Zwischen Mental Health und Sport – eine gefühlvolle Rückkehr zu den LA Vipers
Falling for No. 89
Mit „Falling for No. 89“ kehrt Alicia Sommer erneut in die Welt der LA Vipers zurück – und ich habe mich ehrlich gefreut, die Charaktere und das Setting wiederzutreffen. Der Schreibstil ist wie gewohnt ...
Mit „Falling for No. 89“ kehrt Alicia Sommer erneut in die Welt der LA Vipers zurück – und ich habe mich ehrlich gefreut, die Charaktere und das Setting wiederzutreffen. Der Schreibstil ist wie gewohnt super flüssig und mitreißend, man findet schnell in die Story hinein und kann sich gut in die Figuren hineinversetzen.
Das Buch greift erneut ein sehr wichtiges Thema auf: Mental Health. Ich finde es großartig, dass die Autorin diesen Aspekt so sensibel und realistisch einbaut, ohne ihn zu überdramatisieren. Gerade in einer Sportromance ist das nicht selbstverständlich.
Kayce hat mir als Figur richtig gut gefallen – loyal, charmant und mit einer tollen Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Bei Sheila hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten: sie wirkt zunächst unsicher und teilweise anstrengend, was sich im Laufe des Buches leider nur bedingt ändert. Trotzdem war es interessant zu sehen, wie sie versucht, ihren Platz zu finden – vor allem in einer Welt, in der Frauen es im Profisport immer noch schwer haben.
Der sportliche Aspekt steht diesmal etwas im Hintergrund, was ich etwas schade fand, dafür gibt es aber viele emotionale Momente und süße Szenen zwischen den beiden. Insgesamt ist „Falling for No. 89“ eine nette, gefühlvolle Sportromance, perfekt für zwischendurch – auch wenn sie für mich nicht ganz an die Stärke des ersten Bands heranreicht.