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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2025

unerwartete Urlaubsabenteuer

Bad Tourists
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Der Thriller ist eine Mischung aus Urlaubsroman auf den Malediven und der Verarbeitung eines grausamen Attentates, bei dem mehrere Menschen brutal ermordet wurden. Die Charaktere Darcy, Kate und Camilla ...

Der Thriller ist eine Mischung aus Urlaubsroman auf den Malediven und der Verarbeitung eines grausamen Attentates, bei dem mehrere Menschen brutal ermordet wurden. Die Charaktere Darcy, Kate und Camilla sind komplett unterschiedlich, das bringt auch eine gewisse Dynamik in die Urlaubsreise der „Freundinnen“, wobei Darcy die tonangebende Person ist, die auch den Urlaub bezahlt hat, um ihre Scheidung zu feiern. Richtige Urlaubsstimmung kommt nicht auf, die Ausflüge enden in einem Desaster oder in Panikattacken, jede hat ihre eigene große Villa, sodass auch eine gewisse Abgrenzung spürbar ist. Nachdem sich der Todestag der Verstorbenen des Massakers nähert und auch neue Vermutungen aufgetaucht sind, sind die Nerven angespannt und die Stimmung ist am Tiefpunkt. Ich hätte gerne noch mehr über die Hintergründe des Massakers und der dort verstorbenen Personen erfahren, auch über die Gerichtsverhandlung, dies ist für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen. Das Ende des Buches ist etwas überfrachtet mit Ereignissen, die im Vergleich zum vorigen, langsamen Tempo, actiongeladen, brutal und schnell ablaufen. Hier hätte mir auch eine bessere Aufteilung mehr zugesagt. Der Ausblick auf die Entwicklung der Charaktere, ein Jahr später, hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 15.11.2025

ausdrucksstark, brutal und schonungslos

Cop Town - Stadt der Angst
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Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere ...

Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere einbaut, somit eine sehr gelungene Kombination. Als Leser*in wird es durch die wechselnden Perspektiven nie langweilig, obwohl das Buch einen längeren Umfang aufweist. Themen wie Sexismus oder Rassismus und Polizeigewalt werden von der Autorin geschickt eingebracht, das kenne ich auch schon aus früheren Büchern von ihr.
Die Geschichte rund um den Polizistenmorden ist spannend aufgebaut und konstruiert und hat noch mehr im Hintergrund als man zuerst ahnt, je tiefer man gräbt, umso mehr Details kommen zum Vorschein. Das Thema wird komplex betrachtet und auch aufgelöst und somit bleibt der Spannungsbogen konstant hoch. Die Sprache ist direkt und ausdrucksstark und an manchen Stellen auch brutal und schonungslos.

Veröffentlicht am 15.11.2025

ausdrucksstark, brutal und schonungslos

Cop Town
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Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere ...

Die Autorin hat mit Cop Town einen Genre-Mix versucht, indem sie Elemente eines Thrillers, für das sie ja bekannt ist, mit denen eines historischen Zeitportraits verbindet und zusätzlich interessante Charaktere einbaut, somit eine sehr gelungene Kombination. Als Leser*in wird es durch die wechselnden Perspektiven nie langweilig, obwohl das Buch einen längeren Umfang aufweist. Themen wie Sexismus oder Rassismus und Polizeigewalt werden von der Autorin geschickt eingebracht, das kenne ich auch schon aus früheren Büchern von ihr.
Die Geschichte rund um den Polizistenmorden ist spannend aufgebaut und konstruiert und hat noch mehr im Hintergrund als man zuerst ahnt, je tiefer man gräbt, umso mehr Details kommen zum Vorschein. Das Thema wird komplex betrachtet und auch aufgelöst und somit bleibt der Spannungsbogen konstant hoch. Die Sprache ist direkt und ausdrucksstark und an manchen Stellen auch brutal und schonungslos.

Veröffentlicht am 14.11.2025

es bleiben Fragen offen

If he had been with me
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Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. ...

Der Roman trifft mitten ins Herz und passt sehr gut für gefühlvolle Jugendliche, die gerne poetische, aber vor allem auch intensive Romane lesen, in denen ein bunter Mix aus nahezu allen Gefühlslagen vorkommen. Dies macht die Charaktere tiefgründig und authentisch und gerade die nicht so tollen Seiten finde ich gut beschrieben und realistisch dargestellt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass dort die offen gebliebenen Fragen wieder aufgegriffen und beantwortet werden.

Veröffentlicht am 14.11.2025

intensives Gefühlschaos

If only I had told her
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Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist ...

Der zweite Teil setzt direkt dort an, wo der vorige Teil geendet hat und auch diesmal gibt es wieder jede Menge Herz-Schmerz, emotionale Situationen, verpasste Chancen, intensive Gefühlsszenen - es ist von nahezu allem etwas dabei. Die Gefühle wirken echt, die Charaktere verletzlich, das finde ich sehr gut gelungen. Wer sich nicht so intensiv dem Gefühlschaos aussetzen möchte, dem könnte es an manchen Stellen zu viel und zu intensiv sein. Durch die Perspektivenwechsel kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Gewisse Szenen, die im ersten Teil noch nicht so eindeutig und klar waren, werden im zweiten Teil wieder aufgegriffen und werden dadurch verständlicher und transparenter.