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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Bevor der Kaffee kalt wird
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„Bevor der Kaffee kalt wird“ war eines dieser Bücher, das ich einfach lesen musste, weil es gefühlt jeder gelesen hat. Umso gespannter war ich, ob es mich genauso überzeugen kann..
In einem kleinen Café ...

„Bevor der Kaffee kalt wird“ war eines dieser Bücher, das ich einfach lesen musste, weil es gefühlt jeder gelesen hat. Umso gespannter war ich, ob es mich genauso überzeugen kann..
In einem kleinen Café in Tokio gibt es die besondere Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen. Doch dafür gelten strenge Regeln. Unter anderem darf man das Café nicht verlassen und muss zurück sein, bevor der Kaffee kalt wird. Im Buch begleiten wir verschiedene Personen, die diese Chance nutzen möchten, um noch einmal mit jemandem zu sprechen oder etwas Ungesagtes loszuwerden.
Die Geschichten sind ruhig erzählt, aber gleichzeitig sehr emotional. Jede einzelne Begegnung hat etwas ganz Eigenes und regt zum Nachdenken an. Besonders schön fand ich, wie viel Gefühl in den einzelnen Geschichten steckt, ohne dabei übertrieben zu wirken.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr leicht lesen, sodass ich das Buch in kurzer Zeit durch hatte.
Für mich ein wirklich schönes Buch, das ich gerne gelesen habe und das ich gut nachvollziehen kann, warum es so viele Menschen begeistert.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Schöne Gedanken für zwischendurch

Love Letter From the Girls Who Feel Everything - Gedichte & Gedanken
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„Love Letter From the Girls Who Feel Everything“ ist eine Sammlung aus kurzen Gedichten und Gedanken, die sich rund um Gefühle, Selbstwert und persönliche Erfahrungen drehen.

Das Buch lässt sich wirklich ...

„Love Letter From the Girls Who Feel Everything“ ist eine Sammlung aus kurzen Gedichten und Gedanken, die sich rund um Gefühle, Selbstwert und persönliche Erfahrungen drehen.

Das Buch lässt sich wirklich schnell lesen, da die einzelnen Texte sehr kurz gehalten sind und man gut zwischendurch immer mal wieder ein paar Seiten lesen kann.

Mir haben einige der Gedichte richtig gut gefallen, andere konnten mich hingegen weniger erreichen. Das ist bei solchen Sammlungen aber, finde ich, ganz normal. Man verbindet eben nicht mit jedem Text gleich viel.

Für zwischendurch war das Buch auf jeden Fall völlig in Ordnung, gerade wenn man etwas Leichtes lesen möchte, ohne sich lange auf eine durchgehende Geschichte einzulassen.

Insgesamt ein solides Buch mit schönen Momenten, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Ein Buch, das einen in seinen Sog zieht

Idol in Flammen
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„Idol in Flammen“ ist ein sehr dünnes Buch, von dem man sich meiner Meinung nach nicht vom Cover abschrecken lassen sollte. Denn das hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen. Umso überraschter ...

„Idol in Flammen“ ist ein sehr dünnes Buch, von dem man sich meiner Meinung nach nicht vom Cover abschrecken lassen sollte. Denn das hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen. Umso überraschter war ich dann von der Geschichte selbst.

Im Mittelpunkt steht eine Schülerin, die ein großer Fan eines Idols ist. Als dieser jedoch in einen Skandal verwickelt wird, beginnt sie immer mehr in ihre eigenen Gedanken und Gefühle abzutauchen. Die Grenze zwischen Fan-Sein, Identität und Realität verschwimmt dabei zunehmend.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es ist zwar sehr kurz, hat aber eine starke Wirkung. Einerseits liest man es super schnell weg, andererseits entwickelt die Geschichte einen richtigen Sog, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Besonders spannend fand ich, wie intensiv die Gedankenwelt der Protagonistin dargestellt wird. Es zeigt sehr eindrücklich, wie sehr man sich in etwas verlieren kann und wie stark Emotionen einen beeinflussen können.

Ein kurzes, aber eindringliches Buch, das mich überrascht und absolut überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Ein Buch, das mich seit dem Lesen nicht mehr loslässt

Ich, die ich Männer nicht kannte
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„Ich, die ich Männer nicht kannte“ von Jacqueline Harpman wollte ich schon lange lesen, da ich das Buch immer wieder im englischsprachigen Raum gesehen habe und viele Leser*innen sehr begeistert davon ...

„Ich, die ich Männer nicht kannte“ von Jacqueline Harpman wollte ich schon lange lesen, da ich das Buch immer wieder im englischsprachigen Raum gesehen habe und viele Leser*innen sehr begeistert davon waren.

Worum geht es?
In einem Keller sind 39 Frauen sowie ein junges Mädchen eingesperrt, die von Wärtern bewacht werden. Warum sie dort festgehalten werden, weiß niemand. Sie bekommen täglich Essen und wenn es ihnen schlecht geht auch Medizin. Das junge Mädchen hat keinerlei Erinnerungen an die Zeit vor dem Jetzt, und auch die anderen Frauen sprechen kaum darüber, wie ihr Leben früher einmal war. Niemand kann sagen, wie lange sie bereits dort gefangen sind.

Doch eines Tages geschieht etwas Unerwartetes. Ein Alarm ertönt, die Wärter verschwinden und plötzlich bietet sich den Frauen die Möglichkeit zur Flucht. Aber ist Freiheit nach so langer Gefangenschaft wirklich so einfach? Und was erwartet sie überhaupt außerhalb ihres Gefängnisses?

Dieses Buch hat wirklich etwas mit mir gemacht. Seitdem ich es beendet habe, muss ich immer wieder an die Geschichte denken. Obwohl das Buch stellenweise seine Längen hatte, hat es mich unglaublich gefesselt.

Vor allem die Atmosphäre, die Dynamik zwischen den Frauen und die ständige Ungewissheit haben mich beim Lesen sehr in den Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, aus denen jeder etwas anderes mitnehmen kann und über das man wahrscheinlich stundenlang diskutieren könnte.

Für mich war es auf jeden Fall ein echtes Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Schuld, Rache und ihre Folgen

Geständnisse
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„Geständnisse“ von Kanae Minato war eines dieser Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen.

Alles beginnt damit, ...

„Geständnisse“ von Kanae Minato war eines dieser Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen.

Alles beginnt damit, dass eine Lehrerin vor ihrer Klasse steht und eine erschütternde Nachricht verkündet. Ihre kleine Tochter ist unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Doch sie ist überzeugt, dass zwei ihrer eigenen Schüler für den Tod verantwortlich sind. In einer ruhigen, sachlichen Rede erzählt sie der Klasse, dass sie bereits ihre eigene Form der Rache vorbereitet hat.

Von diesem Moment an entfaltet sich eine beklemmende Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Nach und nach erfahren wir mehr über die beteiligten Personen, ihre Gedanken, ihre Hintergründe und darüber, wie ein einziges Ereignis das Leben vieler Menschen verändert.

Besonders gut gefallen hat mir, wie die Geschichte aufgebaut ist. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man immer neue Einblicke und versteht nach und nach, wie alles zusammenhängt. Gleichzeitig wird die Atmosphäre immer intensiver und auch ziemlich beklemmend.

Der Schreibstil ist dabei sehr ruhig, was die Geschichte noch eindringlicher macht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt.

Wer eine düstere, spannende Geschichte lesen möchte, wird von „Geständnisse“ nicht enttäuscht werden.

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