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Veröffentlicht am 31.08.2017

Eine wirklich grandiose Fortsetzung

Eragon - Der Auftrag des Ältesten
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Der zweite Band der Eragon-Reihe knüpft nahtlos an den ersten Band an. Eragon überlebt die erste Schlacht gegen die Tyrannen und wird zum Hoffnungsträger von vielen Elfen, Zwergen und auch Varden. Leider ...

Der zweite Band der Eragon-Reihe knüpft nahtlos an den ersten Band an. Eragon überlebt die erste Schlacht gegen die Tyrannen und wird zum Hoffnungsträger von vielen Elfen, Zwergen und auch Varden. Leider hat er aber nicht nur Freunde unter den Völkern. Die kräuterkundige Angela prophezeit einen Verräter aus Eragons eigener Familie und er versucht so gut es geht, diese Vorhersagung zu verdrängen. Und wer soll ihn auch schon verraten? Sein einziger Verwandter ist sein Cousin Roran und dem vertraut er zu 100 Prozent. Gelingt es Eragon wirklich, seinem Schicksal zu entfliehen?

Mein Eindruck:

Ich hatte mich total in den ersten Band verliebt und habe mich unheimlich auf den zweiten Band gefreut. Es schien mir so, als würde ich durch die Stimme von Andreas Fröhlich einen alten Freund wiedertreffen und schon die ersten Sekunden des Hörbuchs haben mich wie beim ersten Band wieder total in den Bann gezogen. Diesmal begleitet aber der Hörer nicht nur Eragon und Saphira, sondern auch Rorans und Nasuadas Wege werden in einigen Kapiteln beleuchtet, was ich einfach klasse fand. Wie schon im Vorgängerbuch ist in diesem Werk alles vertreten, was einen guten Fantasy-Roman ausmacht: Freundschaft, Verrat, Schlachten, Wendungen und Wirrungen und ich konnte mich wirklich immer nur sehr sehr schwer von dem Hörbuch trennen. Ich bin nach wie vor absolut fasziniert davon, welch fabelhafte Welt der junge Autor Christopher Paolini hier geschaffen hat und wie gelungen der Sprecher Andreas Fröhlich den Figuren Leben einhaucht. Es fand es mega spannend, welche Wandlung Eragon in diesem Buch macht. Von dem kleinen Bauernjungen aus dem ersten Band ist kaum noch was zu spüren und auch Roran hat sich enorm weiterentwickelt. Saphira in ihrer Jugend zu begleiten empfand ich als richtig erfrischend, vorallem, als es um Glaedr ging. Und auch die Emotionen, die aufkommen, sobald Eragon auf Arya trifft, ist meiner Meinung nach wunderbar beschrieben und man kann sich als Hörer richtig in die Figuren hinein versetzen. Andreas Fröhlich lässt den Hörer mitleiden, mitfreuen und auch so manches Mal mitärgern. Der Schluß ist ein absoluter Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, mit dem dritten Teil dieser fantastischen Reise zu beginnen!

Fazit:

Ich bin begeistert! Dieses Werk nimmt einen mit in magische Welten, von denen man sich nur schwer wieder trennen kann und für jeden Fantasy-Fan ist es wärmstens zu empfehlen!

Veröffentlicht am 29.08.2017

Das Geheimnis der violetten Augen...

Cambion Chronicles - Violett wie die Nacht
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Um ehrlich zu sein, hätte ich dieses Buch im Buchladen wohl nicht entdeckt, denn weder Cover noch Klappentext haben wirkliches Interesse in mir geweckt. Aber nachdem ich es geschenkt bekam, wollte ich ...

Um ehrlich zu sein, hätte ich dieses Buch im Buchladen wohl nicht entdeckt, denn weder Cover noch Klappentext haben wirkliches Interesse in mir geweckt. Aber nachdem ich es geschenkt bekam, wollte ich dem Buch eine Chance geben und muss gestehen: Ich hätte wirklich was verpasst! Aber um was geht es in diesem Jugend-Fantasy-Roman, der den Auftakt einer Trilogie darstellt? Wir tauchen ein in die Gedankenwelt von Samara, ein 17jähriger Teenager aus Williamsburg. Aus Jungs macht sie sich so gar nichts und verdreht jedes Mal die Augen, wenn ihre beste Freundin Mia mal wieder mit ihrem immer-wieder-Freund Dougie rumturtelt. Doch während ihres Ferienjobs in einer Buchhandlung lernt sie Caleb kennen, der ebenso dort arbeitet und schnell merkt sie, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmt. Reihenweise Frauen liegen ihm zu Füßen und als sich plötzlich die Herzanfälle in seinem weiblichen Fanclub häufen, beginnt Samara zu ahnen, dass Caleb nicht unschuldig daran ist. Caleb beginnt ihr zu vertrauen und sie erfährt, dass ein böser Geist in ihm wohnt, der von der Lebensenergie seiner Opfer lebt. Samara ist geschockt, doch hat sie wirklich noch genügend emotionalen Abstand, um heil aus der Sache herauszukommen?

Mein Eindruck:
Herrlich erfrischend! Ich habe mich tatsächlich schon auf den ersten Seiten komplett in der Geschichte verloren. Nachdem die Autorin bei dem Werk die Ich-Form gewählt hat, fällt es dem Leser sehr leicht, sich in das Leben von Samara hineinzuversetzen. Ihr Sarkasmus und ihre sehr trockene Art ließ mich nicht nur einmal laut auflachen und auch wenn ich das Teenageralter schon etwas länger hinter mir habe, fühlte ich mich teilweise wirklich wieder in meine Jugend zurück versetzt. Ein klein wenig erinnert die Geschichte an Twilight, auch, wenn bei Samara keine Vampire und auch keine Werwölfe vorkommen. Dafür wird sie allerdings mit Dämonen konfrontiert, die sich ebenso durch Menschen ernähren. Die Charaktere sind gut gezeichnet und manchmal kam ich mir so vor, als würde ich zu Samiras Clique gehören, auch, wenn ich selbst schon älter bin als ihre Mutter  Die Autorin schafft es, Caleb als liebenswürdig, aber auch als sehr geheimnisvoll darzustellen, was neben Samira auch den Leser neugierig macht und man kann es kaum erwarten, hinter sein Geheimnis zu kommen und hinter all dem, was dieses Geheimnis nach sich zieht. Natalie ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, nur bei Mia und Dougie konnte ich nicht so den Bezug herstellen. Der Schluß war sehr überraschend, einfach genial, wie Jaime Reed der ganzen Story eine komplette Wendung gab.

Fazit:
Mich hat dieser Jugendroman wirklich beeindruckt und ich bin froh, dass er in meine Hände kam! Für Fantasyfans kommt von mir definitiv eine Leseempfehlung und ich freu mich jetzt auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 27.08.2017

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los...

Girl With No Past
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Nachdem mich das Cover, der Titel und auch der Klappentext total angesprochen haben, musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Es ist in der Ich-Form geschrieben und man taucht ein in das Leben von Leah. ...

Nachdem mich das Cover, der Titel und auch der Klappentext total angesprochen haben, musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Es ist in der Ich-Form geschrieben und man taucht ein in das Leben von Leah. Sie ist einsam, arbeitet in einer Bibliothek und vermeidet mit aller Kraft, dass ihr irgendjemand nahe kommt. Doch dann erhält sie eine Karte mit dem Text "Alles Gute zum Jahrestag" und ist total geschockt! Von wem kommt die Karte? Wer weiß von ihrem dunklen Geheimnis? Die Karte bleibt nicht die einzige Botschaft und Leah bleibt nichts anderes übrig, als sich ihrer Vergangenheit zu stellen...

Mein Eindruck:
Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Leser springt immer wieder zwischen Leahs Gegenwart und ihrer Vergangenheit hin und her und ich finde, dies hat den Spannungsbogen das ganze Buch über auf einen sehr hohen Level gehalten, denn die jeweiligen Kapitel enden im Grunde immer mit einem Cliffhanger. Die Zeitsprünge fand ich immer mega fesselnd, vorallem natürlich, was in der Vergangenheit geschah. Leah ist trotz ihrem Eigenbrötlerleben eine sympathisch dargestelle Figur, ich habe mich tatsächlich manchmal in ihr wiedererkannt und habe so einige Male richtig mitgelitten. Die Autorin hat meine Verdacht immer wieder gekonnt in verschiedene Richtungen gelenkt und ich war mir bis zum Schluß absolut unsicher, was jetzt wirklich dahinter steckt. Und genau so soll ja ein Thriller sein!

Fazit:
Für mich ist dieses Buch ein Highlight in der Thrillerwelt und ich werde die Autorin Kathryn Croft definitiv im Auge behalten. Von mir eine definitive Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 21.08.2017

Mal wieder ein Rächer...

Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6)
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Dies ist mein erstes Buch von Tania Carver und als ich es begann, war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei bereits um den 6. Band der Brennan-Esposito-Reihe handelt. Und der Start war schon mal rasant, ...

Dies ist mein erstes Buch von Tania Carver und als ich es begann, war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei bereits um den 6. Band der Brennan-Esposito-Reihe handelt. Und der Start war schon mal rasant, ein Rächer kidnappt Darren und stellt ihn vor die Wahl: Entweder stirbt er oder seine Freundin und das gemeinsame Kind, ebenso von dem Rächer gekidnappt. Darren entscheidet sich dafür, dass seine Lebensgefährtin und seine Tochter getötet werden, er selbst überlebt. Der Killer besteht darauf, mit dem Detective Phil Brennan in Kontakt zu treten, aber der Grund, weshalb ausgerechnet Phil ausgewählt wurde, ist vollkommen unklar. Und wäre das alles nicht schon genug, ist Phils Frau, die Profilerin Marina Esposito, mit einem anderen Fall voll eingebunden und kann ihn nur aus der Ferne unterstützen…

Mein Eindruck:
Auch, wenn ich die ersten Bände nicht kenne, fiel mir der Einstieg ins Buch sehr leicht, denn der Start war rasant und versprach Spannung. Der Leser begleitet Phil Brennan bei seinen Ermittlungen, ebenso aber auch den Killer und Marina Esposito. Diese Aufteilung fand ich sehr gelungen und die meisten Kapitel enden mit Cliffhangern, so dass man gerne weiterliest. Die Charaktere der Hauptprotagonisten Phil und Marina sind sympathisch dargestellt und auch die Gedankenwelt des Killers wurde gut ausgearbeitet. Dennoch fehlte mir da „Farbe“, die Figuren waren mir zu unscheinbar, zu gewöhnlich. Vielleicht bin ich aber auch einfach durch andere Reihen mit skurrilen Ermittlern einfach zu sehr „verwöhnt“ Zudem ist die Grundidee alles andere als neu und ich hatte teilweise das Gefühl, ich hätte das alles schon mal in anderen Thrillern gelesen. Was allerdings verwirrend war, ist die Geschichte um die Figur von Fiona Welch. Hier hatte ich ganz eindeutig das Gefühl, dass mir „Insiderwissen“ aus den vorherigen Bänden fehlt. Schade, dass es hier keine genaueren Erklärungen gab. Alles andere hat das Autorenduo aber zum Glück nochmal kurz aufgegriffen, so dass es dem Leser leicht gemacht wird, in die Geschichte zu finden. Das Ende ist ein absoluter Cliffhanger und ließ mich dann doch mit ein paar Fragen zurück die wahrscheinlich im 7. Band auf den Leser warten.

Fazit:
Nice to read, aber kein must have! Um ehrlich zu sein bezweifle ich, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde und befürchte, dass mir das Buch nicht in Erinnerung bleiben wird. Es war einfach „nett“ zu lesen.

Veröffentlicht am 18.08.2017

Wieder ein genialer Ackerman-Thriller :-D

Ich bin die Angst
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Dies ist der zweite Teil der Shepherd-Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und ich habe ihn regelrecht verschlungen!

Doch um was geht es in diesem Werk?
In Chicago geschehen grausame Morde an Frauen. ...

Dies ist der zweite Teil der Shepherd-Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und ich habe ihn regelrecht verschlungen!

Doch um was geht es in diesem Werk?
In Chicago geschehen grausame Morde an Frauen. Ein Killer, der "Anarchist" genannt wird, trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie lichterloh brennen lässt und sieht ihnen bis zuletzt tief in die Augen, um ihre Seelen aufzusaugen. Marcus Williams von der Shepherd Organization geht auf die Jagd um ihn zu fassen und wird dabei ausgerechnet von seinem Todfeind unterstützt: Francis Ackerman jr.!

Mein Eindruck:
Ich liebe einfach den Schreibstil von Ethan Cross! Mein erster Shepherd-Band war der vierte Teil "Ich bin der Zorn", deshalb konnten mich manche Ereignisse in dem Buch nicht mehr so überraschen, dennoch war ich vollkommen gefangen in der Geschichte. Ich genieße jede einzelne Zeile und am Liebsten sind mir die Einblicke in die kranke Gedankenwelt von Francis Ackerman jr., den Ethan Cross so wunderbar durchgeknallt darstellt. Es ist mega interessant mitzuerleben, wie dieser im Grunde knallharte Killer alles tut, um Marcus zu helfen, der diese Hilfe allerdings gar nicht haben möchte. Marcus selbst bleibt mir nach wie vor etwas unnahbar und selbst nach meinem dritten Buch der Reihe bin ich mir noch nicht so ganz sicher, was ich von ihm halte. Was mir auch noch sehr an dieser Reihe gefällt, ist der Einblick, den der Autor auch in die Welt des Killers gewährt. Hier in diesem Werk lernt der Leser auch sehr gut den Anarchisten kennen... er erfährt, wie er lebt, was in ihm vorgeht und ganz wichtig: warum er so handelt, wie er es tut. Und das lässt einen tief eintauchen in die dunkle Welt.

Fazit:
Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung von "Ich bin die Nacht" und ich freu mich sehr auf "Ich bin der Schmerz"! Deshalb eine absolute Leseempfehlung für alle, die auch gerne mal die dunkle Seite erleben möchten!