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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2020

Dreht sich im Kreis

Ein Sommer auf Sylt
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Julia hat ein Haus auf Sylt geerbt. Eigentlich möchte sie sich dort neben dem Verkauf auch erholen, aber ihre Mutter und deren zwei Schwestern halten sie auf Trab. Die drei sind nur am Streiten. Und der ...

Julia hat ein Haus auf Sylt geerbt. Eigentlich möchte sie sich dort neben dem Verkauf auch erholen, aber ihre Mutter und deren zwei Schwestern halten sie auf Trab. Die drei sind nur am Streiten. Und der Eigentümer der Pension verwirrt Julia auch noch zusätzlich.

Ich habe schon lange nicht mehr so lange an einem Buch gelesen. Ich hatte eine leichte Sommerlektüre erwartet und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die ersten 130 Seiten sind einfach sehr negativ und jeder streitet und ist schlecht gelaunt. Dann kommen einige gute Seiten mit Beschreibungen von Sylt, die Lust auf eine Reise dorthin machen. Und dann wird wieder alles negativ. Es fehlte mir Leichtigkeit und Humor in dem Buch. Gerade die verstrittenen Schwestern hätten für mehr Unterhaltung sorgen können.
Auch hatte ich Probleme mit der Protagonistin. Ihr Gefühlswirrwarr hat mich wenig angesprochen oder gefesselt. Es war schnell klar, auch schon durch den Klappentext, wie das Buch enden wird. Irgendwie drehte sich vieles im Kreis und wurde wiederholt.

Fazit: Für mich das einzige Highlight des Buchs ist das Cover. Es ist total schön und fühlt sich toll an. Gut finde ich auch, dass es nicht so feminin daher kommt wie andere Romane dieses Genres. Die Beschreibungen von Sylt sind auch gelungen, nehmen aber leider nur einen kleinen Teil des Buchs ein und können damit meinen negativen Eindruck nicht überlagern.

Veröffentlicht am 21.02.2020

Passend für 1- jährige

ministeps: Wenn kleine Kinder müde sind
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Das Buch ist optimal als Einschlafhilfe geeignet. Es wird gezeigt, wo Kinder überall schlafen können. Dabei gibt es verschiedene Situationen, in denen sich die Kinder auch gut wiederfinden können. Der ...

Das Buch ist optimal als Einschlafhilfe geeignet. Es wird gezeigt, wo Kinder überall schlafen können. Dabei gibt es verschiedene Situationen, in denen sich die Kinder auch gut wiederfinden können. Der Text nennt im Mittelteil nur die Situation, wo das Kind schläft.

Der Text ist sehr kurz und passt gut für 1- jährige. Wenn das Kind etwas älter ist, ist es schon etwas kurz. Aber für die Aufmerksamkeitsspanne in diesem Alter passt das gut.

Die Zeichnungen sind nicht sehr detailreich. Das lenkt das Kind wenig ab. Aber ich habe etwas Bedenken, dass das Buch schnell langweilig wird. Für unser 1- jähriges ist das Buch auf jeden Fall interessant. Der 3- jährige fand es sehr langweilig und hat es nicht Mal bis zum Ende angeschaut.

Fazit: Das Buch passt genau für 1- jährige. Aber es passt auch wirklich nur für dieses Alter.

Veröffentlicht am 21.02.2020

Neubeginn in Berlin

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Alice möchte wissen warum ihre Großmutter ihre Mutter nicht mehr beachtet hat. Was war vorgefallen, dass solch ein Schritt notwendig war? Doch in Berlin angekommen, schlägt ihr nur Kälte entgegen. Doch ...

Alice möchte wissen warum ihre Großmutter ihre Mutter nicht mehr beachtet hat. Was war vorgefallen, dass solch ein Schritt notwendig war? Doch in Berlin angekommen, schlägt ihr nur Kälte entgegen. Doch einige Lichtblicke gibt es, John, der Mitarbeiter ihres Onkels gefällt ihr gut. Ihre Onkel sind nett. Und die findet wieder gefallen an der Fotografie.

Das Beste am Buch war für mich das Cover. Es wirkt so elegant und zeitlos. Und es findet sich auch im Buch wieder.
Gut waren auch die Beschreibungen, wenn es um Kunst ging.

Die Geschichten um die Charaktere lassen mich emotionslos zurück. Irgendwie bleiben sie einem fern. Gleichzeitig werden gerade interessante Geschichten plötzlich abgehackt. Beispielsweise wie Alice und John sich näher kommen, da fehlen komplett Gefühle für den Leser. Man hätte aus den Charakteren und ihren Geschichten viel mehr holen können.

Weiteres Problem ist manchmal die unschlüssige Handlung. Beispielsweise fährt Alice mit dem Bus und schaut, wo sie denn jetzt genau hin muss. Dann fährt sie aber einige Stationen weiter und schaut dann wieder wo sie hin muss. Man sucht doch nicht schon Stationen vorher nach der Straße? So etwas stört den Lesefluss enorm, wenn man darüber stolpert.

Fazit: Der Schreibstil sorgt dafür, dass einem die Charaktere fremd bleiben. Die Handlung ist für mich nicht immer schlüssig. Gefühle werden ganz selten gezeigt.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Schönes Jugendbuch

Freischwimmen
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Cym hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sondern er kann auch nicht schwimmen. Nur blöd, dass er gerade ein Wettschwimmen mit Billy vereinbart hat. Dieser Plan führt zu einer Reihe von Vorfällen und ...

Cym hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sondern er kann auch nicht schwimmen. Nur blöd, dass er gerade ein Wettschwimmen mit Billy vereinbart hat. Dieser Plan führt zu einer Reihe von Vorfällen und Cym merkt was wichtig im Leben ist.

Ich mochte den lockeren Schreibstil, der den Leser direkt anspricht. Dadurch wird man auch gut in die Geschichte gezogen und rätselt mit Cym mit, was jetzt eigentlich passiert war.

Das Buch liest sich schnell und wird auch immer wieder durch Bilder oder andere Schriften unterbrochen. Das macht das Buch kurzweilig.

Mich störte etwas das Ende, das mir zu sehr positiv ist und auch etwas überhastet mit zu wenigen Details. Klar Cym ist erst 8, aber das Bild am Ende hätte etwas differenzierter sein dürfen. Ich bin auf jeden Fall damit nicht zufrieden. Aber die Auflösung, was in der Vergangenheit passiert ist, empfand ich als schlüssig.

Das Cover gefällt mir sehr gut und passt gut zum Buch.

Fazit: Auch für Erwachsene ein Buch mit ernstem Thema. Das Buch besticht durch den tollen Schreibstil.

Veröffentlicht am 21.02.2020

Toller Schreibstil

Ein wenig Glaube
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Lyle und Peg Leben derzeit mit ihrer Tochter und deren Sohn Isaac zusammen. Als sie sie das erste Mal in deren Kirche begleiten, spüren sie schnell ein Unbehagen. Doch Shiloh ist diese Kirche sehr wichtig ...

Lyle und Peg Leben derzeit mit ihrer Tochter und deren Sohn Isaac zusammen. Als sie sie das erste Mal in deren Kirche begleiten, spüren sie schnell ein Unbehagen. Doch Shiloh ist diese Kirche sehr wichtig und jedes Wort dagegen vertieft den Graben zwischen ihnen.

Besonders fand ich an dem Buch das Amerika Feeling. Genauso habe ich Leute in den USA kennengelernt wie Lyle und Peg.

Und der Autor kann für schreiben bzw. die Übersetzung schafft interessante Sätze. Ich habe mir einiges markiert, weil es in wenigen Worten viel aussagt und ich nochmal darüber nachdenken möchte. Das Thema ist mir Glaube ein sehr persönliches und ich finde, dass der Autor des schafft viele Gedanken dazu zu formulieren ohne zu verletzen.

Bis zum Schluss war ich unsicher wie das Buch endet. Irgendwann war ich mir unsicher wie ich möchte, dass es endet. Sowohl ein Happy End als auch ein trauriges Ende hätte mich nicht glücklich gemacht. Mit dem Ende des Buchs bin ich aber sehr zufrieden. Und das obwohl ich ein großer Fan von Ende gut, alles gut bin.

Lyle ist mir echt ans Herz gewachsen. Schnell versteht man, warum er nicht mehr glaubt.

Fazit: Ein Buch, das mich noch länger beschäftigen wird. Das Thema wurde sehr gut getroffen.

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