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Veröffentlicht am 28.09.2016

Teufelsgold

Teufelsgold
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Teufelsgold lautet der Titel des neuen Thrillers von Andreas Eschbach. Thriller trifft es nicht ganz; aber dem Autor ist ein sehr spannendes Buch gelungen, welches in der jüngeren Vergangenheit spielt ...

Teufelsgold lautet der Titel des neuen Thrillers von Andreas Eschbach. Thriller trifft es nicht ganz; aber dem Autor ist ein sehr spannendes Buch gelungen, welches in der jüngeren Vergangenheit spielt (zur Jahrtausendwende), von dort aber ziemlich schnell zur Gegenwart überwechselt. Teilweise sind 'Einblendungen' aus dem Mittelalter, als die Alchemie ihre Glanzzeit erlebte, zu finden. Alles im gewohnt flüssigem, spannendem Schreibstil von Herrn Eschbach verfaßt.
Hendrik Busske, Mitarbeiter einer Investmentbank, soll sein erstes Seminar leiten. Er fühlt sich noch etwas überfordert und sucht ein Antiquariat auf, um dort eventuell unterstützende Literatur zu finden; stößt aber auf ein kleines, sehr altes Büchlein. Dort wird eine Geschichte erzählt, die sich rund um den Stein der Weisen dreht und somit auch um Goldgewinnung aus Quecksilber. Hendrik ist ganz begeistert, doch als er es kaufen möchte, wird ihm das verweigert. Also stiehlt er es kurzerhand.
Sein Seminar verläuft sehr gut, nachdem er sein altes Konzept verwirft und seine Kursteilnehmer ebenfalls mit der Alchemie begeistert. Hier entstehen Beziehungen zu Kursteilnehmern, die ihm im späteren Leben noch sehr große Dienste erweisen werden.
Und auch seine erste Geliebte hat er an diesem Wochenende. Es werden noch viele Verhältnisse folgen. Dummerweise wird ihm sein gestohlenes Büchlein selbst entwendet.
Im Laufe der Jahre gefällt ihm das Leben als Seminarleiter so gut, dass er sich selbstständig macht. Obwohl einige seine Teilnehmer sehr erfolgreich werden, kommt er selbst auf keinen grünen Zweig.
Und die Jagd nach dem Stein der Weisen, bzw. nach weiteren antiquarischen Schriften zu diesem Thema treiben ihn um.
Ein tolles Buch, bei dem man zum Schluß ins Grübeln kommt, ob man den Stein der Weisen überhaupt besitzen möchte, um das ewige Leben zu bekommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Recherche
  • Cover
Veröffentlicht am 21.09.2016

spannender Thriller

Im dunklen, dunklen Wald
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Im dunklen, dunklen Wald


Lautet der Titel des Debüt-Thrillers von Ruth Ware. Und dort spielt auch der überwiegende Teil der Handlung.

Nora bekommt überraschend eine Einladung zu einem Junggesellinnenabend. ...

Im dunklen, dunklen Wald


Lautet der Titel des Debüt-Thrillers von Ruth Ware. Und dort spielt auch der überwiegende Teil der Handlung.

Nora bekommt überraschend eine Einladung zu einem Junggesellinnenabend. Ihre ehemalige beste Freundin Clare möchte heiraten und Flo organisiert nun die Party. In einem gläsernen Haus mitten im Wald. Nach dem es einige Absagen gehagelt hat, treffen sie mit fünf Personen dort ein. Vier Frauen und ein Mann, die alle nicht unterschiedlicher sein könnten. Fehlt noch die Braut. Als diese eintrifft, erzählt sie Nora als erstes, wer der Glückliche ist. Ausgerechnet James, Noras erste und eigentlich auch einzige Liebe. Über die Trennung, die außerdem noch sehr unsensibel per SMS erfolgte, ist sie immer noch wütend und traurig.
Das Waldhaus ist so abgelegen, dass es keine Nachbarn gibt, keinen Handyempfang und auch das Festnetz ist plötzlich gestört. Schneefall und Winterwetter beruhigt auch nicht gerade die Gemüter.
Hat man hier den Eindruck, man wäre bei Agatha Christie gelandet? Nicht nur der Leser, nein auch die Protagonisten haben das Gefühl.
Als dann in der zweiten Nacht ein Mann erschossen wird, nimmt das Unheil seinen Lauf.

Nora erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Zuerst die Einladung und das Wochenende, zwischendurch sind aber immer kurze Einblendungen, da weiß man schon, dass sie irgendwann mit Verletzungen und Gedächtnisverlust im Krankenhaus liegt. Aber was ist seit dem Mord und ihrem Aufwachen im Krankenhaus geschehen?

Die Autorin hält die Spannung beständig oben, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Und das Ende ist auch sehr überraschend konstruiert. Ein gelungenes Debüt!

Veröffentlicht am 17.09.2016

im großen und ganzen gelungen

sweet & salty
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Ich bin ein Fan von salzigen Zutaten(z.B. Mandeln) nett verpackt im süßen Mantel(Schoki). Daher interessierte mich dieses Buch sehr.
Leider (zuerst die Nachteile) riecht dieses Buch auch nach Wochen immer ...

Ich bin ein Fan von salzigen Zutaten(z.B. Mandeln) nett verpackt im süßen Mantel(Schoki). Daher interessierte mich dieses Buch sehr.
Leider (zuerst die Nachteile) riecht dieses Buch auch nach Wochen immer noch unangenehm nach Druckerfarbe. Das mag ich bei einem Kochbuch nicht so gerne. Anstatt des dunklen Hintergrunds hätte man es doch hell lassen können. Zweitens gefällt mir persönlich die Bindung nicht. Ich möchte ein Kochbuch aufschlagen können, während ich ein Rezept ausprobiere. Geht hier leider nicht, oder ich akzeptiere später eine ausgeleierte Buchbindung. Ich habe mir immer die Seite kopiert, die ich ausprobiert habe.

Die Rezepte sind nach meinem Geschmack und die Zutatenliste ist fast immer überschaubar und die Zutaten in einem normalen Geschäft besorgbar. Die Zubereitungszeit verlängert sich schon mal, bei Laien, wie ich einer bin.

Fazit: Ein Kochbuch nach meinem Geschmack vom Inhalt her; die Gestaltung bekommt größere Abzüge.

Veröffentlicht am 15.09.2016

nicht mein Ding

Der kalte Saphir
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Ich habe mich durch das Buch durchgehangelt. Immer mal wieder ein paar Seiten, in der Hoffnung, dass endlich mal ein wenig Schwung hineinkommt.  Ein wenig war es dann zum Schluß. Aber bis dahin habe ich ...

Ich habe mich durch das Buch durchgehangelt. Immer mal wieder ein paar Seiten, in der Hoffnung, dass endlich mal ein wenig Schwung hineinkommt.  Ein wenig war es dann zum Schluß. Aber bis dahin habe ich sehr oft den Anschluß verloren. Zum einen durch die wirre Handlung im Buch. Viele verschiedene Zeitebenen. In der Vergangenheit sprach dann der Interviewte  Sebastian Winter in der Ichform. Dann in der Gegenwart, die Sicht der Dinge der Musikreporterin Juli Sommer in Ichform. Durch diese wirre Handlung entstanden meine Lesepausen, die ebenfalls dazu führten, der Handlung richtig zu folgen.  

Die Handlung im Bereich der Musik, Band und Studio war oft sehr ausführlich und mit Fachbegriffen gut bestückt. Leider für Laien wie mich nicht so interessant und eher störend. 

Wer wie ich, eine gute Kriminalgeschichte im Musikbereich erwartet, wird wohl ebenfalls enttäuscht sein. Wer einen Roman lesen möchte, kann vielleicht mehr Gefallen an dem Buch finden. 

Veröffentlicht am 15.09.2016

Typisch Becky

Shopaholic & Family
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Luke, Becky und Minnie begeben sich mit vielen Verwandten und Freunden auf einen Roadtrip Richtung Nevada. Beckys Vater ist verschwunden und mit ihm Tarquin- Suzes Ehemann. Die Stimmung ist gedrückt, denn ...

Luke, Becky und Minnie begeben sich mit vielen Verwandten und Freunden auf einen Roadtrip Richtung Nevada. Beckys Vater ist verschwunden und mit ihm Tarquin- Suzes Ehemann. Die Stimmung ist gedrückt, denn niemand weiß genaueres. Warum sind die beiden weg? Und warum ist Suze so komisch zu Becky? Verbündet sich sogar mit Beckys Erzfeindin Alicia!
Becky fühlt sich schuldig. Sie hat den Auftrag ihres Vaters, einen gewissen Brent aufzusuchen, nicht ganz so ernst genommen und zu lange gewartet. Nun war dieser aus seinem Wohnwagen geschmissen worden und ist nicht mehr aufzufinden(Das muß im Band davor: Shopaholic in Hollywood -passiert sein).
Die ganze Bande reist nach Las Vegas und später zu einem Rodeo um zum Schluß in Sedona zu landen. Überall sind ehemalige Freunde von Graham Bloomwood verstreut, die aber alle sehr verschlossen reagieren und keine Auskünfte bezüglich Beckys Vater geben.
Becky stellt in Las Vegas fest, dass ihr Roulette zwar Spaß macht, aber sie nicht süchtig wird. Aber auch ihre Kauflust ist weg. Sogar als ihr Suze schöne Cowboystiefel spendieren will---Nix!
Aber wieder einmal hat Becky die alles entscheidene Idee und zum guten Schluß finden sich die verloren geglaubten zurück und es herrscht überall Friede-Freude-Eierkuchen Stimmung.
Es handelt sich um einen typischen Rebecca Bloomwood Roman, leichte Kost und gut zu lesen. Leider sollte man die Vorgänger Bände gelesen haben, um der Handlung von Anfang an folgen zu können und auch um die Entwicklung von Becky zu verfolgen.