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Veröffentlicht am 04.01.2026

Schatzkiste für alle, die einen (besseren) Umgang mit ihren Gefühlen lernen möchten - und Coaches

Bauchgefühl mit Köpfchen
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Eigentlich mache ich das ja nicht: eine Rezension schreiben, wenn ich ein Buch noch nicht zu Ende gelesen habe. Doch bei „Bauchgefühl mit Köpfchen“ mache ich eine Ausnahme. Denn mittlerweile „lese“ ich ...

Eigentlich mache ich das ja nicht: eine Rezension schreiben, wenn ich ein Buch noch nicht zu Ende gelesen habe. Doch bei „Bauchgefühl mit Köpfchen“ mache ich eine Ausnahme. Denn mittlerweile „lese“ ich schon seit über zwei Monaten an diesem Buch. Und obwohl mir nur noch 50 von den rund 150 Seiten fehlen, weiß ich doch, ich werde noch länger dafür brauchen und es gern mit ins neue Jahr nehmen.

Was ist nun das Besondere an „Bauchgefühl mit Köpfchen“ von Tina Tschage?

Es ist viel mehr als ein Buch. Es ist eine Fundgrube, ja, eine Schatzkiste für alle, die bereit sind, sich selbst und ihren Umgang mit Gefühlen zu reflektieren. In diesen Zeiten, wo Gefühlsregulation und das Nervensystem in aller Munde sind, kommt dieses Workbook gerade recht. Es enthält nicht nur einen sehr gut zu lesenden Grundlagen-Teil und umfangreichen Praxisteil, sondern auch noch 96 (!) Gefühls- und Bedürfniskarten zum Heraustrennen.

Die sympathische Tina Tschage ist seit vielen Jahren in Unternehmen, Kirchen und Privatpersonen als Coach unterwegs und versteht es, komplexe Zusammenhänge leicht verständliche herunterzubrechen. Sie schreibt persönlich und „frei nach Schnauze“, aber mit viel Empathie. Die zentrale Frage „Wie bringen wir Bauchgefühl und Köpfchen – also Emotio und Ratio – miteinander in Einklang?“ behandelt sie mit viel Respekt und Humor.

Der Praxisteil ist das Herzstück des Buches. Der Ablauf ist im Prinzip immer derselbe: Gefühle wahrnehmen – verstehen – integrieren. Tina nimmt die Lesenden dabei behutsam und empathisch an die Hand und führt sie durch so spannende Themen wie Selbstmitgefühl – Abschalten lernen – Umgang mit Kritik und Konflikten – Emotio und Ratio im Job – Umgang mit Lampenfieber, Veränderungen, Krisen – Wie schlafen gelingen kann – Entscheidungen treffen etc.

Es ist ein echtes Arbeitsbuch und hat in etwa DIN A4-Format. Ich arbeite mit Tinas „Gefühlsdröselei“ nun schon einige Monate und merke, wie gut es mir tut. Mein Tipp: Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen und immer mal wieder damit weiterarbeiten. Die „Gefühldröselei“ (inklusive der tollen Karten!) kann man auch ohne Buch jederzeit anwenden, wenn sich eine Situation „haarig“ anfühlt.

Von mir gibt es die Höchstpunktzahl – ich empfehle es sehr gern weiter für alle, die einen besseren Umgang mit ihren Gefühlen lernen möchten, sowie allen Coaches, die ihre Ratsuchenden dabei unterstützen wollen.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Von nun an mache ich keinen Bogen mehr um Jahreslosungsbücher ...

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu
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Ich muss zugeben: Ich bin ein Fan von Fabienne Sitas Büchern. Ich muss auch zugeben: Um die Bücher zur Jahreslosung habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Meistens kennt man diese Verse ja, wenn man ...

Ich muss zugeben: Ich bin ein Fan von Fabienne Sitas Büchern. Ich muss auch zugeben: Um die Bücher zur Jahreslosung habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Meistens kennt man diese Verse ja, wenn man schon länger mit Jesus unterwegs ist. Es sind Klassiker. Warum also ein ganzes Buch darüber lesen?

Doch nach „Siehe, ich mache alles neu“ muss ich meine Haltung wohl mal überdenken. Denn dieses kleine Büchlein hat es in sich. Es ist wirklich nicht groß, hat ein Taschenkalenderformat und gerade mal 144 Seiten. Aber die Schweizer Künstlerin schreibt darin so dicht und fein gewebt, dass man das Gefühl hat, es ist doppelt so dick und gehaltvoll. Es ist ein sehr persönliches, aber auch ein sehr tief gehendes Buch, das immer wieder dazu einlädt, sich auf die Begegnung mit Gott einzulassen – auch im Schmerz.

Fabienne beschreibt in „Siehe …“ ihren eigenen Heilungsweg. Wer schon Bücher von ihr gelesen hat, wird Teile davon kennen, aber es ist wohltuend und stimmig, ihn nochmals so auf den Punkt gebracht und komprimiert zu lesen. Auch innere Bilder haben Raum in ihrem neuesten Werk, nehmen aber nicht so viel Raum ein wie in „Die Treppe“ oder „Asche und Eden“.

Wer Fabienne Sita bereits kennt, wird auch dieses Buch lieben. Wer sie noch nicht kennt, findet hier den perfekten Einstieg. Ich kann es von Herzen empfehlen, für Christen am Anfang ihres Glaubensweges, aber auch für „alte Hasen“, und werde es sicher nochmals lesen.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

"Weihnachtsmomente" zum Verschenken und Selberbehalten

Wundervolle Weihnachtszeit
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Für LYDIA-Leserinnen ist Delia Holtus keine Unbekannte. Viele Jahre lang war sie Redakteurin für die beliebte Frauenzeitschrift, bevor sie zum Francke-Verlag wechselte. Das Lesebuch „Wundervolle Weihnachtszeit“ ...

Für LYDIA-Leserinnen ist Delia Holtus keine Unbekannte. Viele Jahre lang war sie Redakteurin für die beliebte Frauenzeitschrift, bevor sie zum Francke-Verlag wechselte. Das Lesebuch „Wundervolle Weihnachtszeit“ wurde liebevoll von ihr zusammengestellt und man merkt: Sie hat ein ausgesprochenes Händchen dafür, berührende Geschichten auszuwählen.

22 Frauen erzählen darin von einem Erlebnis, das sie mit Weihnachten verbinden. Vergeblich wird man nach bekannten Geschichten suchen – hier ist alles neu. Doch die meisten Autorinnen sind keine Unbekannten. Einige kennt man eher von ihren Romanen: Lynn Austin, Elizabeth Musser, Irene Hannon, Melissa C. Feurer. Andere sind bekannt für ihre (biografischen) Sachbücher (Nicola Vollkommer, Debora Sommer, Susanne Ospelkaus, Daisy Gräfin von Armin). Doch egal, was für ein Name davorstand, jede Geschichte hat mir einen echten „Weihnachtsmoment“ geschenkt.

Sehr hilfreich fand ich die klar benannten Oberkapitel, durch die man ungefähr weiß, was einen erwartet, z. B. „Weihnachten anderswo“ oder „Geschenke der Herzen“. Die Mischung ist sehr gelungen – es sind fröhliche, traurige, besinnliche, laute oder auch nachdenkliche Geschichten darunter. Nie kitschig, aber immer mit Bezug zum größten Wunder von Weihnachten: Gott wurde Mensch.

Das Buch ist schön gebunden und macht einen wertigen Eindruck, trotz des günstigen Preises. Mich hat „Wundervolle Weihnachtszeit“ absolut überzeugt. Hier stimmt alles – Verpackung, Zusammenstellung, Inhalt. Ganz große Empfehlung für alle, die sich selbst oder eine geliebte Frau in ihrem Leben mit „Weihnachtsmomenten“ beschenken möchten.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Wunderbare Zusammenstellung, tolle Aufmachung - Jahreshighlight!

Beloved
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"Frauen erzählen von ihrer göttlichen Identität“ – der Untertitel von „beloved“ hat mich direkt angesprochen und so habe ich gespannt und erwartungsvoll nach und nach die 20 Beiträge in diesem schön und ...

"Frauen erzählen von ihrer göttlichen Identität“ – der Untertitel von „beloved“ hat mich direkt angesprochen und so habe ich gespannt und erwartungsvoll nach und nach die 20 Beiträge in diesem schön und wertig gestalteten Buch verkostet. Ich sage hier bewusst „verkostet“, weil sich das Buch im Nachhinein angefühlt hat wie ein Festessen.

Die Beiträge sind so unterschiedlich wie die Frauen, die sie geschrieben haben. Darunter viele, deren Namen mir (noch) gar nichts sagten, aber auch einige, die ich durch ihre Podcasts kannte oder sogar schon persönlich getroffen hatte. Es ist kein „leichtes“ Buch, weil jeder Beitrag Tiefe hat. Da wird von Schmerz erzählt, von Enttäuschungen und Umwegen im Leben. Aber auch von Wendepunkten, tiefen Begegnungen mit Gott und bewegenden Neuanfängen.

Innen ist das Buch sehr ansprechend gestaltet, mit Fotografien von Elena Engels, und mehrfarbigem Druck. Zentrale Sätze in den einzelnen Beiträgen sind optisch hervorgehoben – für mich unheimlich stimmig. Der Herausgeberin Konstanze von der Pahlen ist mit „beloved“ wirklich eine sehr berührende und Mut machende Zusammenstellung gelungen, die Frauen jeden Alters (aber besonders die ab ca. Ende Zwanzig) stärken kann. Das Thema „göttliche Identität“ wird in so vielen Facetten beleuchtet, dass sich darin fast jede Leserin wiederfinden wird.

Fazit: Eines meiner Jahreshighlights! Ich werde das Buch auf jeden Fall nochmal lesen und es sicher mehrmals verschenken.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Leicht verständlich, kompakt, kurzweilig geschrieben - ein sehr guter Ratgeber (für gläubige Menschen) zur Stress-Prävention

Jesus aber schlief.
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„Jesus aber schlief“ von Jonathan Gutmann bietet eine gute Einführung in biblische, allgemeingültige und nachhaltige Strategien gegen Stress. Es ist ein tolles Buch zur Stress-Prävention, jedoch meinem ...

„Jesus aber schlief“ von Jonathan Gutmann bietet eine gute Einführung in biblische, allgemeingültige und nachhaltige Strategien gegen Stress. Es ist ein tolles Buch zur Stress-Prävention, jedoch meinem Empfinden nach nicht so gut für Menschen geeignet, die bereits im Burn-out oder in einer Depression stecken, oder sich schon in Therapie befinden.

Der Autor ist Fachpfleger für Psychiatrische Pflege, außerdem berät er als Stressbewältigungstrainer. Toll fand ich die schlicht gehaltene Sprache. Hier muss keiner Angst haben, die Fachwörter nicht zu verstehen, denn erstens gibt es sehr wenig davon und wenn sie vorkommen, werden sie allgemein verständlich erklärt.

Mit gerade mal 180 Seiten ist dieser Ratgeber vergleichsweise schlank. Die ersten 50 Seiten sind eine kurzweilig geschriebene Einführung in die Themen Stress, Burn-out und Resilienz. Die restlichen 130 Seiten sind praktische Tipps für Routinen, Lebenseinstellungen, Entlastungs- und Entspannungsmethoden. Während ich durch die ersten 50 Seiten nur so geflogen bin, musste ich beim Lesen der Tipps das Tempo rausnehmen. Es sind einfach sehr viele Tipps in sehr kompakter Form. Vieles kennt man, manches ist möglicherweise neu, vieles eine gute Erinnerung. Menschen, die akut im Burn-out oder einer Depression stecken, könnten sich davon leicht überfordert fühlen – daher der einschränkende Hinweis oben.

„Jesus aber schlief“ ist auch ein guter Fundus für Berater und Coaches, die ihren Ratsuchenden praktische Tipps an die Hand geben möchten. Für Menschen, die bereits in Therapie sind, ist das Buch eher nicht zu empfehlen, da es hier um Basics geht, und nicht so sehr in die Tiefe gegangen wird. Was mich etwas irritiert hat: Auf den Titel wird nicht wirklich Bezug genommen – und man kann ihn so oder so verstehen.

Insgesamt dieses Buch aber ein sehr gut und leicht verständlich geschriebener Ratgeber. Ich empfehle ihn in erster Linie für Christen, die selbst aktiv Stress vorbeugen möchten.

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