auch die in Afrika) kaum weiter zu lesen vermochte, weil ich nicht darüber nachdenken wollte, dass solche Sachen tatsächlich Menschen passiert sind. Das macht das Buch zu einem schwierig zu lesenden, doch zugleich noch viel wichtigeren Werk.

Personen. Neben all dem Schlimmen, das den Figuren in Yaa Gyasis Roman so scheinbar selbstverständlich zustößt, machten es leider auch die Figuren selbst mir etwas schwer, Spaß beim Lesen zu haben: Denn um beinahe die gesamte Geschichte eines Landes seit dem Zusammentreffen mit westlichen Kolonialisten abzubilden, ist „Heimkehren“ in Kapitel gegliedert, von denen jedes ein Familienmitglied/einen Nachfahren der Frau begleitet, von der alles ausging. Das sorgt aber für eine Fülle von Charakteren, die jeweils in einem Kapitel wichtig sind, und in den weiteren (wenn überhaupt) untergeordnete Rollen spielen, was mir die Identifikation wahnsinnig schwer gemacht hat. Natürlich fühlt man trotzdem mit, aber das könnte deutlich mehr sein, wenn man auch eine Bindung zu den einzelnen Figuren hätte.

Fazit. Dieses Buch ist vor heutigen Hintergründen so ungeheuer wichtig, dass es von vielen Menschen gelesen werden sollte. Im Anhang des Romans findet sich ein Artikel der Autorin mit dem Titel „Warum die nächsten vier Jahre eine Prüfung für uns alle sein werden“, der am 20. Januar 2017 im Guardian erschien und der auf sehr lesenswerte Weise eine Verknüpfung herstellt zwischen dem gerade gelesenen (fiktionalen) Roman und der Lebensrealität, in der wir uns derzeit aufhalten.
Alles in allem glaube ich, dass dieses Buch uns sensibilisieren kann und sollte, uns erinnern kann und deswegen trotz möglicher Schwachstellen gelesen werden sollte.

Veröffentlicht am 21.08.2017

Spannend, glaubwürdig, unbehaglich

Dann schlaf auch du
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„Aber aus welch schwarzem See in welch tiefem Wald schöpft sie diese grausamen Erzählungen, an deren Ende die Guten sterben, nachdem sie die Welt gerettet haben?“ (S. 35)

Zusammenfassung. Ein schreckliches ...

„Aber aus welch schwarzem See in welch tiefem Wald schöpft sie diese grausamen Erzählungen, an deren Ende die Guten sterben, nachdem sie die Welt gerettet haben?“ (S. 35)

Zusammenfassung. Ein schreckliches Unglück stößt den Kindern Mila und Adam zu, und mit ihnen ihrer ganzen Familie. Wie konnte es so weit kommen? Was hat zu der Eskalation geführt, die am Ende der Geschichte steht und mit der dieses Buch gewinnt? Vorsichtig und behutsam nähert sich „Dann schlaf auch du“ dem Grauen an, das im Inneren eines Menschen wohnen kann.

Erster Satz. Das Baby ist tot.

Inhalt. Ich muss zugeben, dass ich zunächst skeptisch war, doch schon das erste Kapitel genügte, um mich zu überzeugen: Dieses Buch ist ziemlich großartig geschrieben. Es ist eine interessante Entscheidung, ein Buch mit seinem Ende beginnen zu lassen, und wahrscheinlich auch nicht in jeder Situation die richtige; hier jedoch kann ich mir kaum einen besseren Aufbau vorstellen.
Man weiß, wie am Ende alles eskalieren wird, und hat 200 Seiten lang Zeit, Situationen zu hinterfragen: Hätte es jemand eher bemerken müssen, was sich dort anbahnt, hinter verschlossenen Türen? Hätten die Eltern andere Prioritäten setzen müssen?
Doch am Ende sind wir die einzigen, die alles wissen und jede Perspektive kennen, am Ende sind wir die einzigen, die vielleicht verzweifelt denken „Nimm dein Gefühl ernst! Unternimm etwas dagegen!“ und die trotzdem dem unaufhaltsamen Lauf nur zuschauen können.

Personen. Durch wechselnde Perspektiven, Sprünge in Vergangenheit und Zukunft, den Fokus auf vielen verschiedenen, mehr oder weniger beteiligten Figuren entsteht vor unserem Auge ein sehr umfassendes Bild einer sozialen Umgebung, die den Charakteren kaum andere Handlungsmöglichkeiten anbietet. Ich verspürte eine unheimliche Verbundenheit mit Louise, die natürlich so oft falsch handelt, dabei aber trotzdem viel Fläche für Mitgefühl lässt; mein Herz brach für Myriam und Paul, die im Grunde nur alles richtig machen wollten, und dann doch vor den Scherben ihrer Existenz stehen.

Lieblingsstellen. „Seit sie geboren sind, hat Myriam Angst vor allem.“ (S. 22)
„Sie werden sie hinausdrängen, und die Nounou wird wiederkommen.“ (S. 173)

Fazit. Es steckt wirklich viel Gutes in diesem Buch: Obwohl das Ende vorweggenommen wird, bleibt eine gewisse Spannung und die irrationale Hoffnung, dass vielleicht doch noch alles gut ausgeht; die Figuren sind besonders, ausgereift und glaubwürdig; und trotzdem fehlte mir das Sahnehäubchen, das mich völlig begeistert hätte zurücklassen können.