Kommt leider nicht an die „What if“-Reihe dran
Feels like LoveNachdem ich von der „What if“-Reihe total begeistert war, welche die Autorin unter dem Namen Sarah Sprinz veröffentlich hat, musste ich natürlich auch ihre darauf folgende Serie beginnen. Der Leser begegnet ...
Nachdem ich von der „What if“-Reihe total begeistert war, welche die Autorin unter dem Namen Sarah Sprinz veröffentlich hat, musste ich natürlich auch ihre darauf folgende Serie beginnen. Der Leser begegnet Mila und Leonardo, die sich unsterblich ineinander verlieben. Jedoch wird Leo’s Leben von seiner dunklen Vergangenheit überschattet und als wäre das nicht schon mehr als genug, verändert eine Diagnose das Leben von Leo und Mila komplett...
Mein Eindruck vom Buch:
Zunächst mal möchte ich auf das Cover eingehen. Es ist wirklich wunderschön gestaltet und sticht sofort ins Auge. Die Designer haben hier wirklich was unheimlich schönes geschaffen. So, aber jetzt zur Story, die zwischen den beiden Buchdeckeln steckt. Man begleitet Mila, Leo und auch manchmal Jojo in der Ich-Perspektive und das ist genau der Schreibstil, den ich am Liebsten mag. Jedoch konnte ich zu keinem der Protagonisten eine richtige Verbindung aufbauen, so sehr ich es auch versucht habe. Manche Dialoge wirken enorm plump und sinnfrei und die Verhaltensmuster von Mila und Leo konnte ich desöfteren absolut nicht nachvollziehen. Durch diese unrealistischen Dialoge und die Handlungsweisen wurde mir während des Lesens immer wieder bewusst, wie fiktiv die Geschichte doch ist. Zudem gab es meiner Meinung nach viiiiieeeel zu viele Zufälle. Das wirkte unglaublich fingiert und machte alles sehr vorhersehbar. Mir fehlten diese besonderen Emotionen, diese Hingabe der Protagonisten. Die Schriftstellerin hat einen flüssigen Schreibstil, doch manchmal reicht dies leider nicht aus.
Fazit:
Von mir gibt es leider nur 2,5 Sterne und ich werde die Folgebände nicht mehr lesen, da ich mir kaum vorstellen kann, dass mich in der Fortsetzung die Charaktere fesseln werden. Ich habe das Gefühl, das in diesem Roman das Potenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft wurde. Schade!