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Veröffentlicht am 20.03.2026

Nur mal kurz die Welt retten...mit Brot

Mehl, Magie und Machenschaften
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Was soll ich sagen. Nach "Dornenhecke" war es für mich erst das zweite Buch der Autorin und für mich ihr erstes Jugendbuch, nach dem Lesen habe ich mich gleich nach mehr Büchern dieser Art von ihr umgeschaut ...

Was soll ich sagen. Nach "Dornenhecke" war es für mich erst das zweite Buch der Autorin und für mich ihr erstes Jugendbuch, nach dem Lesen habe ich mich gleich nach mehr Büchern dieser Art von ihr umgeschaut - man könnte also sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat;)

Der Schreibstil ist locker und flockig und Mona ist eine sympathische und etwas andere Heldin, die eine ungewöhnliche Gabe verfügt und von einer skurrilen Situation in die nächste stolpert - das Ganze wird unterstrichen von ihrer trockenen und selbstironischen Art, denn sie erzählt uns ihre Geschichte selbst. Für die jüngere Zielgruppe vielleicht etwas düster, für mich als Erwachsene sehr unterhaltsam und ich war fasziniert, was man mit Brot so alles erreichen kann. Erst mal ist Mona eine für ein Jugendbuch klassische Heldin, sie ist 14 und Waise, damit hat es sich dann aber schon. Sie hat trotzdem familiären Rückhalt, eine unglaubliche Zuversicht und ist eine in sich starke Persönlichkeit. Ihre Figur passt zu ihrer Lieblingsbeschäftigung, backen kann nämlich ganz schön harte Arbeit sein und so hat sie auch die demenstprechenden Muskeln und Figur. Passend dazu auch ist ihre Art eher zupackend und ihr Humor lag sehr auf meiner Wellenlänge. Als sie unverhofft über eine Leiche stolpert, kann sie das natürlich nicht einfach auf sich beruhen lassen. Die Handlung startet recht flott und ist durchgehend spannend. Im Buch fehlt jegliche Romantik, was vermutlich daran liegt, dass es im Original schon vor einigen Jahren erschienen ist und für mich eine willkommene Abwechslung darstellte. Mona zur Seite stehen ein paar mehr oder weniger skurrile Sidekicks, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Allen voran Bob, Molly und das Lebkuchenmännchen vom Cover. Die Magie in dieser mittelalterlich anmutenden Welt ist auch eher außergewöhnlich seltsam und davon hätte ich gerne mehr, bitte. Ich wurde sehr gut unterhalten und hoffe sehr, dass noch weitere Jugendbücher von T. Kingfisher übersetzt werden.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Faszination Sprache

Duden – Wer hat den Teufel an die Wand gemalt?
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Mit über 700 Redensarten und deren Erklärung und noch ein paar allgemeinen Hintergrundinformationen zur Entstehung von z.B. tierischen Redensarten ist dieses Buch ganz schön vollgepackt - besonders mit ...

Mit über 700 Redensarten und deren Erklärung und noch ein paar allgemeinen Hintergrundinformationen zur Entstehung von z.B. tierischen Redensarten ist dieses Buch ganz schön vollgepackt - besonders mit Informationen, was mich sehr gefreut hat. Ich wusste z.B. nicht, dass es Redensarten gibt, die so verpönt sind, dass sie größtenteils gar nicht mehr verwendet werden bzw. komplett aus der Mode gefallen sind. Diese Informationen werden so kurzweilig und unterhaltsam vermittelt, dass ein kurzer Blick ins Buch gerne mal zu einem langen Verweilen darin geendet hat. Ein paar der Erklärungen waren mir bekannt, die Meisten allerdings nicht, so dass ich manchmal ziemlich verblüfft war, woher denn eigentlich die von mir oft verwendeten Phrasen stammen. Und ehrlich, der Titel ist schon der Hammer, oder? Das giftgrüne Cover fällt auch auf und die ebenfalls in grün gehaltenen Seitenränder sind ein Blickfang - mal was anderes als ein Farbschnitt;) Selbst mein Teenager hat kreuz und quer durch das Buch gelesen und sind interessante Informationen geholt. Wer ein Interesse an Sprache hat ist hier genau richtig, wie Leser, die gerne Dingen auf den Grund gehen. Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen (und unterhalten) und wir werden weiterhin reinstöbern. Klare Leseempfehlung von uns.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Octopodenliebe

Das White Octopus Hotel
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Die Autorin hat definitiv einen Narren an diesen possierlichen Tierchen gefunden - sie sind ein fester, immer wiederkehrender Bestandteil der Geschichte und Eves Rettungsanker. Diese versucht im White ...

Die Autorin hat definitiv einen Narren an diesen possierlichen Tierchen gefunden - sie sind ein fester, immer wiederkehrender Bestandteil der Geschichte und Eves Rettungsanker. Diese versucht im White Octopus Hotel ihr Glück.

Den Start fand ich einfach nur fulminant - der Schreibstil und die Art und Weise wie bedacht, achtsam und wunderschön die Autorin schreibt hat mich sofort in den Bann gezogen. Nicht zu ausschweifend, zum dahinschmelzen und Wegträumen. Leider konnte für mich die Handlung da nicht so ganz mithalten, meiner Meinung nach hat sie sich (und mich;) in den Zeitreisen verloren. Ab da ist die Handlung deutlich düsterer geworden. Es geht um Krieg und seine Folgen. Eve springt hier munter in den Zeitebenen hin und her und mir fehlte irgendwann der Überblick. Am Ende habe ich nur noch auf die mega Überraschung gewartet, die dann irgendwie an mir vorbei gegangen ist. Einige Entwicklungen waren ziemlich vorhersehbar. Themen wie Kunst und Musik fand ich spannend, aber mir wurde insgesamt zu viel in das Buch reingequetscht. Dank des unbeschreiblich schönen Schreibstils wurde ich gut unterhalten und die Magie der Oktopoden fand ich sehr faszinierend, für ein Highlight hat mir aber noch eine durchgehend spannende Handlung gefehlt. Eve war mir zu sehr auf sich und die Änderung ihrer Geschichte und die Schnitzeljagd fixiert. Als Leserin, die seit jeher von Zeitreisenthemen angezogen wird, ging mir das hier auch nicht tief genug. Dennoch ein schöner Roman, der im Mittelteil gerne etwas straffer hätte sein können.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Happy um jeden Preis?

Happy Head
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Tja, was würdet ihr tun um glücklich zu werden? Seb nimmt dafür am Happy Head Programm teil und verspricht sich davon Einiges. Was er bekommt? Sicher nicht das, was er erwartet hat.

Mich hat das Jugendbuch ...

Tja, was würdet ihr tun um glücklich zu werden? Seb nimmt dafür am Happy Head Programm teil und verspricht sich davon Einiges. Was er bekommt? Sicher nicht das, was er erwartet hat.

Mich hat das Jugendbuch sehr gut unterhalten. Der Schreibstil liest sich sehr gut, ist flott, modern und trotzdem für jede Altersklasse verständlich. Die Seiten flogen nur so dahin, denn spannend fand ich es auch. Mir haben besonders die unterschiedlichen Challanges gefallen, denn sie sind Abwandlungen oder Weiterentwicklung bekannter Methoden, die ich aus Teambuildingseminaren und Co kenne. Hier sieht man, dass der Autor im Bereich der Psychologie geschult ist, wie man in seiner Biografie und auch in seinem Interview am Ende des Buches nachlesen kann. Seb selbst fand ich sehr sympathisch und seine Darstellung wirkte authentisch. Aus seiner Sicht wird das Buch auch erzählt, so dass man ihn besonders gut kennen lernt. Die anderen Figuren sind für ein Jugendbuch passend, haben aber noch Luft nach oben. Die Romanze und das LGBTQI+ Thema ist wichtig, nimmt aber nicht zu viel Raum ein, der Fokus liegt gezielt auf den psychologischen Aspekten. Hier habe ich mir beim Lesen oft gedacht: wann wäre es genug für mich? was würde ich tun? wie kann ich mehr helfen, auch wenn es der schwerere Weg ist? und würde ich das dann durchziehen? Was mich beim Zuklappen des Buches am meisten gestört hat, ist das sehr offene Ende, da wusste ich aber auch noch nicht, dass es einen zweiten Band gibt. Der wird im Herbst 26 erscheinen und versöhnt mich etwas, bis dahin überlege ich mir, wie die Geschichte bei mir ausgehen würde.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Wohlfühlkrimi mit Geistern

The Morrisey Mysteries 2. Die geheime Treppe
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Da mich der erste Band der Reihe um Meg und ihre geisterhaften Ermittlungen bereits gut unterhalten hat, musste ich auch den nächsten Band lesen. Wie beim ersten Band bewegen wir uns wieder im gleichen ...

Da mich der erste Band der Reihe um Meg und ihre geisterhaften Ermittlungen bereits gut unterhalten hat, musste ich auch den nächsten Band lesen. Wie beim ersten Band bewegen wir uns wieder im gleichen Schema: typische Cosy Crime mit einer Mischung aus Allem was das Herz begehrt. Hier gibt es Humor, sympathische Figuren, Geister, Tiere, Freundschaften und einen spannenden Fall. Ich habe mich sehr über das Wiederlesen altbekannter Charaktere gefreut und auch über die Neuen. Diesmal bewegen wir uns auch etwas außerhalb des Appartmentkomplexes für die Ermittlungen und es gibt gleich zwei Leichen und somit müssen Meg und Ripley einen Fall der Vergangenheit und einen in der Gegenwart lösen, was etwas schwierig ist, da Ripley gerade wenig sie selbst ist (eine Folge aus dem ende von Band 1). Der Flair der 20er hat mir besonders gut gefallen und ich konnte mir die geheime Treppe irgendwie besser vorstellen, als die Lösung im ersten Band. Das Ende ging zwar wieder recht flott, es wurde einer nach dem anderen verdächtigt und am Ende doch schlüssig und überraschend gelöst. Diese Lösung konnte ich diesmal sogar besser nachvollziehen, so dass mir das Buch noch einen Tick besser gefallen hat. Ich fand den Fall spannend und unterhaltsam. Zudem fand ich die neuen Geister sehr sympathisch und am Ende auch ein wenig gruseliger. Dafür gibt es ein bisschen weniger Romantik und die Tiere haben eine kleinere Rolle als im ersten Band, aber es ist eine Reihe und in den folgenden Bänden ist dafür noch genug Raum. Wer unterhaltsame Lektüre zum Wohlfühlen mit Charme, Liebe, Tieren und einen ansprechenden Fall sucht, liegt hier bestimmt nicht falsch; mir jedenfalls gefällt die Reihe und ich werde Meg auch gerne auf ihren nächsten Fall begleiten.

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