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Veröffentlicht am 15.01.2020

Magisch, mutig und abenteuerlich

Der Polarbären-Entdeckerclub 1 – Reise ins Eisland
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Der Start in das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte beginnt in Stellas und Felix' Zuhause, der Orangerie, in der es viele Dinge zu entdecken gibt: Es gibt Mini Dinosaurier, der junge ...

Der Start in das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte beginnt in Stellas und Felix' Zuhause, der Orangerie, in der es viele Dinge zu entdecken gibt: Es gibt Mini Dinosaurier, der junge Eisbär Gruff, kleine freche Feen und ein Einhorn.
In der Orangerie herrscht eine wunderschöne und gemütliche Atmosphäre, sodass ich das Buch auf Anhieb mochte.
Wir bleiben zwar nicht lange in diesem Setting, aber auch die anderen Orte sind toll. Wir lernen den Polarbären-Entdeckerclub kennen mit ebenfalls vielen coolen Details. Danach geht es ins Eisland, wo die Kinder ihr Abenteuer erleben und auch das ist großartig beschrieben.
Die Autorin hat auf jeden Fall ein Talent für bildhaftes Schreiben.

Zudem haben wir sehr liebenswerte Charaktere. Zum einen natürlich Felix, der Adoptivpapa von Stella. Er ist ein großartiger Vater für sie und hebt sich von den anderen Entdeckern ab. Stella stellt unter Beweis, dass auch Mädchen mutig sein und Entdecker werden können und es unfair ist, Mädchen ausschließen zu wollen. Diese Message im Buch ist die wichtigste für mich und hat mein Herz berührt. Ich fand es einfach wunderschön, wie sie sich einsetzt, diese Regel aufzuheben um Entdeckerin werden zu können.
Die anderen Kinder, mit denen Stella ihr Abenteuer erlebt sind ebenfalls ganz liebevoll gestaltete Charaktere.
Beanie mit seiner verspielten Art, der sich seine Kindheit noch bewahrt und trotzdem schon so schlau und reflektiert ist. Shay ist mein Lieblingscharakter mit seiner Verbindung zu den WÖlfen und der liebevollen, einfühlsamen Art, besonders gegenüber Stella. Die beiden würden später sicher ein tolles Paar abgeben.
Mit Ethan musste ich erst warm werden, aber im Laufe des Buches hat man ihn immer mehr verstanden und wurde zum Schluss auch sympathisch.
Die Entwicklung von allen Charakteren war sehr gelungen!

Die Freundschaft der Kinder baut sich wunderschön auf. Am Anfang kennen die 4 sich ja noch gar nicht richtig, aber im Laufe der vielen lustigen, spannenden und gefährlichen Abenteuern wachsen die 4 zusammen und erleben viele tolle und fantasievolle Erlebnisse.
Dabei wird es nie langweilig und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.


Fazit: Der Polarbären Entdeckerclub ist ein fantasievolles und spannendes Kinderbuch mit vielen tollen Messages.

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Veröffentlicht am 15.01.2020

Netter Endzeit Roman für zwischendurch

Phantasmen
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Phantasmen stand bei mir sehr sehr lange im Regal. Ich habe es gekauft, nachdem ich die Arkadien Reihe gelesen und geliebt habe, aber seitdem nie angerührt. Vor Kurzem habe ich mein Bücherregal ausgemistet ...

Phantasmen stand bei mir sehr sehr lange im Regal. Ich habe es gekauft, nachdem ich die Arkadien Reihe gelesen und geliebt habe, aber seitdem nie angerührt. Vor Kurzem habe ich mein Bücherregal ausgemistet und in einige Bücher reingelesen und da was Phantasmen auch dabei.
Der Anfang hat mich so gepackt, dass ich direkt weiterlesen wollte und das Buch schlussendlich an einem Stück verschlungen habe.
Der Schreibstil von Kai Meyer ist super flüssig und angenehm zu lesen, die Kapitel sind sehr kurz, sodass man nur so durch das Buch fliegt.
Meine anfängliche Begeisterung ist aber recht schnell wieder abgeebbt. Die Handlung mit den Geistern ist sehr spannend und ein wenig gruselig. Ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Leider war das Buch ab einem gewissen Punkt aber sehr vorhersehbar, weshalb die Story für mich ein wenig langweilig wurde. Es ist eben ein typischer Endzeitroman, wie es sie mittlerweile sehr häufig gibt.

Die drei Charaktere sind sympathisch und ich habe sie gerne durch ihr Abenteuer begleitet. Allerdings bleiben sie ein wenig blass. Man erfährt nur das Wichtigste über sie, über Hobbys und Interessen weiß man nichts. Was mich sehr gestört hat: Emma ist eindeutig Autistin und es gibt viele Andeutungen dazu. Allerdings wird es nie benannt, dass sie eine ist. So hatte ich das Gefühl, dass der Autor diese Krankheit unbedingt mit einbringen möchte, ohne sie direkt zu thematisieren. Das fand ich schade.

Insgesamt hätte das Buch mehr Tiefe vertragen können, dann hätte es mir bestimmt besser gefallen. Man muss aber auch bedenken, dass der Titel schon einige Jahre alt ist und hätte ich das Buch damals gelesen, wäre es vielleicht ein Highlight geworden.

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Veröffentlicht am 14.01.2020

Ich liebe es!

True North - Schon immer nur wir
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Teil 1 habe ich schon geliebt. Ein wunderschönes Buch zum Wohlfühlen und Abschalten. Und genau so eins ist auch Teil 2.

Jude ist ein toller Charakter. Er ist drogensüchtig, aber clean. Seine Geschichte ...

Teil 1 habe ich schon geliebt. Ein wunderschönes Buch zum Wohlfühlen und Abschalten. Und genau so eins ist auch Teil 2.

Jude ist ein toller Charakter. Er ist drogensüchtig, aber clean. Seine Geschichte zu begleiten hat mir sehr viel gegeben. Es war interessant, seinen Kampf gegen die Sucht zu begleiten und hat mich berühren können. Er ist ein starker Mann mit viel Humor.
Auch Sophie hat mir angetan. Sie setzt sich für andere Menschen ein, arbeitet gemeinnützig und versucht, ihre zerbrochene Familie zusammenzuhalten. Zudem beschützt sie Jude mit allen Mitteln vor ihrem Vater.
Ich liebe die Beziehung zwischen den beiden. Es gibt einige sexy Szenen, aber auch lustige und emotionale.
Die beiden gehen toll miteinander um.
Die Handlung ist spannend, wenn auch etwas vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 14.01.2020

Ganz gut, aber mit Schwächen

Neon Birds
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Der Start in das Buch ist mir leider recht schwer gefallen. Man wird direkt mitten in das Geschehen geworfen und erhält erst nach und nach Erklärungen. Manchmal klappt sowas in Büchern ganz gut. Aber bei ...

Der Start in das Buch ist mir leider recht schwer gefallen. Man wird direkt mitten in das Geschehen geworfen und erhält erst nach und nach Erklärungen. Manchmal klappt sowas in Büchern ganz gut. Aber bei "Neon Birds" ist das Worldbuilding so komplex und es gibt recht viele Charaktere, sodass es eine Weile dauerte, bis ich komplett in der Geschichte drinnen war.

Das Worldbuilding an sich finde ich großartig! Marie hat viele tolle und innovative Ideen. Vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit und besseres Umweltbewusstsein in der Zukunft. Es ernähren sich z.B. alle Menschen vegan, weil die Produktion von tierischen Produkten eingestellt wurde. Die Welt ist voller neuartiger Technologien und wurde detailliert und liebevoll gestaltet. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken.
Zudem hat Marie einen schönen Schreibstil, der sich flüssig und angenehm lesen lässt. Science Fiction Romane sind manchmal etwas schwerfälliger zu lesen, aber dieser nicht. Nachdem ich erst mal drinnen war, bin ich sehr gut und schnell durch die Geschichte gekommen.

Bei den Charakteren bin ich leider sehr zwiegespalten. Wir haben vier Protagonisten und leider konnte ich mit Andra und Okijen wenig anfangen. Okijen ist ein Supersoldat im "Ruhezustand". Aufgrund vergangener Ereignisse hat er sich entschieden, seine Karriere zu beenden. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass er mein Liebling wird, aber das war nicht so. Ich empfand ihn als egoistisch und feige, weil er nicht handeln wollte, obwohl er die Möglichkeiten hatte und die Aufgaben lieber anderen übertragen hat, die weniger Können haben als er. Zum Ende hin wurde er mir aber etwas sympathischer. Noch mehr Schwierigkeiten hatte ich mit Andra. Sie blieb die ganze Zeit über sehr blass und zum Schluss ging sie mir regelrecht auf die Nerven. Sie war sehr auf Okijen fixiert, hat die ganze Zeit von ihm geschwärmt und hing an ihm dran wie eine Klette. Ich hatte auf eine starke Frau gehofft, aber das war sie nicht wirklich.. Eher ein Anhängsel von Okijen. Dies führte dazu, dass ich die Kapitel über Okijen und Andra nicht so gerne gelesen haben. Sie haben mich nicht besonders interessiert und waren eher langweilig. Leider hat sich dadurch das Buch für mich besonders in der Mitte ein wenig gezogen und wurde erst im letzten Drittel wieder richtig spannend.

So wenig ich Okijen und Andra auch mochte, umso mehr mochte ich Luke und Flover. Die beiden sind beste Freunde und deren Treue zueinander merkt man auch. Sie kennen sich in und auswendig, geben einander Halt und unterstützen sich gegenseitig in allen Bereichen. Wenn ich mich entscheiden muss, würde ich sagen, dass Flover mein Favorit ist. Er ist Soldat in einer Geheimorganisation, beweist stets Mut, aber ist nicht perfekt. Bei ihm wird Mental Health thematisiert, was ich sehr gut und passend fand.
Die Geschichte von den beiden habe ich sehr gerne gelesen und ich war immer froh, wenn diese weiter erzählt wurde.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Das Worldbuilding macht die Story sehr interessant und auch die Gegner sind gut gestaltet. Es handelt sich um ein technologisches, ansteckendes Virus, welches die Menschen (negativ) verändert, weshalb diese in Sperrzonen eingesperrt werden. Am Ende kommt noch etwas sehr Spannendes heraus, weshalb ich mich schon auf den zweiten Band freue.

Fazit:
Insgesamt ist "Neon Birds" ein ganz guter Science-Fiction Roman, aber mit Schwächen. Mich konnte es nicht hundertprozentig überzeugen, aber das großartige Worldbuilding, Maries packender Schreibstil und die Charaktere Luke und Flover haben das Buch dennoch zu einem schönen Leseerlebnis gemacht.

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Veröffentlicht am 06.01.2020

Schön für Pferdeliebhaber

Wolfspferd
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Aktuell lese ich sehr gerne Kinderbücher und ich liebe Pferde, daher habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.
Die Protagonistin Tala ist ein sehr tolles Mädchen: Sie ist mutig und neugierig, scheut sich ...

Aktuell lese ich sehr gerne Kinderbücher und ich liebe Pferde, daher habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.
Die Protagonistin Tala ist ein sehr tolles Mädchen: Sie ist mutig und neugierig, scheut sich nicht vor Gefahren und Abenteuern und versucht, ihre Familie und ihr Pferd Saphira mit allen Mitteln zu beschützen. Ich habe sie sehr gerne durch die Geschichte begleitet, sie meckert und nervt nicht, sondern beeindruckt mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Mut.
Die Liebe und Nähe zu Saphira habe ich sehr gut spüren und nachvollziehen können. Die beiden ergeben ein perfektes Team. Saphira ist nämlich die ideale Ergänzung für Tala, weil sie ein sehr mutiges, neugieriges und aufgewecktes Pferd ist. Zudem schlau und abenteuerlustig und hält eine bedingungslose Treue zu ihrer Menschenfreundin. Die Kapitel aus Saphiras Sicht haben mir sehr gut gefallen. Sie haben sehr geholfen, um das Verhalten der Herde besser zu verstehen und dadurch hat man auch Dinge erfahren, von denen die Menschen gar nichts wussten.

Die Nebencharaktere waren greifbar, besonders Jacob mochte ich gerne. Er ist eigentlich das komplette Gegenteil von Tala, aber beweist trotzdem Mut und macht sich mit ihr auf den Weg in ein Abenteuer.

Die Handlung war sehr spannend, es passiert immer etwas und wird nicht langweilig. Außerdem hat es eine schöne Thematik: Auch Mädchen können "Jungssachen" machen, mutig sein und Abenteuer bestreiten. Das ist immer eine sehr schöne Message für Kinderbücher, finde ich. Zudem wird eine sehr tiefe Verbundenheit zu den Pferden vermittelt.

Ebenso zeichnet sich das Buch durch das schöne Setting in der Wildnis mit winterlicher Atmosphäre aus.

Fazit:
"Wolfspferd" ist ein schönes, kurzweiliges Kinderbuch für den Winter über Mut, Freundschaft und Familie. Perfekt für Pferde- und Abenteuerliebhaber/innen.

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