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Veröffentlicht am 09.11.2025

3 Frauen, die gemeinsam, in einem alten Obstgarten mit Bienen, einen emotionalen Neuanfang wagen!

Wilder Honig
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In dem Roman "Wilder Honig" von Caryl Lewis, geht es um einen alten Obstgarten, Bienenvölker und die Geschichte dreier Frauen. Sie versuchen in einem idyllischen walisischen Garten einen Neuanfang zu schaffen ...

In dem Roman "Wilder Honig" von Caryl Lewis, geht es um einen alten Obstgarten, Bienenvölker und die Geschichte dreier Frauen. Sie versuchen in einem idyllischen walisischen Garten einen Neuanfang zu schaffen und die Versäumnisse und Fehler der Vergangenheit, hinter sich zu lassen.

Hannah verliert ihren Mann John, er hinterlässt ihr seine Bienenvölker und elf Briefe. Als sein Geheimnis in diesen ans Licht kommt, beginnt für sie ein neuer Abschnitt. Werden Hannah ihre Schwester Sadie und Megan es schaffen mithilfe der Natur zu heilen, die Trauer, Wut und Enttäuschung zu überwinden?

Mir hat das Buch alles in allem sehr gut gefallen. Der Erzählstil ist ruhig und angenehm, der rote Faden klar erkennbar. Für mich sind ganz klar die Apfelbäume und die Bienen die Hauptcharaktere und die Menschen mehr die Randfiguren, auch wenn die Gefühle und Handlungen teilweise sehr emotional und tragisch sind. Für mich ist die Geschichte traurig, sie zeigt so viele verpasste Chancen auf obwohl sie auch zeigt, dass ein Neuanfang möglich ist. Stark ist, dass die Charaktere diesen nur schaffen, weil sie Verzeihen, heutzutage viel zu selten und ein wirkliches Vorbild. Die starke Verbindung zwischen Natur und dem Respekt vor dieser macht dieses Buch so gut, es schafft einfach eine einzigartige Atmosphäre. Das Cover finde ich wunderschön, quasi ein Gemälde das Weite und Natur zeigt. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Bezug zum Inhalt gewünscht z.B Apfelbäume statt Blumen oder Bienenvölker. Der Titel hingegen passt perfekt!

Ich kann diesen Roman nur empfehlen, ein schönes literarisches Werk, das viele Emotionen hervorrufen kann!

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Tödliche Geheimnisse in wunderschöner Kulisse, mit sympathischen Charakteren!

Totenleuchten
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In dem Lappland-Krimi "Totenleuchten" von Klara Nordin, geht es um den brutalen Mord an einem jungen Mann, mitten in der Kulisse eines samischen Wintermarktes, alter Geschichten und Geheimnissen.

In Jokkmokk ...

In dem Lappland-Krimi "Totenleuchten" von Klara Nordin, geht es um den brutalen Mord an einem jungen Mann, mitten in der Kulisse eines samischen Wintermarktes, alter Geschichten und Geheimnissen.

In Jokkmokk am Polarkreis wird eine Leiche gefunden, geschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin tritt ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden an und hat mit sowas nun wirklich nicht gerechnet. Gemeinsam mit ihren Kollegen Bengt und Margareta nimmt sie die Ermittlungen auf und sie stoßen schnell auf alte Geheimnisse und kuriose Einheimische.

Das Buch war genau meins, die samische Atmosphäre im Winter ist wirklich atemberaubend und mitreisend. Der Schreibstil ist angenehm auch wenn ich am Anfang von den vielen Perspektivwechseln etwas überfordert war. Es wird wie gesagt aus vielen Perspektiven erzählt, wobei ich aus Spoilergründen nicht näher darauf eingehen möchte. Nachdem ich in diese Art des Erzählens reingekommen bin hat es mich echt überzeugt, weil es so viele Seiten auf die Geschehnisse erleuchtet und persönliche Nebenhandlungen erzählt. Besonders gefallen hat mir auch der Schauplatz rund um samische Traditionen, Motorschlitten, viel Schnee und aufgewärmte Häuser, das passt gut zum Winter und hat mir Lust auf Lappland gemacht!

Ich kann das Buch definitiv empfehlen, auch wenn es kein "überkrasser" Krimi ist, und die Geschichten der Charaktere und die Atmosphäre viel Raum einnehmen.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Wissen ist Macht! -informativ, unterhaltsam und geschichtlich

Verschwundene Wörter
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In dem Sachbuch geht es um verschwundene Wörter aus dem deutschen Sprachgebrauch.

Der Autor Matthias Heine hat sich 181 Wörter ausgesucht und erzählt zu jedem Wort, wie es entstanden ist, welche Entwicklung ...

In dem Sachbuch geht es um verschwundene Wörter aus dem deutschen Sprachgebrauch.

Der Autor Matthias Heine hat sich 181 Wörter ausgesucht und erzählt zu jedem Wort, wie es entstanden ist, welche Entwicklung es durchlebt hat, wer es geprägt hat und wie es schlussendlich ersetzt wurde bzw. nicht mehr gebraucht wurde und anschließend in Vergessenheit geraten ist. Duden üblich sind sie die Wörter von A-Z sortiert.

Mir gefällt das Buch sehr gut, es lässt sich von A-Z lesen, fungiert wie ein Nachschlagewerk oder man sucht sich einfach ein Wort raus über das man etwas Lesen möchte. Ich finde die ausgewählten Wörter sehr interessant, viele waren mir gar kein Begriff oder ich habe sie immer in einen komplett falschen Zusammenhang gesetzt. Es ist faszinierend zu erfahren welche Geschichte manche Worte durchlebt haben oder was sie beschrieben haben. Ich bin sehr froh auf dieses tolle Buch gestoßen zu sein, es macht Spaß sprachliche Geschichte aufzuarbeiten, auch wenn es nicht einfach zu Lesen ist und manche Erklärungen mehrfach gelesen werden müssen, um sie vollends zu verstehen!

Wer Lust hat etwas über Wörter wie "Backfisch", "Aar", "Liebediener", "vexieren" und viele mehr zu erfahren für den ist dieses Buch das Richtige!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Kampf um verlorene Erinnerungen, Vergangenheit und Zukunft

Sag niemals Lebewohl
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In dem Roman „Sag niemals Lebewohl : Eine Liebe zwischen den Zeiten“, der Auftakt einer Reihe rund um die Montgomery-Brüder, geht es um Amanda Marceau aus dem 21.Jahrhundert und Alexander Montgomery aus ...

In dem Roman „Sag niemals Lebewohl : Eine Liebe zwischen den Zeiten“, der Auftakt einer Reihe rund um die Montgomery-Brüder, geht es um Amanda Marceau aus dem 21.Jahrhundert und Alexander Montgomery aus dem 18. Jahrhundert.

Amanda ist eine berühmte Songwriterin, er ein britischer Spion, durch Zufall reist Amanda ins 18.Jahrhundert und lernt dort Alexander kennen. Nach ein paar Monaten intensiver Liebe, reist sie während eines dramatischen Ereignisses zurück ins 21.Jahrhundert. Allein mit Alexanders kleiner Tochter hat sie tiefen Liebeskummer, der sie innerlich bricht und sie erleidet nach Nachricht des angeblichen Tods von Alexander einen psychischen Zusammenbruch. Doch Alexander Montgomery wurde nicht hingerichtet, er reist zu Amanda in die Gegenwart. Doch sie erkennt ihn aufgrund einer Amnesie nicht wieder Und kämpft verzweifelt um ihre Familie und die Erinnerung. Kann er es schaffen ihre Erinnerungen zurück zu bringen? Hat ihre Liebe und die Familie noch eine Chance?

Ich bin am Anfang wirklich nicht in die Geschichte reingekommen, der Prolog ist aus Sicht von Alexanders kleiner Tochter und es ist schwierig zu verstehen worum es geht. Ab Kapitel 2-3 wird es deutlich besser und man versteht Hintergründe und die Charaktere. Die große Stärke der Geschichte sind die intensiven Gefühle zwischen Amanda und Alex. Auch war es spannend Amanda bei dem Weg der Erinnerung zu begleiten. Meiner Meinung nach passen die Kapitel aus der Vergangenheit perfekt. Sie waren nicht übermäßig dominant und haben viel verdeutlicht ohne Teile zu erklären, die schon in der Gegenwart vorgekommen waren. Das Cover finde ich ansprechend, allerdings fehlt mir der Bezug zum Inhalt des Buches. Es stellt eine Villa am Meer da und ok es gibt einen Flügel, aber es ist nichts aus der Vergangenheit oder Personen sichtbar was zum Charakter des Buches passen würde. Obwohl ich jetzt einiges negative angesprochen haben und ich inhaltliche Fragen habe über Handlungen die noch nicht vollständig aufgeklärt sind, ist das Buch echt gut. Es ist abwechslungsreich, der Schreibstil (bis auf den Prolog) angenehm, die Charaktere stark und die Gefühle intensiv!

Fazit: Für mich ein gutes Buch mit schwierigem Einstieg. Die Geschichte hat eine 2. Chance verdient!

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Überzeugt mit Spannung, britischem Charme und der passenden Prise Humor!

Nightingale
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Bei dem Cosy-Crime „Nightingale: Mord im Musensaal“ von Danielle Weidig, handelt es sich um einen perfekt gelungenen Reihenauftakt rund um das frisch gebackene Ehepaar Lady Lydia und Lord Nigel Nightingale ...

Bei dem Cosy-Crime „Nightingale: Mord im Musensaal“ von Danielle Weidig, handelt es sich um einen perfekt gelungenen Reihenauftakt rund um das frisch gebackene Ehepaar Lady Lydia und Lord Nigel Nightingale samt Schwiegermutter, passendem Castle und mysteriösem Mord, das mit viel britischem Charme und passender Spannung gespickt ist.

Von Boston, nach den Flitterwochen auf den englischen Landsitz, was romantisch klingt wird anders als alles was sich Lydia als junge Countess vorgestellt hat. Hauspersonal, eine britische Schwiegermutter, ein riesen Kater, ein in die Jahre gekommenes Castle sind da erst der Anfang. In Whispering Pines geschieht ein Mord, ausgerechnet an Nigels Ex-Geliebten und der Schuldige scheint in ihrem Ehemann schnell gefunden. Doch Lydia ist überzeugt, dass er es nicht war und beginnt mit Neugier, Mut und der Hilfe von Butler Godfrey auf eigene Faust zu ermitteln, was für Spannung, lustige Situationen und so einigen Überraschungen führt.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, es hat nicht nur meinen Geschmack getroffen, sondern auch mit starken Charakteren und abwechslungsreichem Schreibstil, welcher die britische Art fantastisch rüber bringt, überzeugt. Lydia ist eine mutige Frau, die trotz widriger Umstände nicht aufgibt und zusammen mit dem Butler ihrer Schwiegermutter ein unschlagbares Team ergibt. Die Ermittlungen zu verfolgen war genauso unterhaltsam wie Lady Charlotte (die Schwiegermutter) bei diversen lustigen Konversationen zu begleiten.

Fazit: Alles in allem ein wirklich gelungener Cosy-Crime, den ich nur empfehlen kann und auf dessen Fortsetzung ich mich richtig freue. In Whispering Pines wird es definitiv nicht langweilig werden, denn der nächste Mord ist schon bereit!

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