Cover-Bild Freischwimmen

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 27.01.2020
  • ISBN: 9783446266070
Adam Baron

Freischwimmen

Birgitt Kollmann (Übersetzer), Benji Davies (Illustrator)

Originell, lustig und tiefgründig schreibt Adam Baron über ein Familiengeheimnis, wahre Freunde und die Überwindung von Angst – für Fans von "Wunder"

Eine herzzerreißende, urkomische Geschichte über die Dinge, die man selbst erfahren muss, weil einem Erwachsene mal wieder nichts sagen. Cym ist noch nie geschwommen – kein einziges Mal. Kein Wunder, dass ihn die Aussicht auf den ersten Schwimmunterricht in der Schule nervös macht. Andererseits – wie schwer kann das schon sein? Cym trägt schließlich die Badeshorts seines Vaters. Leichtherzig lässt er sich zu einem Wettkampf gegen seinen Widersacher hinreißen. Dass Cym dabei fast ertrinkt, hätte niemand erwartet. Dass der Unfall eine Familienkrise auslöst, erst recht nicht. Cym muss einer Wahrheit auf die Spur kommen, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Doch das Beste ist, dass er dadurch echte Freunde gewinnt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2020

Es ist besser bei der Wahrheit zu bleiben, als sie auszusparen

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Cym ist 9 Jahre alt und ein begeisterter Fußballer. Was er nicht kann ist schwimmen. Das liegt aber an seiner Mutter, da diese ihn nie nur in die Nähe von Wasser gelassen hat. Dann wird es eines Tages ...

Cym ist 9 Jahre alt und ein begeisterter Fußballer. Was er nicht kann ist schwimmen. Das liegt aber an seiner Mutter, da diese ihn nie nur in die Nähe von Wasser gelassen hat. Dann wird es eines Tages knifflig, denn ausgerechnet er soll in der Schule schwimmen.
Da er sich nicht traut zuzugeben das er es nicht kann kommt es zur größten Katastrophe seines bisherigen Lebens.

Cym ist ein ganz normaler Junge einer alleinerziehenden Mutter. Seinen Vater kennt er nicht und die Mutter redet auch nicht über ihn und hat auch keine Bilder von ihm. Da ist so ein großer weißer Fleck. Ein Nichts eben.
Seinem Freund Lance geht es mit seinen drei Vätern allerdings auch kein bisschen besser und so beschließt Cym das es wohl gar nicht so schlimm ist gar keinen Vater zu haben.

Als er eine Zeit lang zu seiner Tante muss finde ich den Unterschied für ihn schon arg krass. Sein Kusin und seine Kusine scheinen alles zu haben von was Cym nur träumt. Aber sind sie dadurch glücklicher?

Wie gut das es Veronique gibt. Das Mädchen aus seiner Klasse das er toll findet und die ihn doch tatsächlich schon bemerkt hat und sich auch für ihn zu interressieren scheint. Sie entwickelt sich als Retterin in der Not.

Und selbst sein Erzfeind scheint ihm auf einmal gar nicht mehr so ätzend.

Ein Buch über wahre Freundschaft und eine bedingungslose Liebe, die alles überwindet.

Das Cover lässt auf ein Schwimmabenteuer schließen, bei dem einer ins Wasser fällt.
Dem ist auch so, aber nicht der unter Wasser erlebt dort Abenteuer sondern es wird abenteuerlich was mit ihm passiert als er wieder an der Luft ist.

Ich musste schon hin und wieder schlucken und es ist sicherlich an manchen Stellen für Kinder nicht so einfach zu verstehen, auch wenn sich Veronique und Cym die größte Mühe geben es sich zu erklären und damit auch den Leser abzuholen.

Zu Beginn ist noch alles megalustig und ich musste auch hin und wieder laut auflachen, aber nachdem Cym mit dem Wasser in Kontakt kommt ändert sich für ihn ja das komplette Leben. Das muss so ein kleiner Kerl erst einmal verkraften.

Ein Buch mit viel Tiefgang, einem traumatischen Erlebnis und vielen Fragen die sich zwischendrin für den Protagonisten und den Leser auftun.

Ich fand es einfach nur toll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2020

Mir hat es sehr gefallen, tiefgründiger als erwartet

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Cym ist ein ganz normaler Junge. Bis auf die Tatsache, dass er keinen Dad mehr hat und noch nie in seinem Leben im Schwimmbad oder anderem Gewässer war. Bis sie in der Schule Schwimmunterricht haben. Doch ...

Cym ist ein ganz normaler Junge. Bis auf die Tatsache, dass er keinen Dad mehr hat und noch nie in seinem Leben im Schwimmbad oder anderem Gewässer war. Bis sie in der Schule Schwimmunterricht haben. Doch Cym manövriert sich in eine unangenehme Situation, als er seinen Klassenkameraden belügt und behauptet er wäre ein Profi-Schwimmer. Und dann ertrinkt Cym fast und er entdeckt, dass es große Geheimnisse in seiner Familie gibt.

Bei diesem Buch hatte ich ein leichtes Kinderbuch erwartet mit einem Familiengeheimnis, dass den Vater betrifft. Ja es betrifft den Vater, aber in welchem Ausmaß und was wirklich passiert ist, hatte ich so nicht erwartet. Cym ist mit 9 Jahren ein netter Junge, beliebt mit einem guten Freund, aber ansonsten eher unauffällig. Bis auf die Tatsache, dass er keinen Dad hat, sein bester Freund Lance hingegen sogar zwei. Cym hat eine interessante Sicht auf die Welt, recht einfach, teilweise ernst, aber auch erheiternd und ich habe ihn gern auf der Suche nach Antworten begleitet. Auf diesem Weg trifft er neue und alte Bekannte und lernt eine Menge über Freundschaften und Zusammenhalt. Gerade auch das Thema Vorurteile wird mehr als einmal angesprochen und man merkt, dass Cym darüber nachdenkt. Man merkt gleich zu Beginn, dass die Mutter das ein oder andere Geheimnis hat, gerade als es um das Thema Schwimmen geht. Sie reagiert zu ausweichend und man merkt, dass sie Cym nicht alles erzählt. Und genau die Botschaft des Buches mag ich. Man kann auch Kinder mehr erzählen, als man manchmal denkt. Sie wissen damit umzugehen bzw. man kann es mit ihnen besprechen und es ihnen erklären. In diesem Buch sind lustige Szenen mit ernsten Momenten eng beisammen und auch Freundschaften, alte wie neue kommen nicht zu kurz. Man kann sich perfekt in Cym hineinfühlen und sein Verhalten war für mich zu jeder Zeit voll und ganz verständlich.

Ein schönes Kinderbuch, auch für Erwachsene. Ob es für jedes Kind etwas ist, ich denke nicht. Man sollte das Buch vielleicht gemeinsam mit Kind lesen.

Veröffentlicht am 17.04.2020

sehr bewegend

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Am meisten beeindruckt hat mich als Erwachsene an diesem Buch der Schreibstil. Mit einer Lockerheit und auch etwas Witz erzählt der Autor ein bewegendes Familiengeheimnis aus Sich eines 9jährigen. Da dieser ...

Am meisten beeindruckt hat mich als Erwachsene an diesem Buch der Schreibstil. Mit einer Lockerheit und auch etwas Witz erzählt der Autor ein bewegendes Familiengeheimnis aus Sich eines 9jährigen. Da dieser dabei ganz naiv an viele Dinge rangeht wirkt dies mitunter lustig. Lachen und weinen ist bei dieser Lektüre sehr nah beisammen. Cham versucht sich durchzubeißen und findet neue Freunde. Das Geheimnis ist für mich schlüßig, das Ende vielleicht etwas zu kurz geraten. Natürlich ein gutes Ende - es ist ja ein Kinderbuch - dennoch in weiten Teilen realistisch. Ich frage mich allerdings, wie das Buch bei Kindern ankommt. Meinen Sohn konnte ich dafür nicht begeistern - er liest lieber Spannendes oder Lustiges, aber bitte nichts Tragisches. Für mich war es jedenfalls eine sehr gute Unterhaltung und ich kann das Buch auch Erwachsenen weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2020

Für mich etwas vorhersehbar, aber trotzdem schön

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Klappentext
„Originell, lustig und tiefgründig schreibt Adam Baron über ein Familiengeheimnis, wahre Freunde und die Überwindung von Angst – für Fans von "Wunder"

Eine herzzerreißende, urkomische Geschichte ...


Klappentext
„Originell, lustig und tiefgründig schreibt Adam Baron über ein Familiengeheimnis, wahre Freunde und die Überwindung von Angst – für Fans von "Wunder"

Eine herzzerreißende, urkomische Geschichte über die Dinge, die man selbst erfahren muss, weil einem Erwachsene mal wieder nichts sagen. Cym ist noch nie geschwommen – kein einziges Mal. Kein Wunder, dass ihn die Aussicht auf den ersten Schwimmunterricht in der Schule nervös macht. Andererseits – wie schwer kann das schon sein? Cym trägt schließlich die Badeshorts seines Vaters. Leichtherzig lässt er sich zu einem Wettkampf gegen seinen Widersacher hinreißen. Dass Cym dabei fast ertrinkt, hätte niemand erwartet. Dass der Unfall eine Familienkrise auslöst, erst recht nicht. Cym muss einer Wahrheit auf die Spur kommen, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Doch das Beste ist, dass er dadurch echte Freunde gewinnt.“

Gestaltung
Ich finde es so toll, dass das gesamte Cover schimmert und glitzert, wenn man es im Licht bewegt! Das passt total gut zu dem hellen Blau und dem Wasser, welches den Großteil des Covers einnimmt. In diesem sieht man die Figur eines Jungen, der zur Wasseroberfläche aufzuschauen und wie ein Stein zu sinken scheint. Die Blasen, die ihn umgeben, verstärken diesen Effekt. Der Teddybär und das Familienportrait am rechten Bildrand deuten auf ein Familiengeheimnis hin…

Meine Meinung
Geschichten mit Tiefgang und Humor sind genau mein Ding und da „Freischwimmen“ nach genau einem solchen Buch klang, hab ich natürlich gerne dazu gegriffen. In dem Buch geht es um Cymberline, kurz Cym genannt, dessen Vater starb als er noch sehr klein war. Beim Schwimmunterricht in der Schule ertrinkt Cym dann fast, sodass seine Mutter gänzlich verzweifelt. Dies ist der Anfang von Cyms Suche nach Antwoten auf all seine Fragen, denn seine Familie scheint ein Geheimnis vor ihm zu verbergen…

Tatsächlich fand ich die Handlung etwas vorhersehbar. Ich hab beim Lesen einfach schnell erahnt, worauf die Geschichte hinauslaufen würde und war am Ende auch nicht überrascht als es so kam. Dies fand ich zwar nicht schlimm, aber über ein paar kleinere Überraschungen beim Lesen hätte ich mich doch gefreut. Dennoch mochte ich die Geschichte gerade wegen ihrer Botschaft gerne, sodass ich mich damit abfinden konnte, dass manches etwas leicht zu erahnen war.

Mir gefiel es gut, dass Cyms Geschichte verdeutlicht, dass es nicht gut ist, von Familiengeheimnissen abzulenken und diese jahrelang totzuschweigen. Weder für Cyms Mutter noch für ihn selber. Beispielsweise fehlt Cym jegliche Art an Bindung zu seinem Vater, was meiner Ansicht nach nicht nur daran liegt, dass er erst ein Jahr alt war als sein Vater starb. Aber auch Cyms Alltagsleben fand ich authentisch und gut aufgegriffen, da er alle Hände voll zu tun hat mit seinen Freunden und Klassenkameraden.

So geht es auch um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Cym und beispielsweise seinem besten Freund Lance, mit dem Cym sich streitet. „Freischwimmen“ verdeutlicht die verschiedenen Stadien, in denen sich Freundschaft befinden kann. Außerdem zeigt das Buch auf gefühlvolle und schöne Weise, dass auch Menschen, mit denen man überhaupt nicht rechnet, zu Freunden werden können. Dies fand ich sehr bewegend und berührend. Das Thema Freundschaft passte für mich gut zu der Geschichte von Cym.

Toll fand ich die Gestaltung des Textes, denn in den Text sind nicht nur Illustrationen eingearbeitet, sondern auch mit der Gestaltung der Buchstaben wurde gearbeitet. So gibt es beispielsweise Wörter und Sätze, die dick- oder großgedruckt sind, je nachdem welche Wirkung die Worte erreichen sollen. Ausrufe beispielsweise sind so nicht nur in Großbuchstaben gehalten, sondern auch fettgedruckt, was deren Bedeutung untermalt. Dies fand ich eine tolle Idee, die das Buch besonders macht!

Fazit
„Freischwimmen“ ist eine schöne Geschichte über Verlust und Freundschaft. Vor allem die Aussage, dass auch Menschen, mit denen man nicht rechnet, zu Freunden werden können, fand ich sehr ergreifend und schön. Die Handlung war für mich doch etwas vorhersehbar, da ich schnell geahnt habe, worauf die Geschichte hinauslaufen würde, aber dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten und emotional berühren, da es tiefgründig ist mit schönen Botschaften.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 06.04.2020

Total komplette Katastrophe

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Ein Junge, Cymbeline, kurz Cym genannt, soll zum Schwimmunterricht, so beginnt das Buch. Es ist in Ich-Form geschrieben und so erlebt man den kleinen Jungen hautnah, so wie er denkt und vergleicht. So ...

Ein Junge, Cymbeline, kurz Cym genannt, soll zum Schwimmunterricht, so beginnt das Buch. Es ist in Ich-Form geschrieben und so erlebt man den kleinen Jungen hautnah, so wie er denkt und vergleicht. So wie er sich wundert und wie er seine Mum vermisst. Jeder hetzt durchs Leben und für die normalen Dinge, wie in den Arm nehmen, hat keiner Zeit. Und manchmal kann es dann zu spät sein.

Ein Buch zum Nachdenken, auf jeden Fall. Auch darüber, warum man einfach Dinge aussprechen solkte und nichtvauf irgendwann verschieben. Kommunikation ist wichtig, auch oder besonders mit Kindern.
Seite 169 Cymbeline über Billy: "Wegen meiner Vorurteile ihm gegenüber hatte uch ein schlechtes Gewissen, aber auf einmal ist mir klar geworden, dass das, was man von einem anderen Menschen sieht, in etwa so viel ist wie Ohren der Nilpferde auf dem Disney Channel. Darunter kommt noch so viel mehr." weise Worte für so einen kleinen Menschen.

Ein wertvolles, witziges Buch, einerseits traurig, andererseits witzig. Mit tollen Zeichnungen und sehr schön aufgemacht, tolle Leistung des Hanser Verlags.

Mein Dank geht an das vorablesen-Team und den Hanser Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Kinder ab 10 Jahre.

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