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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2018

Pferde, Spaß und Spannung

schleich® Horse Club™ - Die goldenen Schlüssel
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Meine Meinung zum Buch:
Meine Töchter und ich haben schon einige der Vorgänger Bücher von Horse Club gelesen und sind somit mit den Namen der Mädchen und der Pferde vertraut und haben dadurch auch sehr ...

Meine Meinung zum Buch:
Meine Töchter und ich haben schon einige der Vorgänger Bücher von Horse Club gelesen und sind somit mit den Namen der Mädchen und der Pferde vertraut und haben dadurch auch sehr schnell in die Geschichte hineingefunden. „Die goldenen Schlüssel“ ist für uns bis jetzt der spannendste Teil der Serie. Obwohl Tori immer die Böse spielt, so sind wir doch froh, wenn sie dabei ist, denn dann kann man damit rechnen, dass es extra spannend wird. Gut gefallen hat uns, dass die Freundinnen nach Toris Unfall trotzdem bei ihr geblieben sind und ihr geholfen haben, obwohl sie Tori ansonsten nicht ausstehen können. Tori ist dann ja auch einsichtig, aber wahrscheinlich nur für kurze Zeit.
Vor allem die Übernachtungsparty hat uns sehr gut gefallen. Eine so spannende Übernachtung mit Freundinnen ist natürlich auch der Traum meiner Töchter. Leider haben wir keinen so geheimnisvollen, alten Dachboden, aber eine Übernachtung im Kinderzimmer ist schon einmal ein guter Anfang. Dass die Freundinnen ehrlich zueinander waren und sich ihre Fehler eingestanden haben, finden wir toll.


Mein Fazit:
„Die goldenen Schlüssel“ ist bis jetzt unser Lieblingsbuch der Horse Club Serie, weil es neben dem Reitspaß auch noch richtig spannend war.

Veröffentlicht am 14.11.2018

uriger Krimi aus Sicht des Mörders

Das Geheimnis der Grays
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Meine Meinung zum Buch:
Der Krimi lebt von der detaillierten und teilweise poetischen Ausdrucksweise der Ereignisse, denn wer der Täter ist, das ist schon ziemlich von Anfang an klar. Trotzdem sind die ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Krimi lebt von der detaillierten und teilweise poetischen Ausdrucksweise der Ereignisse, denn wer der Täter ist, das ist schon ziemlich von Anfang an klar. Trotzdem sind die Aufklärung der Geschehnisse und die Interpretationen der Geschwister samt Anhang und der Polizei spannend und interessant. Jeder Charakter lässt seinen Gedanken freien Lauf und lässt seine Erfahrungen einfließen. Spannend finde ich außerdem, wie drastisch sich das Leben für manche Mitglieder aus der Familie nach dem Tod des Vaters/Schwiegervaters gestaltet und bei manchen ein Umdenken in ihrer Lebensführung bewirkt, sogar bei den Angestellten.
Die unterschiedlichen Sichtweisen aus der der Krimi geschrieben ist, finde ich als Bereicherung. Vor allem die Schilderung aus Sicht des Täters wirkt schlüssig und nachvollziehbar, man könnte ihm fast verzeihen. Es wirkt absolut nicht negativ oder brutal.

Mein Fazit:
Der urige, düstere Krimi passt perfekt für entspannte Lesestunden an düsteren November-Abenden.

Veröffentlicht am 12.11.2018

spannender Hintergrund, sympathische Charaktere

Bluthaus
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Meine Meinung zum Buch:
Der Kriminalroman überzeugt mit äußerst liebenswerten und authentischen Charakteren, vor allem Frida ist wirklich nett. Ich kann Frida auch sehr gut verstehen, dass sie sich eine ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Kriminalroman überzeugt mit äußerst liebenswerten und authentischen Charakteren, vor allem Frida ist wirklich nett. Ich kann Frida auch sehr gut verstehen, dass sie sich eine berufliche Auszeit nehmen möchte, nachdem was vorgefallen ist, ist äußerst verständlich und bestimmt eine gute Entscheidung. Trotzdem würde es mir sehr leidtun, wenn sie nicht mehr als Ermittlerin tätig wäre. Das Schicksal ihrer Freundin Jo ist ebenfalls dramatisch und sehr spannend, vor allem auch die Geschehnisse aus ihrer Kindheit, samt Zeugenschutzprogramm und die Verbindung zum aktuellen Fall. Außerdem hat die Autorin eine besondere Atmosphäre geschaffen: Durch das alte, verwitterte Reetdachhaus, Klippen am Meer, ein einfacher, abgelegener Campingplatz und die Geschichten, die man sich im Dorf erzählt – das alles macht die Menschen und die Geschichte für mich spürbar und real.


Mein Fazit:
Obwohl ich den ersten Teil leider nicht gelesen habe, konnte ich mich sofort in die Geschichte hineinversetzen und hatte nicht das Gefühl, wesentliche Wissenslücken zu haben. Trotzdem bin ich jetzt neugierig auf den ersten Fall und werde diesen schnellstmöglich nachlesen.

Veröffentlicht am 12.11.2018

ehrlich und ungeschönt

Alles Glück eines Lebens
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Meine Meinung zum Buch:
Für Karen Neulander, die als politische Beraterin tätig ist und einen Sohn im Vorschulalter alleine großzieht, ändert sich von einem Tag auf den anderen ihr komplettes Leben und ...

Meine Meinung zum Buch:
Für Karen Neulander, die als politische Beraterin tätig ist und einen Sohn im Vorschulalter alleine großzieht, ändert sich von einem Tag auf den anderen ihr komplettes Leben und das ihrer Familie gleich mit durch die Diagnose: Krebs im Endstadium. Sehr anschaulich wird geschildert, wie Karen mit ihrer Krankheit umgeht, wie es ihr während und nach den Chemobehandlungen geht und wie auch ihre Familie mitleidet. Große Unterstützung bekommt sie durch ihre Schwester und deren Familie und die beiden haben auch schon Pläne geschmiedet, wie Karens Sohn Jacob nach dem Tod seiner Mutter aufwachsen soll. Als hätte die Karen nicht schon genug Sorgen möchte Jacob auch seinen Vater kennenlernen und Karen ist mit der Situation überfordert und schreibt in einem Buch an ihren Sohn all ihre Ängste und Gedanken ehrlich und ungeschönt nieder.

Mein Fazit:
Das Buch ist sehr traurig und emotional geschrieben und es lohnt sich auf alle Fälle sich auf das Thema einzulassen und mit Karen mitzufiebern und mitzuleiden.

Veröffentlicht am 12.11.2018

brisante Themen vereint

Flucht in die Schären
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Meine Meinung zum Buch:
Viveca Sten hat es geschafft gleich mehrere brisante und aktuelle Themen in einem Buch zu vereinen und zu verknüpfen und ich finde, das ist ihr hervorragend gelungen. Nachdem dies ...

Meine Meinung zum Buch:
Viveca Sten hat es geschafft gleich mehrere brisante und aktuelle Themen in einem Buch zu vereinen und zu verknüpfen und ich finde, das ist ihr hervorragend gelungen. Nachdem dies schon der 9. Fall ist und ich auch alle Vorgänger-Bücher gelesen habe, muss ich sagen, mir gefällt Nora Linde als Charakter immer besser. Seitdem sie wieder voll im Berufsleben aufgeht, hat sie eine komplett neue, positive Ausstrahlung und handelt tough. Im Vergleich dazu ist ihr langjähriger Freund Thomas Andreasson im Moment sowohl privat durch seine Eheprobleme als auch beruflich richtig blass und unauffällig, was ich schade finde.
Der tragische Misshandlungsfall von Mina ist wirklich gut und allen Seiten geschildert, auch dass Mina nicht so recht weiß, ob sie sich gegen ihren Ehemann aussagen getraut und wie sie ihren kleinen Sohn schützen kann, finde ich realistisch dargestellt. Parallel dazu der Steuerbetrug von Minas Ehemann, der von Nora langsam aufgedeckt wird, rundet das Gesamtbild perfekt ab. Sehr schade finde ich auch die wirtschaftliche Situation vom Frauenhaus, wo sehr gut geschildert ist, welche Kriterien für die Weiterfinanzierung erfüllt sein müssen: Die Wirtschaftlichkeit und der Preisfaktor stehen an erster Stelle und nicht die Erfolgsquote oder die Betreuung der Betroffenen. Das ist leider auch in der Realität sehr häufig so.
Die versteckte Drohung in Bezug auf Minas Sohn Lukas machen das Buch so richtig spannend und runden es perfekt ab.


Mein Fazit:
Obwohl es schon der 9. Fall der Reihe ist, könnten noch unzählige weitere folgen, da die Themen immer aktuell und gesellschaftskritisch ausgewählt werden, was ich an der Autorin sehr schätze.