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Veröffentlicht am 18.12.2016

Witzige und charmante Geschichte über die Liebe

Cupidas küssen nicht
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Evodie ist eine Cupida, ein Liebesengel wie er im Buche steht, denn es bringt ihr keine größere Freude, andere Menschen zusammen zu bringen. Selbst wenn man bedenkt, dass sie selber noch nie eine richtige ...

Evodie ist eine Cupida, ein Liebesengel wie er im Buche steht, denn es bringt ihr keine größere Freude, andere Menschen zusammen zu bringen. Selbst wenn man bedenkt, dass sie selber noch nie eine richtige Beziehung hatte. Doch ihr neuer Auftrag stellt sie vor neue ungeahnte Herausforderungen, denn sie soll den smarten Witwer und Vater Jonas mit der sympathischen alleinerziehenden Susan zusammenbringen. Dumm nur, dass Evodie’s Herz bei Jonas immer etwas ins Flattern gerät, obwohl dies strengstens untersagt ist. Als dann noch Evodie’s Kontrahent Demian, der Zwietracht-Engel alles versucht, um das Zusammenkommen von Susan und Jonas zu verhindern und dazu Evodie’s Gefühle für Jonas schamlos ausnutzt, wird es kompliziert. Denn der Engel versteht es, wir ihm alle Frauenherzen zufliegen, ob nun Susan oder Evodie und plötzlich weiß der Liebesengel gar nicht mehr, was er fühlen soll und die Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt so richtig.

Ewa A. hat hier einen äußerst unterhaltsamen Roman geschrieben, die durch jede Menge Witz und eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle überzeugen kann. Der Roman startet etwas holprig, wenn man direkt in das ungewohnte Leben der Cupida hineingeworfen wird, man muss sich zudem etwas an den Schreibstil gewöhnen. Ist dies jedoch nach kurzer Eingewöhnungsphase geglückt, kann man sich ganz auf diese ungewöhnliche und doch himmlisch verrückte, komische und romantische Geschichte einlassen. Die Charaktere bekommen nach und nach Tiefe und Substanz und die Stimmung zwischen ihnen stimmt einfach. Besonders zwischen Evodie und Demian fliegen regelmäßig in Kontrahenten-Manier die Fetzen, aber auch unter Evodie und ihren Kollegen herrscht eine angenehm witzige Stimmung. Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz und das Knistern zwischen den Zeilen kann man einfach nicht ignorieren. Das ist es nicht verwunderlich, wenn Evodie ab und an nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf oder die Gefühle stehen. Die Geschichte kann zudem durch zahlreiche Wendungen und gute Einfälle überraschen.

Nach kleinen Eingewöhnungsschwierigkeiten konnte der Roman durch jede Menge Witz und eine rolle wendungsreiche Geschichte überzeugen. Ein engelsgleicher Ausflug, der zeigt, wie einfach Liebe sein sollte, aber wie kompliziert es doch manchmal einfach ist.

Veröffentlicht am 18.12.2016

Spannende Familiengeschichte mit jeder Menge Drama und Gefühl

Winterblüte
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Carina Bomann – Winterblüte
Die Autorin hat mit Winterblüte ein spannendes Familiendrama geschrieben, welches von Beginn an zu fesseln vermag. Spannend und geheimnisvoll geht es zu, wenn die unbekannte ...

Carina Bomann – Winterblüte
Die Autorin hat mit Winterblüte ein spannendes Familiendrama geschrieben, welches von Beginn an zu fesseln vermag. Spannend und geheimnisvoll geht es zu, wenn die unbekannte „Barbara“ am Strand gefunden wird. Aber man merkt auch schnell, dass die Familie anscheinend ein Geheimnis hat, über das nicht gesprochen wird von den Eltern, eine schreckliche Fehde, die das Leben aller überschattet und einschränkt.

Vor allen die Tochter Johanne leidet sehr unten den Erwartungen der Familie und sie kann ihre Liebe nicht ausleben, wie sie möchte, sondern wird in eine Heirat gedrängt, die sie nicht möchte. Ihr Bruder dagegen ist ein Lebemann und der Erbe des Unternehmens. Auch wenn er das Leben eher locker und leichtnimmt, merkt man ihm die Bürde und Verantwortung an. Generell werden alle Personen sehr authentisch für die damalige Zeit dargestellt und man kann sich gut in die Gefühle und Handlungen reindenken. Die Geschichte birgt wunderbar viele Geheimnisse und Intrigen, die unbedingt zu fesseln wissen. Manche Personen sind zudem vielschichtiger, als zunächst angenommen, was der Geschichte einen angenehmen weiteren Aspekt verschafft.

Die Geschichte bietet alles, was man sich erhoffen kann – Enthüllungen, Drama und so richtig schön etwas fürs Herz und ist dabei sehr unterhaltsam.

Veröffentlicht am 18.12.2016

Gute Idee, aber leidenschaftslose Umsetzung

Goddess of Poison - Tödliche Berührung
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Eigentlich war das Schicksal von Twylla, der Tochter der Sündenesserin schon klar, sollte sie doch die Aufgabe ihrer Mutter übernehmen. Doch alles kommt anders, als sie an den königlichen Hof geholt wird ...

Eigentlich war das Schicksal von Twylla, der Tochter der Sündenesserin schon klar, sollte sie doch die Aufgabe ihrer Mutter übernehmen. Doch alles kommt anders, als sie an den königlichen Hof geholt wird als gottgleiche Daunen, der Inkanation zweier Gottheiten. Denn ihre Haut ist giftig und von da an wird sie als Henkerin der Verurteilten benutzt. Zudem ist es ihr vorherbestimmt, den Kronprinzen zu heiraten und mit ihm künftig über das Land zu bestimmen. Doch es gibt Mächte, die dies verhindern wollen und Intrigen spannen sich um Twylla. Eine Dreiecksliebesgeschichte verkompliziert die Sac he zudem, sodass Twylla am Ende sogar an sich und ihrer Bestimmung zweifelt.

Alleine das Cover zieht den geneigten Leser schon magisch an und man wird auch sofort in eine magische Welt hineingeworfen. Von Anfang an ist klar, wozu Twylla fähig und bestimmt ist, welche Macht sie besitzt, aber auch, dass sie nur ein Spielball im königlichen Gefüge ist. Die Ideen der Machtstrukturen und fantastischen Elemente sind dabei einfallsreich und interessant, man kann allerdings hier und da die Quellen der Ideen erkennen. Die Geschichte kommt allerdings recht schwer in Fahrt und man muss sich zu Beginn schon etwas quälen, bis die Geschichte an Spannung zunimmt. Die Figuren sind interessant herausgearbeitet und nicht zu eindimensional. Vor allen Twylla ist ein sehr interessanter Charakter, der hart an der großen Aufgabe zu knabbern hat. Aber auch der Prinz oder die Königin sind sehr gut gelungen. Leider kommen die Emotionen und Gefühle etwas leidenschaftslos daher die meiste Zeit. Man hat das Gefühl, die Ich-Erzählerin Twylla erzählt die Geschichte ohne viel Begeisterung. Einzig zum Schluss schafft es die Autorin, eine bis dato er dahin plätschernde Handlung durch ein Wenig Überraschung und Wendung aufzupeppen.

Ein Roman, der meine hohen Erwartungen leider nur bedingt erfüllen konnte. Gute Ideen, aber mangelnde und zu oft leidenschaftslose Umsetzung lassen diesen Roman leider nicht in allzu bleibender Erinnerung.

Veröffentlicht am 21.11.2016

Spannend und magisch kommt man hier auf jeden Fall auf seine Kosten

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten
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Intrigen, Rätsel und Magie – Ich war natürlich sofort angezogen von diesem Buch, als ich die Beschreibung gelesen hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn das Buch liefert, was es verspricht. Sehr unterhaltsam ...

Intrigen, Rätsel und Magie – Ich war natürlich sofort angezogen von diesem Buch, als ich die Beschreibung gelesen hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn das Buch liefert, was es verspricht. Sehr unterhaltsam berichtet der Autor von Magiern und Verschwörungen, in die der junge Apotheker-Lehrling Christopher Rowe stolpert, als sein Meister getötet wird und ihm rätselhafte Hinweise hinterlässt. Christopher will den Mörder unbedingt finden und macht sich auf die Suche.

Die Charaktere sind wirklich sehr schön dargestellt in diesem Buch, allen voran natürlich Christopher und sein Freund Tom, der ihm stets loyal zur Seite steht, auch wenn er so manches missglückte Experiment aushalten muss. Freundschaft und Loyalität werden in diesem Roman wirklich hochgepriesen, nicht nur zwischen den beiden Freunden, sondern auch von Christopher zu seinem Meister, dem er viel im Leben verdankt. Die Handlung ist super spannend und witzig dazu. Zielgruppe ist ein etwas jüngeres Publikum, welches den angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil erklärt, aber auch die leicht zu folgende Handlung. Die Rätsel haben es allerdings in sich und wecken den Abenteuergeist.

Ein wirklich tolles Buch, welches altersgerecht daherkommt und begeistern kann. Aufregend, spannend und magisch geht es zu, währen die Freundschaft und Loyalität ganz groß gefeiert wird. Ich freue mich schon auf Band 2.

Veröffentlicht am 21.11.2016

Solide Unterhaltung, bei der Leidenschaft und Spannung leider zu kurz kommen

Liebe, Zimt und Zucker
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Was tun, wenn man der großen Liebe in ein neues Leben folgt, welches sich dann als zerplatze Seifenblase herausstellt? Vor der Situation steht jedenfalls Mari, als sie ihr Leben in Hamburg hinter sich ...

Was tun, wenn man der großen Liebe in ein neues Leben folgt, welches sich dann als zerplatze Seifenblase herausstellt? Vor der Situation steht jedenfalls Mari, als sie ihr Leben in Hamburg hinter sich lässt, um mit ihrem Freund ein Leben in einer Kleinstadt zu beginnen. Dumm nur, dass dieser direkt nach Ankunft mit ihr Schluss macht und sie leider dort strandet. Ständig den Ex vor Augen, versucht sich Marit in einem kleinen Coffeeshop durchzuschlagen, bis, ja bis das Leben irgendwie weitergeht. Denn so wirklich einen Plan hat sie nicht.

Wie das Leben manchmal so spielt, das denkt man sich jedenfalls bei dieser Geschichte. Marit ist dabei eine kleine Kämpferin und scheint trotzdem so verloren. Doch das Leben im Coffeeshop hält sie über Wasser und in der Besitzerin eben dieser hat scheint sie eine wahre Freundin gefunden zu haben. Doch auf den mürrischen Kollegen Moritz hätte sie gut und gerne verzichten können, denn ständig fliegen die Fetzen zwischen den Beiden. Oder sind es gar Funken? Auf jeden Fall kann das Buch durch jede Witz und Charme überzeugen. Viele Spannende Fragen werden aufgeworfen und auch gelöst, doch leider fehlt der Geschichte an vielen Stellen die Spannung und aufregund. Die Geschichte dümpelt stellenweise etwas vor sich hin und auch die Leidenschaft vermisst man doch sehr lange, sie kommt einfach nicht rüber. Schade, nach einem starken Anfang und guten Ideen fällt die Umsetzung leider zu schwach aus zum Ende hin.

Ein unterhaltsamer Roman, der sich durch kurze Kapitel und sympathische Charaktere schnell und gut lesen lässt. Leider fehlt die Spannung und die Leidenschaft auf weiter Strecke.