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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2020

sehr unterhaltsam - vor allem die Englischkenntnisse

Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)
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Meine Meinung zum Buch:
Kluftinger ist mittlerweile wieder etwas älter geworden und hat beruflich einen Aufstieg hingelegt. Sein Cold Case, der ihn schon längere Zeit beschäftigt, ist trotz der Zeit, die ...

Meine Meinung zum Buch:
Kluftinger ist mittlerweile wieder etwas älter geworden und hat beruflich einen Aufstieg hingelegt. Sein Cold Case, der ihn schon längere Zeit beschäftigt, ist trotz der Zeit, die inzwischen vergangen ist, sehr spannend und wühlt die Einwohner der kleinen Ortschaft wieder ordentlich auf, sodass auch Kluftinger nicht ganz ungefährlich lebt. Lucy, die neue Kollegin, mischt das Herrenteam ordentlich auf und bringt frischen Wind in das Ermittlungsteam. Die privaten Eindrücke finde ich auch sehr amüsant, vor allem, die Thermomix-Vorführung oder seine Hilfe bzw. Nicht-Hilfe bei der Hausarbeit und nicht zu vergessen, Kluftingers Englischkenntnisse sind ein Brüller. Auch aktuelle Themen, wie die Problematik der Asylwerber, werden angesprochen und das Thema Gleichstellung versucht Kluftinger in seinen eingestaubten Gedankengängen zu integrieren.

Mein Fazit:
Ich hoffe, Kommissar Kluftinger verabschiedet sich nicht bald in den Ruhestand, vorher würde ich noch gerne ein paar Fälle mit ihm lösen.

Veröffentlicht am 26.10.2020

ansprechendes Cover - wie auch der Inhalt

Zerrissen
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Meine Meinung zum Buch:
Schon der erste Eindruck ist außergewöhnlich, das Cover und den Titel finde ich sehr stimmig und beides in Kombination hat mich sofort angesprochen. Die Thematik ist natürlich auch ...

Meine Meinung zum Buch:
Schon der erste Eindruck ist außergewöhnlich, das Cover und den Titel finde ich sehr stimmig und beides in Kombination hat mich sofort angesprochen. Die Thematik ist natürlich auch sehr interessant, denn wenn es um die Misshandlung von Kindern geht, das kann niemand gutheißen. Umso brisanter ist die Lage, in der sich Gerichtsmediziner Fred Abel befindet, nachdem das schwer misshandelte Mädchen die Nichte seiner engen Kollegin Sabine Yao ist und deren Schwester unter Verdacht steht. Doch es kommt noch schlimmer, auch wenn dies schon genügend Stoff für ein Buch hergeben würde. Am Ende befindet sich auch Fred Abel selbst in einer brenzligen Situation und auch seine Ehefrau bleibt nicht verschont. Mir hat es gut gefallen, dass die unterschiedlichen Handlungsstränge abwechselnd eingebracht wurden und man so in kleinen Etappen häppchenweise die Hintergründe erfahren konnte, bevor man den gesamten Zusammenhang erfassen konnte. Durch die recht kurzen und übersichtlichen Kapitel lässt sich das Buch zügig lesen und auch der Spannungsbogen bleibt aufrechterhalten.

Mein Fazit:
Das Buch ist außen wie auch innen äußerst ansprechend gestaltet und der Schluss lässt auf einen Fortsetzungsteil hoffen, auf den ich mich schon jetzt freue!

Veröffentlicht am 25.10.2020

spannender Krimi mit bitterem Nachgeschmack

Meereskalt
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Meine Meinung zum Buch:
Durch die abwechselnden Perspektiven und die relativ kurz angelegten Kapitel lässt sich der Krimi sehr schnell lesen und die Spannung bleibt aufrecht. Das Thema ist bewusst so angelegt, ...

Meine Meinung zum Buch:
Durch die abwechselnden Perspektiven und die relativ kurz angelegten Kapitel lässt sich der Krimi sehr schnell lesen und die Spannung bleibt aufrecht. Das Thema ist bewusst so angelegt, dass man mit den Eltern und den Ermittlern mitleiden muss, denn wenn es um entführte und sogar getötete Kinder geht, da kann niemand einfach so darüber hinwegschauen. Wer als Täter in Frage kommt, ist im Prinzip schon klar definiert, aber es bleiben bis zum Schluss mehrere Optionen offen, was ich sehr spannend finde. Auch der Schluss ist kein freudiges Happy End, sondern es bleibt ein trauriger Beigeschmack, sodass man das Buch nach dem Lesen nicht einfach weglegt und gleich wieder vergisst, sondern es beschäftigt auch weiterhin.

Mein Fazit:
Dies war der erste Krimi, den ich vom Autor gelesen habe, aber es wird definitiv nicht mein letzter bleiben!

Veröffentlicht am 20.10.2020

harte Strafen für Klimasünder

Tag der Wahrheit
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Meine Meinung zum Buch:
Mir hat am Krimi in erster Linie die Thematik angesprochen, da sämtliche Umweltsünden, die von uns Menschen verursacht werden, aufgezeigt werden. Die Klimaschutzaktivisten haben ...

Meine Meinung zum Buch:
Mir hat am Krimi in erster Linie die Thematik angesprochen, da sämtliche Umweltsünden, die von uns Menschen verursacht werden, aufgezeigt werden. Die Klimaschutzaktivisten haben gründlich recherchiert und ihre Aktionen penibel genau geplant und durchgeführt, was kein kleiner Aufwand war und Aufsehen erregt haben sie mit ihren Aktionen auf alle Fälle. Außerdem sind die beiden leitenden Ermittler Laura und Steven ein perfekt eingespieltes Team, die sich auch privat verstehen und trotzdem keine Affäre-Tendenzen zeigen (wie es in den Krimis sehr häufig klischeehaft vorkommt). Gerade wegen ihrer Fehler und privaten Probleme gefallen sie mir auch als Ermittler mit Einfühlungsvermögen sehr gut. Auch sie können die Intention der Klimaschützer durchaus nachvollziehen, nur eben die Mittel können und dürfen sie nicht gutheißen.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Krimi, der auch inhaltlich in die Tiefe geht und vielleicht den einen oder anderen Klimasünder ein wenig wachrüttelt.

Veröffentlicht am 17.10.2020

Swea taucht ein in die isländische Kultur und nimmt uns mit

Das Wörterbuch des Windes
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Meine Meinung zum Buch:
Der Roman beginnt wie eine typische, heftige Trennungsgeschichte, bei der Swea (den Namen finde ich übrigens auch wunderschön) die Reißleine zieht und sich zuerst zurückzieht, um ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Roman beginnt wie eine typische, heftige Trennungsgeschichte, bei der Swea (den Namen finde ich übrigens auch wunderschön) die Reißleine zieht und sich zuerst zurückzieht, um dann ihr Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Besonders gut gefällt mir das isländische Flair, das dieses Buch ausstrahlt und die isländische Kultur belebt und bereichert er auf wundervolle Weise. Vor allem die Hauptcharaktere werden vielschichtig und tiefgründig dargestellt und ergänzen sich gegenseitig durch diese Unterschiedlichkeiten, trotzdem behält jede/r für lange Zeit ein paar Geheimnisse für sich. Außerdem lebt der Roman durch neue Bekanntschaften, tiefgründige Gedanken und Gespräche und wie schon gesagt, durch die isländische Kultur und deren üblichen Bräuche. Je länger Swea ihre Zeit in Island verbringt und sich dort ihr neues Leben aufbaut, umso mehr verändert sie sich auch selbst und wird viel selbstbewusster und aktiver als sie es in den letzten Jahren war, in denen sie von ihrem Mann und ihren Eltern abhängig war. Einzig das Ende ist ein wenig klischeebehaftet und war für mich vorhersehbar, aber ansonsten hat mich der Roman sehr gut unterhalten und ich habe die Zeit, die ich in die isländische Kultur eintauchen durfte, sehr genossen.