Bewegend
Solange gehört das Leben noch unsBereits dem Klappentext ist zu entnehmen, dass dieses Buch sehr wahrscheinlich keines mit Happy End sein wird. Insofern täuscht das zu friedvolle Cover. So lernt man direkt zu Begin Ina und ihren schwerkranken ...
Bereits dem Klappentext ist zu entnehmen, dass dieses Buch sehr wahrscheinlich keines mit Happy End sein wird. Insofern täuscht das zu friedvolle Cover. So lernt man direkt zu Begin Ina und ihren schwerkranken Großvater kennen, denen nicht mehr viel gemeinsame Zeit bleibt.
Durch den emotionalen Schreibstil fühlt (und vor allem leidet) man mit Ina mit, die fortan mit Verlustängsten, Schmerz und Trauer konfrontiert wird. Doch auch ihre innere Zerrissenheit, es in dieser Situation jedem und allem gerecht zu werden, wird gut deutlich. Leider kommt es in diesem Zusammenhang zu überflüssigen Wiederholungen ihres Gedankenkarussells.
Stellenweise erscheint Ina mir zudem auch unbeholfen in ihrer Schusseligkeit sowie recht naiv mit ihrer Vorstellung eines Hospizes und bei den ersten Zusammentreffen mit Richard.
Ihrer beider Geschichte sorgt im Anschluss für eine neuerliche Achterbahn der Gefühle. Allerdings wird sie zum Ende hin schon arg rührselig und drückt auf die Tränendrüse.
Das müsste nicht sein, denn aufgrund der Thematik wäre es auch so ein sehr emotionales und nachdenklich stimmendes Buch.